"Wach binne" wie man 2jährige ins Bettchen steckt...

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  • Ich habe ja auch geschrieben, dass das nur geht, wenn das Kind nicht eskaliert. (Mein Kind hat halt gekotzt vor brüllen)


    *drück dich*


    Du so von außen hat man keinen weiteren Rat. Ich fand meinen ganz gut ... kennst du ein Kind, was mit 20 noch kein Bock auf Waschen hatte? Okay, vll, aber nicht, weil es mit 3 nicht wollte ;).


    Ich würde eher Verzweiflung nehmen, das stimmt mich immer milde. Warum muss es eigt. warmes Wasser sein? Kaltes reinigt auch. *schulterzuck* ... aber klar ist so ein Kampf immer anstrengend, und dann irgendwann is der Akku leer und man will keinen Kampf mehr. (ich habe einen tollen Urlaub hinter mir, die Kinder fanden ihn "total toll!!!!" - ich habe jeden Tag gefühlt zig Kämpfe geführt und fühle mich noch ausgelaugert .. ich versteh dich)

  • erstmal danke für eure Antworten.

    Schön, dass es nicht nur hier so ist #angst

    (Und trin, schön, dich wieder zu lesen, hab vor paar Tagen gedacht, ob du weg bist)


    Was ich mir mitnehme:

    Nägel knipsen geht zwar technisch nach dem Baden gut, nervlich aber nicht.

    Also entweder direkt nach der kita kind in die Wanne stecken (DIE idee) oder schritte verteilen.

    Früher essen geht nicht, vorher bettfertig machen ist bei dem schmiermops eher kontraproduktiv, also Waschlappen mit an den Tisch nehmen und vor dem aufstehen schmier, kleb und bäh wegschrubben.

  • Liebe Gummibärchen,


    Routinen, wie so viele schreiben, halfen meinem Zappelchen, aber nicht dem kleinen Spezialisten. Der war am friedlichsten (=mit nur einem großen Trotzanfall statt mehreren) ins Bett zu bringen, wenn er alle Details entscheiden durfte, er brauchte also jede Menge Wahlmöglichkeiten. Wir hatten mehrere Kinderzahnbürsten, mehrere Zahncremes, mehrere Waschlappen, mehrere Schlafanzüge...


    Verzweifeltes Geschrei gab es aber regelmäßig beim Zähneputzen, weshalb ich das mit Gehörschutz tat. Zwei Jahre lang aufs Putzen zu verzichten kam für mich nicht in Frage.


    Nägel zu schneiden ging am besten, während der Spezialist im Tiefschlaf lag.

    Die wöchentliche Grundreinigung ging am besten samstag vormittags gemeinsam mit Papa in der Badewanne. Zu duschen lernte der Spezialist ebenfalls von Papa, und zwar nicht daheim, sondern im Schwimmbad, da war er vier.

    Haare waschen ging mit fünf Jahren und einer Schwimmbrille ohne Protest. Mit Protest ging es ein Jahr vorher unter der Dusche, davor war es nur zu zweit samstags in der Wanne möglich.


    Zappelchen war aus gelegentlichem Abendelend am leichtesten heraus zu holen, indem ich Quatsch gemacht habe, z.B. das ganze Kind in den Buntwäschebehälter gestellt und versucht, dem Schlafanzugoberteil die Zähne zu putzen. Da musste er mir zeigen, wie es richtig geht: nur die Kleidung in die Wäsche und dem Kind die Zähne putzen. Zappelchen hat aber einen Lachsack im Bauch; weniger heitere Kinder können an solchem Unsinn total verzweifeln.


    Hast Du Ohrenschützer?

    Lieben Gruß - Silbermöwe

    Weitermachen. Nicht nur denken, sondern tun.

  • Ich mache abends in solchen Phasen auch so wenig wie möglich:

    - Gesicht waschen nur, wenn es wirklich sichtbar dreckig ist (wobei man das dann auch nicht "waschen" nennen kann)

    - Hände: dito (bei meiner Tochter haben wir eine Zeit lang nur mit Feuchttüchern drübergewischt)

    - Windel wechseln am besten schon vorher irgendwo (gerne auch im Stehen nebenbei)

    - Zähne putzen wird nicht diskutiert, klappt aber halbwegs gut mit Spielchen: ich lassen Karius und Baktus in seinem Mund sprechen ("Ah, heute gab es Banane, hmm" usw.) und jage sie mit der Bürste bis ich sie erwische (entsprechende Geräusche dazu machen wie sie von der Bürste erwischt werden). Welche Spielchen (Lieder etc.) das Kind mag ist natürlich individuell. Und ob überhaupt, da habe ich Glück.

    - Nägel schneiden: so selten wie möglich und vor dem Fernseher (meine Tochter hat früher auch schon mal ein Gummibärchen dafür vom Papa bekommen)

    - Schlafanzug: besitzen wir nicht, er schläft in Windel und T-Shirt (wenn nicht sichtbar dreckig, gerne auch das vom Tag) - so wenig umziehen wie möglich ist die Devise, er darf das am nächsten Tag sogar noch anlassen (bis eben Flecken drauf sind oder es durchgeschwitzt ist).

