Katastrophenschutz? Alle Jahre wieder?

  • Hallo,


    Trin, wenn du meine Beiträge wirklich lesen würdest, dann würdest du da einem Link zu einer sinnvolleren Liste finden, den ich gestern Abend noch gepostet habe.
    Aber da du ja sowieso nur das liest, was du lesen willst, ist jede weitere Auseinandersetzung mit dir sinnlos.


    Esche und wenn du MEINE Beiträge wirklich lesen würdest, hättest du schon beim ersten gemerkt, daß es mir NICHT um lächerlich machen, Totalverweigerung und sonstwas geht, was du mir so der Reihe nach immer wieder rüber- bzw. untergeschoben hast.


    Von daher kann ich dir in dem Falle den Satz mit "nur lesen, was du lesen willst" mit gutem Gewissen zurückreichen - und mich dem zweiten Teil anschließen. :)


    Ach ja- und keine Sorge, obwohl ich sinnvolle Vorratshaltung/haltbar machen und Lagern von Lebensmitteln usw. generell sehr interessant finde (allerdings wie geschrieben weniger im Hinblick auf Angst vor 14 Tage dauernden Katastrophen sondern eher aus gärtnerischer Sicht bzw. um Abläufe im Alltag effektiver und sinnvoller zu gestalten) , bleib ich aus deinem anderen Thread draußen.

  • Ehrlich gesagt bin ich gestern im Gespräch mit meiner Tochter drauf gekommen, dass jeder der kann auch sollte um im Worst Case dann die knappen öffentlichen Ressourcen für die die nicht können zu haben


    Tochter fand das ganz logisch. Entlastet dann ja auch das System

  • Jetzt habe ich endlich mal danach gesucht und kann meinem Partnern nun sagen, er kann aufhören das Wasser in 6er Packs anzuschleppen (okay, es ist gerade in der Aktion), da wir in unmittelbarer Nähe eines solchen Brunnens wohnen. Danke für den Hinweis! Ich hielt die einfach nur für interessante Brunnen, da mit Ablage (auf die alle meine Kinder gern draufklettern) und sogar eine separate Wasserstelle für Hunde, aber das sich da noch viel mehr verbirgt... #super

  • Ich kann nicht mit Stromausfall argumentieren und dann verderbliche Sachen wie Eier und frisches Obst / Gemüse für einen Not(!)vorrat vorschlagen. Das ist bekloppt. Das führt auch dazu, dass dann im Netz blöde Witzchen gerissen werden, anstatt mal für 30 sek drüber nachzudenken, ob das evtl. doch nicht ne gute Idee ist.

    Eier halten auch ohne Kühlung mehrere Wochen. Meine Oma, die selber Hühner hatte, hatte immer einen großen Korb voller Eier oben auf dem Schrank. Der stand nie im Kühlschrank.


    Äpfel, Möhren und überhaupt die ganzen Wintergemüse lassen sich prinzipiell für viele Monate ganz ohne Strom gut einlagern, wobei das in den meisten modernen Wohnungen kaum praktikabel ist. Und da sehe ich eigentlich auch das Hauptproblem.
    Bei Stromausfall haben viele Leute gibt es noch ganz andere Probleme als die Lebensmittelversorgung. Viele Wohngebäude funktionieren heute nur noch mit Strom ("automatische Belüftung" ist meine persönliche Gruselvorstellung).

  • Eier halten auch ohne Kühlung mehrere Wochen. Meine Oma, die selber Hühner hatte, hatte immer einen großen Korb voller Eier oben auf dem Schrank. Der stand nie im Kühlschrank.


    Das mag sein. Nur würde ich persönlich keine wochenlang ungekühlt gelagerten Eier roh oder nur kurz gegart essen wollen. "Wochenlang" kenne ich auch nicht, ich kenne nur, daß sie doch recht schnell verarbeitet wurden (nur eben auch Nachschub kam) und etwas ältere Eier nur noch zum backen verwendet wurden, damit sie gut durchgegart werden. Darauf, dafür bei einer echten Katastrophe für die Gelegenheit zu haben, würde ich aber nicht bauen.


