Bitte Daumendrücken!

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team
  • Ich muss machher mit der Kleinen zum Arzt. Seit etwa zwei Wochen hat sie eine Schwellung unter der Zunge, die immer wieder ihre Größe ändert- eher weich...


    Habt ihr sowas schon mal sehen?


    Ich habe etwas Sorge, weil bei uns auch Morbuns Rechlinghausen im Raum steht.


    Allerdings ist es eher weich- da habe ich an ein ein Aneurysma (weil dunkelblau) oder was Cystisches gedacht oder gibt es sowas wie eine Zungenhernie?


    Irgendwie hab ich grad ein ganz ungutes Gefühl... Ich hab sowas noch nie gesehen. Auch jetzt fällt mir auf, dass sie seit einigen Monaten undeutlicher spricht...


    Danke, fürs Daumendrücken

  • Danke!


    ich hab es vorhin noch einmal angeschaut...ich glaube es geht wirklich in Richtung "Bruch". Wobei ich das so nie gesehen und gehört habe.

  • Wir denken auch an Euch und drücken die Daumen. #rose

    Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man haben. (Hans Christian Andersen)
    Ich habe dich so lieb! Ich würde dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken.
    Joachim Ringelnatz

  • Vielen, vielen Dank, für´s Daumendrücken.


    Es hat auch geholfen- wenn eine kleine Operation auch nicht ganz an uns vorbei geht.


    Der Kinderarzt meinte, es sei eine verstopfte Speicheldrüse. Der Kieferchirurg muss diese eröffnen, weil der Kinderarzt denkt, dass sich das nicht mehr so schnell gibt.


    Fürs Töchterchen hat er zu ihrer Freude und zum Leidwesen der Mutter "Saure Pommes" verordnet, damit der Speichelfluss angeregt wird.


    Problem ist, das E. so gut wie nichts trinkt. Selbst wenn ich sie immer wieder auffordere, nippt sie nur an ihrem Glas. Trinken geht leider nur unter Zwang.


    Jetzt hoff, ich dass wir den Kieferchirurgen auch gut über die Bühne bekommen.

  • Was es nicht alles gibt. #confused Ich freue mich für Euch, daß es doch etwas relativ Harmloses und leicht zu Behebendes ist. :)

  • So, nun muss ich mal berichten, wie es uns erging- oder ergeht, weil abgeschlossen ist das ganze noch immer nicht...


    (Vorsicht lang, -leider)


    Also:


    Ende Oktober wollte der Kieferchirurg die Zyste der Speicheldrüse eröffnen, die Wundränder nach Außen schlagen und mit zwei Nähten außen fixieren, damit der Gang nicht mehr zu geht, denn er ging davon aus, dass der ursprüngliche Gang durch eine Entzündung oder genetische Disposition eben nicht mehr durchlässig ist.



    Kurz um geplant war:


    Kältespray


    Spritze


    Eröffnen


    Zwei kleine Nähte, damit es offen bleibt.



    Als wir dann an dem Tag da waren, war die Zyste schon recht groß. Der Chirurg meinte, er benötige keine Spritze, wollte es nur mit Kältespray eröffnen, ein Stück rausschneiden, dass es nicht mehr zu geht. Auf Nachfrage der Assistentin meinte er, dass er wohl nicht nähen würde, weil er ja nicht richtig betäubt habe...



    Jedenfalls war es dann so:


    Zyste wurde eröffnet, Arzt will nun doch nähen. Erste Naht geht noch gut. bei der zweiten Naht rebelliert verständlicherweise meine Tochter. Meiner Meinung nach konnte er die zweite Naht dadurch nicht mehr richtig setzen.



    Bei der Kontrolle wollte meine Tochter schon nicht mehr hingehen. Ich versprach ihr, dass der Arzt nicht noch einmal weh machen würde, weil es ja nur ums ansehen ging. Irgendwann konnte ich sie dann auch aus dem Auto raus bekommen.


    So weit schien alles in Ordnung zu sein- Wundheilungstechnisch.


    Nach zwei Wochen allerdings sahen wir, dass das Fröschlein (so heißt das - Ranula) sich schon wieder füllte. Chirurg meinte, das müsste noch einmal gemacht werden.


    Das Kind weigerte sich aber in der Praxis- worauf der Arzt zu seiner Assistentin meinte, es wären nur die Geräusche gewesen, die ihr nun Angst machen, er hat total ausgeblendet, dass sie ja nicht richtig betäubt war...


