Mit 5 nachts immer noch nicht trocken....noch normal?

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  • Bei uns im Kindergarten wurden wir wegen der geplanten Übernachtung gefragt, wie es mit dem Trockensein nachts aussieht. Und die gehen ganz selbstverständlich davonaus, dass bei 5 - 6jährigen der größere Teil hin und wieder noch einnässt und einige auch noch Windeln/Schlafunterhosen tragen. Sie haben auch so gefragt:"Ist er nachts denn schon ganz trocken?" und nicht "Trägt er noch windeln/nässt er ein.".


    Ich denke, es liegt wirklich an der Kommunikation. Ich kenne haufenweise Kinder, die nachts noch auf's Klo gesetzt werden (mein Großer auch - mein kleiner wacht selber auf 8I). Die hätten morgens auch volle Windeln. Nur ist es eben anders gelöst.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Ich danke Euch, mir gehts schon wieder viel besser :-)


    Was sind das für Schlafunterhosen? ;-) Einweg? Oder gibts sowas auch zum Waschen? Wobei ich denke, das die sicherlich nicht genug Saugkraft haben...na, und wenn sie von einem nassen Schlafanzug und Bett nicht wach wird, dann von einer feuchten Windel sicherlich auch nicht :-(


    Also ich fang sicherlich nicht an, sie nachts aufs Klo zu setzen. Dann lieber ungestörten Nachtschlaf für alle mit Windeln.


    Was ich immer noch nicht kapiere ist, dass es ihr so gefällt, auch im Wachen da reinzupieseln?!

    Meine Mädls sind die Große (Okt. 07) und Mini (Sept. 14)


    Glückliche Stillzeit:
    - Die Große: 2 Jahre, 10 Monate und 6 Tage gestillt
    - Mini: 3 Jahre, 10 Monate und 26 Tage gestillt

  • Oh, das alles beruhigt mich doch auch sehr. Auch wenn ich eigentlich wusste, dass alles noch im Normalbereich ist, so ist es doch nochmal was anderes, von so vielen anderen zu hören.


    Unsere Kleine ist 4,5 und war mit knapp 3 tagsüber verlässlich "trocken". Nachts aber immer noch nicht. Ich setze sie gegen 22 Uhr nochmal aufs Klo und achte darauf, dass sie vor dem Ins-Bett-gehen auf jeden Fall nochmal Pipi macht. So läuft es ganz gut (außer, dass sie langsam für das nächtliche Rumtragen zu groß und zu schwer ist *aua*).

  • Also ich fang sicherlich nicht an, sie nachts aufs Klo zu setzen. Dann lieber ungestörten Nachtschlaf für alle mit Windeln.


    #confused wieso sollte der Nachtschlaf von irgendwem deswegen gestört werden? Wenn ich ins Bett gehe, setze ich meinen großen Sohn gerade nochmal auf's Klo. Der wacht dabei gar nicht auf. Bis vor ein paar Wochen kam da auch noch ordentlich was, mittlerweile kommt nur noch so jede zweite Nacht etwas und er wacht auch gelegentlich selber auf, schafft es dann aber meistens nicht mehr ganz zum Klo.


    Seit wir die Windeln weg haben und es so lösen, schläft er viel ruhiger, denn die vollen Windeln waren anscheinend schon störend.

    LG, Kalliope


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  • Ich würde Hochziehwindeln aus Stoff kaufen, das nervt viel weniger in der normalen Wäsche als immer das komplette Programm waschen zu müssen.


    Und es ist auch für manche Kinder angenehmer, eine "Nachthose" anzuziehen, zusätzlich zum Schlafanzug, als eine "Windel".

  • Naja, die pieselt ja nicht nur einmal rein die Nacht, sondern immer wieder. Und sie trinkt auch manchmal in der Nacht noch was.
    Ich schlafe in der Regel auch 7-8 Stunden durch. In dieser Zeit pieselt sie aber mehrmals. Da müsste ich schon ca alle 2 Stunden aufstehen und sie auf den Topf setzen. Ich glaube das ist auch das Problem. Dieses Hormon, dass dafür sorgt, dass Nachts weniger Urin, dafür konzentrierter gebildet wird. Das ist glaube ich zu wenig vorhanden. Und dann bildet der Körper genauso viel Urin wie tagsüber. Sie geht auch tagsüber alle 2-3 Stunden aufs Klo und macht da richtig viel. Ich hab aber auch ein Viel-Trinker-Kind.


