Deutschlandpremiere von VAXXED am 4.4. live mit Andrew Wakefield in München - Ich möchte hin, wer noch?

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  • Viele Dinge im ZUsammenhang mit IMpfungen weiss man derzeit schlicht nicht, das heisst aber nicht, dass sie nicht existieren.Diese Denke ist aber leider weit verbreitet.
    Ich sehe das wie Iverna - Impfung ist ein Medikament mit Nebenwirkungen.
    Ich stehe der extremen Masse an augenscheinlich immer notwendiger werdenden Impfungen eher skeptisch gegenüber und da werden ja selbst bei impfenden Kinderärzten Stimmen lauter, dass hier doch wohl auch monitäre Überlegungen mit reinspielen bzw mit den Ängsten von Eltern gearbeitet wird. Die befürchteten Nebenwirkungen treten tatsächlich selten auf und werden daher vernachlässigt bis unter den Tisch gekehrt. das finde ich persönlich mindestens genauso einen Skandal wie obigen Wissenschaftler, zu dem ich allerdings auch nur das weiss, was in Wikipedia steht.


    Und zum Autismus - ich finde die Schlussfolgerung völlig verkehrt, das die Eltern, die (fälschlicherweise) ihr Kind aus Angst vor Autismus nicht impfen lassen den Autismus und die daran Erkrankten ausmerzen wollen. Onomatopoetikum - ich kenne hier in der Nachbarschaft einen echt krassen Fall von Autismus ( also nicht nur etwas sonderbar oder anders in der Denke, Du schreibst hier ja ganz normal mit!!) und DAS wünsche ich keinem für sein Kind !
    LG
    Jutta

    4 Jungs 2006-2013, 4 Hühner, 4 Hunde und 4 Schildis
    Cry a River, build a bridge, get over it #herz

  • Wenn ich die Wahl hätte zwischen Kind mit oder ohne Autismus, würde ich ohne wählen. Ich hätte auch ohne Brille gewählt, aber nun braucht Schnappi halt eine. Ist kein bisschen weniger liebenswert damit.


    Wegen Impfnebenwirkungen: davor hab ich auch ne Scheiß-Angst, meine MS brach nach ner Impfung aus. Zufall ode Schaden, niemnand weiß es. Aber vor Masern hab ich noch mehr Angst als vor relativ seltenen Nebenwirkungen. Also sind die Kids geimpft, ich nicht (mehr.)

  • (Zitat mal stellvertretend für die Mitschreiberinnen davor herausgepickt)

    Wenn ich die Wahl hätte zwischen Kind mit oder ohne Autismus, würde ich ohne wählen. Ich hätte auch ohne Brille gewählt, aber nun braucht Schnappi halt eine. Ist kein bisschen weniger liebenswert damit.

    Ja, ok, das kann ich verstehen.


    Was mir schwer fällt nachzuvollziehen und mich auch traurig stimmt, ist der Preis, den so manche Eltern (nicht unbedingt hier aus dem Forum) zu zahlen bereit sind, damit - in ihren Augen - die Chancen auf ein Kind ohne Autismus erhöht werden.
    Mir wäre dieser häufig zu hoch. Aber das führt vermutlich auf das nächste Level einer Impfdiskussion, welche ich nicht führen möchte, und liegt in der persönlichen Entscheidung und Gewichtung der Risiken eines jeden einzelnen.

  • Ich stimme Staubflocke in Teilen zu, da ich ebenso den Stiko-Empfehlungen teils kritisch gegenüberstehe. Es gibt Impfungen, die ich ablehne, allerdings sind das die, bei denen ich das Krankheitsrisiko für gering halte (Windpocken in jungen Jahren, Rotaviren), aber solche, die später evtl. sinnvoller sind (Hepatitis B). Es gibt Impfungen, bei denen ich mir nicht ganz schlüssig bin. Insgesamt sind meine Kinder fast so geimpft wie ich früher.


