Minimalismusrat gesucht

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  • 2,5 Kubik mit Kindern sind wirklich wenig! Wir hatten bei unseren letzten internationalen Umzug zu zweit auf ca 5 Kubik reduziert, weil die Umzugsfirma nach Kubik abgerechnet hat.



    Es klingt so, als sieht Dich Dein Mann da nicht. Kannst Du ihm nahebringen, dass es Dir wirklich wichtig ist? Ich hatte hier teils ähnliche Diskussionen, weil meinem Mann Erinnerungsstücke weniger wichtig sind. Aber ich finde, Begründen einzelner Gegenstände geht gar nicht. Ich kann auch noch schlechter los lassen, je mehr Druck ich habe. Für mich ist das Loslassen emotionale Schwerstarbeit. Das geht nicht, wenn die Ressourcen anderweitig mit Streit gebraucht werden.
    Wenn es finanziell so eng ist, würde ich mich eher auf eine Kubikmemge einigen, welche derzeit noch bezahlbar ist. Und dass kannst Du dann selbst bestimmt füllen.



    Gibt es ansonsten noch Möglichkeiten beim Umzug zu sparen? Wir hatten z.B. kein festes Lieferdatum, sondern einen Zeitraum von 2 Monaten. Das hat der Firma erlaubt, unseren kleinen Umzug mit einem größeren zu kombinieren, der eh in die gleiche Richtung geht, das hat es um ca 1/3 günstiger gemacht.

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

    Einmal editiert, zuletzt von Nollaun ()

  • ich würde wohl sachen behalten, an denen ich hänge. "praktische" möbel gibt es auch in frankreich und bei emmaüs und leboncoin etc. kosten die auch noch bedeutend weniger, als bei ikea. ihr werdet sicherlich nicht aus kartons leben müssen, auch, wenn ihr keine vielverdiener seid.


    gute dinge, die man braucht, wegwerfen um sie durch etwas qualitativ minderwertiges zu ersetzen entspricht ganz bestimmt nicht dem minimalismusgedanken, sei er nun hip oder richtig oder nicht #weissnicht

    the nature of this flower is to bloom

    (alice walker)

  • Hallo ihr,


    ich kaempfe seit Wochen darum mehr mitnehmen zu koennen. Jedes Kind hat eine Kiste (30cm x 20cm x 20cm) als Spielzeugkiste plus Anziehsachen und Schuhe. Meine Erinnerungskiste ist doppelt so gross, da ist dann aber auch alles drin. Ich koennte jetzt wirklich alles auflisten was wir mitnehmen. Problem fuer mich ist, ihm ist nichts was wert. Alles was mehr mit geht als seine Wissenschaftsbuecher und Anziehsachen sind MEINE Sachen und er will damit nichts zu tun haben, sagt mir wie verwoehnt ich sei, dann trenne ich mich von etwas, dann heisst es "herzlichen Glueckwunsch, endlich wirst du erwachsen" oder "ich bin so stolz auf dich". Meine Eltern helfen uns finanziell etwas, er will das nicht annehmen und sagt dann nur, dass ist zwischen dir und deinen Eltern, mich interessiert das nicht, und was willst du mit dem extra Zeug. Ich komme nicht an ihn ran, dann bin ich erledigt, heule, dann findet er mich erpesserisch. Ich

    Das, was dein Mann da vorschlägt, wie Ihr mit 3 Kindern leben wollt, ist für mich schon heftig. 2 Jahre aus Kartons leben? Bett, Tisch, Stuhl? Jeder ein Besteck und Teller? Ist das nicht wirklich etwas übertrieben?

    Ja. Ist es.


    Ich finde,am Besitz hängt ja ein großer Teil des Wohlfühlens. Das muss ihm doch klar sein?Und ebenso die Tatsache,dass man in der Frage, wieviel oder wenig man braucht, nicht missionieren kann?Die Bedürfnisse sibd und bleiben da einfach unterschiedlich.

    Ich komme nicht an ihn ran. 2.5 kubikmeter Umzug USA Deutschland kostet um die $5000, wenn man das mit einer Firma macht um es zu versichern, und das moechte ich, wegen des guten Porzellans. Mann kann auch das selbst packen, dann ist man mit $3000 dabei, aber dann ist nichts versichert.




    Ohne Schrank und Stuhl würde ich mich niht wohl fühlen. Aber die kann man vor Ort auch gebraucht schenken lassen, kaufen oder einfach aus Holzresten und alten Kartons basteln. (Bett dagegen müsste ich nicht unbedingt haben, Hauptsache Matratze ist da.