    Deswegen befürchte ich auch, dass diese Hochzeihwindeln etc. nicht halten. Das ist einfach zu viel. Wisst ihr wie ich meine?

    Meine Mädls sind die Große (Okt. 07) und Mini (Sept. 14)


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  • Unser Kinderarzt meinte mit ca. 5 Jahren, wir sollen das Thema (Klingelhose etc.) nur angehen, wenn es das Kind im Alltag zu sehr einschränkt (Übernachtungen bei Freunden etc.). Wir haben dann lange einfach die Höschenwindeln von DM als "Nachtunterhose" benützt.


    Irgendwann mit sechs waren diese plötzlich überwiegend trocken und er wollte sie auch nicht mehr tragen (zu peinlich).


    Wir sind dann auf ImseVimse
    http://www.amazon.de/ImseVimse…s-wei%C3%9F/dp/B002MYU610
    umgestiegen und einen Liegelind-Wäscheschutz über dem Laken. Damit hielt sich bei uns die Bettwäsche in Grenzen. Mit gerade sieben haben wir schon noch ab und an einen Unfall (ca. 1 x im Monat). Ganz trocken im Sinne der Definition also noch nicht.


    Ich denke in dem Bereich ist die Dunkelziffer sehr hoch, weil das Thema einfach zu "peinlich" ist.


    Vielleicht wäre das
    http://www.mein-kind-staerken.…-essenzen-fuer-kinder.php
    eine Idee. Kurz bevor ich eine Bestellung abschickte, löste sich unser Problem von selbst.

  • Meine Tochter (gerade 6 geworden) trägt regelmässig nachts eine Windel, ohne die geht es nicht (sie benutzt Up&go Windeln, das geht super, die halten genauso wie die normalen). Wir haben seit kurzem zwischendrin auch mal ein paar trockene Windeln gehabt, aber zuverlässig geht das noch nicht. Auch sie wacht nachts nicht auf. Was bei uns einigermassen Erfolg zeigt, ist, sie abends, bevor sie ins Bett geht, nochmals aufs Klo gehen zu lassen. Ihr selber ist das auch unangenehm, deswegen reden wir da nicht mit anderen drüber. Sie übernachtet auch nur bei alten Freunden, bei denen sie sich sicher ist, dass ihr Geheimnis sicher aufgehoben ist. Wir hatten mal kurz überlegt, ob wir für "Notfälle" (=Schulübernachtung) ein Nasenspray besorgen sollten, haben den Gedanken aber wieder verworfen, es ist noch lange hin bis da und deswegen kann es ja sein, dass sich bis dahin alles selbst geregelt hat.


    Das ganze hat ganz sicher keinen Krankheitswert im Sinne von psychische Komponente, erst recht nicht, wenn das Kind noch nie vorher trocken war nachts (= primäre Enuresis). Wenn ein Kind, das lange trocken war, plötzlich nachts wieder einpullert, könnte man den Gedankengang mal mit ins Spiel bringen, aber auch da muss da nicht unbedingt was psychisches dahinter stecken, es kann.


    Für uns war wichtig, da sie auch öfter mal mit Blasenentzündung zu kämpfen hat, abzuklären, ob da eventuell was organisches dahinterstecken könnte (dagegen spricht aber das Nicht-Aufwachen), es ist ein Ultraschall gemacht worden und in Verbindung damit wurde auch geguckt, ob sie noch Restharn hat nach dem Blase leeren (auch per US), da ist aber alles in Ordnung. Jetzt warten wir wieder geduldig ab, der Tag wird bestimmt kommen, an dem sie es schafft :)

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

    Einmal editiert, zuletzt von HeikeNorge ()

  • Erst mal möchte ich mich bei den anderen anschließen: Keinen Druck machen, weder dir noch ihr, das kommt (bzw. geht ;) ) schon irgendwann.

    Wir haben Sie auch nachts nicht aufs Klo gesetzt und sowas. Ach, und ich bin absolut dagegen, ihr ab einer gewissen Uhrzeit nichts mehr zum Trinken zu geben.

    Sehr gut, solche Empfehlungen sind auch obsolet.


    Nun geht aber mein Gedanken-Karussell los. Ist das noch normal? Wie kann sie denn nicht mal von dem nassen, unangenehmen Gefühl wach werden???