    Was ich schwierig finde: Einzelimpfstoffe sterben aus, es werden Empfehlungen aufgrund von vermeintlichen Kostenersparnissen (wie Windpocken) gegeben, Studien sind intransparent und ich frage mich hierzu, welchen wirtschaftlichen Einfluß Pharmaunternehmen haben bzw. wie die Verflechtungen, die es gibt, sich auf Stiko-Empfehlungen auswirken.


    Eltern werden in einer sehr sensiblen Phase, nämlich wenn das Baby ganz frisch ist, angesprochen und müssen sich mitunter erklären, bzw. der Arzt muß was im U-Heft ausfüllen. Dabei greifen Impfungen weitreichend in unser Leben ein. Will nicht wissen, wieviel mehr Fälle es von Gürtelrose geben wird, wenn die Windpockenviren nicht mehr rumfliegen. Ach was, egal, dagegen gibt es halt eine Booster-Impfung.


    Was das teilweise für Gelder von unserem Gesundheitswesen abzieht? Man könnte im Fall der HPV-Impfung die effektive Vorsorge mit unglaublichen finanziellen Mitteln ausstatten.


    Impfungen haben ganz klar ihre Berechtigung und sind ein Segen. Nur, ob man sie wahllos mit der Gießkanne verteilen muß, wage ich zu bezweifeln.

    Julia und Tochter (11/04), Tochter (04/08), Sohn (06/17) und Tochter (12/20)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.


  • @onomatopoetikum: Der Preis ist teilweise selbst in die Höhe gehängt worden von der Stiko. Die Empfehlung zur Kleinkind-Röteln-Impfung wurde sehr kontrovers diskutiert, da sich das Erkrankungsalter nach oben verschiebt. Theoretisch wäre es möglich gewesen, in der Pubertät den Titer der Mädchen bestimmen zu lassen und gezielt nachzuimpfen.


    Ich kann mich auf einem Super-Rötelntiter ausruhen, ich muß Röteln gehabt haben. Meine Mutter erinnert sich nicht daran.
    Bei Masern ist es schwierig, da vor allem Säuglinge von sehr schweren Nebenwirkungen betroffen sein können, aber viele Mütter keine Antikörper zum Weiterreichen haben.


    Das meinte ich damit, daß Impfungen weitreichend in unser Leben eingreifen.
    Ich würde aber nicht aus Angst vor Autismus nicht impfen, wenn ich die Impfung für nötig befinden würde.


    Worüber ich beim Stöbern im www gestolpert bin und was ich unheimlich berührend fand:
    http://autismus-kultur.de/auti…entdeckung-von-aspie.html


    Nichtsdestotrotz finde ich die Ursachenforschung wichtig. Welche Umwelteinflüsse, welche Faktoren tragen dazu bei, daß es so eine Zunahme von Autismus gibt? Gibt es die überhaupt? Usw.

    Julia und Tochter (11/04), Tochter (04/08), Sohn (06/17) und Tochter (12/20)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.


  • Hab ich auch schon gehört, wäre auch nicht abwegig.

    Julia und Tochter (11/04), Tochter (04/08), Sohn (06/17) und Tochter (12/20)

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  • Man hat mittlerweile sehr wohl schon einiges an Untersuchungen zu Nebenwirkungen gemacht.
    Es gab eine von impfgegner finanzierte Studie, die beweisen sollte, dass die MMR Impfung Autismus auslöst. Die Studie belegte dann genau das Gegenteil : es löst keinen Autismus aus.


    Da Impfungen vorsorglich gegeben werden, wägt man kosten und nutzen noch genauer ab, als man das bei normalen Medikamenten macht. lebendimpfungen haben halt im Vergleich ein höheres Risiko als azelluläre Impfungen. Allerdings betrifft das größte Risiko vor allem jene, für die eine Erkrankung mit dem wildvirus fatal wäre - sprich unerkannte immundefekte.


    Die Studienlage zu MS sagt übrigens, das es keine Ursache ist, aber ein trigger. Du bekommst keine ms durch Impfungen, aber du kannst einen aktiven Schub bekommen.

    Nichts ist so gewöhnlich, wie der wunsch außergewöhnlich zu sein (Shakespeare)