Nachbarn kiffen in Gegenwart des 13jährigen Kindes/Dauerlärm

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  • hallo zusammen,


    ich lebe mit meiner familie in einem mehrfamilienhaus. über uns lebt ein paar mit einem 13jährigen kind.


    abgesehen davon, dass der junge den ganzen tag durch die wohnung poltert (vielleicht spiel er dort fussball, anders kann ich mir das nicht erklären), ist es so, dass die eltern kiffen, während der junge in der wohnung ist.



    das geht gar nicht finde ich.


    wir haben bereits mehrfach darum gebeten, er möge draußen toben. seine eltern scheint das wenig zu interessieren.


    daher meine frage(n):


    wie können wir dauerhaft für etwas mehr ruhe sorgen? er ist ja kein kleinkind mehr, diese form von lärm wäre etwas, das wir durchaus hinnehmen wollten und könnten. aber in dem alter kann man ja nicht mehr von kinderlärm sprechen.


    muss der drogenkonsum der eltern evtl. dem jugendamt mitgeteilt werden? ich denke, wer tagsüber in gegenwart des nachwuchses kifft, sollte vielleicht mal auf die erziehungstauglichkeit überprüft werden. immerhin können/wollen sie ja anscheinend nichtmal dafür sorgen, dass der junge ruhig ist oder in den garten zum toben geht.

  • Vermieter informieren. Ansonsten wäre das Jugendamt tatsächlich meine Anlaufstelle.

    Happiness can be found even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light. -Albus Dumbledore-

  • hmmmm Lärm...ich möchte bitte bitte nie wieder in ein Mehrfamilienhaus ziehen

    Wenn wir unten in der AC/DC Höhle sitzen und über uns bewegen sich die Kinder... da denkst die Decke kommt gleich runter.


    Kiffen...naja kommt drauf an wie oft in welchem Maß. Ich trink aich mal ein Bier/Wein vor den Kindern, so würd ich das auch einordnen.

    Wo Furrina drauf steht ist in dem Fall Carrrie drin #evil


    und immer noch mit Chaosfamilie :D

  • hmmmm Lärm...ich möchte bitte bitte nie wieder in ein Mehrfamilienhaus ziehen

    Wenn wir unten in der AC/DC Höhle sitzen und über uns bewegen sich die Kinder... da denkst die Decke kommt gleich runter.

    Da sagst du was. Ich genieße es so unendlich, hier in unserem eigenen Haus laute Musik zu hören, bis mir selber die Ohren abfallen bzw. meine Ruhe haben zu können,wenn ich das will. Das will ich nie wieder hergeben.

    Happiness can be found even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light. -Albus Dumbledore-

  • hmmmm Lärm...ich möchte bitte bitte nie wieder in ein Mehrfamilienhaus ziehen

    Wenn wir unten in der AC/DC Höhle sitzen und über uns bewegen sich die Kinder... da denkst die Decke kommt gleich runter.

    Da sagst du was. Ich genieße es so unendlich, hier in unserem eigenen Haus laute Musik zu hören, bis mir selber die Ohren abfallen bzw. meine Ruhe haben zu können,wenn ich das will. Das will ich nie wieder hergeben.

    Stimmt, ich bin definitiv auch nicht Mehrfamilienhaus tauglich, und liebe unsere Nachbarn. Die sind ähnlich chaotisch laut wie wir.

    Wo Furrina drauf steht ist in dem Fall Carrrie drin #evil


    und immer noch mit Chaosfamilie :D

  • bzgl. des lärmes würde ich mich an die verwaltung wenden, da deine persönlichen interventionen offenbar nicht gefruchtet haben.


    Furrina

    naja, ist vielleicht schon noch ein klitzekleiner unterschied, ob ich mein kind mit gras einqualme, oder ob ich ein bier trinke, von dem das kind nichts abbekommt. klar, alkoholkonsum vor den kindern kann man selbstverständlich auch diskutieren.

    zwei tolle Jungs: 18 + 23 Jahre alt #banane

  • hmmmm Lärm...ich möchte bitte bitte nie wieder in ein Mehrfamilienhaus ziehen

    Wenn wir unten in der AC/DC Höhle sitzen und über uns bewegen sich die Kinder... da denkst die Decke kommt gleich runter.


    Kiffen...naja kommt drauf an wie oft in welchem Maß. Ich trink aich mal ein Bier/Wein vor den Kindern, so würd ich das auch einordnen.

    ich sehe es wie Furrina

  • wobei man sich in nem Mietshaus schon zusammen nehmen sollte...