    Normal ist das durchaus bei Kindern, die regelmäßig nachts einnässen. Die haben eben häufig eine erschwerte Erweckbarkeit.


    Ich kenne keine einziges Kind persönlich, das nachts in ihrem alter oder drüber noch Windeln braucht.

    Du kennst vielleicht kein einziges Kind, von dem du es weißt. Ziemlich sicher aber doch Kinder, bei denen es so ist (wenn man sich die Statistiken mal ansieht), die das aber eben für sich behalten.


    Damit die Diagnose nächtliches Einnässen gestellt werden- und über eine Behandlung nachgedacht- werden kann, muss das Kind ein chronologisches Alter von fünf (bei euch grade so der Fall) und ein körperliches Entwicklungsalter von vier Jahren haben. Manche Kliniken lassen sozusagen zum Screening die Kinder Treppen laufen. Macht das deine Tochter schon wie ein Erwachsener, also sicher, zügig und mit jedem Fuß jeweils abwechselnd eine Stufe nehmend? Wenn ja, KÖNNTE (ich würde noch warten) man über eine Verhaltens- oder sonstige Therapie nachdenken. Wenn nicht, hat sie die neurologische Reife noch gar nicht, bei der man nächtliche Trockenheit erwarten kann. Dann würde ich auch zu Windelunterhosen, Matratzenschutz und kommentarlosem Zuwarten raten.

  • Da müsste ich schon ca alle 2 Stunden aufstehen und sie auf den Topf setzen.


    Na, das sind dann wirklich völlig andere Voraussetzungen als bei uns. Unser Großer mach kein bis zwei mal in der Nacht, seit Wochen eher nur einmal. Das ging um seinen 5. Geburtstag los, vorher hatte man mit auf's Klo setzen keine Chance aus den von dir genannten Gründen.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Hier auch noch beruhigendes zu vermelden :-). Mein Großer hatte auch noch bis zwei Monate nach dem 6. Geburtstag nachts eine Windel, seitdem ist er bis auf ganz wenige Unfälle trocken. Die Kleine war zwei Monate vor ihrem dritten Geburtstag komplett trocken.

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • Hier hat sich die Lage seit Oktober auch geändert. Paul konnte gar nicht trocken werden, seine Blase ist zu klein. Auch verbleibt Restharn in der Blase. Er nimmt jetzt seit Weihnachten Tabletten und ist seitdem tagsüber komplett trocken. Nachts noch nicht, aber das wird schon. Noch stört Paul die Nachtwindel nicht.


    Hast Du die Windel mal gewogen? Daran kannst Du doch auch sehen ob sie nur nicht wach wird und ob die Blase den Urin schon konzentriert.
    Pauls Windeln wiegen von 19-7 Uhr zwischen 86 und 150 Gramm. Mal so als Anhaltspunkt.

  • Wiegen müsste ich sie mal, aber sie is sauschwer :-) Also echt voll....


    Zu kleine Blase? Aber sowas trainiert man doch, oder? Also eine Blase ist doch quasi wie ein Muskel? Und was machen die Tabletten? Wächst sich das nicht von alleine aus?


    Liebe Grüße
    Tanja

    Meine Mädls sind die Große (Okt. 07) und Mini (Sept. 14)


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  • Die Tabletten stärken die Muskulatur. Er wird die Tabletten 5-6 Monate nehmen, dann wird ausgeschlichen und geschaut ob der Muskel stärker geworden ist.

  • Bin gespannt, ob des was hilft...



    Waren heute bei der U9 und da war soooo viel, dass ich das mit der Nachtwindel echt vergessen habe #stirn Überlege schon, ob ich das nochmal telefonisch ansprechen soll, aber ich denke, ich warte so oder so einfach nochmal ab. Dadurch, dass sie tagsüber so früh komplett trocken war, glaube ich eigentlich an kein Problem. Das kommt schon noch...
    Und bei allem anderen war sie heute super weit :-) #herzen

    Meine Mädls sind die Große (Okt. 07) und Mini (Sept. 14)


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  • Meine Tochter ist 6 und wir waren auch in der Diagnostik (weil im ersten Ultraschall eine auffälligkeit war), es gab aber keinen physiologischen Grund.
    Bis 5,5 waren die schlupfwindeln jede nach nass, da war an weglassen nicht zu denken.
    Wir haben es dann über die Maßnahmen, abends weniger trinken und dafür tagsüber mehr und abens um 10 nochmal aufs Klo schleppen über mehrere Monate geschafft.
    Nach der Diagnostik waren wir Eltern insgesamt entspannter und waren uns sicher, dass es sich von alleine entwickeln würde.


