Wieder besser einschlafen und durchschlafen (bald 6 Monate)

  • Guten Morgen ihr Lieben,


    ich habe mal wieder eine kurze Nacht hinter mir und suche nun mal wieder euren Rat, Tipps und Erfahrungen und natürlich ganz viele Mutmachgeschichten.


    1. Mein Kleiner (5,5 Monate) schläft jetzt nur noch in der Trage oder auf dem Arm ein. Vorher ablegen geht gar nicht. Dann zappelt er und fängt irgendwann wieder an mit weinen. Das Komische ist, dass er vor einigen Wochen noch ohne

    Probleme im Liegen eingeschlafen ist und auch ca. 3-4 Stunden (manchmal sogar 5 Std.) am Stück geschlafen hat.


    2. Wir stillen jetzt wirklich alle 2 Stunden nachts, (so wie tagsüber) manchmal auch kürzer und das geht schon seit Wochen so. Er trinkt ein paar Minuten und dreht sich dann zum Weiterschlafen weg. Vorher blieb er recht lang an der Brust und ist dabei eingeschlafen. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob das noch ein Schub sein soll. Ich habe langsam Angst, dass ich einfach zu wenig Milch für ihn habe und er deswegen nicht lang genug satt ist.


    Natürlich habe ich jetzt auch mehrfach gehört, ich hätte ihn halt zu sehr verwöhnt. Aber bin ich denn jetzt wirklich Schuld an diesen umständlichen Schlafverhalten, weil ich ihn nicht lang weinen lasse zum Einschlafen?

    Was sagt ihr?

  • So kleine Kinder kann man gar nicht verwöhnen!

    Du machst das genau richtig! #knuddel

    L. war in diesem Alter ähnlich, manchmal bin ich nachts stundenlang mit ihm im Tragetuch durchs Haus gewandert...........


    Nimmt er zu, hat er regelmäßig Stuhlgang und mehrere nasse Windeln am Tag?

    Dann bekommt er auch genug. Wenn es sehr warm war bei euch, kann es auch sein, dass er einfach Durst hat(te).


    Habt ihr schonmal darüber nachgedacht, mit Beikost zu starten? Zeigt er schon Interesse?


    Kopf hoch! Es wird besser!

  • Mit fast 6 Monaten werden die meisten Kinder mobil, das hat meine beiden auch sehr durcheinander gebracht. Besser wurde es als sie laufen konnten ;)

    Davor gab es nach jeder Errungenschaft etwas Ruhe

    Seit du da bist sind alle Lichter an
    Marc Forster

  • Anja1707 Beikost haben wir am Montag angefangen. Er isst auch immer besser, aber halt noch nicht viel. Ein viertel Gläschen, ca. 50 ml. Nach Möhrchen hatte er gerade heute endlich wieder Stuhlgang. Nasse Windeln hat er auch genug. Bei uns im Schlafzimmer sind es immer um die 22-24 Grad. Ich lasse das Fenster immer nur einen Spalt offen, damit etwas Frischluft reinkommt, es aber nicht gleich zu kalt wird bzw. zieht.


    lilu Robben kann er seit ca. 2 Wochen. Halb Sitzen mit einem Arm aufgestützt, fängt er jetzt auch an. Ansonsten will er auch tagsüber viel getragen werden um aus dem Fenster zu schauen usw. Das wird mir nur auch Dauer zu schwer, weil ich eher klein und dürr bin. Im Kinderwagen wird nur noch bäuchlings die Welt bestaunt, nicht mehr geschlafen. Dafür muss er erst in die Trage.

  • wer dir erzählen will, dass du "schuld" bist am völlig normalen Verhalten deines Kindes, dem brauchst du gar nicht mehr zuzuhören, denn der hat das Prinzip "Baby" nicht verstanden.

    Dass du dich fragst, warum dein Baby sich nun anders verhält als bisher, ist total verständlich, vor allem wenn es für dich nun anstrengender ist. Sein Verhalten ist allerdings genauso "normal" wie zuvor auch, es macht genau das, was viele andere Babies auch tun, und hat gute Gründe dafür.

    Zu deiner Angst, zu wenig Milch zu haben: Wenn das so wäre, dann wäre es genau die richtige Lösung, dass dein Baby öfter stillt, denn dadurch wird ja die Produktion angekurbelt. Wie schon von Anja1707 beschrieben kannst du leicht beurteilen, ob es genug Milch bekommt, und dich in dieser Hinsicht dann entspannen.


    Weinen lassen zum Einschlafen ist eine Idee, die dir sicher selbst suspekt ist, damit brauchst du dich zur Zeit gar nicht beschäftigen.

    Buchempfehlung dazu:
    Artgerecht - das andere Babybuch (Link führt zu einem Video) von Nicola Schmidt. Das zeigt nochmal genau, warum Babys ticken, wie sie ticken, und falls diese Argumente dann diejenigen nicht überzeugen, die was von "zu verwöhnt" und "lasst es doch einfach schreien" sagen, nun, denen kann man das Buch auch hinterher werfen, um sie davon zu jagen. ;);)

  • Ich mag mich um Wiederholungen zu vermeiden Falynn anschließen.


    Hier ist es aktuell ganz ähnlich - Sitzen, krabbel , robben in den Kniestand - Bärenstand, Zähne, Essen usw. Was da Neueotransmittertechnisch im Hirn los ist - fabelhaft und irre spannend.