    Wo Furrina drauf steht ist in dem Fall Carrrie drin #evil


    und immer noch mit Chaosfamilie :D

  • der third hand smoke ist denke ich wesentlicher "schlimmer" als alles, was da an Gras noch in der Luft ist.

    Selbst Vielkiffer blasen deutlich weniger Schadstoffe aus als Raucher.
    Ich persönlich finde Alkohol wesentlich gefährlicher, einerseits die Vorbildfunktion und zweitens die Vergiftungsgefahr. THC ist ja "nur" während des Wachstums körperlich beeinträchtigtend.


    Edit: zum Thema Lärm, alles unter 14 gilt als Kind, wurde ner Freundin anwaltlich erklärt

    Weihnachtskind 2013

    Sternenkind 11/2017

    Sternenkind 08/2019

    Einmal editiert, zuletzt von Mondkalb ()

  • Den Lärm fände ich auch schwierig bis monsternervig. Aber auch schwierig, vom Kiffen auf mangelnde Erziehungsfähigkeit zu schließen. In meinem näheren Umfeld befinden sich kiffende ProfessorInnen, MusikerInnen, LehrerInnen, AltenpflegerInnen, ErzieherInnen. Alle haben Kinder. Alles nette, engagierte Eltern. (Die aber nicht im gleichen Raum wie die Kinder kiffen würden, zugegeben.)

    Trillian grüßt






    “Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?“ (Douglas Adams)

  • Ich sehe es ebenfalls wie Furrina.


    Schwierig den Konsum von außen zu beurteilen. Kiffen ist nicht gleich Kiffen. Bier ist nicht gleich Bier.


    Wegen des Lärmes würde ich ebenfalls zur Verwaltung/Vermietung gehen.

  • Kiffen...naja kommt drauf an wie oft in welchem Maß. Ich trink aich mal ein Bier/Wein vor den Kindern, so würd ich das auch einordnen.


    Den Lärm fände ich auch schwierig bis monsternervig. Aber auch schwierig, vom Kiffen auf mangelnde Erziehungsfähigkeit zu schließen. In meinem näheren Umfeld befinden sich kiffende ProfessorInnen, MusikerInnen, LehrerInnen, AltenpflegerInnen, ErzieherInnen. Alle haben Kinder. Alles nette, engagierte Eltern. (Die aber nicht im gleichen Raum wie die Kinder kiffen würden, zugegeben.)


    Das beides kann ich unterschreiben.

    Das mit dem Lärm kann ich zum Glück nicht nachempfinden, in unserem Mehrfamilienhaus war es total still ... wahrscheinlich waren wir die lauten #angst

    Ich hoff einfach mal, da kommt diesbezüglich noch ein guter Rat - oder das der Junge bald dem Krachmachalter entwachsen ist.

    What the world needs now is love, sweet love

    It's the only thing that there's just too little of.

    What the world needs now is love, sweet love

    No, not just for some, but for everyone.

  • Ich frage mich grade woher ihr wisst dass die Eltern kiffen?

    Und in welchem Ausmaß man sich das vorstellen muss?


    Jeden Tag ne bong oder eher mal ab und zu Gras Geruch?

    Wie ein Quadrat in einem Kreis,
    eck ich immer wieder an.....




  • Als Nachbarin würde mich starker Dauerlärm stören, da würde ich mich bemühen, für Entlastung zu sorgen. Ich würde erstmal mit dem Jugendlichen sprechen, dann mit den Eltern. Falls das nicht hilft, würde ich mich an den Vermieter wenden.


    Dass in der Wohnung gekifft wird, halte ich zwar nicht für günstig, aber irrelevant.

  • Wegen des Lärms würde ich mich mit Lärmprotokoll an die Hausverwaltung wenden

    Wobei Lärm grundsätzlich nur zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens wirklich rechtlich relevant ist - alles andere muss man meist dulden (es sei denn jemand Heimwerkern zum Beispiel stundenlang und permanent) - tagsüber darf man in seiner Wohnung halt wohnen und dabei auch lauter Musik hören, Trompete spielen, Möbel verrücken. Das Fußballspielen selbst wird sich schwer nachweisen lassen. Rechtlich gesehen wirst du nicht viel machen können, außer deine Nachbarn zeigen sich einsichtig, wenn die Hausverwaltung ihnen schreibt, dass Sie bitte mehr Rücksicht nehmen mögen.


    Ich find kiffen vor Kindern großen Mist - wer kifft, ist bekifft und das hätte ich bei meinen Eltern nicht haben wollen. Wer ein kleines Bier trinkt, ist aber nicht betrunken. Deshalb finde ich den Vergleich auch schwierig. Betrunken vor Kindern ist auch großer Mist. Passivrauchen/ passivkiffen finde ich in der Wohnung auch Mist - im übrigen unabhängig davon, in welchem Zimmer man sich aufhält. Das Jugendamt würde ich nicht informieren - dafür ist das Kind auch einfach zu alt.