    Seit einem halben Jahr ging es immer besser, die Unfälle waren erst jede Woche und dann im mer weniger.
    Und meine Tochter wacht nun sogar von selbst nachts auf und geht pullern.

  • Ich habe eine Frage zur Diagnostik bei dem "Problem":


    muss man da zu einem Spezielisten (Urologen?) gehen oder macht sowas eigentlich auch der Kinderarzt?
    Welche Untersuchungen sind notwendig?


    Unser KiA ist immer so ganz locker und meint, es hat noch Zeit.
    Aber manchmal werde ich doch auch unruhig und hoffe, kein Zeitfenstr für eventuelle Untersuchungen oder anderes zu verpassen #weissnicht

    #freu Man ist dafür verantwortlich, was man sagt, nicht dafür, was andere verstehen! #freu

  • Aber manchmal werde ich doch auch unruhig und hoffe, kein Zeitfenstr für eventuelle Untersuchungen oder anderes zu verpassen #weissnicht


    so ein zeitfenster gibt es nicht, wenn das kind keine körperlichen beschwerden hat. bei reinem nächtlichen einnässen kann man zuwarten, bis sich das kind eingeschränkt fühlt bzw. das einnässen aufhört, was auch immer zuerst kommt.


    wenn man sich entschließt, das ganze anzugehen, sollte man erst urologischerseits eine organische ursache ausschließen lassen. die behandlung würde ich eher von einem kinder- und jugendpsychiater vornehmen lassen, von dem ich wüsste, dass er darauf spezialisiert ist, damit kennen sich nämlich nicht viele richtig aus. kinderärzte neigen meiner erfahrung nach dazu, tabletten zu verschreiben und fertig.


    für besorgte oder belastete eltern kann ich nur immer wieder dieses buch empfehlen:
    http://www.amazon.de/Wie-Kinder-trocken-werden-k%C3%B6nnen/dp/3980449343/ref=sr_1_8?ie=UTF8&qid=1360055479&sr=8-8

  • Danke schnobbel für deine Antwort.
    Das bestärkt mich eher in der bei mir meistens vorherrschenden Meinung, ihr einfach noch Zeit zu lassen.


    Eingeschränkt fühlen wir uns mit den nächtlichen Windeln alle nicht.
    Ich werde versuchen, mich nicht verunsichern zu lassen und erst im Sommer bei der U? mit dem Arzt nochmal in Ruhe zu sprechen.


    ... wenn es sich nicht vielleicht bis dahin schon von selbst erledigt hat.

    #freu Man ist dafür verantwortlich, was man sagt, nicht dafür, was andere verstehen! #freu

  • Kinderarzt auf eine Klingelhose angesprochen, meinte dieser lieber erstmal noch abwarten zu wollen.
    Unser Kind ist einfach noch nicht soweit.


    Wir hatten unseren ersten Versuch mit Klingehose, als Sohnemann 7 war.
    Fazit: Das ganze Haus wurde wach, Kind schlief pitschnass weiter. Er half aktiv beim Umziehen mit und konnte sich morgens daran nicht ansatzweise erinnern. Wir ließen es sein und er trug Windelhöschen.


    Derzeit machen wir den zweiten Versuch. Sohnemann wird diesen Monat noch 11.
    Dieses mal lässt sich erkennen, dass er wach wird, denn er geht bei dem Gebimmel zur Toilette und fängt an, sich allein umzuziehen. Manchmal kann er sich morgens dran erinnern, manchmal nicht. Tendenz eher dazu, dass er richtig wach war.
    Ich lasse das noch weiterlaufen, um genauere Informationen zu bekommen.
    Erkennen konnten wir auch schon, dass er mal direkt nach dem Einschlafen nass wird und danach nicht mehr. Aber in manchen Nächten gleich dreimal.


    Alles noch nicht so ganz hilfreich, außer, dass er jetzt wacher zu sein scheint.


    Wichtig noch für mich: Es war sein Wunsch.


    Gruß

    Gruß von Guinan
    mit 5 Kindern, jetzt alle erwachsen
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    Meine Nationalität: Mensch!

    Die reinste Form des Wahnsinns ist, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

    Einmal editiert, zuletzt von Kokosnuss ()