ET +3 Regelung bei Hausgeburt umgehbar?

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  • Das ist auch individuell...GH hätte bei mir bei ET+10 eine Krankenhauskontrolle gewollt, die Hebamme bei ET+7. Da die Maus sich bei +5 auf den Weg machte hat sie mir das zum Glück erspart.


    Übrigens ist der ET+3 Termin nur für gesetzlich Versicherte relevant. Sollte hier jemand privat sein, kann er den Termin (noch) getrost vergessen :) .

  • und überlege nochmal ganz genau, wann ich zuletzt meine Tage hatte


    Ich habe mir beim zweiten Kind auch sehr gut überlegt, wann ich das letzte Mal meine Tage hatte. :P Meine Hebamme habe ich informiert, dass der ET im Mutterpass so nicht stimmt.

  • So ähnlich geht es mir mit dem ET - außer einer groben Orientierung sagt der nunmal kaum was aus, trotzdem wird sich so darauf versteift: also möchte ich vorsichtshalber gar kein "fixes" Datum - ich weiß, das Kind kommt Mitte Mai, sollte es auf das Ende des Monats zugehen und Kind kommt nicht, liegt es natürlich auch in meinem Interesse, etwas genauer hinzusehen.


    Krötenmutti, meine Beweggründe sind sehr vielschichtig. Zugrunde liegt hier vor allem leider auch die Erkenntnis, dass ich bei "fremden" Ärzten nicht mehr davon ausgehen kann, dass es ihre Intention ist, eine ganzheitlich und individuell sinnvolle Vorsorge/Behandlung für jeden einzelnen "Patienten" (auch so ein Ding - hier ist man plötzlich nicht mehr werdende Mutter, sondern Patient, der behandelt werden muss) anzustreben, sondern ein Schema F abgespielt wird, das gesamtstatistisch vielleicht gut dasteht, aber auch ausschließlich die physische Gesundheit einbezieht. Außerdem bin ich nicht der Typ Mensch, dem Untersuchungen nichts ausmachen - gerade wenn es um gyn/vaginale Untersuchungen geht. Das hat weniger mit Angst, Scham oder Scheu zu tun, sondern eher damit, dass ich das als massiven Eingriff in meine Privat- und Intimsphäre empfinde, was ich wiederum nur dann zulasse, wenn es wirklich gute Gründe gibt. Daher ist mir auch die Hebammenbetreuung so wichtig - ich bin uberzeugt, dass hier wirklich noch überwiegend Menschen am Werk sind, die ihren Job aus Überzeugung machen (andernfalls wären sie bei der Vergütung wirklich saudämlich..), ich werde Gelegenheit haben, ein Vertrauensverhältnis zu dieser Person aufzubauen und sie wird mich kennenlernen und daran interessiert sein, gerade auch die psychische Gesundheit im Blick zu halten und gleichzeitig auch die physische Gesundheit zu überwachen ohne zu viel einzugreifen. Wenn nun diese Person mir sagt, da sei etwas abklärungswürdig, habe ich ein ganz anderes Vertrauen in die Notwendigkeit und kann ganz anders damit umgehen. (Hui, das ist jetzt aber lang geworden.) Kurzum: Ärzte und alles was mir Unbehagen bereitet wird außen vor gelassen, so lange es nicht wirklich sinnvoll erscheint - und ET+3 ist für mich nun wirklich kein ausreichender Grund, etwas, das mir widerstrebt, über mich ergehen zu lassen.


    Bryn, ich danke dir für deine Hinweise, ich werde das im Hinterkopf behalten. Eine sorgfältige Abwägung meiner individuellen Situation bringt mich jedoch bislang zu dem Ergebnis, dass ich bei gesunder Schwangerschaft ein höheres Risiko habe, durch "zu viel des Guten" mich und die Schwangerschaft zu belasten, als dass es durch "zu wenig" Probleme gibt oder unerkannt bleiben.
    Aber wie das immer so ist, das werde ich natürlich permanent neu abwägen und auch auf meine Hebamme vertrauen, wenn sie etwas "extern" abklären lassen will. Ich bin sicher, dass das für mich und so mit für uns der beste Weg ist, möglichst gesund und sorgenfrei durch die Schwangerschaft und Geburt zu gehen.


