Katastrophenschutz? Alle Jahre wieder?

  • Hallo,


    Nö. Nur Leuten, die sich zu bestimmten Punkten auch mal nachdenklich äußern nicht gleich Verantwortungslosigkeit oder/und Komplettverweigerung vorwerfen.
    Zumindest kam das bei mir bei von einigen Mitschreibenden hier so an.

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  • Hat jemand Interesse an einem ernstgemeinten Notvorratsthread im Wirtschafttrakt oder im Wintergarten?

    "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt."

  • Natürlich kann oder will einfach nicht jeder so viel einlagern, aber grundsätzlich realistisch scheinen mir die Zahlen zu sein. Mehr wollte ich nicht zum Ausdruck bringen. Wir haben auch längst nicht so viel da, aber ich würde sofort einsehen, wenn mich darob jemand sorglos nennen würde. Ich bin da ziemlich sorglos, in dem Sinne, dass ich mir wirklich keine großen Sorgen über ein Katastrophenszenario mache, das mich über mehr als eine Woche in meinem Haus einschließt und von der Außenwelt abschneidet.

    Kids don't drive you crazy, you were crazy already. That's why you had them.


    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015) und dem Katerchen (09/2018).


    giphy.gif


    You say you want a revolution. Well, you know, we all want to change the world.

    But when you talk about destruction, don't you know that you can count me out? Don't you know it's gonna be all right?

  • Hat jemand Interesse an einem ernstgemeinten Notvorratsthread im Wirtschafttrakt oder im Wintergarten?

    *meld*

    #rose Mascha mit J. (1993), C. (2004), A. (2009) und * (2013)

  • *meld*

    Ja, ich auch , wem er sich nicht nur auf Lebensmittel beschränkt , sondern auch Sachen wie Medikament Hygieneartikel , Kurbeltaschenlampen... Beinhaltet.

  • ich finde es vernünftig darüber nachzudenken bzw auch zu bevorraten
    beim geld/werfegenstände ists ja nicht anderses fibt welche die können sich einen polster anlegen und welche die können das nicht


    genauso ists beim essen
    und nur weil es menschen gibt die das nicht können ...


    hier im thread sind übrignes 2 themen vermischt


    1.) wie sinnvoll ist die vorgabe auf der liste -
    2) wie sieht sinnvolle voratshaltung aus


    und nicht beides vermischen. dakommst nur zu mißverständnissen

  • Ich habe besagte Liste gar nicht angeschaut, aber 60 Eier fuer 6 erwachsene Personen fuer 2 Wochen finde ich jetzt nicht sooo absurd (wenn ich das richtig mitbekommen habe). Kann man natuerlich nicht einlagern, sondern muss die dann auch regelmaessig verbrauchen und neu kaufen. Ich esse zwar nicht jede Woche 5 Eier, aber als Proteinquelle sind die nunmal nicht sinnlos und laenger haltbar als so manche Frischfleischvariante.


    Bei uns ist es auch nicht so, dass wir irgendwo eine Kiste haben, wo drauf steht "Erdbebenkatastophenpaket" und da lagern dann 5 Packungen Nudeln, x Dosen Bohnen usw.. Wir haben einfach Vorraete im keller. Vieles kaufen wir eh im Grosshandeln und da gibt es Nudeln eben im 6 Pack. Das reicht uns so 3-4 Wochen. Und wenn nur noch 1-2 da sind, kaufen wir nen neuen 6 Pack. So handhaben wir alle nicht verderblichen Grundnahrungsmittel, die wir konsumieren.
    So haben wir im Endeffekt (fast) immer genug zu Essen im Haus ... zumindest von irgendwas ist immer genug da, so dass wir 1-2 Wochen in jedem Fall klar kommen. Um mehr geht es ja erstmal nicht ...


    (seit diesem thread ist mir allerdings das seltsame Verhalten der Menschen in Supermaerkten vor Feiertagen ein wenig klarer geworden .. die haben offensichtlich wirklich Angst vorm Verhungern, weil sie nix im Haus haben ;) )

  • ich finde es vernünftig darüber nachzudenken bzw auch zu bevorraten
    beim geld/werfegenstände ists ja nicht anderses fibt welche die können sich einen polster anlegen und welche die können das nicht


    genauso ists beim essen
    und nur weil es menschen gibt die das nicht können ...

