ET +3 Regelung bei Hausgeburt umgehbar?

  • Statistiken habe ich keine, aber ich denke, dass konkret meine Kinder eher zu spät kommen als zu früh (Sohn bei ET+12, Tochter bei ET, ich bei ET+1 nach Einleitung, mein Bruder bei ET+7 nach Einleitung, mein Mann auch ET+7 nach Einleitung, nur meine Schwägerin kam bei ET-7). Natürlich kann es sein, dass mein Kind jetzt bei 37+0 kommt, was dann "offiziell" 36+2 wäre und dann dürfte ich auch nicht zu Hause entbinden aber die Wahrscheinlichkeit dafür sehe ich auf Grund unserer "Vorgeschichte" als deutlich deutlich geringer an.

  • Also ich möchte da natürlich auch nicht all zu sehr verallgemeinern, wobei ich bis dato schon behauptet hätte, dass die meisten Kinder prinzipiell eher nach als vor Termin kommen - aber gut, wieder was gelernt :) Dennoch halte auch ich es für meine Schwangerschaft für wahrscheinlicher, dass wir etwas übertragen. Oder drücke ich es mal so aus, denn das steht für mich gegenüber: ich halte es für deutlich wahrscheinlicher, dass mein Kind etwas später kommt und mir deswegen ein wenig "Stress" bereitet wird, der nicht sein muss, als dass es so sehr zu früh kommt, dass dies wiederum zu "Stress" führt.


    Ich habe außerdem nochmal in meinen Kalender gesehen, seit wir wieder mit "NFP" verhütet haben, habe ich meinen Zyklus dort wieder festgehalten und und stimmt prinzipiell, dass er zuletzt recht regelmäßig war, doch die beiden Zyklen vor der Schwangerschaft hatten 7 und danach 4 Tage mehr als üblich - was ich daraus nun für meine Berechnung und Schummelei schließen möchte, muss ich noh überlegen - aber ich tendiere eher zu noh mehr Zeit verschaffen.

  • Was ich mir noch gedacht habe ist, dass man vorher sozusagen mehr Zeit hat. Das Baby "darf" (in meinem Fall) drei Wochen früher, aber nur eine Woche später kommen. Wenn ich es jetzt eine Woche nach hinten verschiebe, dann darf es zwei Wochen vorher und zwei Wochen nachher kommen. Passt für mich besser. Verstehe äh nicht ganz warum das so ist. Warum ist eine Abweichung von drei Wochen in die eine Richtung ok aber in die andere Richtung nicht mehr?
    Das bequemste für mich war übrigens in England, da hat man mich einfach in Ruhe gelassen. Ich hatte zwar einen Termin für die Einleitung für ET+14, aber es gab keine täglichen Untersuchungen und pipapo das würde ich mir wieder wünschen. Bei meiner Tochter war ich ihr unendlich dankbar, dass sie dann am ET kam und ich mir den Stress hatte sparen können.

  • ich hab ja auch den ET ein bisschen nach hinten geschönt. Würde es damit aber wohl auch nicht übertreiben....


    Hier noch etwas Statistik über Wikipedia dazu:
    *klick*

  • Ich hatte bei der Zwetschke auch geschummelt - weil es so leichter war zu behaupten dass sie "passiert" ist (wir waren uns nicht sicher wie viel Unterstützung wir bekommen, wenn wir in der "ungünstigen" Situation absichtlich ein Baby bekommen).
    Offiziell kam Zwetschke daher an 39+0, tatsächlich war's aber 39+6 bzw 40+0.
    Laut Schall war sogar noch ein späteter ET zu erwarten, also gab's auch nie Probleme dass sie angeblich zu groß/klein wäre.
    @Jayd, sind in deiner Familie und der deines Mannes.die Babys eher klein oder groß? Bei eher großen würde ich wahrscheinlich weniger schummeln als bei eher kleinen.

  • Das ist ja auch eine sehr interessante Situation, Obstsalat :) Ich hoffe, es hat dann auch alles so geklappt mit der Unterstützung?
    Hm,in der Familie sind wenig Kinder zuletzt geboren worden, die jetztigen Erwachsenen der Familie und die zwei Kids waren alle durchschnittlich groß/klein, der eine etwas kleiner im Normbereich, der andere etwas größer im Normbereich :) Darum mache ich mir also nicht so große Sorgen.


