seid ihr sportliche familien?

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  • wir haben uns am wochenende mit alten schulfreunden getroffen und da ist mir aufgefallen, wie unterscheidlich hoch der stellenwert des sportes ist:
    unsere kinder sind bei gar keinem verein und auch wir als familie machen außer gelegentlichen radtouren, schwimmen gehen und im wald spazieren keinen sport (skifahren o.ä.), dafür spielen sie instrumente und machen andere eher künstlerische dinge.
    eine familie war echt der hammer: jede freie minute in urlaub und wochenende wird jede erdenkliche sportart betrieben (ski auf hohem niveau, stand up paddeln, surfen, mountain biken....kanu, alles mögliche, der urlaub wird auch darauf ausgerichtet), die kinder reiten, usw.
    ich war platt!
    ich muss dazu sagen, wir sind schon gesund und haben bewegung im alltag, aber in der freizeit machen wir lieber andere dinge...
    wie isses bei euch?
    habe die kinder schon öfter gefragt, ob sie eine sportart interessiert, aber haben eher abgewunken... #weissnicht

  • Kein Sport....

    Wir sind eher so Kopfmenschen. unsere Freizeit gestalten wir mit lesen, Filme schauen, Museen , Stadttouren, Freundinnen und Familie treffen.

    Richtige Hobbies sind hier
    Fotografie, lesen, Computerspiele

    "Wenn Dein Leben schwerer geworden ist, bist Du vielleicht ein Level aufgestiegen?!"

  • Haben wir die gleichen Schulfreunde ;)
    Nee, ich habe einen Kollegen, da ist es genauso. Die Kinder sind - natürlich - auf dem Sportgymnasium und Urlaub bedeutet Sportprogramm (Zitat:"...bis zur Kotzgrenze...") .
    Ich habe in der Jugend auch viel Sport getrieben, aber glücklicherweise waren meine Eltern da nie so hinterher.
    Unser Söhnchen ist noch klein, aber wir sind keine Sportfreaks. Wir bewegen uns auch, gehen spazieren, Spielplatz und sowas. Wir lassen es dann auf uns zukommen, wenn die Kinder alt genug sind. Interessen sind eben verschieden. Bewegung ist wichtig, aber dennoch halte ich Hobbys wie lesen, musizieren und Co. ebenso sinnvoll.

    "Natürlich kann ich das. Ich hab's nur noch nie versucht."
    Oma Wetterwachs - Terry Pratchett

    Und jetzt schreibt sie auch noch...

  • Wir werden uns beide sportlich betätigen, wenn unser Kind mal NICHT in einen Verein geht, der quasi wöchentlich irgendwo Turniere veranstaltet. Einen Luftsprung machen wir dann, jawoll. :D

    Vor allem Fußball ist für uns eine absolute Horrorvorstellung. Das, was ich im Umfeld sehe, was "Sporteltern" an Aufwand betreiben für die Sporthobbies ihrer Kinder wären wir nie bereit, zu leisten. Das geht weit über Musikschule, andere Hobbies oder Freizeitsport hinaus.

    Wir haben hier Eltern mit Kindern sehr unterschiedlichen Alters. Unser Kind ist tatsächlich schon im Sportverein, da es da um den Zugang zur Sporthalle für Kinderturnen (unkoordiniertes Rumrennen, Balancieren, Spielen und Klettern) geht. Mehr fände ich nur angemessen, wenn es von Kind ausginge. Aber ich war selbst früher im Sportverein und fand den unbedingten Leistungsgedanken, die enorme Erwartungshaltung und die allgemein schwebende Frustration immer zu belastend, darum bin ich da auch mit 16 oder so raus....und hab mich auch vorher immer weniger angestrengt.

    Was Sport in der Freizeit betrifft wäre ich aufgeschlossen. Ich würde aber nie wollen, dass eine Sache meine Freizeit und mein Leben dominiert. Weder Sport noch Lesen noch Musik noch Tanzen oder so. Ich möchte meinen Kindern gerne Vielfalt bieten. Wenn sie sich irgendwo vertiefen wollen ist das ihre Sache. Aber ich werde nicht meinen Alltag komplett dafür aufgeben, dass meine Kinder ihren wundervollen Hobbies nachgehen können. Ansonsten wäre ich offen für alles.