    Hm, ein Vorrat an Geld und Wertgegenständen ist aber doch noch einmal etwas anderes als Lebensmittel. Wenn die Regierung wirklich der Ansicht ist, dass ein solcher Lebensmittelvorrat existenziell ist, und diesen Eindruck erweckt sie ja gerade (zu Geldreservern auf dem Konto der Bundesbürger entwirft die Regierung keine Pläne), dann müsste sich auch dafür sorgen, dass eine solche Bevorratung jedem möglich ist. Also auch Menschen mit sehr knappen Geldreserven und mit sehr knappem Wohnraum.

    Liebe Grüße von Kris (1974) mit großem Sohn (1/2002) und kleinem Sohn (5/2007)

  • Hallo,




    Zitat

    hier im thread sind übrignes 2 themen vermischt


    1.) wie sinnvoll ist die vorgabe auf der liste -
    2) wie sieht sinnvolle voratshaltung aus


    Ja, das Gefühl habe ich auch. Und wenn man die LISTE kritisiert (durchaus aber sinnvolle Vorratshaltung betreibt, nur nicht in diesem Ausmaß), steckt man automatisch in der "Komplettverweigerer"-Ecke.



    Ich habe besagte Liste gar nicht angeschaut, aber 60 Eier fuer 6 erwachsene Personen fuer 2 Wochen finde ich jetzt nicht sooo absurd (wenn ich das richtig mitbekommen habe). Kann man natuerlich nicht einlagern, sondern muss die dann auch regelmaessig verbrauchen und neu kaufen. Ich esse zwar nicht jede Woche 5 Eier, aber als Proteinquelle sind die nunmal nicht sinnlos und laenger haltbar als so manche Frischfleischvariante.


    Aber bei der Liste geht es nun mal nicht um den im Alltag üblichen Durchschnittsverbraucht, es ist keine "Was verbraucht ein X-köpfige Familie im Alltag durchschnittlich", sondern es sind ganz konkret VORRATS-Empfehlungen, also das, was ich immer zeitgleich im haus haben sollte.
    Da finde ich 60 Eier schon schräg, das sind 5 Packungen, selbst wenn wir da rotieren, würde ich Eier ungern so lange lagern. Wir essen z.B. aktuell auch große Mengen an Tomaten und Pflaumen (sicher sogar über dem Landesdurchschnitt), bevorraten würde ich mich trotzdem nicht damit - das ist für mich der Unterschied zwischen durchschnittlichem Alltagsverbrauch und sinnvoller(!) Vorratshaltung.


    Wir haben z.b. viel in verschiedener Form verarbeitetes Obst eingefroren, das sehe ich für uns durchaus auch als Vorratshaltung an - im Katastrophenfall würde es uns ohne Strom aber recht schnell verderben.


    Wir verbrauchen im Alltag sicher nicht 60 Eier in 2 Woche (wir essen meist das, was unsere Wachtelchen legen und das ist sehr verschieden), aber es sind nun mal die Empfehlungen. Und wenn ich da etwas weglasse, müsste ich anderweitig Eiweißquellen aufstocken, z.b. in Form von Dosenfleisch o.ä. - was wir ebenfalls nicht essen.


    Dinge wie Medikamente, Hygieneartikel usw. tauchen auf der Liste gar nicht erst auf. Es geht nur um das Lagern von Lebensmitteln. Das ist für uns z.B. nicht sinnvoll, denn daß es kalt. das Kind sein Asthmaspray braucht oder man sich auch dann nach Räumarbeiten mal gründlich waschen will, wird halte ich für wahrscheinlicher als daß wir bei unseren "alltagsüblichen" Vorräten verhungern ehe Hilfe kommt.


    Wenn ich als Regierung schon eine Vorratshaltung einfordere und dafür sogar noch eine eine offizielle Liste herausgebe, sollte die halbwegs sinnvoll sein (und für alle Menschen "machbar gemacht" werden) , finde ich.


    Ansonsten - wie man Lebensmittel sinnvoll bevorratet ist für mich durchaus auch ein Thema - aber eben nicht so sehr im Hinblick auf den Katastrophenfall, sondern mehr im Sinne von "Jetzt wächst es reichlich/ konnte ich eine größere Menge preiswert kaufen wie kann ich es lagern, so daß ich auch im Winter sinnvoll etwas davon habe".