    Und Katastrophe, bei der man nicht mal an Strom oder Essen kommt UND Salmonellen(gefahr) -auf diese Kombination wäre ich jetzt nicht so scharf.


    Möhren schimmeln uns regelmäßig weg, wenn wir versuchen, sie zu lagern. Wir haben so schon Not, das Haus trocken genug zu halten, da wäre feuchter Sand in größeren Mengen zum Gemüselagern z.b. keine so gute Idee.

  • Eier halten ungekühlt 21Tage (klar heisst das wohl plus minus, aber 21 kann man sich so schön merken). Aufbewahrung im Kühlschrank mindert übrigens die Haltbarkeit...
    Für den Supermarkt werden sie auch nicht gekühlt, by the way.
    edit: Salmonellengefahr ist bei frischem Ei genauso gegeben.


    Was aber natürlich nichts an der Tatsache ändern wird, dass die Empfehlung als falsch/zuviel/zuwenig/zu unrealistisch empfunden wird :D


    Aber ohne Flachs: wir lagern keine Eier, aus dem einfachen Grund, dass wir nur wenig Eier essen im Wochenverlauf und wunderbar auskämen ohne für eine Zeit.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Hallo,


    Mindestens genau so wichtig wie "Essen einlagern" fände ich übrigens bestimmte Grundsatzkompetenzen. So was wie Feuer machen, auch wenn es feucht ist oder gar regnet oder windig ist. Was kann ich auch bei Nässe als als Zunder verwenden? Wie kann ich erste Hilfe leisten, auch wenn ich keinen gut gefüllten Sanikasten dabei habe? Wie schütze ich mich im Freien vor Kälte, wie transportiere ich jemanden über, bei bedarf auch über eine länger Strecke? Wie orientiere ich mich, wenn es keine Straßenschilder gibt? Was gehört in ein sinnvolles Mini-Notfallpack, das man immer in der Handtasche/dem Rucksack hat?
    Und so weiter.


    Ich persönlich halte nämlich z.B. das Risiko, beim Wandern mit einem Wetterumschwung klar kommen und mich dabei ggf. auch um einen Verletzten kümmern zu müssen oder im Winter bei Minusgraden irgendwo auf menschenleerer Strecke eine Autopanne zu haben, für uns für wahrscheinlicher als die "große Katastrophe", bei der ich 14 Tage autark leben können muss.


    Wer kaum aus der Großstadt raus kommt, muss mit so etwas natürlich nicht rechnen, aber wer doch gelegentlich mal "draußen" ist, auch mit dem Auto, sollte das können.


    Ich war mal wirklich von den Socken, als ein Freund meines Sohnes erzählte, daß er noch nie in seinem 11jährigen Leben ein Feuer angemacht hat. Der hatte wirklich keine Ahnung davon und als er versuchte, Spähnchen zum anfeuern zu schnitzen, musste ich eingreifen, um Daumen und Knie zu retten.
    Aber noch erstaunter war ich, als auch das zugehörige Elternteil erzählte, daß es auch keine Ahnung habe, wie das geht und noch nie Feuer gemacht hat. Dabei meine ich nicht mal mit Stahl und Zunder sondern ganz normal mit Feuerzeug oder Streichholz.
    Und wenn mal kein Kohleanzünder o.ä. vorrätig ist, habe ich schon so manchen "Grillmeister" recht hilflos erlebt.


    Oder Leute, die beim Boofen bzw. Campen abends völlig durchgefroren in den Schlafsack steigen und sich dann wundern, daß ihr ach so guter Schlafsack scheinbar nichts taugt, weil er sie nicht "wärmt". Ich bin fast sicher, daß sie damit, sich eine isolierende Unterlage aus Naturmaterial herzustellen, auch überfordert wären.


    Vorräte an "Grundkenntnissen" in dieser Richtung fände ich eben so wichtig.

  • OT... ich hab die Eier NIE im Kühlschrank, und sie halten sich ewig, viel länger als 21 Tage.
    Würde sie aber in einem Krisenfall auch nur gut durchgegart verzehren...