    Photos mache ich schon auch, aber das hilft nur bedingt. Ich habe auch kein Problem damit Moebel hier zulassen und dort neue zu kaufen, aber das will er nicht.




    Beim letzten Umzug habe ich immerhin alte Aufschriebe großzügig durchgeguckt und dann, schweren Herzens, weggeschmissen. Dabei habe ich viel geschmunzelt, mich an viele Dinge aus der Zeit erinnert, zu denen ich ansonsten keinen Zugang mehr hatte. Das war total schön. Und jetzt ist das aber auch wieder als Erlebnis präsent (und liegt mittlerweile schon wieder 6 Jahre zurück), was ich auch toll finde.

    Das klingt schoen :-)



    mal zum verständnis: ihr habt nur 2,5 kubikmeter zeug und das ist ihm immer noch zu viel? oder hast du dich vertippt?

    Ja, ich spreche von 2.5 Kubikmetern. 2.5m weit, tief und hoch.


    Ich finde das auch krass, was dein Mann da verlangt. Hat das evtl. auch mit kulturellen Unterschieden zu tun, wie wichtig ihm Erinnerungen und Besitztümer sind?


    Ansonsten ist es zwar generell keine schlechte Idee nur mitzunehmen, was wirklich wichtig ist. Allerdings sollte er dir überlassen, an welchen Dingen zu hängst. Ich würde wohl danach gehen, was wirklich Erinnerungswert hat, welche DInge für den Alltag wichtig sind und welche Dinge besonders teuer wären, wenn man sie wieder anschaffen müsste.
    Dinge, die du wirklich gern verkaufen möchtest: Könnten das evtl. Freunde von dir hier in Deutschland übernehmen, so dass du sie nicht mitnehmen musst? Also z.B. Anzeigen einstellen und verwalten und dann nur noch die Freunde bitten die Sachen übergangsweise zu lagern und dann loszuschicken?

    Ja, das sind zT schon kulturelle Unterschiede, aber das ist noch mehr dabei. Wir haben uns auf ein Minimum geeinigt, das waren die 2.5kubikmeter, aber mir geht es damit nicht gut. Ich habe vieles aussortiert, wo mir das Herz blutet, und ich wuerde es gerne wiederhaben (es lagert zur Zeit bei Freunden fuer einen Yard Sale/Flohmarkt) ein fuer naechstes Wochenende, dh ich koennte manches nochmal rausholen. Aber er meint dann nur ich sei Wahnsinnig, verschwende mein Leben, anstelle es zu Leben.


    Wir wohnen in den USA, waeren die Sachen in Deutschland, koennte ich dir dort einstellen :-)



    noch ne Frage: 2,5 Kubikmeter sind doch für jeden nur eine Tasche?!

    Zu den 2.5 Kubikmetern kommt noch Gepaeck fuer den Flug :-)


    Eine Sache aber noch: viele, die ich kenne, die nach Frankreich kommen als PostDoc oder Doktorand bleiben hier. Weil es hier früh Dauerstellen gibt und die recht komfortabel, wenn auch nicht so gut bezahlt sind. Und das Leben in Frankreich gerade mit Kindern und gerade als Wissenschaftler sehr viel angenehmer ist als in Deutschland (da kommt ihr her, oder? Wobei es in Ö auch nicht so viel anders ist als in D). Ich würde also bei deinen Überlegungen auch in Betracht ziehen, dass ihr nicht nur 2 Jahre bleibt. Btw: second Hand gibt es auch hier, aber statt e BA y wird hier 'le bon coin" viel mehr genutzt.
    Und falls ihr nach F in Europa bleibt, sollte dee Umzug ja deutlich günstiger werden als das, was ihr jetzt berappen müsst.