  • Wenn ich als Regierung schon eine Vorratshaltung einfordere und dafür sogar noch eine eine offizielle Liste herausgebe, sollte die halbwegs sinnvoll sein (und für alle Menschen "machbar gemacht" werden) , finde ich.

    Ja, das finde ich auch. Eine unsinnige Liste ist da kontraproduktiv und ebenso ist es nicht richtig, Menschen mit sehr geringen Einkünften und/oder sehr geringen Lagerngsmöglichkeiten auszublenden. Dann sollten sie es besser lassen, diese Vorratshaltung einzufordern.

    Liebe Grüße von Kris (1974) mit großem Sohn (1/2002) und kleinem Sohn (5/2007)

  • Hm, ein Vorrat an Geld und Wertgegenständen ist aber doch noch einmal etwas anderes als Lebensmittel. Wenn die Regierung wirklich der Ansicht ist, dass ein solcher Lebensmittelvorrat existenziell ist, und diesen Eindruck erweckt sie ja gerade (zu Geldreservern auf dem Konto der Bundesbürger entwirft die Regierung keine Pläne), dann müsste sich auch dafür sorgen, dass eine solche Bevorratung jedem möglich ist. Also auch Menschen mit sehr knappen Geldreserven und mit sehr knappem Wohnraum.

    absolut.

  • Es wird nichts “eingefordert“, es ist eine Empfehlung. Aber ich verstehe es richtig, weil einige Menschen sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen können / wollen, soll der Staat über Planungen und Empfehlungen zum Zivilschutz schweigen.


    Wir haben übrigens selber einige Jahre von ALG II gelebt und jetzt wahrscheinlich auch viel weniger Geld zur Verfügung als der Durchschnitt dieses Forums und auch da war und ist eine Bevorratung möglich.


    Gesendet von meinem G7-L01 mit Tapatalk

    "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt."

  • Hallo,


    Es wird nichts “eingefordert“, es ist eine Empfehlung. Aber ich verstehe es richtig, weil einige Menschen sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen können / wollen, soll der Staat über Planungen und Empfehlungen zum Zivilschutz schweigen.


    Schrieb wer?


    Der Wunsch nach einer SINNVOLLEN Liste, wenn man denn schon offizielle Empfehlungen gibt und für einen sinnvollen Zeitraum (wenn ich mich richtig erinnere, schriebst du auch von einer Woche komplett autark und nicht von 2 oder mehr? Kann aber auch sein, dass ich das verwechsele) und Vorschläge oder finanzielle Unterstützung für die, die sich das so nicht leisten können, ist nicht so ganz das Gleiche wie "ganz darüber schweigen sollen" - oder? ;)

  • schön wenn platz da ist,den haben wir noch nicht.und mit einen teenager,der gerade mehr isst als drei ,wüsste ich eh nicht wie ich den im notfall satt bekommen solllte,da bräuchte ich allein für ihn die dreifache vorratsmenge.. #angst
    ich würd gerne was lagern,aber es ist einfach kein platz da.ich muss mehrmals pro woche einkaufen,auch viel..so ein tnager isst einem die haare vom kopf #sauer
    mein bruder lagert schon lange zeugs.. weiß jetzt nicht wirklich ob ich angst haben muss...

  • Trin, wenn du meine Beiträge wirklich lesen würdest, dann würdest du da einem Link zu einer sinnvolleren Liste finden, den ich gestern Abend noch gepostet habe.
    Aber da du ja sowieso nur das liest, was du lesen willst, ist jede weitere Auseinandersetzung mit dir sinnlos.


    Der Thread im Wintergarten ist KEIN “Doomsday Preppen Thread“, die Aluhüte sollen da eingepackt bleiben.


    Da das hier jetzt redundant wird, verzieh ich mich eben dorthin.


    Gesendet von meinem G7-L01 mit Tapatalk

    "Und hast du die Ausrufezeichen bemerkt? Es sind fünf. Ein sicheres Zeichen dafür, daß jemand die Unterhose auf dem Kopf trägt."

  • Im Moment lagere ich auch nix. Aber vllt lese ich ja mal im Doomsday-Preppers Thread mit um mich weiterzubilden.
    Generell interessiert mich das Thema Vorratshaltung schon etwas länger.


    Danke #top