    Wie ich oben schon geschrieben habe, habe ich ja berechtigten Grund zu der Annahme dass mein Keks tatsächlich zwei Tage jünger sein müsste, als ich zuerst annahm. Ich werden den ET nun so setzen, dass er vom ursprünglichen Termin 4 Tage abweicht, somit 2 vom tatsächlichen - damit hab ich mir nen kleinen Puffer verschafft und nicht zu doll übertrieben, denke ich. Lasse ich morgen noch meine Hebamme absegnen und Ende des Monats hab ich dann den Termin bei meiner FA :)


    Danke euch allen fürs Mitgrübeln und die wertvollen Erfahrungsberichte, die ihr mit mir geteilt habt!

  • @Jayd das klingt nach einem guten Plan.


    Ich bin am Freitag beim ersten US und mega nervös. Zum einen ob das mit der Schummelei durchgeht zum anderen ob mit dem Baby alles ok ist. Bei meinen Großen war nicht halb so angespannt wie jetzt. Blöd :( Vor großem Baby hab ich auch keine Angst, meine Mäuse waren mit 3kg beide zierlich, ich geh davon aus, dass es jetzt ähnlich sein wird.

  • Wie weit bist du denn, zsuzsmuzs? Es wird schon alles gut sein, oder hast du berechtigten Grund zu de Annahme, dass etwas nicht in Ordnung ist? Ein schlechtes Gefühl? Bis Freitag istes nicht mehr weit, das wird dir bestimmt Erleichterung verschaffen :) Bist du denn auch in Hebammenbetreuung? Ich hab mit meiner ja abgesprochen (da ich nun früher als ursrünglich von mir geplant zum ersten US gehe), dass ich sage, dass wir dassehr genau anhand des Eisprungs ermittelt haben und ich keine Korrektur des Datums wünsche - so ähnlich müsstest du das doch evtl auch kommunzieren können? Toi toi toi jedenfalls :)

  • Bin in der 12.SWS. Einen Grund für mein mulmiges Gefühl habe ich nicht. Ich hatte weder Blutungen (zum Glück, denn das wäre ein Ausschlusskriterium für HG #augen ) noch vorherige Fehlgeburten. Es ist einfach nur so eine Angst, dass ich vor dem US stehe und sie mir sagt, dass sie keinen Herzschlag sieht, hatte ich bei den Großen gar nicht. Ich wohne nicht in Deutschland, die Betreuung ist hier auf Frauenarzt und so eine Art "Fürsorgerin" aufgeteilt die aber keine Geburten betreut und sonst für Kinder zuständig ist und die einem zugeteilt wird - ich hoffe dass meine nicht zu schrecklich ist, da hab ich echt schon horror Storys gehört. Klassische Hebammenbetreuung wie in Deutschland gibt es nicht. Ich habe aber schon eine Hebamme bei der ich entbinden möchte und sie hatte mir auch dazu geraten einen späteren Termin beim Frauenarzt zu nennen.
    Leider sind die hiesigen Frauenärzte nicht so gut auf Hebammen zu sprechen, deswegen denke ich nicht, dass es helfen würde, wenn ich sage, dass ich das so mit meiner Hebamme abgesprochen habe. Wobei "meine" Frauenärztin eigentlich pro natürliche Geburt ist, ich hoffe einfach aufs Beste. :)
    Wann hast du deinen Termin zum US?

  • Hallo Zsuzsmuzs, soll das Kind Zuhause zur Welt kommen? Ist das bei Euch überhaupt noch möglich? Alles Gute!! Ich drücke Dir die Daumen

  • Wenn alles ok ist, möchte ich eine HG, ja. Krankenhaus hier wäre für mich der blanke Horror. Hausgeburten sind mittlerweile gesetzlich geregelt und nicht mehr "halb-legal". Die Situation ist auf jeden Fall besser als noch vor einigen Jahren. Wobei meine Hebamme schon sehr gefrustet ist. Sie hatte schon öfter das Gesundheitsamt(?) am Hals, weil sie ihr die Zulassung entziehen wollten. Die Regeln sind halt ziemlich bescheuert. Keine Blutungen in der Frühschwangerschaft, keine künstliche Befruchtung (?!), keine Babys mit einem geschätzten Gewicht von über 4kg. Das Beste ist aber die "soziale Komponente". Mütter die ihre Kinder tendentiell vernachlässigen dürfen auch nicht zu Hause gebären.


    Danke :)

  • Na, das freut mich ja zu lesen, daß es besser ist als vor einigen Jahren! Und es überhaupt möglich ist, Zuhause zu bleiben. Wäre natürlich schön, wenn es noch besser werden würde...