    So sehe ich das auch in unserem Alltag mit Kleinkind. Wir achten auf Abwechslung, ohne einen allzu großen Aufriss zu machen. Dazu gehören auch langweilige Nachmittage einfach nur mit einem Spaziergang zur Weide oder auch mal mit Uferspaziergängen, Spielplatz und Cafébesuch, für die wir nicht allzu weit fahren müssen. Ich finds immer suspekt, wenn Leute ihr Leben so mit Action vollknallen. Ich mag es manchmal auch, mich zu langweilen und ein bisschen zu bummeln. Daraus ergeben sich auch oft die schönsten Spielideen.

  • Hallo,

    Wir sind nicht sonderlich sportlich, aber im Urlaub wandern und paddeln wir gerne, wenn es die Zeit erlaubt - viel zu selten, leider - gehen wir auch gerne in die sächsiche Schweiz zum klettern. So auf gemütlichem Freizeitniveau. Als die Kinder kleiner waren, waren sieimmer dabei und hatten acuh Spaß dran, jetzt entscheiden sie mal so, mal so.

    Im Sportverein waren unsere 3 älteren Kinder nicht längere Zeit, das passte irgendwie nicht so zu ihnen. Sie haben mal dies und mal das ausprobiert, waren Voltigieren, klettern, aber sobald es in den Leistungsbereich ging, haben sie die Lust verloren. Im Alltag waren sie dafür sehr aktiv.

    Nur der Wichtel geht regelmäßig skaten und klettern, bei ihm bin ich da aber auch mehr hinterher, weil ich denke, daß regelmäßiger Sport wegen seinem Asthma als eine Art Therapie wichtig ist. Die Mädels reiten 1x in der Woche, schon klar mir dem Ziel, dazuzulernen, aber ohne irgendwelche Wettkampfambitionen.

    Mit der Musik ähnlich, unsere Kinder haben alle im Laufe der Zeit 2, 3 Instrumente ausprobiert. 2 spielen nach wie vor regelmäßig (ein Horn, eins Harfe), eins will ev. mit Horn wieder einsteigen und spielt Klavier manchmal einfach so zum Vergnügen.

    Uns war es wichtig, den Kindern ein breites Feld an Möglichkeiten anzubieten, aber nichts aufzuzwingen.

    Ich selber hab als Kind so bis Klasse 4 Leistungssport betrieben und dann noch im leistungsorientierten Bereich (mehrmals wöchentlich Training). Irgendwie gehörte es dazu,aber Freude hatte ich nie dran, es war eigentlich immer eine Art unvermeidbare Pflicht, so wie Schule oder so was.

    Freiwillige Sachen, die ich gemacht habe (Theater, Instrument, Chor... ) fühlten sich immer anders an.

    edit:
    Menschen sind halt verschieden. Ich hatte eine Freundin, die fühlt sich einfach nicht wohl, wenn sie sich nicht ausreichend Bewegung hatte. die hatte die erste Runde wandern schon hinter sich, als wir andren zum Frühstück aufstanden. Nicht, weil sie das Gefühl hatte, sie muss das tun, sondern weil es ihr ein Bedürfnis war.

    So wie ich phasenweise extrem-Leserin war - da könnte man auch sagen: MUSS man denn so viel lesen? Wir lesen auch gerne, aber doch nicht so extrem viel! Man möchte doch auch noch Zeit für etwas anderes haben!
    Nein, muss man nicht, aber es war eben schön und ein Bedürfnis, auch wenn ich manchmal hinterher todmüde war. Ich kann mir schon vorstellen, daß es einem mit Sport oder Musik oder anderen Dingen so ähnlich gehen kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Trin (14. August 2016 um 21:21)

  • Ja, wir sind eine sportliche Familie.
    Weil es uns Spaß macht.
    Aber das bedeutet nicht, dass wir jede freie Minute mit Sport verbringen. Wir gammeln auch gerne, schlafen lange, lesen, spielen Gesellschaftsspiele, malen, singen, basteln, machen Musik etc.
    Das schließt sich doch nicht aus #confused

  • 50:50.

    Mein Mann und meine Große sind beide mehr oder wneiger Sportmuffel, wobei er längere Fußmärsche bewältigen kann als ich und sie in ihrem Zimmer viel tanzt, aber nicht in einen Verein oder eine Tanzschule will.

    Mein Sohn hat mütterliche Gene vererbt bekommen :D , bewegt sich viel und gern, spielt Fußnall im Verein und hatte als großen Herzenswunsch zum Geburtstag ein großes Trampolin, das er auch fleißig nutzt und immer neue Sachen übt.
    Ich war immer recht sportlich (Turnen, Laufen), hatte aber 3 x im meinem Leben Phasen, in denen ich jahrelang null Sport betrieben habe. Nun bin ich seit über 1,5 Jahren wieder im Fitnessstudio und fühl mich viel besser damit.

