Wie schnell lernen Kinder schwimmen (7Jahre)

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  • Irgendwie haben wur es verpasst unseren Sohn mit Fünf Jahren rechtzeitig zum Seepferdchen im Verein anzumelden. Nun kann er immernoch nicht schwimmen und für die Schwimmflügel ist er mit 30kg bald zu schwer. Die private Schwimmschule ist mit den Kursen auch schon im Dez. 2017. In der Schule ist es erst in der dritten Klasse dran. Also wenn er vor dem Sommer schwimmen lernen soll, müssen wir Eltern ran.
    Nur wie? Ich hab keine Ahnung, wie oft man üben muss und wie ich es ihm erklären soll.
    Könnt ihr mir mal von eurer Erfahrung berichten?

    "Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste."

    Aristoteles

  • Ich persönlich kenne kein Kind, dass bei einem wöchentlich stattfindenden Kurs nach weniger als 15 Stunden das Seepferdchen hatte, die meisten haben deutlich länger gebraucht. Privat ist es natürlich anders, aber außer Technik und Übung gehört es auch dazu, dass das Kind genug Muskeln und Kondition aufbaut um überhaupt 1 ganze Bahn am Stück schwimmen zu können. Das ist zu Anfang nämlich enorm anstrengend.

    Ich denke, einmal die Woche solltet ihr mindestens schwimmen gehen, bei Gelegenheit geht auch auch mehr. Ob es dann aber bis zum Sommer klappt, wird dir niemand sagen können.

  • Ich denke, dass das extrem unterschiedlich ist. Den Kind ist ja schon relativ groß, es hat vermutlich weniger Schwierigkeiten mit der Koordination als ein jüngeres Kind, daher könnte es etwas schneller gehen, aber trotzdem kann es keiner vorraus sagen. Könnt Ihr 2x/Woche Schwimmen gehen? Das war in dem Kurs meiner Tochter so und ich fand die Frequenz gut.

  • Die Frage ist, warum er nun plötzlich zu Termin X schwimmen können soll (Sommer). Geht doch sooft ihr Lust und Zeit habt schwimmen und übt, habt Spaß. Wenn er einen Platz im Schwimmkurs dazu noch bekommt- prima. Und dann schaut ihr...es gibt ja keine verlässliche Auskunft wie oft es braucht bis Kinder das können....es ist Technik, Koordination, Kraft (Muskelaufbau), Lust, Motivation....

    Ich würde vorschlagen: startet und wenn ers kann ist toll ;)

    Und schwimmen können ist ja auch ein schwieriger Begriff...kann man schwimmen, wenn man nach dem Reinspringen an den Rand kommt, wenn man 1 Bahn grade so schafft, wenn man 30 Minuten schwimmen kann....wenn man Seepferdchen hat, wenn man Bronze hat, oder wenn man...

    Ich finde: es sollte Spaß machen beim Lernen und ich finde auch persönlich: umso früher, umso sicherer ist dieser Lebensbereich, aber das ist ganz subjektiv...wenn er es bisher nicht brauchte ist es doch ok es jetzt zu lernen

    #herz -liche Grüße von Ludo und ihrer Rasselbande

  • Bei uns kann man sich an den DLRG wenden, wenn man ältere Kinder (ich glaub über 8 Jahren) hat die nicht schwimmen können oder wo es irgendwo nach hakt. Die machen dann auch gern mal Einzelstunden und schauen wie man Tipps geben kann, oft fehlt eh nicht mehr soviel bis es dann doch klappt.
    Letztlich hilft es dann wenn man sehr oft ins Schwimmbad geht, damit kommt die Übung.

  • Mein Tipp: Geht jeden zweiten Tag, bis das Kind es kann. Wenn es das Schwimmen denn von Euch beigebracht bekommen will und gewillt ist, das jetzt als Projekt durchzuziehen. In dem Alter sollte das bei normaler Konstitution recht schnell gehen können, dann ist es eher wie Radfahren lernen.

    Fiawin mit d9be21343ykoa.gif

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.

    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!

    Whatever you want, it isn't me.

    Other people's ambitions are not my specialty.

    Sometimes I can see from here clear to the ocean.