    Ti.na, das hört sich nach sehr vielen Parallelen an :-) ich möchte meine Hebamme auch "einweihen" - aber da ich lange vorm ersten FA Termin schon in Hebammenbetreuung bin, wird wohl sie den Mutterpass ausstellen und den ET mit mir ermitteln oder? Habt ihr bei jeder Schwangerschaft einen neuen Mutterpass bekommen? Ich dachte man nutzt nur den einen um auch die groben Infos zu vorangegangenen Schwangerschaften/Geburten parat zu haben?


    Mein Sohn kam offiziell an ET+7. Ich wusste, dass mein Zyklus nicht regulär lief und wusste auf den Tag genau, wann ich Eisprung hatte - anhand dessen habe ich natürlich einen anderen ET ermittelt, was die Ärztin aber nicht interessiert hat und hat stattdessen nach Schema F anhand des Zyklusbeginn ermittelt. Mein Kind kam real an ET+1, das wäre selbst nach dieser bescheuerten ET+3 Regelung absolut vorbildlich - aber offiziell kam mein Sohn an ET+7, kaum auszudenken, welches Martyrium ich durchlebt hätte, wäre das für eine HG relevant gewesen. Das macht mich unglaublich wütend und sorgt natürlich auch für eine grundsätzliche Abwehrhaltung.


    Was die US angeht, da bin ich wohl bei meiner Gyn ganz gut dran, aber ich werde meine Hebamme mal fragen, wie es aussieht.


    Tamun, dass privat versicherte noch nicht betroffen sind, wusste ich nicht, gehöre aber zum Kreis der armen gesetzlich versicherten Seelen :-)

  • dad macht die Sache doch aber noch absurder, dass es nur für die gesetzlich versicherten Frauen gilt...Hat also dann wohl null medizinischen Hintergrund...

  • Hallo,
    vor etwa einem Jahr habe ich mir auch über die ET+3 Regel Gedanken gemacht... .
    Schlussendlich hab ich beim ersten Tag der letzten Periode "geschummelt". Mein Eisprung ist etwa am 18. ZT und da hab ich eben den ersten Tag der letzten Periode um 4 Tage verschoben. Mehr hab ich mich nicht getraut, da ich dann Angst hatte, dass es dann fälschlicherweise zur "Frühgeburt" kommen könnte... . Aber mein erstes Kind kam ja auch vor ET.
    Den FA kannte ich da auch noch nicht (habe mit Beginn der Schwangerschaft den Arzt gewechselt). So wie ich ihn kennengelernt habe, hätte ich ihm wohl auch den Tag des Eisprungs gleich mitteilen können.
    Aber ich finde, diese doofe Regel baut soviel Druck auf (wenn das Kind nicht früher kommt) - das ist ja für ne Geburt nicht gerade förderlich. Deswegen hatte ich schon einen langen Brief an die KK verfasst. Aber als ich kurz darauf schwanger geworden bin, hab ich mich nicht getraut ihn abzuschicken - da ich auch angesprochen habe, dass sich frau dann unter Druck sieht beim ersten Tag der letzten Periode zu schummeln.

  • orange, schon traurig, dass man sich über sowas Gedanken machen muss und schummeln muss, um die Gedankenlosigkeit anderer bei der Ausarbeitung solcher Kriterien auszubügeln, nicht wahr?!


    Ja. :(


    Nachdem meinem ersten Kind aber die vielen Ultraschalls nach dem errechneten ET überhaupt nicht gutgetan haben, habe ich da allerdings nicht groß drüber nachgedacht. Da wusste ich, dass ich das nicht nochmal mitmache. Gute Hebammenbetreuung vorausgesetzt!

  • @Jayd: Dann ist es ja nicht nur Dein Ärger über diese doch willkürliche Regelung sondern es hat handfeste und in jedem Fall auch nachvollziehbare Gründe, dass das für Dich so ein großes Thema ist. Dann finde ich Deine Planung super, Dich direkt zu einer Hebamme zu begeben usw.


    Ich hab ja auch einen rumpeligen Start in diese Schwangerschaft erlebt, der mich sehr belastet hat. Die Lehre: Ich trage mir den Fehler bei der FA-Wahl sehr, sehr nach. Und: Ich bin sehr viel krasser geworden, was klare Absagen betrifft. Ich lasse nicht mehr alles machen und bin da sehr konsequent in dem, was ich NICHT will.


    Das Schummeln bei den Terminen finde ich, ehrlich gesagt, eine Lappalie. Es gibt doch auch genug Frauen, die gar nicht immer mit Bestimmtheit sagen können, wann es nun das letzte Mal war, oder? Ging mir ganz oft so...

