Zweites Studium oder irgendein Job....

  • Wo kannst du es denn studieren? HD?

    Ich hab übrigens fürs Germanistikstudium nichts gezahlt, da ich Kinder unter 18 betreut habe. War 2009-11.

    Happy Birthday!!

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

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    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969

  • Im Bereich Sozialäadagogik/ Erwachsenenbildung denke ich, ist man mit 36 auf jeden Fall noch gut dabei - zumal wenn man ja bereits über die Selbstsändigkeit in der Beratungsszene aktiv ist/ war. Ich denke auch, dass das als Fernstudium gut zu machen ist.


    Das mit der Altersgrenze für Richter stimmt übrigens m.W. nicht ganz - es gibt keine allg. Altersgrenze - die Länder haben aber eine Altersgrenze für die Berufung in den höheren Dienst (z.Bsp. Bayern 45 Jahre) - und das ist
    dann auch die Höchstgrenze für die Berufung als Richterin; diese liegt aber nicht deutschlandweit bei 35 Jahren - siehe Bayern;)


  • Wobei in manchen Bundesländern pro Kind ein oder zwei Jahre draufgerechnet werden bei beabsichtigter Verbeamtung. Das ist aber nur bei Stellen, die eine Beamtenlaufbahnberechtigung Voraussetzung, gehört Richter, Polizei usw. natürlich dazu. Wenn du z.B. in der Erziehungsberatung beim Jugendamt arbeiten willst, bist du meist angestellt und da ist das Eintrittsalter formal gesehen egal.

  • Stadtkaninchen, das wusst ich nicht. Hier in NDS ist es 35. Dann kann Trüffel in Bayern ja noch Richterin werden 😜

    Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. (Nietzsche)

  • Hab nicht alles gelesen, mag dich (und ggf Seerose ) aber ermutigen. Ich kenne eine Frau, die mit Anfang 40 eine Ausbildung gemacht hat (zuvor wegen der Kinder nicht gearbeitet) und sie hatte danach dann immer eine Anstellung. War allerdings ein anderer Bereich, in der Apotheke. Sag mal, Ausbildung schließt du aus? Altenpflegerin vielleicht?


    Alles Gute Dir, auch für die anstehenden Umzüge. Ich schreibe nicht viel, aber hier wird quasi jeden Tag an Dich gedacht. Und ich wünsche dir sehr, dass es sich alles gut ausgeht!

  • Nur noch zwei Stichpunkte, es kamen schon so viele gute Ideen und ich bin mal wieder so begeistert davon, wie. hilfsbereit hier alle sind und wie viel Wissen es hier gibt.


    - medizinische Dokumentarin. Ohne weitere Ausbildung geht das auch für die Ernährungswissenschaftlerinnen.


    - wäre ein Studium im Bereich Pflege was für dich? Da könntest du deine bisherigen Qualifikationen zumindest teilweise weiter nutzen und die Berufsaussichten sind gut.

  • Ich hätte als "spinnerten Traumberuf" ja noch "Herbergseltern" in den Ring geworfen. Wenn man gut im Organisieren ist und Menschen mag kann man da sicher eine Menge Spaß haben.

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • Nur noch zwei Stichpunkte, es kamen schon so viele gute Ideen und ich bin mal wieder so begeistert davon, wie. hilfsbereit hier alle sind und wie viel Wissen es hier gibt.


    - medizinische Dokumentarin. Ohne weitere Ausbildung geht das auch für die Ernährungswissenschaftlerinnen.

    Hmmmm, weil ich das gerade lese....

    Hat meine Freundin gerade abgeschlossen, mit 1.0 wie sie immer alles abschließt. Also als beste von allen. Ihr Alter: 46.


    Sie würde monatlich irgendwas mit Tausendnochwas verdienen, ich hab's vergessen. Das reicht aber nicht zum Überleben. Folglich geht sie wieder in ihren alten Job (hat Pflegemanagement studiert), wo sie das Dreifache bekommt.


    Ist alles nicht so einfach, leider.


    Edit

    Sorry für's Miesmachen.


