Nebenjob - wie finden?

  • uiuiui. ..ich hoffe ich trete dir nicht zu nahe, ich glaube aber es wäre besser an der Kostenseite anzusetzen. Wenn du nicht irgendwie schwarz was bekommst lohnt sich doch das ganze gar nicht.


    Flexibel und halbwegs Geld wäre tatsächlich Gastronomie aber das ist ein Knochenjob selbst wenn du nur hinterm Tresen stehst. Und wenn er das nicht ist sind es Orte wo es nicht viel Trinkgeld gibt.


    Ich würde ansonsten privat meine putzdienste anbieten. Das ist zumindest hier ein Markt. Ist bei euch im Süden evtl. anders. Aber lohnen tut sich das nur bar auf die kralle und damit würdest du ja evtl deinen hauptjob gefährden?

    Life is a mountain - ride it like a wave

  • Kosten sind schon reduziert, soweit es geht. Ich bin halt seit 9 Monaten krank und hab Heilpraktiker Rechnungen und v.a. Medikamentenrechnungen zuhauf, sowas ist weder planbar noch leicht zu wuppen.

    Und das Finanzamt macht mich irr, die wollen jedes Jahr noch mehr Steuervorauszahlungen haben, da geht immer das Angesparte drauf.

    Meinen Wohnwagen will ich nicht aufgeben, aber der will natürlich auch in Stand gehalten werden. Dinge für mich kauf ich kaum, ich brauch wenig, meine Schuhe und Klamotten hab ich teilweise schon 20 Jahre.

    Ich hab nochmal einiges aussortiert und werd die Sachen mit weinendem Auge bei Ebay verkaufen, wohl wissend, da man da nichts mehr bekommt für gebrauchtes. Die guten Flohmarktzeiten sind leider vorbei.

    Und ich bete, dass weder Waschmaschine, noch Kühlschrank oder Fahrrad den Geist aufgeben.

  • Keine Ahnung, die Steuerberaterin sagt, die dürfen das.

    Angefangen haben sie vor 4 Jahren mit 800 Euro im Jahr, nun bin ich schon bei 2400 Euro und Nachzahlen muss ich trotzdem immer auch noch, wenn ich die Steuererklärung gemacht hab.

    Mein Einkommen hat sich in diesen Jahren überhaupt nicht verändert, kein Nebeneinkommen, Haupteinkommen seit 15 Jahren weitgehend gleich, bis auf die üblichen 1-2% Erhöhung alle paar Jahre.

  • Keine Ahnung, die Steuerberaterin sagt, die dürfen das.

    Angefangen haben sie vor 4 Jahren mit 800 Euro im Jahr, nun bin ich schon bei 2400 Euro und Nachzahlen muss ich trotzdem immer auch noch, wenn ich die Steuererklärung gemacht hab.

    Mein Einkommen hat sich in diesen Jahren überhaupt nicht verändert, kein Nebeneinkommen, Haupteinkommen seit 15 Jahren weitgehend gleich, bis auf die üblichen 1-2% Erhöhung alle paar Jahre.

    Jaelle, stuft dich dein Arbeitgeber steuerlich richtig ein? Da würde ich mal mit der Personalabteilung/Lohnabrechnungsstelle sprechen, dass die eine korrekte Einstufung vornehmen und die monatlichen Abzüge entsprechend angeglichen werden. Dann musst du auch keine signifikante Nachzahlung mehr leisten.

    (Und dann auch keine Vorauszahlung mehr, sobald das Finanzamt sieht, dass die Jahresbilanz ausgeglichen ist.)


    Zum eigentlichen Thema: es gibt mittlerweile wohl einen Markt auch für ungelernte Kräfte, die in der Seniorenbetreuung/als Haushaltshilfe arbeiten. Wär' das etwas für dich? Das ist sicher nicht so körperlich anstrengend wie Gastronomie und die Zeiten wären vermutlich auch einigermaßen flexibel. Die Firma, die mir vor zwei Jahren nach meinem Fahrradunfall eine HH geschickt hat, sucht in A Betreuungskräfte. Wenn du magst, schicke ich dir den Namen per pn. Wie die Vergütung ist, kann ich dir allerdings nicht sagen.

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    Mädchenkleidung Gr. 134 und 140 im Rabenflohmarkt

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  • Danke, gerne.

    Ich bin richtig eingestuft, ich hab die 3, mein Mann die 5 weil er einiges weniger verdient. Ein Umswitchen auf 4/4 lohnt sich noch nicht, sagt das Steuerbüro.