    - hier auch wichtig: nicht erst bettfertig machen, wenn die Müdigkeit schon sichtbar ist, lieber früher


    Ansonsten kann ich dich verstehen, ich kenne Ausraster am Abend auch. Es wird besser, auch mit der Körperpflege!

  • Hallo,


    Papa durfte bei uns so bis 3 1/2 auch nichts machen, zumindest nicht wenn ich da war. Papa war toll zum kuscheln, toben, unterwegs sein, spielen, herumalbern... kurz er war hoch geliebt - aber nicht für alles, was rund ums Bett passierte. Ich weiß,es gibt Leute, die meinen, da muss da Kind dann eben durch. Und klar, wenn Mama nicht da oder völlig am Ende ist, dann ist es eben so.

    Aber wenn nicht, sahen wir keine Veranlassung, da nur aus Prinzip etwas zu forcieren und haben es so hingenommen.


    Mit 3 1/ 2 änderte sich das übrigens schlagartig. Da war Papa zum ins Bett bringen viiiieeel gefragter, weil der die tolleren Blödelgeschichten erzählte und auch so überhaupt. Da konnte es dann schon mal Drama geben, wenn er zur Schlafenszeit zum Dienst war.

    Ist halt so...


    (Ich erinnere mich, wie mein Vierter dem, Papa, der sich auf den Weg zur Arbeit machte, durchs halbe Dorf nachrief: "Papa lass mich biiiiitte nicht alleine hier zurück!!!" - ich stand übrigens unmittelbar neben dem Kind und hatte auch keinerlei Absichten, das Haus zu verlassen. )


    Solche Sachen wie singen, herumalbern, "Sachen reden lassen" waren eher Selbstschutz- Wichtig ist, daß man damit nicht erst anfängt, wenn es eskaliert sondern wenn man selber noch einigermaßen brauchbare Stimmung hat .

    Und ja, es hilft oft nur eine Woche und dann braucht es etwas Neues - aber hey, eine Woche ist geschafft und irgendwann ist auch diese Phase durch!


    Alles Gute euch.

  • Bei uns geht es direkt nach dem Abendessen ins Bad, gewaschen werden Gesicht und Hände, mehr halte ich für kontraproduktiv, macht das Kind wacher.

    Dann Windel und Schlafanzug. Und zum Zähneputzen Peppa Wutz oder Bobo Sienschläfer bei youtube. habe ich ehrlich gesagt beim Wickeln auch schon angemacht, wenn es gar nicht ging. Dann geht es in die Kuschelecke, hier werden drei Bücher vorgelesen. Dann gibt es entweder ein Hörspiel (z Zt Lillifee - örgs) oder Die dreißig besten neuen Schlaflieder. Und dann Geduld und tief durchatmen...

  • Hier das Selbe... Und es ist sauanstrengend. #knuddel


    Ich kann Dir hauptsächlich Verständnis und Zuspruch bieten, aber ich schreib Dir mal was bei uns gut geht:

    ich bin inwischen schmerzfrei, was die Nutzung des Handys angeht, z.B. zum Zähneputzen und Nägel schneiden (ich mag keine Kratzer auf der Brust, deshalb muss das sein).

    Pfützenbad direkt nach dem Abendessen, dann direkt Umziehen. Wenn es dann nochmal einen Snack gibt, ist das entweder etwas schmierfreies, oder es gibt nen Ärmel-Latz.

    Am Esstisch sind zwei Lappen. Die kleine Madame "wischt" mit großer Begeisterung ihre Sauerei weg nach dem Essen, mit dem anderen Lappen kann ich parallel das Gröbste von ihr abkratzen.

    seit Kurzem: Hörspiele! Wir haben eine sehr süße Kassette, auf der eine Mutter mit ihrem Kind Schlaflieder aus aller Welt singt und dazwischen immer erzählt wird. Nur Lieder klappen nicht, nur Stimme auch nicht, aber diese Kassette ist grade der Knaller. Dazu gucken wir Sterne aus so ner blöden Sterne-Dreh-Dudel-Lampe (die nicht mehr dudeln kann #pfeif). Bücher und anderes sind bei uns grade nicht mehr im Bett verfügbar, weil wegen Werfen.


    Nur zur Einordnung: Damit dauert das Ins-Bett-Bringen ab Zähneputzen an guten Tagen eine, an schlechten 2,5 Stunden.

  • Im Sommer nach dem zweiten Geburtstag habe ich meine Kinder gerne in den Schlaf geradelt - nach dem Abendessen Händebund Gesicht gesäubert, für bequeme Kleidung gesorgt, die notfalls auch tagestauglich war, die Zähne einigermaßen gereinigt und ab in den Hänger. Das langwierige Einschlaf-hin-und-her fand ich zu zermürbend (speziell bei Kind 1 und 2, da ich in diesem Alter wieder schwanger war.) Im Hänger waren die Kinder gerne, ich hatte etwas Abstand und Zeit für mich und habe sie dann schlafend in die Wohnung getragen...vielleicht würde das helfen?