    (Erfahrungsgemäß finden kinder, deren Eltern kiffen, kiffen wahrscheinlich nicht so spannend. (Ist aber nur meine persönliche Einschätzung, - ich hab keine Statistik dazu ?)

  • Genauso wie beim Konsum von Alkohol ist auch beim Kiffen die Dosis relevant. Wer kifft, ist bekifft, und wer Alkohol trinkt, ist alkoholisiert. Wo soll denn bitte der Unterschied sein, ob vor Kindern nun ein Bier getrunken oder ein Tütchen geraucht wird? In der Generation unserer Eltern war es meiner Beobachtung nach übrigens noch viel verbreiteter und akzeptierter, in Anwesenheit von Kindern erhebliche Mengen Alkohol zu konsumieren oder in der Wohnung zu rauchen. Ich bin froh, dass sich das stark verändert hat und würde weder wegen eines Biers noch eines Tütchens in Betracht ziehen, das Jugendamt zu informieren, unabhängig vom Alter des Kindes.

  • Ich frage mich grade woher ihr wisst dass die Eltern kiffen?

    Und in welchem Ausmaß man sich das vorstellen muss?


    Jeden Tag ne bong oder eher mal ab und zu Gras Geruch?

    grasgeruch mehrmals pro woche ab dem späten nachmittag/frühen abend.


    und: ich finde kiffen und alkohol vor den kindern unangebracht. jedoch ist man angekifft deutlich breiter als nach einem glas bier.

    ich finde drogenkonsum vor kindern generell unangemessen.

    ist aber nur meine persönliche meinung.

  • Bist Du SICHER, dass sie kiffen? Und dass es auch die ELTERN sind, die kiffen und nciht vielleicht der SOhn heimlich? Ich finds riskant, nur anhand von dem Geruch und "dass es insgesamt zum Auftreten passt" jemanden sowas sicher zuzuschreiben.


    Unsere Nachbarn in der alten Wohnung haben oft irgend nen speziellen grünen Tee getrunken, da rochs auch wie gekifft im gesamten Treppenhaus nach dem Aufbrühen. Dabei wars ein frei im Kräuterladen kaufbarer Tee.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Hallo!


    Auch wenn ich seit über 2 Jahrzenten nicht mehr kiffe, mag ich mal was zu den Satz, dass man bekifft breiter als nach einen Glas Bier ist, schreiben. Selbst, wenn es etwas OT ist :).


    Nö, das muss so nicht stimmen. Ich glaube, das denken viele Menschen nur, weil Kiffen bei uns noch verboten ist und - im Gegensatz zum Trinken - eher noch verheimlicht wird. Es würde ja keiner auf die Idee kommen, irgendjemanden das Jugendamt auf den Hals zu schicken, weil derjenige mit seinen Partner beim Essen regelmäßig eine Flasche Wein leert.

    Wie breit man vom Kiffen oder vom Trinken ist, hängt ja von ner Menge Faktoren ab.

    Bau ich nen kleinen Sticki, nen dicken Joint oder zieh ich mir sogar ne Blubber rein. Trinke ich ein Glas Bier oder drei oder hau ich mir die Birne mit irgendwas Fiesen, wie Schnaps, zu.

    Wieviel bin ich gewöhnt? Ich trinke, wenn ich abends weg gehe, vielleicht zwei Alster (Alkoholgehalt eines Bieres also) und merke es am nächsten Tag. Einfach weil ich es nicht gewohnt bin und zuhause gar nicht trinke.

    Würde ich jetzt einen Sticki rauchen, wäre ich vermutlich mega breit. Damals zu meinen Kifferzeiten hätte mir keiner was angemerkt.

    Ich denke, das es beim Kiffen, genauso wie beim Trinken, auf die Menge und auf die Gewöhnung ankommt. Dazu ist Gras ja nicht gleich Gras, sondern gibt es auch in verschiedenen Ausprägungen/ "Stärken".


    Für mich macht es keinen Unterschied, ob jemand kifft oder trinkt. Aber sehr wohl, wie breit (und doof) er dadurch wird.


    Und auch als Nichtkiffer bin ich für die Freigabe von Gras unter den selben Bedingungen, wie Alkohol.


    OT- Ende ^^


    LG von Lunalea

    #rose


    Vorurteile liefern Argumente, die man sonst nirgends fände!