    Ich hab halt so gar nichts zum Absetzen, ich laufe 2 min zu Fuß in die Arbeit und alle Dienstreisen bekomme ich im vollen Umfang erstattet. Als ich noch in München gearbeitet hab und ehrenamtlich war, gab das immer ziemlich viel her.

  • Warum meldest du den Zweitjob denn dann nicht allerschnellsten ab, wenn du dafür ne Vorauszahlung leisten musst? Hab ich das richtig verstanden, dass du da ja eigentlich nichts verdienst? Das kommt mir sehr merkwürdig vor...


    Ist es denn kein Problem, im Nebenjob zu arbeiten, solange du im Hauptjob krank geschrieben bist?

  • Wie funktioniert das denn insgesamt mit euren Finanzen? Macht ihr 50/50 für Wohnung und Kind usw.?


    Wäre es vielleicht auch ein Ansatz, dass dein Mann mehr verdient? Durch einen anderen Job oder mehr Stunden oder so?


    (Verzeih wenn ich das so direkt schreibe, aber in so einigen Posts klingst du eigentlich nicht so als hättest du noch viele Reserven, sondern eher als wären sowohl deine persönliche Situation als auch dein Job sehr anstrengend und du bräuchtest eigentlich eher mehr Zeit für dich.)

  • Arnoli, meine Freiberuflichkeit ist angemeldet und läuft unter Null Einkommen, was ich jedes Jahr bestätigen muss, da brauch ich nichts machen. Ich mach das ja deshalb nicht mehr, weil ich keine Zeit und Geld habe, hier Acquise zu betreiben um Klienten zu gewinnen. Die ist außen vor und schade so auch nicht.

    Mein Einkommen beziehe ich zu 100% von meiner angestellten Tätigkeit. Die Vorauszahlung haben ausschließlich mit meiner angestellten Tätigkeit zu tun.


    Peppersweet, mein Mann ist zeitlich mittlerweile auch am Limit, er hat momentan 3 Jobs, zwei davon freiberuflich wo finanziell nicht allzu viel dabei rumkommt, die Kosten sind gerecht je nach Einkommen aufgeteilt, jeder trägt einen Teil, das paßt schon. Aber noch einen zusätzlichen Job kann er nicht stemmen. Wir sind finanziell unabhängig von einander, also eigenes Einkommen, eigene Konten, Kosten werden geteilt. Er hat grad genauso wenig wie ich, sonst würde er mehr übernehmen. Die Stellschraube bringt also auch nichts. Allerdings sind meine miesen auf dem Konto mein Problem und seine miesen sind sein Problem. Also liegt es an mir, meine Finanzen aufzumöbeln.

    Das mit Reserven stimmt schon, aber weniger Zeit dafür weniger Sorgen ums Geld, würden mich emotional auch mehr entspannen, auch wenn ich im Moment dann weniger Zeit für mich hätte.


    Und ich stelle fest, dass ich gar nicht so was hochtrabendes machen will. Ich hätte schon die eine oder andere Idee, wie ich meine Freiberuflichen Qualifikationen an den Mann bringen könnte, allerdings reizt es mich grad nicht, in diesem Bereich zu arbeiten (emotional belastend), ich hätte gern was einfaches, ohne großen emotionalen Ballast. Da mein Job schon so emotional beladen ist und viel Kopfarbeit und Fingerspitzengefühl erfordert, wäre eine Nebenjob, der nur mit Schreibarbeit oder handwerklicher Tätigkeit zu tun hat, ausgleichend positiv.


    Danke, dass Ihr so lieb mitdenkt #applaus

  • Ich bin vor ein paar Jahren mehrmals in deiner Stadt gewesen wg Nebenjob;

    Ich hab bei ( ehemaligen) Freunden am Markt geholfen;


    Vielleicht wäre sowas was für dich?

    Süsswaren oder ähnliches; da gabs soviel zu tun das ich oft von drei verschiedenen Marktleuten anfragen hatten, und auch obwohl ich das seit zwei Jahren nicht mehr mache kommen immer noch Anfragen ob ich aushelfen könnte.


    Oder assistenz für Menschen mit Behinderung; da hab ich Kollegen die Arbeiten ein knappes Wochenende im Monat und haben ihre Stunden zusammen für Minijob-Basis

  • Wie schreibt man hier nochmal eine pn?