  • Ich wüsste ja immer noch gerne, welche szenarien euch konkret vorschweben, jetzt gehts ja auch noch um kompetenzen wie feuer machen oder orientierung ohne schilder?!?
    Irgendwie kommt mir das alles etwas seltsam vor, ich muss mich also nicht mehr nur in der modernen welt zurechtfinden sondern gleichzeitig auch die kompetenzen einer bauersfrau aus dem vorigen jahrhundert in mir vereinen, ohne strom bevorraten und kochen können und mein mann - muss der jetzt auch zur jagd gehen?
    Weder bei mir (45) noch meinen eltern noch irgendjemanden, den ich kenne ist jemals ein solcher notfall eingetreten. Ich vertrau jetzt erstmal darauf. Ich bin damit kein vorratsverweigerer, sondern ein katastrophen- und panikmache-verweigerer.
    Lg

    4 Jungs 2006-2013, 4 Hühner, 4 Hunde und 4 Schildis
    Cry a River, build a bridge, get over it #herz

  • Trin, dabei fällt mir ein, wie eine Freundin beim Zelten auf einem Festival nachts unheimlich gefroren hat, weil keine von uns auf die Idee gekommen ist, dass sich dick anzuziehen und dann in den Schlafsack zu steigen nicht so sinnvoll sein könnte.
    Da hilft eine Kindheit bei den Pfadfindern enorm.


    Staubflocke, ich glaub nicht, dass man das irgendwann für die große Katastrophe können muss, aber überm Feuer kochen und draußen schlafen erdet einen auch im Alltag herrlich.

    Kids don't drive you crazy, you were crazy already. That's why you had them.


    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015) und dem Katerchen (09/2018).


    giphy.gif


    You say you want a revolution. Well, you know, we all want to change the world.

    But when you talk about destruction, don't you know that you can count me out? Don't you know it's gonna be all right?

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  • Ich wüsste ja immer noch gerne, welche szenarien euch konkret vorschweben, jetzt gehts ja auch noch um kompetenzen wie feuer machen oder orientierung ohne schilder?!?

    Der mehrtägige Stromausfall von 2005 im Münster- und Osnabrücker Land wurde doch schon paarmal erwähnt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/…_Schneechaos#Stromausfall


    "Einige Strommasten konnten das Gewicht des schweren Schnees auf den Leitungen nicht mehr tragen und knickten um. Abgefallene Äste führten zu Leitungsbrüchen und Kurzschlüssen. Betroffen von dem Stromausfall waren laut RWE rund 250.000 Menschen in 25 Gemeinden. Für die Kreise Steinfurt und Borken wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Selbst vier Tage nach Ende des Schneefalls waren noch nicht alle Orte wieder an das Stromnetz angeschlossen. Bundeswehr und Technisches Hilfswerk (THW) richteten mancherorts eine provisorische Stromversorgung ein. Besonders hart wurden im Münsterland die Gemeinden Metelen, Ochtrup, Vreden, Laer und Schöppingen sowie im Emsland die Gemeinde Spelle getroffen."


    Wenn ganz einfach der Strom ausfällt, braucht man nicht mit Feuerstein und Span Feuermachen, sondern einen schlichten Gaskocher, den es für paar Euros als Campingbedarf zu kaufen gibt und man muss auch keinen Orientierungslauf machen können.
    Es sei denn, das man im Winter irgendwo mit dem Auto liegenbleibt oder sich im Wald verirrt. Das ist aber ein ganz anderes Thema als "einen Notvorrat für ein paar Tage anlegen".

    "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt."

    Einmal editiert, zuletzt von Esche ()

  • Hallo,


    Ich wüsste ja immer noch gerne, welche szenarien euch konkret vorschweben, jetzt gehts ja auch noch um kompetenzen wie feuer machen oder orientierung ohne schilder?!?


    Bei den Empfehlungen der Bundesregierung geht es um Großkatastrophen, wegen denen man sich für 14 Tage bevorraten sollte.