    Wir machen keine Radtouren o.ä., die Kinder fahren mit dem Rad zur Schule und zurück (2 km einfach) und das war's. Wandern ist hier total out. Schwimmen gehen wir öfter mal, aber nicht wirklich ausdauernd, sondern eher so als Spaßveranstatung mit Rutschen und Springen und so.

    LG,
    Anne

    "Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben" ~ Johann Wolfgang von Goethe

  • Wir sind unsportliche Eltern mit sportlichen Kindern. Mein Mann ist zwar noch Mitglied in seinem Hockeyverein, nimmt aber nur am Konto ab, also geht eigentlich nicht mehr zum Training. Die Jungs spielen Fußball, der Kleine einmal die Woche in der Ballgewöhnung, der Große mit drei Terminen pro Woche (2x Training plus Spieltag.) Für mich also vier Wochentage am Spielfeldrand. Das ist echt viel - selbst wenn ich noch einen eigenen Sport machen wollen würde, wüsste ich nicht wann.
    Durch den vielen Sport bleibt leider keine Zeit für Musik, ich würde mir wünschen, dass die Kinder ein Instrument lernen, aber sie wollen lieber mehr Sport. Muss ich wohl akzeptieren - auch wenn ich fürchte, die sind im Geburtskanal vertauscht worden, ich selbst verabscheue nämlich jede Art von Sport zutiefst. (Werde aber trotzdem zähneknirschend ab Winter mit Reha-Sport anfangen, um mir ein wenig Beweglichkeit zu erhalten.)

  • Ja, wir sind eine sportliche Familie.
    Weil es uns Spaß macht.
    Aber das bedeutet nicht, dass wir jede freie Minute mit Sport verbringen. Wir gammeln auch gerne, schlafen lange, lesen, spielen Gesellschaftsspiele, malen, singen, basteln, machen Musik etc.
    Das schließt sich doch nicht aus #confused

    hier genauso

    Momentan sind die Kinder noch zu klein für Vereine oä aber ich gehe fest davon aus dass sie mal in einen gehen wollen.
    Wir haben ein eigenes Pferd, sie wachsen also schon mal mit reiten auf. Bewegung und Sport gehören hier zum Alltag und bei der großen (2,5) sieht man schon deutlich dass sie sich sehr viel bewegen will.
    Gezwungen wird hier natürlich niemand aber die Kinder empfinden es einfach als normal

  • Ich mag sport aber hasse Wettkämpfe.

    Aus dem Tennisverein bin ich raus weil keiner so spielen wollte. Es ging nur ums trainieren für Wettkämpfe. Beim schwimmen wurde mir gesagt entweder Wettkampf oder Trainingsplatz frei machen. Das War beides kurz vor dem Abi.

    seitdem mache ich sport aber ohne Wettbewerb. Pilates. Joggen. Sowas.

    mein Sohn War im Verein und fängt nun wieder an. Dazwischen bewegt er sich Viel, mal sehen was er so Alles ausprobieren mag

    Normal is just a setting on a dryer.

  • Mein Mann und ich sind eher unsportlich. Also Männe macht gar nix, ich geh halt gern Spazieren und mache Rückengymnastik - die aber auch weniger aus Spaß, sondern weil nötig.

    Mein Ältester geht jetzt einigen Monaten einmal wöchentlich zum Basketballtraining. Wettkämpfe finden in seiner Altersklasse noch keine statt, die Mannschaft ist noch im Aufbau. Die beiden Kleinen zeigen bisher noch kein Interesse an Vereinen

    Mal sehen, wie es sich entwickelt. Als Kind hab ich gefühlt jedes Wochenende an Fußballplätzen und Handballfeldern verbracht. Und ich hab es gehasst! Ich war die einzige in der Familie, die keinen Sport machen wollte, während Mutter, Vater, Bruder und Schwester Habdball oder Fußball gespielt haben, Bruder außerdem noch Leichtathletik. Ständig musste ich mit, zu jeder Tageszeit und hab deswegen selten bei den Ausflügen und Auftritten vom Chor mitmachen dürfen. Und schon morgens beim Frühstück ging es nur um Sport Sport Sport. Turnier hier, Sondertraining da, etc pp
    Na ja, ich möchte meinen Kindern nicht im Weg stehen, aber ich gestehe, ich wäre froh sie nicht ständig zu irgendwelchen Spielen karren zu müssen #schäm