    Wir lebten die letzten 15 Jahre in den USA, aber immer nur mit kurzfristigen Visa (Studenten, Dokotranden, Postdoczeit). Ich bin Deutsche, mein Mann ist kein Europaer. Dh auch in Frankreich, werden wir, da ich nicht arbeite, nur begrenzt da sein koennen, ausser er hat einen Vertrag. Aber ich danke dir fuer den positiven Ausblick fuer Frankreich :-)

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  • Ludowica schrieb:
    "
    Ich finde die Ansprüche deines Mannes sehr sehr sehr minimalistisch. Keine Stühle, keine Regale. Für mich gehören diese Gegenstände nicht in den Bereich “darauf kann man verzichten“.
    Ich bin auch für einen Kompromiss! Ich brauch son bissl Zeug auch zum Wohlfühlen. Meine lieblingsnoten, lieblingscds, lieblingsbücher, Lieblingspullis, Lieblingstassen. Ganz ohne Zeug könnt ich nicht..."
    [/quote]
    Man kann und tut in vielen Laendern das ja auch, auf dem Boden leben. Ich weiss selbst nicht mehr was ich will, und wie viel ich mitnehmen moechte. Er verleidet mir auch vieles, in dem er es runterredet, oder sagt, wie haesslich/unnoetig er das findet. Ich mag es dann irgendwann selbst nicht mehr, aber halt doch schon irgendwie noch. Er meint dann, man muss ja nicht immer einer Meinung sein, und ich kann ihn nicht dazu zwingen meine Sachen schoen zu finden. Letztes Beispiel mein guter Wollmantel, den ich wirklich in den letzten 15 Jahren kaum anhatte, weil der nicht zum Klima hier passte und zum amerikanischen Lebensstil. Aber er ist gut, ich finde ihn schoen, er unnuetz und er nimmt viel Platz ein, soll ich den jetzt weg geben?



    annaclara schrieb:


    "Das nützt Dir jetzt vielleicht nicht viel, weil du ja mit deinem Mann und nicht mit mir verheiratet bist, aber für mich klingt Durch, dass du schon viele Kompromisse eingegangen bist (Hochzeitskleid...), die Du eigentlich nicht wolltest. Und ich möchte Dich darin bestärken, dass ein Bedürfnis nach Dingen und Erinnerungen auch ok ist. Wir müssen nicht alle wie buddhistische Mönche leben.
    Zieht ihr in ein Land mit sehr knappem Wohnraum? Oder ist es 'nur' der Umzug?"
    [/quote]
    Der Umzug ist USA Frankreich :-)



    Tikka schrieb:
    "


    Für die Kinder muss dieser Umzug doch sowieso eine große Umstellung sein, und dann sollen sie auch noch ihre Sachen weggeben? Ich finds eine Zumutung.
    [/quote]Das schwierigste ist, wenn mein Mann ihnen sagt, das koennt ihr nicht mitnehmen und die Gesichtchen fallen ein, aber sie wollen halt auch, dass Papa sie toll findet und machen mit. Und mir blutet das Mutterherz.
    "



    Zum schicken Minimalismus - bei ihm ist das ueber die Jahre extrem geworden, aber es ist beim ihm bestimmt keine Modeerscheinung, dazu ist er von Mode zu wenig beeinflusst. Und es ist bestimmt auch kulturell, aber er ist da durchaus extrem.


    Jetzt hatten wir gerade wieder Riesenstreit, weil ich fuer mehr Dinge mich einsetzte. Erst meinte er, ich kann mitnehmen was ich will, deine Eltern unterstuetzen dich ja (immer dich, nicht uns!, dabei unterstuetzen meine Eltern uns alle), dann hole ich wieder Dinge raus, und er sagt dann nur, beim naechsten Umzug schmeisstes dann eh weg, und dann werde ich die Entscheidungen machen. Ich weiss nicht mehr ob die ganze Streiterei um die Dinge, die Dinge wirklich wert sind? Ich will an einem Strang ziehen, gemeinsam einen Kompromiss finden, aber er findet die 2.5kubimeter schon einen Kompromiss.


    Und jemand hat nach dem bett gefragt - ich brauche auch kein Bett, Matraze reicht, aber aus Erfahrung weiss ich, dass wenn unter der Matraze nix ist, schimmelt es dann.



    Zitat


    Wenn es finanziell so eng ist, würde ich mich eher auf eine Kubikmemge einigen, welche derzeit noch bezahlbar ist. Und dass kannst Du dann selbst bestimmt füllen.


    Bis 2.5Kubikmeter ist eine Menge, bis 5 Kubikmeter, dann die naechste Gruppe finanziell. Ich faende 5 Kubikmeter ok, er ist da absolut dagegen. Und so kaempfen wir also und verletzten und gegenseitig.