    Aber wenn Strom und Gas ausfallen, kann "Feuer machen" durchaus lebensrettend sein (Wasser abkochen, auch die größte Menge Wasser ist nach 2 Wochen in der Badewanne z.B. nicht mehr keimfrei) , auch Kartuschen sind irgendwann alle, wenn man aus Feuerschutzgürnmden keine größeren Mengen einlagern will. Da hilft einem diese Kompetenz schon weiter.
    Genau sowie "1. Hilfe" oder "einen Verletzten auch ohne Auto oder fertige Trage über eine längere Strecke zur Notstation transportieren können. Denn daß der Krankenwagen dann bis vor die Haustür fährt, ist eher unwahrscheinlich.


    Mir selber ging es noch um Wahrscheinlichkeiten - es nützt ja nichts, wenn ich auf eine Sache (Großkatastrophe) allerbestens vorbereitet bin, aber für wahrscheinliche Sachen (Verlaufen beim Wandern, Vom Wetter überrascht werden, Panne im Winter außerhalb der Stadt halte ich für UNS z.b. für wahrscheinlicher) nicht vorbereitet ist.

  • Irgendwie kommt mir das alles etwas seltsam vor, ich muss mich also nicht mehr nur in der modernen welt zurechtfinden sondern gleichzeitig auch die kompetenzen einer bauersfrau aus dem vorigen jahrhundert in mir vereinen, ohne strom bevorraten und kochen können und mein mann - muss der jetzt auch zur jagd gehen?

    Du musst keineswegs die Kompetenzen einer Bauerfrau des vorletzten Jahrhunderts vereinen (was weit mehr ist, als über einem Kartuschenkocher eine Dosensuppe zu erwärmen). Aber angesichts des Klimawandels halte ich extreme Wetterphänomene in den nächsten Jahren durchaus für möglich und es gab sie ja auch in der Vergangenheit - wie z.B. der jetzt mehrfach erwähnte Winter 1978/79. Ein längerer Stromausfall ist da durchaus möglich.


    (Aus der High-Tech-Nation USA kannte ich das aus dem Winter öfter (Ost-Küste). Da ist immer mal länger der Strom ausgefallen und wir haben mit Holz geheizt und die wichtigsten Elektrogeräte an das Notstromaggregat gehängt.)


    Aber auch wenn die ganze Familie mit Grippe im Bett liegt, können ein paar Lebensmittel auf Vorrat hilfreich sein.

  • Hmmmm
    Wer von euch hat welche katastrophe denn schon selbst erlebt und was konkret habt ihr da gebraucht?
    Feuerzeuege funktionieren ja auch bei stromausfall :D , also feuermachen dürfte nicht so schwer sein.

    4 Jungs 2006-2013, 4 Hühner, 4 Hunde und 4 Schildis
    Cry a River, build a bridge, get over it #herz

  • Hmmmm
    Wer von euch hat welche katastrophe denn schon selbst erlebt und was konkret habt ihr da gebraucht?
    Feuerzeuege funktionieren ja auch bei stromausfall :D , also feuermachen dürfte nicht so schwer sein.

    Wie ich oben schon schrieb aus den USA - das waren gar keine wirklichen "Katastrophen", sondern nur ein bißchen viel Schnee in kurzer Zeit, so dass der Strom immer mal wieder länger ausfiel.
    Wir hatten zur Klimaanlage noch Holzöfen im Haus und außerdem ein Notstromaggregat, das mit Benzin lief. Essen hatte meine Gastmutter auch immer viel auf Vorrat.


    Mir gibt es sichereres Gefühl, zumindest einen Raum im Haus mit Holz heizen zu können und eine Möglichkeit zu haben, ohne Strom kochen zu können.

  • Wir waren 2005 nahe dran umd ich kenne die Berichte von KollegInnen, die im Kreis Steinfurt wohnen und zum Arbeiten nach Osnabrück fahren. Oder eben nicht. Oder sie haben sich eine Woche lang in OS einquartiert, weil es zuhause keinen Strom gab.


    Als die Strassen wieder passierbar waren, haben mein Mann und ich "Katastrophentourismus" betrieben. Das sah dann so ähnlich aus:



    Wenn man direkt davor steht, hinterlässt das einen bleibenen Eindruck.