    Ich würde eine Anzeige schalten bei ebay Kleinanzeigen. Und mit allen Wünschen, die du dazu so hast, Freitags, Büroarbeit oder zuhause, alle Qualifikationen auflisten. Und dann schauen, wer sich meldet.


    Viel Erfolg!

  • Hast du schon mal an der Uni inseriert? Dass du korrigierst? Das würde ich auf alle Fälle versuchen. Denn die Arbeit käme dir ja sehr entgegen, oder? Frei einteilbar, relativ "stupide" (also keine emotionale Investition).

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

    ---

    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969

  • im Krankenhaus, dort gibt es Transportierte oder sonstige Hilfsarbeiter die an unqualifizierte aber ordentlich auftretende Menschen vergeben werden. Da wäre Wochenende sicher auch möglich.

    Ist nur meist Mindestlohnbereich.

    Schoko

    Schokojunkie mit Töchtern (5/07 und7/09)

  • Auch wenn ich mich damit in die Nesseln setze- wenn HP und Medikamentenrechnungen das Problem sind- kann man nicht da ansetzen? Also natürlich sollst du nicht an deiner Gesundheit sparen, aber kann das Problem nicht auch jemand von der KK finanziertes lösen? Und was ist mit Zuzahlungsbefreiung? Evtl HP Zusatzversicherung?

    There is a crack in everything. That's how the light gets in.
    - Leonard Cohen

  • Es gibt Portale, auf denen man als freiberuflicher Texter Aufträge annehmen und bearbeiten kann. Ich weiß nicht, ob du dafür qualifiziert bist, aber da wäre der Vorteil, dass man den "Workload" ganz gut selbst bestimmen kann, je nachdem, wie viele Aufträge man annimmt. Und man kann dann eben auch mal mehr machen und mal weniger. Die Idee mit der Uni (Korrekturarbeiten) fand ich auch ganz gut. oder halt so "Klassiker" wie Nachhilfe oder Putzen ... auf doof per Aushang im Supermarkt suchen oder über Kleinanzeigen wie eBay etc.

  • Es gibt Portale, auf denen man als freiberuflicher Texter Aufträge annehmen und bearbeiten kann. Ich weiß nicht, ob du dafür qualifiziert bist, aber da wäre der Vorteil, dass man den "Workload" ganz gut selbst bestimmen kann, je nachdem, wie viele Aufträge man annimmt. Und man kann dann eben auch mal mehr machen und mal weniger. Die Idee mit der Uni (Korrekturarbeiten) fand ich auch ganz gut. oder halt so "Klassiker" wie Nachhilfe oder Putzen ... auf doof per Aushang im Supermarkt suchen oder über Kleinanzeigen wie eBay etc.

    Die Qualifizierung ergibt sich aus deinen Textproben. Ich habe vor Jahren mal hier mitgemacht:


    https://www.textbroker.de/autoren-verguetung-konditionen


    Das war nicht nur seriös, es hat auch Spaß gemacht. Teste das doch einfach mal, ist ja ohne Risiko. Eine goldene Nase verdient man sich damit nicht, aber als relativ leicht zu wuppendes Zubrot wäre das doch vielleicht etwas.


    So schlecht zahlt die VHS hier nicht. Zumal du ja über deinen Hauptjob versichert bist und Rentenbeiträge usw. nicht noch vom Honorar abzwacken musst. Wie das mit den Beiträgen zur Krankenkasse und steuerlich behandelt wird, kann dir sicher der Steuerberater sagen, aber ich könnte mir denken, dass es da gewisse Freibeträge gibt.


    Babysitten finde ich auch gut. Ich persönlich bin in der Woche oft abends allein und würde es toll finden, einfach jemanden engagieren zu können, der sich hier ins Wohnzimmer setzt, als Ansprechpartner für die (größeren) Kinder, wenn Elternabend ist oder ich beruflich abends einen Termin habe. Freunde mag ich nicht immer fragen. Das ist wenig Arbeit und du könntest nebenbei noch "textbroken" ☺.


    Ansonsten sehe ich in der Helferbörse oder "Du lebst schon lange in..." auf Facebook auch häufig Angebote für Nebenjobs. Ebay Kleinanzeigen und die Seiten der Arbeitsagentur würde ich auch nutzen. Oft sind das kleine Start-Ups, die dort ebenfalls suchend unterwegs sind. Daraus kann sich ja vielleicht auch etwas längerfristiges/lukrativeres entwickeln.


    Viel Erfolg!