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  • MEINE Sachen und er will damit nichts zu tun haben, sagt mir wie verwoehnt ich sei, dann trenne ich mich von etwas, dann heisst es "herzlichen Glueckwunsch, endlich wirst du erwachsen" oder "ich bin so stolz auf dich".

    das hilft Dir jetzt nicht aber da wäre ich so sauer. Ich finde das sehr überheblich, wenn er seine Art und Weise mit dem Leben umzugehen als die einzig erwachsene hindrehen will.
    Ich finde das auch sehr wenig was ihr mitnehmt, würde ja auch zu einlagern wenn möglich tendieren, wenn es mein Umzug wäre. (Es ist was anderes wenn es gar nicht geht was mitzunehmen weil man als Flüchtling alles hinter sich lassen muss und froh ist mit dem Leben davonzukommen)

  • das hilft Dir jetzt nicht aber da wäre ich so sauer. Ich finde das sehr überheblich, wenn er seine Art und Weise mit dem Leben umzugehen als die einzig erwachsene hindrehen will.Ich finde das auch sehr wenig was ihr mitnehmt, würde ja auch zu einlagern wenn möglich tendieren, wenn es mein Umzug wäre. (Es ist was anderes wenn es gar nicht geht was mitzunehmen weil man als Flüchtling alles hinter sich lassen muss und froh ist mit dem Leben davonzukommen)

    Ich werde dann auch sauer oder traurig, und dann wird mir erklaert, wie ich ihn emotional erpresse - wir sind gerade total eingefahren, und ich werde immer unsicherer in mir drin.


    Und der Vergleich mit dem Fluechtling passt - ich denke die ganze Zeit, immerhin habe ich mehr, als wenn unser Haus abbrennen wuerde. Und ich habe ihn gerade direkt gefragt, er denkt, dass er unsere Kinder nicht traumatisiert, und findet nicht, dass sie leiden, und dass ich da nur pojeziere - und er wer hat jetzt recht?


    Ich denke er fuerchtet sich total vor dem naechsten Umzug, und den damit verbundenen Kosten. Will Plaene von mir, wie ich den dann finanziere (die habe ich jetzt natuerlich nicht).


    Er wuerde lieber 5kg Sojawachs (kostet $25 oder so) mitmehmen, als meinen Meissen-Dekoteller (kostet $250). Und warum ich den nicht verkaufe, der ist doch eh nur unnuetz, und nicht schoen.

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  • Vielleicht eine radikale Lösung? Er sagt, deine Eltern unterstützen DICH, DU wollest so viel mitnehmen - dann nimm das doch auf deine Kappe! Zieh mit den Kindern und euren Sachen um, er kann seinen Minimalismus mit seinem Flugkoffer ausleben... Meiner bescheidenen Meinung nach solltest du dich da emanzipieren bzw. den schwarzen Peter, den er dir zuschiebt, halt ausspielen.


    Einzelne, leichtere Teile wie den Mantel eventuell per Post an Freunde schicken?


    Und für die Finanzierung des ganzen wäre dann ein Nebenjob in dem neuen Land (Frankreich?) drin?

  • Vielleicht eine radikale Lösung? Er sagt, deine Eltern unterstützen DICH, DU wollest so viel mitnehmen - dann nimm das doch auf deine Kappe!

    Ich finde das keine radikale Lösung, sondern das wäre für mich das normale. Wenn man sich nicht einigen kann, ist die nächste Frage, ob man sich einigen MUSS. Und hier müsst ihr euch nur einigen, wenn du keinen eigenen Handlungsspielraum hast, sei es über eigene Finanzen oder über Beziehungen wie zu deinen Eltern.


    Ich würde mir aber auch überlegen, was ich mitnehmen will und was ich einlagere und hole, wenn ich eines Tages länger an einem Ort bleibe.

  • Ich glaube, am Einfachsten wäre es, wenn er alleine dorthin geht, wenn es eh nur für 2 Jahre ist und dann eh alles wieder Retour müsste. Die Kinder müssten sich dann ja auch komplett umstellen und wieder zurück etc. Und wenn das Geld eh zu knapp ist, würde ich nicht in ein Land ziehen wollen, was keinerlei soziale Absicherung hat und wo man schnell mal auf der Straße landen kann... Wäre mir zu heikel, vor allem mit einem Mann, der offenbar keinerlei Wohnkomfort braucht (braucht er überhaupt eine Wohnung, Zimmer reicht ja, ist dann ja auch viel billiger!). Sachen wegschmeißen, an denen ich hänge, um dann vom überheblichen Mann noch zum Erwachsenwerden "gelobt" werden, ich finde, da stimmt noch mehr nicht als "nur" die Einstellung zu Eigentum. Sorry. Hättest du denn in den USA einen Job oder wärst du erstmal vom Mann "abhängig"? Wäre noch so ein wichtiger Punkt!