  • ich mag mal einen anderen Aspekt hier rein bringen. Hausgeburten sind doch meist erst ab 36+0 möglich so viel ich weiß. Wenn du aber in echt dann schon in der 37 Woche bis oder sogar Anfang 38 und dein Kind kommt bevor es offiziell die 36+0 geschafft hat dann wird es zu Hause auch nicht gehen. Falls es was je meist nicht so ist eine Frühgeburt wird dann ist es auch wieder wichtig welche Woche das Kind hat.... Also ich würde nicht mogeln oder wenn nur 2-3 Tage (und ob das dann wirklich was bringt...).
    Verstehen tue ich dich aber sehr gut. Ich habe mir da mit den Zwillingen ähnliche Gedanken gemacht - da ich erst ab 36+0 in mein Wunsch KH durfte...
    Ich wünsche dir alles Gute!


    VG,
    Nasenbär

  • Bei mir hat die Hebamme den Mutterpass ausgestellt und alle Daten nur mit Kugelschreiber reingeschrieben. Beim Jahr des ET hat sie sich geirrt, also 2016 statt 2017. Das hab ich gemerkt, als ich die Seite für meinen Arbeitgeber kopieren musste. Ich hab das einfach selbst mit Kuli ausgebessert. Hat bisher niemand eine Bemerkung dazu gemacht. Also: solange, bis Du in irgendwelchen Dateisystemen drinstehst, kannst Du wahrscheinlich selber das Datum ändern.
    Was anderes ist die Frage, ob es ratsam ist, dazu haben ja andere schon geschrieben.
    Ich finde diese Zwangsuntersuchungen auch empörend. Ich bin genau in Deiner Situation, mit dem Unterschied, dass es in meiner Gegend fast keine Hausgeburtshebammen gibt und anscheinend auch keine hausgeburtsfreundlichen Ärzte. Anscheinend kann aber auch der Hausarzt das OK geben, also vielleicht hast Du eine gute Allgemeinärztin, die Dir den Eintrag im Mutterpass geben kann?
    Jedenfalls finde ich Deine Gründe völlig berechtigt und nachvollziehbar.

  • Es geht bei dieser Zwangsuntersuchung ja nicht darum dass ein Arzt die Hausgeburt "erlaubt" sondern mit einer Untersuchung feststellt dass zu diesem Zeitpunkt (ET+3) mit der Schwangerschaft alles okay ist. Und was diese Untersuchung dann prognostisch bringen soll für die folgenden 11 Tage? Zumal auch die Hebamme genau diese Feststellung treffen kann.
    Und als mündige Frau möchte ich bitte selbst entscheiden ob ich an einer solchen Untersuchung überhaupt interessiert bin.
    Ich bin ja auch nicht gezwungen zu irgendwelchen Krebs-Früherkennungsuntersuchungen zu gehen wenn ich nicht möchte.

  • @Aviva: Ich würde da stark vermuten, dass das Argument "Kindeswohl" gilt. Dass aber das Kindeswohl tatsächlich in einem so fortgeschrittenen Stadium noch treffsicher per Ultraschall festgestellt werden könnte halte ich auch für zweifelhaft.


    Alleine, wenn man bedenkt, wie mondphasenabhängig manche Gewichtsschätzungen zu sein scheinen. #augen Unser Kleiner hat in den letzten zehn Stunden der Schwangerschaft ausgehend von der (ja, das muss man machen #gruebel ) Gewichtsschätzung bei Aufnahme ins KH noch mal über 700g zugenommen.


    Diesmal wollen die beim FA wieder so ne Schätzung machen. Ich bin ehrlich geneigt, das abzulehnen, weil ich darin echt null Sinn sehe. Zu Fruchtwassermengen und anderen kritischen Punkten habe ich auch schon die aberwitzigsten Geschichten gehört. Wirklich dramatische Verläufe wie bspw. das Ablösen oder Versagen der Plazenta wiederum ließen sich so von außen ja in den allerwenigsten Fällen feststellen - und wenn dann nur, wenn die Frau schon Symptome zeigt oder man echt täglich engmaschig schallt und untersucht.


    Ich finde es in Bezug auf Geburtshilfe doch recht politisch, dass man den Ärztinnen und Ärzten anscheinend mehr zutraut als den Hebammen...wieder eine Erkenntnis, die ich aus dem Forum hier ziehe.

