Zeckenbiss

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Rabeneltern.org-Team
  • Ich komme am besten mit der Zeckenkarte klar.


    Was ich gar nicht mag ist die Pinzette.


    Ganz gut finde ich noch die Geißfüße.

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

    age.png



    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.


  • Ich habe so eine Zeckenpinzette, vorne gebogen und gaaaanz dünn, damit habe ich bisher noch jede Zecke gut rausbekommen. Und da die vorne ganz fein ist, quetscht man damit die Zecke auch nicht sondern kann direkt am Kopf packen und rausziehen.
    Damit bekam ich auch schon eine IM Ohr ganz oben drin raus....

  • #kreischen

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

    age.png



    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.


  • diese feine gebogene Zeckenzangen haben wir auch - und finden sie genial, weil man wirklich da zupacken kann, wo man möchte. Ich leihe sie auch gerne aus Eigeninteresse den Zeltlagerbetreuern, oder den Erziehern auf Ausflügen, etc...


    Vor der Pinzette hatten wir auch schon einiges ausprobiert, aber da bin ich immer wieder auf meine Fingernägel zurück gekommen, die konnte ich doch noch besser steuern als die Karte...


    Viele Grüße,


    Bettina

  • Ein Zeckenstich sollte nach dem Entfernen der Zecke desinfiziert werden, nicht vorher.
    Und nachdem die Wanderröte nur in etwa 70 - 80 Prozent aller Fälle auftritt (je nach Infoseite, manche schreibe sogar von weniger), wäre ich mir da nicht so sicher, dass alles okay ist, wenn keine Wanderröte auftaucht.


    Nymphen sind übrigens die mieseste Variante, die man sich einfangen kann.


    "«Nymphen sind am gefährlichsten!», sagt Norbert Satz. Als Spezialist für Zeckenkrankheiten beschäftigt sich der Zürcher Facharzt für Innere Medizin täglich mit den Folgen der Begegnung von Nymphe und Mensch. Anders als in der römischen und griechischen Mythologie, als Nymphen wohltätige Naturgeister darstellten, bezeichnet der Name Nymphe in der Biologie ein Entwicklungsstadium der Zecke: die Stufe zwischen Larve und erwachsener Zecke mit einer Körpergrösse von knapp einem Millimeter. Tragischerweise geht das grösste Risiko, sich mit einem Zeckenerreger zu infizieren, gerade von diesen kleinen Biestern aus. «Diese Vorstufe ist zehnmal gefährlicher als die ausgewachsene Zecke», betont Norbert Satz. Während der Metamorphose zum nächsten Stadium verliert die Nymphe 90 Prozent ihrer Erreger. Die normal grossen Holzböcke von 2,5 bis 4,5 Millimeter Körperlänge seien deshalb verhältnismässig ungefährlich. Die Gefährlichkeit der Jungzecke besteht nicht nur in ihrer grösseren Erregerkonzentration, sondern auch darin, dass sie auf dem menschlichen Körper wegen ihrer braunen Farbe eher wie ein Pigmentfleck aussieht, denn wie ein Spinnentier. Ein zusätzliches Risiko stellt die Geschwindigkeit der Erregerübertragung dar: Die Bakterien Borrelia burgdorferi nisten sich schon eine halbe bis eine Stunde nach dem Stich in der Haut des Menschen ein." (https://www.migrosmagazin.ch/l…einer-desto-gefaehrlicher)



    Oder hier:
    "Vor den Larven muss man überhaupt keine Angst haben: Sie übertragen weder FSME noch Borrelien. Sie sind winzig, treten meist in Massen auf (weil sie grade aus einem Gelege von ca. 2000 Eiern geschlüpft sind) und haben - im Gegensatz zu den anderen beiden Zecken-Stadien - nicht acht sondern nur sechs Beine.
    Die Nymphen haben bereits einmal gesaugt und wenn die Maus (das Hauptopfer der Zecken) infiziert war, so ist das jetzt auch die Nymphe. Bei Nymphen muss man besonders aufpassen beim Rausziehen, weil sie so klein sind und leicht gequetscht werden. Sie gehen aber sehr leicht raus. Wer lange Fingernägel hat: damit klappt die Entfernung der Nymphen (in Ermangelung einer Pinzette) auch sehr gut. ;-)
    Die erwachsenen Tiere haben bereits zweimal bei Tieren gesaugt und damit das höchste Risiko einer Infektion. Die Übertragung von Borrelien geschieht hier aber sehr langsam. Insofern geht die größte Gefahr von den Zecken-Nymphen aus." (http://ehgartner.blogspot.de/2…zur-vermeidung-einer.html)




    Nymphen haben schon gestochen, können den Borreliose-Erreger also bereits in sich tragen. Die Übertragung verläuft sehr viel schneller als bei einer ausgewachsenen Zecke.



    Wir hatten bisher dreimal Zecken, einmal ich, zweimal der Sohn (und jedes Mal Nymphen).
    Ich habe, nach dem ersten Mal (und der entsprechenden Aufregung), von einer Freundin ein gutes Labor genannt bekommen, und die nächsten beiden Male konsequent eingeschickt.
    Gegen FSME hilft das Wissen nix, wenn's kommt, kommt's, aber wenn ich erfahren würde, dass die Zecke Borreliose-Trägerin ist, würde ich sehr, sehr früh gegensteuern wollen.



    Vielleicht würde ich das anders sehen, wenn wir hier jede Woche Zecken hätten, weil das Ganze echt nicht günstig ist (ca. 35,- Euro), aber ein- bis zweimal im Jahr lässt es sich verschmerzen.



    Fiawin, Du hast die Zecke ja nicht mehr, aber ich würde bei der nächsten Blutuntersuchung auch einfach auf Borrelien mittesten lassen.

    Kira


    Be who you needed when you were younger