    Sometimes I'm blind.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Ist auch eine Frage des Mutes. Meine Kinder konnten nicht so viel mit Wasser anfangen. Wir sind zwar öfter schwimmen gegangen, aber zum üben hatten die wenig Motivation.
    Der Große hat dann in der 4. Klasse einen Intensivkurs über 10 Tage gemacht und konnte danach leidlich schwimmen. Der Schwimmunterricht in Klasse 5 hat das aber gefestigt, so dass es jetzt okay ist.
    Der Kleine konnte diesen Kurs nicht mitmachen, hat es halbwegs so mit mir gelernt und lernt jetzt in Klasse 5 gerade etwas besser schwimmen. Das geht so leidlich. Die Technik ist in dem Alter ja kein Problem mehr, aber Muskeln braucht es auch und eben Mut.
    Auf die Grundschule kann man sich nicht verlassen. Da fand bei uns gar kein Schwimmunterricht statt, sondern eher Wassergewöhnung, weil das regelmässige schwimmen gehen offenbar auch für andere Eltern hier schwierig ist und es zu viele Nichtschwimmer gab.
    Ich glaube meine Kinder sind eher ein Extrembeispiel dafür, das es eben auch nicht so gut klappen kann, wenn man die Dinge laufen lässt. Ganz regelmässig schwimmen (also z.B. streng wöchentlich) gehen war hier aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Wenn man das Seepferdchen anstrebt, muss man offensichtlich schon richtig dran bleiben. Geht das nicht, lernen die Kinder es trotzdem beizeiten, aber empfehlen würde ich das nicht, wenn man andere Optionen hat.

    LG Miriam mit 2 Jungs (2004 und 2006)

    • Offizieller Beitrag

    Hängt vor allem davon ab, wie sehr das Kind selber daran interessiert ist schwimmen zu lernen und ob so wie bei meiner Tochter Angst vor Kopf unter Wasser dazukommt. Die Schwimmbewegungen an sich gingen bei meinen Kindern immer sehr schnell.

    Mein Sohn hat es mit 7 in einem 5 tägigem Urlaub im Hotelhallenbad gelernt, wo wir während der Essenszeiten immer ein leeres Becken hatten. Am Ende des Urlaub hatte er Seepferdchenniveau. In den Jahren davor hatter er keine Lust und wollte nur planschen. Diesmal hat ihn angetrieben, dass seine ganzen Freunde schon schwimmen können.

  • Meine Große hat im schwimmunterricht in der dritten klasse schwimmen gelernt. Sie konnte es vorher gar nicht denn Sie hatte Angst. Obwohl sie oft im Schwimmbad ect war. Mit den richtigen schwimmlehrern war es viel einfacher und sie konnte es dann richtig gut als der kurs zu ende ging.

    "Mit einer Kindheit voller Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten." Jean Paul

    Töchterchen (2006) und Klein-Töchterchen (2011)



  • Ich kenne in meiner Generation mehr Kinder die sich das schwimmen selber beigebracht haben. Mit Eltern im Schwimmbad? Sicher nicht. Wenn man Glück hatte war ein älteres Geschwisterkind mit von der Partie, ansonsten hat man sich das alleine beigebracht.

    Wenn Eltern mitkamen gab es noch so wertvolle pädagogische Methöden wie "Nichtschwimmerkind ins tiefe Wasser schmeißen".

    Ich hätte bei meinen Kindern übrigens keinem Kind schwimmen beibringen können. Der Schwimmlehrer/die Sxhwimmlehrerin hatte einen ganz anderen Stand. Bei mir hat es absolut gar nicht geklappt. Weder habe ich gewusst, wie ich vorgehen soll noch haben meine Kinder annähernd das gemacht, was ich vorgeschlagen habe.

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • Ich habe meinem Sohn mit knapp 7 Jahren Schwimmen selbst beigebracht. Wir waren zweimal die Woche im Schwimmbad und ich war dann selbst stolz als er das Seepferdchen endlich hatte. Mittlerweile schwimmt er sehr gut.
    In seiner Klasse (5.) sind allerdings auch einige die noch nicht gut oder gar nicht schwimmen können. Für die gibt es noch extra Unterricht was ich echt toll von der schule finde. Das Schwimmbad ist aber auch gleich neben der Schule.
    Mach dir keine Sorgen, wenn du schwimmen kannst und keine Angst vor Wasser hast kannst du selbst ihm schwimmen beibringen.

    holly mit Tochter (07/03) und Sohn (06/06)

  • mein sohn hatte mit 6,5 einen intensiv schwimmkurs in den sommerferien. 1 woche, danach konnte er schwimmen. vorher hatte er angst vor dem wasser. das war kurz vor dem beginn der 1. klasse. da sie da schwimmen hatten und alle seine freunde schon schwimmen konnten.
    mein sohn ist aber sehr sportlich und ich wusste dass er es schnell lernt, wenn er die angst vor dem wasser überwindet.