  • mein erster gyn termin war der US in der 38. bzw. 39. woche :D


    ich konnte mir aussuchen, ob ich nochmal den Mutterpass vom 2. kind möchte oder einen neuen.
    im nachhinein hätte ich lieber einen neuen genommen, einfach falls ich später jedem meiner kinder einen mitgeben möchte.
    aber eigentlich ist es wurscht.


    den ET hatte ich mir natürlich vor dem hebammentermin schon längst zuhause mal ausgerechnet und dann überlegt wie weit ich den offiziellen termin nach hinten verschieben will. habe da um ca. 5 tage geschummelt.
    ich hatte die letzten monate meinen zyklus aber eh nicht so genau aufgeschrieben und war daher wirklich auch etwas unsicher. aber generell ist der bei mir ziemlich pünktlich.
    ich bin mir nichtmal mehr sicher, aber ich glaube, ich habe meiner hebamme am anfang einfach erstmal nur gesagt, dass ich mir bei meinem letzten zyklus nicht mehr ganz sicher bin, er aber laut meiner rekonstruktionen so und so gewesen sein müsste -letztes mal also tag x.
    daraufhin hat sie den offiziellen ET-termin ermittelt und später habe ich ihr dann gesagt, dass ich mir ziemlich sicher bin, dass da eine diskrepanz von ca. 5 tagen ist.
    wir sind in der schwangerschaft umgezogen und den neuen hebammen habe ich direkt gesagt, dass ich um ca. 5 tage geschummelt habe, damit ich nicht dem stress am ET ausgesetzt bin einen gewillten arzt zu finden. haben sie völlig nachvollziehen können.


    orange: inwiefern haben die US deinem kind nicht gut getan?


    Nasenbär: zum einen habe ich selber für mich/ meine schwangerschaft das risiko, dass mein kind vor der 36. bzw. 37. woche kommt als sehr gering eingeschätzt. viel geringer zumindest, als die wahrscheinlichkeit, dass man über termin geht.
    und wenn es zu einer klinikgeburt aufgrund einer frühgeburt gekommen wäre und dort wichtig gewesen wäre, welche woche mein kind ist, hätte ich natürlich die karten auf den tisch gelegt und dann hätte ja auch viel mehr davon abgehangen, wie sich mein kind tut, als welchen tag es denn nu genau ist.
    aber ET sind doch eh eine unklare sache. wie schon hier erwähnt wissen doch so einige frauen nicht wann ihr kind entstanden ist.


    achja, beim US habe ich vorher gesagt und auf dem aufnahmebogen auch schriftlich festgehalten, dass wir keine aussagen zum geschlecht und gewicht wünschen. klar, wäre das gewicht wirklich kritisch (total im ermessen der ärztin) gewesen, hätte mir das auch nix gebracht.

  • Das mit der Errechnung des ET ist mir sowieso ein Rätsel. Ich weiß auf den Tag genau, wann mein ES war und wann die Befruchtung stattgefunden hat. Danach habe ich erst am 05.11. ET. Mein kleiner war aber so schnell so groß zum Zeitpunkt der ET-Bestimmung, dass die Ärztin mich einach eine Woche vordatiert hat auf den 29.10.
    Nun sieht das meine Hebamme nicht so kritisch und meint, wenn er halt später als der 29.10. kommt liegen wir ja real immernoch weit im gängigen Rahmen und können das gegenüber der KK auch so begründen.


    Meine Gyn meinte übrigens, als ich fragte, was an dem ET+ Termin gemacht wird, dass sie gar nichts macht. Sie wird mich fragen wie es mir geht, auf Wunsch! einen US machen und mich wieder heim schicken. Sie findet es auch sehr merkwürdig, dass ich für so ein Gespräch extra die halbe Stunde Autofahrt auf mich nehmen muss.

    "Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste."

    Aristoteles

  • Ich kann vom Handy (Flatrate aufgebraucht :-() gerade leider nicht auf alles eingehen, habe aber alles gelesen und danke euch für eure Antworten.
    Ich war heute im Geburtshaus und habe ein erstes Gespräch mit einer der Hebammen gehabt. Der ET wurde noch nirgends vermerkt, aber wir haben über das Thema gesprochen und sie hat meinen ET erstmal als "Mitte" Mai in deren internen Kalender vermerkt. Den Rest kläre ich dann im nächsten Gespräch. Ich denke es wird schon so klappen, die Hebamme hatte vollstes Verständnis und ihr habe ich das sogar nur im Ansatz geschildert.

  • unsere kinder mochten auch weder US noch CTG. die waren da durchaus wütend.