    Jedenfalls wurde beschlossen, dass E. an einem anderen Termin eine Dormicum als Schlafmittel bekommen sollte.


    Wir also ein weiteres Mal hingefahren. E. hat irgendwann die Tablette geschluckt und ich ihr immer versichert, dass sie schlafen werde und nichts mitbekommen würde.


    Nun hat E. aber Paradox auf das Schlafmittel reagiert. Sie ist aggressiv geworden und nicht eingeschlafen. Dann sollten wir ins Sprechzimmer. Ich war da selbst ziemlich überrumpelt, dachte aber es wird einfach noch gewartet. Das Personal hat dann eingesehen, dass es noch nicht geht und wollte noch warten.


    E. wurde etwas ruhiger, aber dann ging die Tür auf und der Arzt kam rein. Und dann ging die Vergewaltigung los. Ich war so sehr überrumpelt, dass ich leider selbst nicht richtig reagieren konnte. E. wurde wirklich unter Gewalt die Operation zugefügt.


    Auch hinterher hat sie nicht mehr geschlafen, das Mittel hat überhaupt nicht gewirkt... Wir hatten beide einen schock und eine Stinkwut auf den Arzt. Und ich hab ihr ja völlig das falsche versprochen. Ich sagte ihr ja immer, dass sie schlafen werde und nichts merken wird...da mache ich mir ziemliche Vorwürfe!


    Zur Kontrolle wollte sie gar nicht mehr den Mund aufmachen.


    Das war Anfang Dezember- auch noch an meinem Geburtstag.


    Und jetzt haben wir hier ein großes Problem. Seit einigen Tage beobachte ich, dass das Fröschlein, wieder größer wird.


    Meine Tochter bekomme ich da nicht mehr hin. Ich möchte eigentlich auch nicht mehr, dass sie operiert wird- aber wenn es so weiter geht, kann man das nicht mehr lassen.


    Das nächste mal, würde sicherlich nur unter Vollnarkose gehen, aber ich bekomme sie derzeit zu keinem Arzt mehr- schon gar nicht in die Klinik.


    Problem ist auch, dass meine Tochter sehr, sehr wenig trinkt- und der Speichel sehr zäh ist.


    Ich denke, das war jetzt etwas konfus, aber diesbezüglich bin ich total desorientiert.

  • Och man, was für ein Mist! :| Ich kann da gar nichts raten, das kenne ich nicht. Vielleicht ließe sich Deine Tochter zu mehr Getränken hinreißen, wenn es Traubenschorle ist oder so etwas?Und wenn sie wüßte, dass sie dadurch ihr Chancen auf Heilung verbessert? Na ja, das hast Du ihr vermutlich schon gesagt.. Wie alt ist sie überhaupt?

    Wie ätzend, das so Ängste programmiert werden
    X( .

    Mäh!

    Einmal editiert, zuletzt von Mio ()

  • Oh, was für ein sensibler Arzt ...


    Wie zeitnah muss denn dieses Fröschlein wieder ausgeschabt werden, könnt ihr da noch ein paar Monate warten, bis sich der akute Schock gelegt hat? Und habt ihr die Möglichkeit, dann zu einem anderen Arzt zu gehen?


    Mach dir keine Vorwürfe - du konntest ja nicht ahnen, dass sie auf das Dormicum paradox reagieren würde. Da gibt es doch bestimmt noch ein anderes Mittel der Wahl.


    Wie alt ist deine Tochter?


    Ich würde mir auch überlegen, sie nach diesem Erlebnis irgendwie zu begleiten, also seelisch, denn dieses Erlebnis war bestimmt traumatisierend. Als ich 5 war, wurde mir im KH ein vereiterter Backenzahn unter Gewalt entfernt. Ich werde nie die dämliche Frage des Arztes hinterher vergessen, die da lautete "Na, kommst du noch mal zu mir?" Ich hab eine schlimme Zahnarztpanik entwickelt, die ich erst vor einigen Jahren in den Griff bekam.


    Es tut mir sehr leid für deine Tochter, dass sie so eine achtlose Behandlung erlebt hat.

  • Ich bin ja selber Zahnärztin und hab jetzt grad gelesen bei Wiki, dass bei einer Ranula im Mundboden (Speichelretentionszyste) die dazugehörige Speicheldrüse im Mundboden gleich mitentfernt wird, da steht also nichts von einfach aufschneiden und so belassen.