    Mir gefallen ja hier die eher außergewöhnlichen Ideen wie Fahrlehrer und Herbergseltern ;-))

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Seerose ()

  • Trüffel, wie sieht es denn in der Richtung Betriebliches Gesundheitsmanagement aus? Das scheint mir eine Sparte zu sein, die noch nicht so dicht besiedelt, aber extrem angesagt ist gerade.

    Trillian grüßt






    “Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?“ (Douglas Adams)

  • Ich hab alles gelesen. Muss mich jetzt erst sortieren, werde aber noch antworten. Manche genannten Dinge waren schon mal auf der Ideen-Liste und wurden aus unterschiedlichen Gründen wieder runter geschmissen, aber das werde ich noch ausführlicher erzählen.


    Aber DANKE! Für die vielen Ideen!

    Grüße von Trüffel mit Franz von Hahn (*06/2010) und Johnny Mauser (*10/2013)

  • Seerose, ich hab in dem Job als Einsteigerin über Zeitarbeit 2600 € brutto verdient. Keine Ahnung, was da bei deiner Freundin los war, aber wenn man fest angestellt ist, ist das Tarifvertrag Chemie und ordentlich bezahlt, mit sehr guten Arbeitsbedingungen.


    Selbst über Zeitarbeit reicht es einigermaßen zum Leben (ich war alleinverdienerin, 4köpfige Familie). Und es wäre keine zusätzliche Ausbildung notwendig.

  • Wie wärs mit sozialbetreuerin?

    Zwar nix anspruchsvolles ( zumindest die Ausbildung ist gut machbar)

    Aber ein Beruf der erfüllen kann.

    Ich arbeite seit über sechs Jahren als persönliche Assistentin für Menschen mit Behinderung, Bezahlung ist ( finde ich ) gut.

    Wenn du Klienten hast wo die Chemie stimmt ist es perfekt.

  • Hallo Trüffel,

    ich überlege gerade in welchem Bereich der Sozialpädagogik du noch mit Erwachsenen arbeiten könntest: Kannst du dir Behindertenhilfe vorstellen, also Wohnbereiche für Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung (Betreuung, Gruppenleitung)? Dann gibt es in Krankenhäusern und Altenheimen einzelne Sozialpädagogen, die auch beratend tätig sind. In Frauenhäusern, Rehabilitationskliniken und Tagesstätten für alte Menschen gäbe es auch Stellen. Dann fällt mir noch ein: Im Jugendamt hat man ja auch mit Eltern zu tun, leider unter schwierigen Bedingungen. Wäre das auch ein Bereich für Dich?


    Die Stellen in der Erziehungsberatung sind auch meiner Erfahrung nach sehr knapp und begehrt. Die Leute, die ich kenne, haben sie mit sehr viel Berufserfahrung bekommen und haben auch eine/zwei (teure) Therapieausbildungen dazu. Die "freien" Erziehungsberatungsstellen haben oft sehr um ihre Existenz zu kämpfen, manche der Berater haben noch ansere Stellen nebenher.


    Ich könnte mir vorstellen, dass dein Wunsch nach Beratung von Eltern in einem Angestelltenverhältnis in einer Erziehungs- oder Familienberatungsstelle nicht einfach umzusetzen ist und die erheblichen Zusatzkosten der Therapieausbildung nach sich zieht und ich würde schauen, ob du mit den anderen Optionen, die mit einem Sozialpädagogikstudium möglich wären, auch glücklich werden könntest - evtl. doch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (?) - das würde deine Möglichkeiten sehr vergrößern.

  • Hallo Trüffel,

    Wäre denn Beratung Erwachsener im Wirtschaftsbereich für dich vorstellbar?

    In LA kann man ja auch Wirtschaftspsychologie studieren, ist das für dich von der Entfernung noch machbar?Du wohnst doch auch em Raum Ett. Oder?

    Mein Mann (selbständiger Unternehmensberater im soft Skills ybereich) hat häufig Praktikanten aus LA aus diesem Studienzweig. Das sind ziemlich gefragte Leute und die Bezahlung dürfte sehr deutlich über dem sozialpädagogische Bereich liegen.

    Bin gespannt, zu was du dich entscheidest.

    LG Doanka