  • hier genauso
    Momentan sind die Kinder noch zu klein für Vereine oä aber ich gehe fest davon aus dass sie mal in einen gehen wollen.
    Wir haben ein eigenes Pferd, sie wachsen also schon mal mit reiten auf. Bewegung und Sport gehören hier zum Alltag und bei der großen (2,5) sieht man schon deutlich dass sie sich sehr viel bewegen will.
    Gezwungen wird hier natürlich niemand aber die Kinder empfinden es einfach als normal

    Hier auch. Und Kopfmenschen sind wir auch, gehen in Austellungen, ins Teater und Konzerte. Gezwungen wird hier auch keiner, alle machen so oft Sport wie sie wollen. Die Grosse 6 Einheiten, die Mittlere 3 Einheiten, die Jüngste 2 Einheiten und der Jüngste nix, jedenfalls nix organisiertes. Er würde aber gerne zum Fussball, Turnen und Ballett.

    LG Heike

    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

  • Wir halten es genau so. Sport als reine Freizeitaktivität, wenn man gerade Lust drauf hat und Instrument als gezielt betriebenes Hobby. Unser Familiengefüge ließ nur die Entscheidung entweder-oder zu, weil ansonsten (für meinen Geschmack) zuwenig unverplante Zeit für die Kinder und uns Erwachsene bzw. uns alle zusammen übrig geblieben wäre würden wir beides gezielt betreiben. Da unsere Familie Instrument lernen höher gewichtet als Sportverein (und die Kinder, die es betrifft, das genauso sehen), fiel die Entscheidung halt pro Instrument aus. Andere Familien gewichten das sicher anders oder bringen beides unter. Freunde von uns sind nahezu jedes Wochenende irgendwo sportlich unterwegs, das wäre mir echt zu viel. Aber sie sind total happy damit. Sehr unterschiedliches Empfinden.

  • Dito, wie die meisten. Wir machen beide regelmäßigen Sport (ich hab ein Pferd und schleppe das Baby mit), mein Mann spielt Tennis im Verein. Wir fahren im Alltag viel Rad (nicht aus Spaß sondern für A->B), die Kleine bekommt also einiges vorgelebt, darf alles, muss nichts. Nur mit einer totalen Couchkartoffel hätte ich Probleme, aber das halte ich für unwahrscheinlich. Mannschaft wäre mir lieber als Einzelsport, Freizeit lieber als Leistung, aber auch das ist alles Zukunftsmusik. Ich selbst habe leistungsmäßig geturnt und bin geritten, und würde beides nicht unbedingt forcieren - die körperliche Belastung, der Gedanke (besser-mehr-härter) und die dort auftretenden Eltern schrecken mich ab. Aber mehr als anregen und sanft lotsen werden wir in keine Richtung.

    Ich finde jegliches Hobby super, egal ob sportlich, künstlerisch oder sonstwas, so lange es Freude macht und der Aufwand für alle ok ist. Wenn die ganze Familie gerne skifährt und eh viel in den Bergen ist, ist das doch klasse. Wenn die 7jährige leistungsmäßig reiten will und dafür extra ein Pferd plus Ausrüstung angeschafft werden muss ist es in meinen Augen nicht mehr ok.

    -- Luxa

    ~~ Luxa

    Sometimes something will change and that change

    Will change you

    Strong people stand up for themselves.
    Stronger people stand up for others.

  • Bei uns hat sich das irgendwie so ergeben.

    Meine herkunftsfamilie war sehr musikalisch, dafür kaum sportlich, außer mal etwas wandern im Urlaub.

    Bei uns machen die Kinder gerne und recht viel Sport, allerdings alles auf eigenen Wunsch. (Die kleine aktuell 4x die Woche). So lange sie da mit happy sind, mische ich mich nicht ein und freue mich, dass sie Bewegung bekommen.

    Freizeit/ Urlaub planen wir jetzt nicht grundsätzlich als Mega aktiv Event, aber nur am Strand rumliegen könnten wir auch nicht. Wir gehen dann schon gerne auch mal wandern oder Kajak fahren etc.
    Deswegen kommt Kultur und von ja trotzdem nicht zu kurz. (Weil hier jemand was von Kopfmenschen schrieb).

