Eineinhalbjähriges Kind braucht Mama zum Weiterschlafen

  • hier klappt das erst seit ca. 1 Jahr, dass er ohne uns wieder einschlafen kann, wobei wir das Kind seit ca. 6 Jahren vom Elternbett auf eine Matraze vor unserem Bett ausgelagert haben, weil er so unruhig schläft. Kind ist aktuell 13.

  • Sooo, ich habe diesen Thread nicht vergessen und immer mal wieder daran gedacht. Jetzt antworte ich finalerweise! :)


    Elisa und Conner , das klingt gut! :)


    rheinländerin : Der Papa funktioniert nur gelegentlich, wenn ich schon aufgestanden bin und der Kleine sich rumwälzt und jemanden neben sich findet (Papa) - manchmal ist das besser als niemand, aber manchmal merkt er doch, dass ich es nicht bin (teilweise auch, weil er wirklich oft nuckeln will, wenn er so im Halbschlaf ist und fast wach wird, und das geht dann halt nicht so gut ;) ) .. und wird dann wach.

    Ich denke, da muss ich noch ein bisschen warten.



    Aber, mal als Update:


    Es hat immer mal winzige Verbesserungen gegeben. Und wieder Rückschläge, bei Erkältungen oder Zähnen, dann ging es wieder so gut wie gar nicht, dass ich aufstehe. Wenn er fit war, dann ging es abends nach längerer Zeit oft, aber auch immer nur für kurze Zeit. Gut, ich hab mich weiterhin damit arrangiert und diese kurzen Zeiten für Toilette oder was trinken oder so genutzt und bin dann halt schnell wieder im Bett verschwunden. Insgesamt war es wie zwei Schritte vor, einen zurück.

    Mittags ging es fast nie, dass ich aufstand. Da hat er dann 1-3 Stunden trinkend und nuckelnd an mir verbracht. Ab und zu hat er auch irgendwann abgedockt, aber dann lag er dennoch eng an mich gekuschelt da, und ich konnte mich da nicht rauswinden, ohne dass er wach wurde. Aber das war schon ok und eine nette Pause, schöne Kuschelstunden, ausserdem konnte ich entweder schlafen oder im Internet surfen. Etwas doof war es für den Großen, der dann oft ne Stunde (oder 2 *duck*) nach der Schule erstmal Hörbuch hören oder fernsehen oder Tablet spielen musste/durfte. Ok, er fand das gut ;) aber ich fand das oft nicht soooo toll für direkt nach der Schule - aber naja, so hatte er für einige Zeit seinen Spaß aber brauchte mich in der Zeit nicht und war dann auch schön leise und kam nicht zu uns rein.


    Aber jetzt :) Der Kleine ist so gut wie 2 Jahre alt, und auf einmal hat sich etwas geändert.

    Ich kann jetzt Mittags meistens nach einiger Zeit aufstehen.

    Mache ich nicht immer, weil er die Tendenz hat, dann doch nach einiger Zeit aufzuwachen. (Manchmal schläft er auch dann alleine längere Zeit weiter.) ABER ich KANN überhaupt schonmal AUFSTEHEN! ;) Das mache ich also, wenn ich es danach z.B. eilig hab und noch was erledigen will. Endlich kann ich sowas mal während des Mittagschlafs machen! Ich stehe also auf, sobald es ok wäre dass er aufwacht, oder auch schon vorher und leg mich dann schnell wieder zu ihm, wenn er sich rührt. Dann funktioniert auch das weiterschlafen oft.

    Ich muss mittags immer noch verflixt leise und langsam aufstehen und rausgehen, aber meistens funktioniert es jetzt, wenn ich das will. Und ich muss ihn nichtmal dafür abdocken, er geht einfach von selbst irgendwann ab und dreht sich weg oder kugelt sich ein Stück von mir weg.

    Abends ist es noch ein bisschen leichter, aber ähnlich. Juhuuu! ;)

    Ich sehe und wertschätze diese Entwicklung. :)



    Bei meinem großen Sohn (achteinhalb) gab es um zwei Jahre herum auch gute Schlafentwicklungen, unter anderem konnte ich ihn in dem Alter voll problemlos nachts abstillen. Er schlief einige Zeit danach auch dann nachts durch.

    Das hab ich z.B. nicht vor. Aber ich freue mich einfach und wollte das mal mitteilen :)



    ( Jaelle : Uff, da habt ihr aber auch lange durchgehalten, oder? Aber schön, dass es dann auch irgendwann so gekommen ist bei eurem Sohn!

    Unser Großer schläft seit nem halben Jahr oder Jahr auch aus diesen Unruhe-Gründen in einem Extrabett neben unserem.. das macht echt was aus, endlich keine Ellenbogen oder Knie mehr in die Seite oder in den Rücken zu kriegen ;) oder zumindest weniger, manchmal hat er Papa, der neben ihm schläft, noch das Vergnügen, wenn sie im Schlaf zu nah aneinander geraten)

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  • Hallo, ich habe mich eben angemeldet, weil ich derzeit wegen Schlaf Problemen meines Sohnes (2,5) mal wieder gegoogelt habe und dabei auf den Thread gestoßen bin.


    Bei meinem war es auch so, die ersten 1,5 Jahre bin ich nicht aus dem Schlafzimmer mehr gekommen. Mit ca zwei Jahren konnte ich mich dann rausschleichen mit einer bestimmten Technik :


    Im stockdunklen (!) Zimmer einschlafstillen im Arm. Sobald er eingeschlafen war, habe ich mich mit ihm auf die Seite gedreht, dabei gleich meinen Arm weggenommen, so dass wir Seite an Seite lagen und einziger Kontakt noch die Brust war.


    Dann ein paar Minuten warten, bis der Atem ruhig genug ist, und die Brust ganz schnell rausziehen. Wenn er aufmeckerte, das Ganze nochmal. Wenn er weiterschlief, noch ein wenig warten und wirklich in Zeitlupe und sorgfältiger Gewichtsverlagerung rausschleichen.


    Und wenn er aufwacht, nochmal von vorn.


    Das hat aber auch erst funktioniert, als er die nötige Reife dafür hatte.