    Ich würd in Deinem Fall einen guten Kieferchirurgen (bei Zahnärzten rumfragen) oder die Uniklinik anfragen, wie weiter vorgegangen werden soll, und dort erstmals ohne Deine Tochter erscheinen und alles in Ruhe besprechen. Es gibt Zahnärzte, die Vollnarkosen in der Praxis anbieten (da kommt dann ein Narkoseteam vorbei).


    Wurde denn überhaupt schon mal ein Röntgenbild gemacht um zu schauen, ob da ein Speichelstein vorhanden ist ?


    Ich wünsche Deiner Tochter und Dir eine gute Lösung für diese lästige Geschichte !

    :) Liebe Grüsse Bidi #rose


    "Das Gras wird gebeten, über die Sache zu wachsen!" ... ... ... "Das Gras bitte!"

  • Meine Tochter ist erst 5 Jahre alt.



    Temple Bar: das kommt darauf an wie groß es ist. Das letzte mal konnte sie kaum noch essen- und hat auch fast nicht mehr geredet.


    Mio: auch wenn ich ihr Schorle hinstelle, trinkt sie nicht viel- da muss ich schon mit Limonade kommen- aber das gibt es bei uns nicht- sie steht sowieso sehr auf "süß"





    Bidi: offenbar wird heute nicht einfach so gleich Speicheldrüse entfernt (das haben mir zwei Chirurgen bestätigt). Das möchte ich auch nicht ohne triftigen Grund. Wir hatten ja fast 5 Jahre lang keine Probleme damit (auch keinen dicken Speichel), also eine genetische Disposition glaub ich eher weniger.


    Anscheinend haben wir ja auch einen "guten Kieferchirurgen"- allerdings etwas unsensibel. Die Operation sah eigentlich gut aus. Das Loch war deutlich zu sehen und die Naht saß beim 2. Versuch gut. Ich frage mich nur, warum es wieder so schnell zu gegangen ist.


    Geröntgt wurde noch nicht. Das werde ich mal ansprechen. Ich werde nach den Ferien unseren Kinderarzt befragen, und dann schätze ich, dass es in die Kinderklinik gehen wird. D.h. erst probiere ist es mit Schüsslersalzen. Wir haben da gute Erfahrung mit, damit der Speichel flüssiger wird. Vielleicht bringt uns das zumindest für ein paar Monate was, so dass wir etwas Zeit haben.


    In die Praxis des Herrn Kieferchirurgen bekomme ich sie sicherlich nie wieder. Das war wirklich schlimm für sie, obwohl sie eigentlich so taff ist- jetzt wohl nicht mehr.

  • Ach Mensch, ich wünsche Deiner Tochter das sie das gut verarbeiten kann und bald bei sensibleren Menschen Hilfe bekommt.
    Bei Euch steht ja "Südwest" als Wohnort, wäre die Filderklinik evtl. was für Euch?
    Wir sind damals mit schwer krankem Kind von Berlin nach Herdecke gefahren (war dann so ca. 150km kürzer als zur Filderklinik) und das war die beste Entscheidung überhaupt.
    Alles Liebe!

  • Filderklinik ist schon ein Stück weg...und eigentlich für solch eine "kleine" Sache schon ein wenig großer Aufwand. Das klingt jetzt vielleicht etwas egoistisch, so meine ich es nicht. Wir werden jetzt erst einmal weiter forschen. Vielleicht ist es gut, wenn nun weiter diagnostiziert wird- und darauf werde ich jetzt bestehen.

  • Mag sie Wasser/Saft-Eis? Suppen? Gurken? Joghurt? selbstgemachte Limonade? Es gibt doch viele Wege, Flüssigkeit aufzunehmen, vielleicht findet Ihr da noch was.



    Ohje, diese Behandlung beim Chirurgen ist ja unfassbar brutal. Die arme Maus. Das ist das schlimmste, wenn der Arzt dann auch noch vorgeht, als würde sie nix spüren...
    Ich würde auf jeden fall das nächste Mal in eine Klinik gehen, schon allein damit ein Anästesist dabei ist, der/die hoffentlich paradoxe Reaktionen kennt und dann Alternativen weiß. Ich hätte mehr Vertrauen in die Narkose-Standards einer Klinik.


    Cashew.

  • wir achten schon darauf, dass sie zu den Mahlzeiten auch wässriges Obst und Gemüse bekommt.


    Jetzt mit den Schüsslersalzen habe ich den Eindruck, dass der Speichel besser ist und der Frosch wieder etwas kleiner. Vielleicht bringt es uns doch etwas...