    Du bist sein Leuchtturm, sein Halt, sein Schmerzmittel, - sein Ein und Alles - seine MAMA -Du machst das ganz toll und wichtig ist dabei immer - auf die eigene Intuition zu hören. Nicht auf andere...


    Sich Gutes tun, die eigenen Bedürfnisse auch pflegen - und schließlich - endet diese herausragende und fordernde Zeit so schnell, dass uns der Atem wegbleibt.


    Ich mag manchmal auch nicht aufstehen in der Nacht - ich mag manchmal das Schlafzimmer gar nicht mehr sehen, meine Arme sind gefühlt 10 cm länger, die Trage liegt hier im Bett, mein Mann schläft wegen akuter Schnarcherei derzeit auf der Couch - mein großer Sohn genießt Freiheiten par excellence #super und ich könnte schreiend aus dem Haus rennen wenn ich mich dazu lege und er dann plötzlich wach wird und wieder geschaukelt werden möchte - ich bin müde - sehr sehr müde. Aber es geht rum! Versprochen

  • wir hatten auch eine üble phase in der zeit.

    Das ist ein stück weit einfach immer so. Besser, also endgültig, wurds mit 1 1/2.

    Wobei ich 22-24 grad sau warm finde. Der muk hätte sich da auch vollgetrunken, wir schlafen so bei 16 grad und immer offenem fenster und oft noch ohne decke.

    Er wird sehr sehr unleidlich wenn ihm zu warm ist.

    Diese mär, jedes baby müsse warm eingepackt/in warmem zimmer sein ist oft gar nicht so.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • rohrspatz, die antwort hast du uns doch im krabbelthread schon geschrieben. es gucken unten zwei zähne durch :diablo:

    ich habe spät meine weisheitszähne bekommen und weiß daher noch gut, wie das weh tun kann.

    er wird nachts bestimmt davon wach und schläft dann an der brust schnell wieder ein. das nuckeln hilft gegen den schmerz. auch tagsüber. und wer mag schon gerne alleine einschlafen, wenn der zahn drückt.

    wenn alle zähne da sind (zwischen dem 2. und 3. geburtstag), ist alles wieder gut #zaehne

    #angst das wolltest du vielleicht nicht hören, aber du bist mit dem thema zumindest nicht alleine. nicht alle kinder stört das zahnen, aber zumindest bei den ersten zähnen kenne ich kaum ein kind, dass das gar nicht merkt. meine tochter hat bei jedem zahn den schlaf verdreht und meine söhne haben die hinteren zähne ziemlich unauffällig bekommen. bleib tapfer, es wird bald zumindest eine pause geben #ja

    ****Glitzer mit der schnecke (05/06), dem bär (11/08 ), dem hulk (06/13) und findus (04/17) #love ****
    #rabe Für Raben gibt es bei gluecksrabe 5% Rabatt (gebt bei der Bestellung "rabenrabatt5" ein)

  • Puh! Das kann schonmal ein paar Wochen dauern. Aber bei uns wars zwischendrin immer mal wieder besser.

    Veilchenwurzel zum draufrumkauen hast du bestimmt schon, ne?

    Wir benutzen sonst noch das zahnöl aus der bahnhofsapo. Das wird äußerlich eingerieben. In einer Nacht haben wir aber auch schon einmal ein Zäpfchen gegen die Schmerzen gegeben.

    Ich drück für die Daumen, dass es bald besser wird!

    Liebe Grüße,

    Eisvogel

  • Dass er nachts schlechter schläft ist seit ende juli. Wenn man bedenkt, dass er zahnt, finde ich ihn ganz umgänglich. Er will halt viele Nähe und Abwechslung, so hatte ich das Gefühl, weniger dass ihm was weh tut. Aber für nachts könnte ich ja mal ein Zahngel/Öl nehmen, vielleicht schläft er dann etwas besser.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Rohrspatz ()

  • Deine Schilderung hört sich nicht ungewöhlich für ein Baby dieses Alters an. Es kann am Zahnen liegen, an der motorischen Entwicklung, an der Entwicklung generell. Am besten kommt man meiner Erfahrung nach durch, wenn man akzeptiert, wie es gerade ist. Dadurch entspannt sich oftmals die Situation. Ich hoffe nicht, dass sich das zu hart anhört, denn es ist ganz lieb gemeint.


    Schlafmangel und ein Baby, das einem am Körper klebt, sind ungemein anstrengend. Vielleicht kannst du dich tagsüber mit ihm hinlegen.

    Julia und Tochter (11/04) und Tochter (04/08) und Sohn (06/17)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.



  • Hört sich für mich auch sehr normal an. Meiner hat bis zum 8. Lebensmonat konsequent alle 2 Stunden getrunken und Kinderkarren komplett boykottiert. Es gab auch danach immer mal wieder anstrengende Nächte. Jetzt mit 22 Monaten schläft er meist problemlos durch, bzw. weckt mich nicht mehr, denn "echt" durchschlafen tut ja niemand. Getan habe ich dafür gar nichts, außer ihn gnadenlos zu verwöhnen, wenn damit Stillen nach Bedarf und rumtragen gemeint ist. 😁

  • Zum Thema "zu wenig Milch". Das kann man an der Stillhäufigkeit nicht festmachen. Meine Kinder haben alle drei im erstern Jahr sehr häufig getrunken. Phasenweise (Schub, Zähne, krank etc) sogar halbstündlich. Und ich hatte wirklich ausreichend Milch Sie waren alle sehr propper. Die Große sogar so sehr, dass ich sie (voll und nach Bedarf gestillt) auf Diät setzen sollte.