    Edit: Gerade gelesen, es geht nach Frankreich? Hatte oben etwas zu USA gelesen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Rhododendron ()

  • Schlumi,


    Ja, ich lerne das gerade, nur selbst wenn ich sage, dann nehme ich das mit, wird mit dem naechsten Umzug gedroht - ich glaube er sieht gar nicht, was er da gerade macht. Er ist da wirklich besorgt. Aber ich kriege durch etwas mehr Courage mehr Dinge mitzunehmen. :-)


    Meine juengste ist noch keine 5Monate alt, aber ja, ich wuerde gerne in Frankreich einen Nebenjob haben, nur ist mein franzoesisch nicht sehr gut bisher.






    Rhododendron,
    nur er umziehen, wuerde er nie machen, und ausserdem koennen wir nicht in den USA bleiben. Wir muessen raus.




    Susan Sto Helit,


    Ich glaube ich muss einfach lernen mit seinen Kommentaren zu leben. Es ist fuer mich etwas neues keinen Kompromiss finden zu koennen. Wir denken beide wir sind kompromiss bereit, nur ist sein maximum deutlich unter meinem minimum. Wir werden da uns schon durchwurschteln, es drueckt halt sehr aufs Gemuet.

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    Einmal editiert, zuletzt von Nachtkerze ()

  • Ich würde eher auf sämtlichen zukünftigen Urlaub verzichten, als auf die Erinnerungsstücke aus der Baby- und Kleinkindzeit der Kinder.


    Ja, ich spreche von 2.5 Kubikmetern. 2.5m weit, tief und hoch.

    Äh. 2,5 Kubikmeter sind nur in einer Richtung 2,5 m. Die anderen beiden Richtungen sind 1m.


    Ich finde insbesondere wenn man so einen weiten Umzug macht, wichtig, dass nicht alles wichtige weggeworfen wird.

  • Ich würde schon mal versuchen, mir genau anzusehen, wieviel der Transport für jedes Teil kostet. Wenn ihr nur für das Porzellan versichert und deswegen 2000 Dollar mehr zahlt, ist es das vielleicht doch nicht wert.


    Manchmal ist neu kaufen dann eben doch günstiger.

  • Noch eine Idee, in Bezug auf den nächsten Umzug: Wenn ihr jetzt nach Frankreich zieht, können deine Eltern den teueren und zerbrechlichen Kram möglicherweise einfach mit dem Auto abholen und bei sich lagern. Über den Atlantik muss es ja nur einmal.

  • Ich würde eher auf sämtlichen zukünftigen Urlaub verzichten, als auf die Erinnerungsstücke aus der Baby- und Kleinkindzeit der Kinder.

    Äh. 2,5 Kubikmeter sind nur in einer Richtung 2,5 m. Die anderen beiden Richtungen sind 1m.
    Ich finde insbesondere wenn man so einen weiten Umzug macht, wichtig, dass nicht alles wichtige weggeworfen wird.


    Du hast natuerlich recht, und es sind 2.5m x 1m x 1m. Ausgemessen :-)



    Ich würde schon mal versuchen, mir genau anzusehen, wieviel der Transport für jedes Teil kostet. Wenn ihr nur für das Porzellan versichert und deswegen 2000 Dollar mehr zahlt, ist es das vielleicht doch nicht wert.


    Manchmal ist neu kaufen dann eben doch günstiger.


    :) Gerade bei den Moebeln lasse ich ja mit mir reden. Es geht um Dinge wie ein Mantel, Vasen, Kuechensachen, eine Playmobilburg, 2-4 kleine Kisten Buecher, Erinnerungsklamotten, Kuscheldecken, Puppenschrank etc.

    Noch eine Idee, in Bezug auf den nächsten Umzug: Wenn ihr jetzt nach Frankreich zieht, können deine Eltern den teueren und zerbrechlichen Kram möglicherweise einfach mit dem Auto abholen und bei sich lagern. Über den Atlantik muss es ja nur einmal.


    Das ist unser Plan fuer das Porzellan :-)

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    Einmal editiert, zuletzt von Nachtkerze ()

  • Ich finde das schon sehr sehr wenig, @Nachtkerze. Und unterschreibe voll bei @Susan Sto Helit. Wenn es finanzielle Wege gibt, dann nimm sie. Die 5000 Dollar sind über die Jahre weg gesehen irrelevant. Wenn Du es also jetzt bezahlen kannst, dann schmeiß nicht Dinge weg, an denen du hängst. Ich finde, Dein Mann macht da wirklich unfair Druck. Im Vergleich zur Gesamtgesellschaft bist du deutlich näher am Durchschnitt als er. Und es liegt nicht nur an Dir, da Kompromisse zu finden!


