fingerfood und Erbrechen

  • Hallo, meine Maus (6 Monate) stillt viel und gern. Sie interessiert sich außerdem sehr fürs Essen. Eigentlich wollte ich mit Baby led weaning beginnen, aber sie bricht alles wieder aus, egal wie groß oder klein, hart oder weich die Stücke sind. Sie spuckt dann nicht nur das jeweilige Stück aus, sondern auch den halben Mageninhalt - also die ganze Milch. Also habe ich ihr doch Brei gegeben. Davon nimmt sie so 5 halbe Löffel und dann reichts (auch keine Steigerung über die Zeit). Ich habe das Gefühl, dass sie sehr gern ausprobieren möchte und Spaß an Geschmäckern hat. So wenig Brei zu kochen lohnt sich nicht, da kann sie von meinem Teller mitessen, aber dann ist sie eben nur am k***en. Kennt das jemand? Wann lässt der Würgreflex nach? Kann man das trainieren? Sie macht auch gar nichts mit dem Essen im Mund. Nicht hin und her schieben oder so. Danke

    Wer ein Kind sieht, hat Gott auf frischer Tat ertappt.

  • Ich kenn das von meinem Sohn auch so, etwa im selben Alter. Er hatte deutliches Interesse am essen, hat aber alles was Fingerfood und damit großstückiger war, postwendend wieder ausgekotzt. Brei hingegen ging super.
    Im Endeffekt half nur abwarten, bis der Würgereflex weniger wurde, das war dann so mit 9/10 Monaten der Fall, ab da ging auch FingerFood. Bis dahin hat er eben Brei bekommen. Ich hab immer eine etwas größere Menge gekocht und dann in Eiswürfelformen eingefroren und bei Bedarf wieder aufgetaut.
    Bei ihm ging Grieß/Hirsebrei mit Obstmus oder auch herzhaften Gemüsesorten gut. Zwischendurch haben wir immer wieder mal FingerFood angeboten, hat er gekotzt - gabs wieder Brei, gings dagegen gut, gabs das dann häufiger. Ganz kurz gekochte Apfelstücken/Birne usw. gingen dann von der Konsistenz her als nächstes und dann kamen so nach und nach stückigere, härtere Sachen dazu. Mit über nem Jahr dann ging auch Brot und Brötchen endlich, das war bis zum Schluss das schwierigste.

    Phönix mit Wuseline (03/12) und Mops (03/14)


    Ich bat Gott um Geduld und er gab mir Kinder...


    Wenn dich dein Leben nervt, streu Glitzer drauf.

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  • ist wohl einfach noch nicht soweit... gibt sich wahrscheinlich ganz von alleine.


    und sonst könntest du ja das essen auf deinem teller mit der gabel matschen oder eben mit dem stabmixer eine kleine menge pürrieren. mir täte es da wenig leid um die reste, so massiv viel ist eine viertel tasse, die man zum pürrieren braucht, ja nun auch nicht...

    the nature of this flower is to bloom

    (alice walker)

  • Wenn es nur ums Probieren geht und nicht ums Essen: Wir haben teils ganz grosse Stücke gegeben, die nicht in den Mund gesteckt werden konnten. Betasten und dran Lutschen ging aber gut.

    Meist mobil im Forum. Bitte um Entschuldigung für Kürze und Tippfehler.

  • anderer Breitipp: frostertaugliche Gemüse/Obstbreie sortenrein vorkochen, ohne Ölzugabe pürieren, in Eiswürfelformen einfrierenn, Eiswürfel in Ziplocbeutel geben... und dann kann man eiswürfelweise verschiedene Breisorten entnehmen, nach Belieben mischen, erwärmen, Öl dazu und nach und nach Stückiges dazumogeln.
    Bei uns war das zuerst Kartoffelstampf, dann zerdrückte Erbsen.
    Wir haben aber auch erst im 8 Monat mit Beikost angefangen und so richtig gut hat es mit dem Fingerfood erst geklappt, als die 8 Frontzähne komplett waren. Vorher wars immer ein Eiertanz, das Essen so weich zu kochen, dass er es auf der Felge kleinkriegt, aber noch so fest zu lassen, dass es nicht zermatscht, wenn er es festhält.

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    Prokrastinierer aller Länder: vereinigt Euch - morgen


    “Schatz, komm bitte ins Bett. Man braucht sieben Stunden Schlaf, um als Mensch zu funktionieren.“ “Ich bin Mutter, ich brauch vier.“


    Silence is golden... unless you have a toddler. Then silence is extremely suspicious.