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  • Ich glaube nicht, dass das vordergründig was mit den Geräten zu tun hat als vielmehr mit der ungewöhnlichen Rückenlage, der Bewegung auf dem Bauch, der Anspannung...oder dem Genervtsein der Mutter.


    Ich bin tatsächlich offensichtlich die Einzige, die sich zu diesen nervigen CTGs ne Zeitung mitnimmt. Die schauen mich immer ungläubig an. Ich schalte den Ton vom Gerät selbst ab und lese...sonst wird mir da immer langweilig.

  • ich mag mal einen anderen Aspekt hier rein bringen. Hausgeburten sind doch meist erst ab 36+0 möglich so viel ich weiß. Wenn du aber in echt dann schon in der 37 Woche bis oder sogar Anfang 38 und dein Kind kommt bevor es offiziell die 36+0 geschafft hat dann wird es zu Hause auch nicht gehen. Falls es was je meist nicht so ist eine Frühgeburt wird dann ist es auch wieder wichtig welche Woche das Kind hat.... Also ich würde nicht mogeln oder wenn nur 2-3 Tage (und ob das dann wirklich was bringt...).
    Verstehen tue ich dich aber sehr gut. Ich habe mir da mit den Zwillingen ähnliche Gedanken gemacht - da ich erst ab 36+0 in mein Wunsch KH durfte...
    Ich wünsche dir alles Gute!


    VG,
    Nasenbär

    "Zu früh" ist aber trotzdem einfacher als zu spät. Wenn es "zu früh" kommt, ist es eben einfach da. Über ET+14 darfst Du gar nicht gehen. Das betreut dann niemand mehr.


    Bei uns lagen errechneter Termin und US-Termin 14 Tage auseinander. (Seitdem glaube ich nicht mehr daran, dass Babies sich in den ersten Tage alle "gleich schnell" entwickeln. Ich hatte einen sehr regelmäßigen Zyklus und hätte demnach schon vor der Zeugung Schwangerschaftsanzeichen gehabt.) Meine FÄ fragte mich, welchen Termin wir nehmen sollen und ich bat um den späteren. Letztlich hatten wir die Geburt an ET+14. Das hätte unser GH schon gar nicht mehr mitgemacht.

  • Ich schaetze es auch als deutlich wahrscheinlicher ein, dass das Kind etwas spaeter kommt, als dass es viel zu frueh kaeme. Und auch ich wuerde in so einem Fall natuelich auch die Karten auf den Tisch legen, insbesondere wenn es von Bedeutung sein koennte. Und ob ich bei einem Fruehchen, bei dem es um die paar Tage geht, immer noch unbedingt meine HG wuerde haben wollen, steht auch noch auf einem anderen Blatt.


    Wenn irgendetwas auffaellig waere oder ich doch das Beduerfnis haette, etwas abzuklaeren, wuerde ich eh zeitig nochmal bei meiner FA auftauchen. Aber voellig grundlos sehe ich das nach wie vor nicht ein, schon gar nicht, wenn sie die Moeglichkeit haette, die HG ins Wanken zu bringen, weil ich manche Untersuchung, die sie dann evtl fuer angebracht haelt um sich abzusichern, ablehne. Nee, so laeuft der Hase einfach nicht.


    Ich bin auch sehr vehement darin geworden, Dinge, die ich ablehne, auch durchzusetzen. Wenn etwas wirklich notwendig ist, wird sich das Gegenueber mit guten Argumenten, nicht mit Druck, durchsetzen koennen, oder es ist eben nicht so wichtig, die "Nebenwirkungen" in Kauf zu nehmen. Ich habe sehr oft die Erfahrung gemacht, dass ich im Nachhinein sehr daran zu knabbern hatte, dass unnoetige Dinge geschehen sind, zu denen ich von einer "Autoritaet" gedraengt wurde. Einigen macht sowas nichts aus, mir sehr und entsprechend anders gehe ich inzwischen damit um und fahre damit sehr gut. Ich mache es gerade meinem aerztlichen Umfeld damit nicht leicht, aber ich bin mit inzwischen stets sicher, dass mit mir kein "Schmu" gemacht wird und was gemacht wird, wirklich notwendig ist. Das kostete anfaenglich viel Ueberwindung, aber inzwischen bin ich da sehr selbstbewusst und vor allem: ich habe keine Angst mehr, dass traumatische Dinge passieren.


    So, genug Gefasel fuer heute Abend, gute Nacht!