    Ganz ehrlich, beim ausmisten denke ich an alte Zeitschriften, Kataloge, angeschlagenes Porzellan. Ein Mantel, Kisten mit Büchern, Playmobil dagegen Alltagsgegenstände.

  • Susan Sto Helit,


    Ich glaube ich muss einfach lernen mit seinen Kommentaren zu leben. Es ist fuer mich etwas neues keinen Kompromiss finden zu koennen. Wir denken beide wir sind kompromiss bereit, nur ist sein maximum deutlich unter meinem minimum. Wir werden da uns schon durchwurschteln, es drueckt halt sehr aufs Gemuet.

    Bei so Geschichten wie "du wirst erwachsen" würde ich vermutlich böse zurückschießen. #angst Und mit welchem Recht kommen die Sachen, die er braucht, mit (wissenschaftliche Bücher) und für die Sachen, die du brauchst, ist kein Platz?

  • Jedes Kind hat eine Kiste (30cm x 20cm x 20cm) als Spielzeugkiste

    das wäre für mich und meine kinder UNERTRÄGLICH.
    das ist ja SCHUHKARTONGRÖSSE!


    Meine Erinnerungskiste ist doppelt so gross, da ist dann aber auch alles drin.

    ebenfalls: ginge GAR nicht.


    ihm ist nichts was wert.

    das ist sein bier. ganz allein.


    dann heisst es "herzlichen Glueckwunsch, endlich wirst du erwachsen" oder "ich bin so stolz auf dich".

    wie ekelhaft.


    ch komme nicht an ihn ran, dann bin ich erledigt, heule, dann findet er mich erpesserisch.

    wow.


    ich finde, da stimmt noch mehr nicht als "nur" die Einstellung zu Eigentum. Sorry.

    das meine ich aber auch.



    können deine eltern dir da nicht helfen?
    lagerraum anmieten, DEINE sachen separat zu sich umziehen, ...?

    „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“


    Abraham Lincoln

  • Ich finde das schon sehr sehr wenig, @Nachtkerze. Und unterschreibe voll bei @Susan Sto Helit. Wenn es finanzielle Wege gibt, dann nimm sie. Die 5000 Dollar sind über die Jahre weg gesehen irrelevant. Wenn Du es also jetzt bezahlen kannst, dann schmeiß nicht Dinge weg, an denen du hängst. Ich finde, Dein Mann macht da wirklich unfair Druck. Im Vergleich zur Gesamtgesellschaft bist du deutlich näher am Durchschnitt als er. Und es liegt nicht nur an Dir, da Kompromisse zu finden!


    Ganz ehrlich, beim ausmisten denke ich an alte Zeitschriften, Kataloge, angeschlagenes Porzellan. Ein Mantel, Kisten mit Büchern, Playmobil dagegen Alltagsgegenstände.

    Ich verliere mittlerweile auch voellig das Gefuehl dafuer was normal ist. Und ich werde jetzt zu unseren Freunden fahren und Sachen wieder zurueckholen. Die kaputten Sachen sind schon lange Weg, es geht gerade wirklich ums eingemachte.


    Bei so Geschichten wie "du wirst erwachsen" würde ich vermutlich böse zurückschießen. #angst Und mit welchem Recht kommen die Sachen, die er braucht, mit (wissenschaftliche Bücher) und für die Sachen, die du brauchst, ist kein Platz?


    "Brauchen" ist ja wirklich immer relativ.



    Ja, meine Eltern helfen. Ich muss mich "nur" gegen ihn wehren. Ich verstehe gerade echt nicht, was mit uns passiert, wir hatten noch nie solch tiefgehende Auseinandersetzungen.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

  • wie gesagt, unser hausstand sind ca. 90 kubikmeter. davon konnten wir nicht alles mitnehmen, aus verschiedenen gründen.


    nur um dir mal in relation zu zeigen, was wirklich möglicherweise (zu) viel ist. aber da stehe ich dazu. das ist halt so bei mir. darüber diskutiere ich nicht mehr.

    „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“


    Abraham Lincoln

    Einmal editiert, zuletzt von VivaLaVida ()