    Siehe auch: http://www.kontextwochenzeitun…die-katastrophe-2714.html



    Der Artikel ist vom 04.02.2015.

    "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt."

    2 Mal editiert, zuletzt von Esche ()

  • Hallo,


    Hmmmm
    Wer von euch hat welche katastrophe denn schon selbst erlebt und was konkret habt ihr da gebraucht?
    Feuerzeuege funktionieren ja auch bei stromausfall :D , also feuermachen dürfte nicht so schwer sein.


    Hm, wir sind ja öfter "draußen" und es gab schon Situationen, wo es schwierig war, ein Feuer anzumachen. Wind, Regen...
    Ich finde es da schon vorteilhaft, zu wissen, wie man eine windsichere Feuerstelle anlegen kann und welche Materialien sich auch nass als Zunder eignen, wie man die Glut bis morgens halten kann... Sonst ist das Feuerzeug ganz schnell alle.


    Auch mit Ofen habe ich in meiner ersten Wohnung habe ich ehrlich gesagt eine ganze Weile gebraucht, ehe ich so feuern konnte, daß ich nur eine akzeptable Menge an Holz und Kohlen verbraucht, nicht drohte an Rauchvergiftung einzugehen und es auch noch tatsächlich warm wurde. ich war schon froh, da ich da von meiner Oma zumindest einige Kenntnisse hatte, auf die ich zurückgreifen konnte.


    Was ich erlabt habe? Wie schon geschrieben, eher die "Alltags"Katastrophen", mal ein paar Stunden Strom oder Wasser weg, mal mit dem Auto in der "Pampa hängen geblieben, mal bei Kälte komplett durchgeweicht und keine wirkliche Möglichkeit, trocken und warm zu werden...
    Verlaufen, Navi gabs (noch) nicht und würde dort wohl auch nicht wirklich nützen
    Mit einer kleinen Truppe wandern und einer knackst so um, daß er nicht weiter kann und verarztet und sinnvoll transportiert werden muss. Dank zu starkem Wind mit dem Kanu auf einer Mini-Insel feststeckend mit zur Neige gehendem Essens- und Wasservorrat. Keine Chance wegzukommen und keine Chance den Kartuschenkocher in Gang zu bekommen (der Wundschutz flog einfach weg).
    Krank, so daß keiner einkaufen gehen kann, mit 4 trotzdem hungrigen Kindern im Haus (OK, da konnten wir dann zum Glück die Omas anrufen)
    So was halt.


    Darum sind mir solche Sachen beim Gedanken an "Vorsorge" auch irgendwie näher als die ganz große Katastrophe, bei der ich mindestens 14 Tage autark leben können muss. Ich blende sie nicht komplett aus, aber ich finde es für mich nicht sinnvoll, mich auf letzteres ausgiebig vorzubereiten, ohne auch die "Kleinen Fälle" händeln zu können.


    Daher mein Gedanke, daß man sich neben Lebensmittel und Klopapier auch mit einigen dieser einige Grundkompetenzen "bevorraten"sollte.

  • Ich hab jetzt nicht alle 20 Seiten gelesen.
    Aber ja: wir haben diese Bevorratung für mind 14 Tage im Haus. Schon immer. Mein Mann ist nämlich so jemand, der davon ausgeht, dass eine solche Katastrophe eintreten könnte :D . Am ehesten würde er mit einer atomaren Katastrophe rechnen, wenn das AKW, welches sich nicht allzuweit entfernt befindet -aber doch so weit, dass wir nicht evakuiert werden würden und auch nicht sofort tot wären- in die Luft fliegt. Klar ist das Problem nicht nach 14 Tagen verschwunden, aber mein Mann sagt, es käme darauf an, den Fallout abzuwarten und vorher nicht raus zu gehen. Das würde ca 14 Tage dauern- Ich kenn mich da nicht aus #weissnicht .


    Wirklich problematisch wäre die Wasserversorgung. Wasser für 14 Tage ist gar nicht wenig. Das haben wir nicht immer vorrätig.