    Ich Alltag begleitet mich die große manchmal mit dem Skateboard wenn ich laufen gehe, die kleine kommt ab und an mit zum schwimmen, manchmal fahren wir zusammen Fahrrad.
    Aber genauso kommen Sie mal mit ins Museum, lesen Bücher und co. das eine schließt das andere ja nicht aus

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

    ———-

    ebura mit S (*04), E (*05) und I (*12/21)

  • In der Vor-Kind-Phase wurde hier gern gepaddelt, gewandert und im Winter langgelaufen. Das ist für mich alles kein Sport im eigentlichen Sinn, für mich sind das mehr Mini-Exkursionen in die Natur (für mich ist die Hauptsache, daß man Tiere und Pflanzen zu sehen kriegt). Daß man sich dafür bewegen muß, ist eher ein unangenehmer Nebeneffekt, den ich halt in Kauf nehme ;) .

    Für Paddeln und Langlaufen ist Kind noch zu klein, aber es gibt ausgiebige Spaziergänge.

    Sport im engeren Sinn langweilt mich einfach zutiefst.

    Falls Kind das eines Tages anders sieht, darf sie natürlich Sport treiben, so viel sie will.

    Besser eine Hand voll und Ruhe, / als beide Hände voll und Arbeit und Luftgespinst.

    Koh 4,6

    .
  • wir sind eher unsportlich, aber ich war mit beiden Kindern regelmäßig beim Kinderturnen, der Große hat über die Jahre mehrere Sachen ausprobiert (Schwimmen, Judo, Goshin Jitsu) und ist jetzt nach längerer Pause beim DLRG gelandet. Er wollte nicht das Leistungsschwimmen im Verein, aber schwimmen an sich gefällt ihm. Und der Gedanke, Rettungsschwimmer zu werden, motiviert ihn besonders. Dazu ist er noch beim Roten Kreuz.
    Leider kam das Musische bisher viel zu kurz, der Größe hat nicht das Interesse. Mal sehen, ob wir den Kleinen da auf den Geschmack bringen können. Ansonsten sind wir viel draussen, lieben aber auch Bücher. In den Ferien und an Wochenenden verputzt der Größe schon mal gerne 3-4 Bücher am Tag... Bewegung brauchen wir schon alle, aber eher in gemütlichem Tempo, sprich Spaziergänge, Fahrradausfluge, Schwimmen am See etc. Uns allen geht dieser Höher - Schneller - Weiter Gedanke völlig ab, er nervt uns eher.
    Wichtig ist mir auch, dass die Angebote gut zu erreichen und in der Nähe sind. Der Große kommt zu beiden Terminen alleine hin, mit dem Kleinen kann ich zu Fuß zum Kinderturnen gehen. Ich weiss, dass es deutlich bessere Angebote gibt, aber ich bin zum einen nicht bereit, jetzt schon dieses elitäre Ding zu unterstützen und zum anderen, ständig die Kinder durch die Gegend zu organisieren. Wenn großes Interesse der Kinder da wäre, wurde ich eine Sache pro Kind machen, die mit mehr Aufwand verbunden wäre, aber von mir aus nicht.

  • ich bin eher unsportlich, was aber nicht heisst, dass ich mich nicht bewege :) aber klassischer Sport im Fitnessstudio oder einem Verein liegt mir nicht. Mein Mann ist das Gegenteil, er ist sehr sportlich und begeisterter Fussballer.
    Unsere Kinder sind alle eher unsportlich, also keines ist aktuell in einem Verein. Früher hat der Grosse Tennis gespielt und der Mittlere auch mal Fussball. Mittlerweile gehen sie lieber ins Fitnessstudio oder Joggen.
    Gerne fahren wir aber Rad, Ski oder gehen mal schwimmen, in den Ferien gehören wir aber eher zur Fraktion Liegestuhl liegen und baden :)

  • wir sind sportlich. ich spiele tennis (mit turnieren und Mannschaftssport) mache yoga und gehe ins fitness und walken.
    meine tochter macht auf hohem niveau eiskunstlauf.

    mein sohn spielt fussball im verein, fährt freestylescooter, ist ab herbst im kader vom kantonalen tennisverband und spielt noch ausgezeichnet Tischtennis.
    mein mann joggt regelmässig, hat früher unihockey gespielt.

    da meine tochter ADHS hat und früher sehr unruhig war, haben wir immer irgendwas sportliches unternommen am wochenende, als sie kleiner waren waren wir viel wandern, Radfahren, etc.

    mein sohn war auch immer sehr bewegungsfreudig und dass habe ich gefördert.

    meine tochter hat auch lange gitarre gespielt (aufgegeben wegen eiskunstlauf), mein sohn spielt trompete. ;-).

    da wir in der schweiz wohnen, fahren wir natürlich auch alle ski. meine tochter auch ausgezeichnet. sie ist der wintersport-typ. ;-).