  • Das ist natürlich nochmal eine andere Situation, zsuzsmuzs (hey - zum ersten Mal ohne Nachlesen richtig geschrieben ;)). Schön, dass es besser wird, aber es scheint auch noch ein weiter Weg zu einer guten Schwangerschafts- und Geburtsbetreuung zu sein.
    Ein blödes oder unsicheres Gefühl zu haben ist ganz doof, egal ob mit rationalen Gründen oder ohne - morgen wird diese Sorge dann (fürs erste :P) vorbei sein!
    Echt strange, was da an Anforderungen für ne HG genannt wird - eben auch sehr willkürliche Eckpunkte, nur noch blödere als hier in De #augen
    Ich drücke dir fest die Daumen, dass alles so läuft, wie du es dir wünscht und du eine liebe "Fürsorgerin" bekommst! (Kann man die eigentlich auch ablehnen? Oder entscheidet gar diese Person über die soziale Eignung?)
    Ich habe meinen Termin bei der FA nun Ende des Monats am 27. glaub ich. Bin jetzt Ende der 10.SSW. Ich kann es mir zum Glück erlauben, hier auch sehr selbstbewusst aufzutreten (schließlich bleibe ich freundich und respektvoll) ohne befürchten zu müssen, dass mir deshalb Steine in den Weg gelegt werden. Ein hohes Gut, ich würde es dir auch so sehr wünschen, damit du nicht nur fremde (und blöde) Spielregeln befolgen musst.


    Meine Hebamme hat das mit dem ET heute auch problemlos abgesegnet, war nur zu faul, das in ihren Unterlagen nochmal zu ändern - aber das ist ja auch unwichtig, für die FA ist der Mutterpass ja wichtig, und da werd ich nun die ersten Eintragungen selbst vornehmen #pfeif

  • Grad Anruf gekriegt, die Frauenärztin ist bei einer Geburt, Termin wird verschoben. Noch eine Woche Unsicherheit und wenn der Termin auch verschoben wird, dann bin ich über die 14.SWS. Scheiße ich hasse dieses System. ;(

  • dann setz dich nen tag lang in die praxis, bis sie dich rannehmen.


    ic hdrück ganz doll die daumen, dass es ohne probleme alles klappt

  • Ich könnte Montag zu einem anderen Frauenarzt in der Praxis, aber ich traue mich nicht, ich habe so ultra schlechte Dinge über ihn gehört. "Meine" Frauenärztin wurde mir von einer HG erprobten Freundin empfohlen. Ich wünschte ich könnte einfach so zu einem Frauenarzt gehen und hätte nicht schiss dass der sonstwas mit mir macht. Wahrscheinlich sind meine Ängste auch ziemlich überzogen aber das hilft ja auch nicht.
    Auf jeden Fall habe ich jetzt einen Termin für nächsten Freitag 7:20. Zur Sicherheit mache ich noch einen parallelen Termin bei einem anderen Frauenarzt, damit ich auch definitiv innerhalb der 14.ten Woche bin.


    Rysin: super, dass die Hebamme es einfach abgesegnet hat. Wenn ich mich recht entsinne hat meine Hebamme einfach auch den Konzeptionstermin eingetragen und der hat die Frauenärztin nie interessiert.
    Die Fürsorgerin kann (und werde ich auch wahrscheinlich) abgelehnt werden. Die Risikoeinschätzung macht die Frauenärztin.


    Sorry dass ich den Thread so sprenge.

  • Du sprengst hier gar nix, ich finde das nen wichtigen und interessanten Austausch!
    In deiner Situation würde ich da vermutlich auch auf die empfohlene Ärztin warten - an ihr wird ja "einiges hängen". Gibt es bei ihr die Option, einen Notfalltermin zu bekommen? Hier bei meiner FA muss man morgens um 8 Uhr anrufen und kann einen Notfalltermin bekommen (ich glaub, die halten dafür sogar Kapazitäten frei), wenn man Beschwerden oder sowas hat - ließe sich sowas bei ihr auch machen, ohne dass sie sich womöglich ihren Teil dazu denkt?
    Abgesehen von deinem komischen Gefühl, wäre es noch aus anderen Gründen nachteilig erst so spät den Termin zu haben? Ich drücke dir jedenfalls fest die Daumen, dass alles klappt!

  • zsuzsmuzs:
    ich meinte das ernst mit dem reinsetzen.
    wenn der termin ausfallen sollte, dann mach zuerst am telefon und ansonsten persönlich klar, wie wichtig das für dich ist.
    und sag dann, dass du dich auch notfalls nen ganzen tag reinsetzt, bsi du rankommen kannst.