  • Ich denke auch, dass es sehr unterschiedlich ist. Meine Tochter hatte einen Schwimmkurs mit 2x die Woche Unterricht besucht (mit 5 1/2) und hatte nach 4 Wochen das Seepferdchen, mehr war aber auch nicht drin. Meinem Sohn habe ich um den 6. Geburtstag herum das Schwimmen selber beigebracht - wir waren dann 1-2 Mal in der Woche schwimmen - und nach 6 Wochen ist er schon locker 200m geschwommen. Das Nachbarsmädel hat sich letztes Jahr im Urlaub (mit 10 Jahren) das Schwimmen in 7 Tagen selber beigebracht ... ich denke, es ist eine Kombination aus Mut, Motivation und Koordinationsfähigkeit ...

  • Ich würde trotzdem das Kind mal für den Schwimmkurs anmelden. Auch wenn erst wieder Plätze im kommenden Winter frei sind. Und bis dahin so oft wie möglich ins Schwimmbad gehen.
    Man kann auch die Bademeister fragen. Die geben auch oft Schwimmkurse. Meist so Intensivkurse. Wäre auch eine Möglichkeit.

    Schwimmenlernen ist eh eine eher langfristige Sache. Selbst wenn man nach einem Intensivkurs die Seepferdchenprüfung schafft, kann man noch nicht zuverlässig schwimmen. Und wenn man dann 1 Jahr nicht mehr ins Wasser geht, wird danach auch nicht mehr viel von dem übrig sein, was man im Kurs erlernt hat.

  • hier war der mittelsohn in dem alter in den sommerferien 12 tage beim ferienkurs. danach konnte er super schwimmen und vorher nicht.

    ****Glitzer mit der schnecke (05/06), dem bär (11/08 ), dem hulk (06/13) und findus (04/17) #love ****

  • und erstaunlicherweise klappt es oft von einem auf den anderen Tag...ich weiß noch, dass ich teilweise gedacht habe...uff das dauert noch ewig und schwupp war es plötzlich da. Daher denke ich auch, dass man muskelaufbau und diese Wiederholung und einspuren von Bewegungsabläufen nicht vernachlässigen sollte. Und ja- Seepferdchenprüfung macht noch keinen Schwimmer!! Unsere Tochter wird am Samstag ihr Seepferdchen versuchen, mal schauen ob sie es schafft- das wäre schon arg früh mit 3,5 Jahre- ABER das würde für mich im Leben nicht bedeuten, dass sie danach alleine ins große Becken dürfte.

    #herz -liche Grüße von Ludo und ihrer Rasselbande

  • Bei uns hat das Seepferdchen mit gerade 5 Jahren nach 15 Schwimmkurs Stunden geklappt, allerdings konnten wir danach einige Wochen nicht mehr schwimmen gehen und danach ging es nicht mehr richtig. Ich denke, das war die fehlende Übung, besonders der Kraft.

    Außerdem hat mein Kind dabei mehr Spaß am tauchen entwickelt, und schwimmt momentan, wenn überhaupt, unter Wasser... Zumindest angstfrei...

    Auf die Schule würde ich mich nicht verlassen, ich kenne das so, dass dort die Schwimmer gefördert werden und es bei den Nichtschwimmern eher Wassergewöhnung war.

  • Hier auch Schwimmkurs mit viereinhalb Jahren, das dürften acht Stunden gewesen sein.

    Das DLRG bietet hier sehr unkompliziert fortlaufende Kurse an, die auch wesentlich günstiger sind als andere Kurse.

    Statt Schwimmflügel würde ich immer und vor allem ohne Schwimmkurs einen Gürtel empfehlen, weil die Lage im Wasser besser ist und man den langsam reduzieren kann.