  • Meine Tochter ist auch so und bekommt ziemlich oft richtige "Krampf"anfälle, wenn mein Mann sie bettfertig machen will.

    Sie steigert sich dann richtig rein, brüllt, schwitzt und ist wirklich außer sich. Für meinen Mann ist das natürlich doof und für unseren Großen auch, denn der mag auch am liebsten bei mir sein.

    Trotzdem mache ich sie dann meistens bettfertig, außer es geht wirklich nicht anders.


    20 Uhr wäre hier in diesem Alter schon sehr spät gewesen für detaillierte Diskussionen und stilles Zuhören beim Vorlesen. Mit 2 Jahren wurde der Mittagsschlaf auch immer seltener und entsprechend knülle war das Kind ab Nachmittag. Daher essen wir teilweise heute noch um 17 Uhr zu Abend, bzw. die Kleine isst mit mir zu Abend und ich wasche sie dann. Baden mag sie überhaupt nicht und sie ekelt sich vor dem Schaum. Zur Zeit geht Duschen gut, ansonsten halt schnell mit Seife und Waschlappen, fix die Zähne geputzt (ja, auch mit viel Geschrei teilweise) und ab ins Bett.

    Ich packe mich mit ihr ins Bett, lese was vor und liege noch ein bisschen bei ihr. Im Alter von 2 ist sie dann entweder schnell eingeschlafen und ich konnte mich rausschleichen oder sie hat noch ein bisschen Schlaflieder gehört. Das ist heute eigentlich auch noch so.


    Schlafanzug: Wenn die Kinder mal keinen Schlafanzug anziehen wollen, ist das nicht so tragisch. Im Sommer sowieso nicht, im Winter gibt es dann alternativ Leggins/lange Unterhosen und Shirt, oder kurze Shorts mit Socken und T-Shirt plus noch eine warme Kuscheldecke über die normale.

    Irgendeinen Kompromiss finden sie da meist immer und ziehen sich dann auch gerne selbst an. Nur zu lange sollte es nicht dauern, sonst fängt das Gekreische aufgrund von Müdigkeit wieder an. ;)

  • Seife und Bade-Schaum finde ich dem Alter (und noch lange) überflüssig. Unser inzwischen 7,5-jähriger badet auch fast kalt und wäscht sich immer kalt die Hände. Für die Hände nimmt er inzwischen Seife, weil er das mal sehr eindrücklich im Kindergarten gelernt hat.

  • Seife und Bade-Schaum finde ich dem Alter (und noch lange) überflüssig. Unser inzwischen 7,5-jähriger badet auch fast kalt und wäscht sich immer kalt die Hände. Für die Hände nimmt er inzwischen Seife, weil er das mal sehr eindrücklich im Kindergarten gelernt hat.

    Klar, zum Reinigen reicht normalerweise auch klares Wasser, aber mein Großer liebt sein heißes Schaumbad und die Kleine ist jetzt ganz begeistert von der "Melonenseife", ihrem Duschgel für die Dusche.


    Wir haben aber auch keinerlei Hautprobleme; allenfalls im Winter schränke ich das ein wenig ein, da die Haut dann etwas trocken wird. ;)

  • beim schlafen hab ich auch schon versucht. Er hat diverse sensoren. ;)


    Heute kein schlaf in der kita

    Müdes aber ausgelastetes kind abgeholt.

    Zuhause hat papa direkt gekocht, derweil haben möpp ubd ich im Bett bisschen gekuschelt und Bücher gelesen.

    Essen war völlig entspannt, danach direkt kind ent-spinatet mit wasserplatschen und dann war wickeln auch okay.


    Dann hat er mit papa gespielt damit ich telefonieren konnte.

    Als es dann später und er definitiv müde wurde habe ich mich in sein Zimmer gesetzt und irgendwann kam et und wollte "fisse windel" und "shirt mutzig.". Windel durfte ich wechseln, shirt... dann sehen die Erzieherinnen morgen halt unseren speiseplan.


    Er hat gestillt, wir gebetet und ich gesungen und er ist echt ohne die lästigen turnereien und jammern und motzen eingeschlafen.


    So schnell wie ewig nicht mehr.

    Tja. Und käme heute was im tv hätte ich sogar einen 20.15 film gucken können.


    Jetzt hoffe ich, dass wir das so beibehalten können, auch wenn papa morgen abend arbeiten ist.


    Gute Nacht :D

  • Ohne Mittagsschlaf werden die Abende in dem Alter viel entspannter (wenn man den Absprung rechtzeitig schafft - aber uns ist ein Kind auch schon mal beim Abendessen eingeschlafen :) ).

  • ja. Seine Begrüßung war "haaallo mama. Hause bett dehen?"

    Ich hatte echt angst, dass er mir im auto wegpennt.

    Tanz der Vampire sei dank hat er ausgehalten #top


    (Erinnert mich an ein kind, das mir in der krippe regelmäßig mit dem kopf ins essen gekippt und eingeschlafen ist. Mindestens einmal die Woche. Selbst wenn es früher essen durfte oder auf dem Schoß saß... da konnte es zumindest aufgefangen werden)