"Krabat" als Schullektüre in der 8.Klasse?

  • Es ist ist als Lehrerin nicht gerade einfach Bücher oder auch Filme zu finden, die für alle Kinder/Jugendliche passend sind.

    (ich unterrichte zum Glück kein Deutsch). Für die einen wird es schnell zu spannend, die einen kriegen Albträume, die einen tun es sich schwer mit lesen und die einen langweilen sich halt. Und irgendwer kennt es schon. Ja vielleicht kommen die Viel-Leser dann eher etwas kurz. Die andere Variante wäre wahrscheinlich die Wenig-Leser abzuhängen.

    Weiter finde ich es durchaus ok, für die Klassenliteratur ein Buch zu wählen, was einem selber auch ein bisschen zusagt.

    Alle Sprachlehrer, die ich näher kenne, machen sich bei der Literaturauswahl sehr viele Gedanken und bereiten dass auch sehr seriös vor.


    Ich finde es nicht fair, die Lehrerin deswegen so anzugehen, vor allem nicht vor anderen. Sie hat keine Chance irgendwie adäquat zu reagieren. Das sind so Momente, wo du als Lehrerin am liebsten sofort die Kündigung einreichen will. Oder dich ins Klo sperren und weinen. Es scheint mir absolut unmöglich Literatur zu finden, die nicht nur die Klasse mag, sondern auch alle ELTERN glücklich macht.


    In den meisten Fällen hier im Forum verstehe ich, wenn die Eltern wütend auf die Lehrpersonen sind. Aber hier finde ich den Vergleich von janos sehr passend.

  • Was ich allerdings gut verstehen kann, ist dass du dich darüber geärgert hast, dass die Lehrerin sich in die Leseauswahl für deine Tochter eingemischt hat. Das finde ich nämlcih auch unangemessen, besonders wenn es keinen Anlass gibt. Also, wenn ein Kind in der Klasse erzählt, dass es totale Albträume von Buch x hat, finde ich es okay, das an die Eltern weiterzugeben aber so ohne Anlass hätte mich das auch geärgert.

  • Als angehende Deutschlehrerin würde ich gerne den Beitrag von Arya mehr oder weniger Wort für Wort unterschreiben. Meine erste Wahl wäre Krabat jetzt spontan auch nicht für die achte Klasse (aber in erster Linie, weil ich persönlich tatsächlich mehr Lust hätte, etwas Aktuelleres zu lesen ;) ), aber das heißt nicht, dass man keine tolle Unterrichtseinheit dazu machen könnte. Es haben ja schon viele geschrieben, dass in Krabat so viel steckt, dass man das Buch durchaus auch noch in der Oberstufe behandeln könnte.


    Es ist wirklich enorm schwierig, eine Lektüre zu finden, die für alle passt. Und tatsächlich muss man sich dabei eher nach den schwächsten SchülerInnen als nach den ganz starken LeserInnen richten. Wenn man den Unterricht entsprechend vorbereitet, können nämlich auch die starken SchülerInnen bei einem leicht verständlichen Buch noch viel mitnehmen, während bei einer zu anspruchsvollen Lektüre einfach zu viele Kids aussteigen würden. Ich würde der Lehrerin da erst einmal einen gewissen Vertrauensvorschuss geben und darauf vertrauen, dass sie die Klasse und ihre Lesestärke einigermaßen einschätzen kann.


    Ich habe leider von den Lektüren meiner Schulzeit meist recht wenig mitgenommen und hoffe sehr, dass ich das als Lehrerin besser machen werde. Ich war eine schnelle Leserin und kannte die Bücher entweder schon, hatte sie nach einem Tag durch oder fand den Unterricht einfach nicht gut. (War er meistens leider auch nicht.) Aber ich muss sagen, dass es mich als Lehrerin enorm frustrieren würde, wenn die Eltern schon bei der Buchauswahl auf die Barrikaden steigen, bevor ich überhaupt die Chance hatte zu zeigen, was ich mit der Lektüre im Unterricht vorhabe. (Also zumindest solange ich nicht "American Psycho" in der achten Klasse verteile - und das hatte ich nicht unbedingt vor ;) )


    Vielleicht kannst du es etwas lockerer sehen und einfach mit deiner Tochter in die Bibliothek oder Buchhandlung gehen und noch ein paar Bücher aussuchen, die sie mehr interessieren?


    Nachtrag: Die Einmischung in die Lektüre zuhause würde mich auch stören. Hab ich als Kind auch öfter erlebt und war schwer genervt davon.

  • Ich kann die Aufregung auch nicht verstehen, muss aber auch zugeben, dass ich das Buch nicht kenne, diese Wissenslücke sollte ich wohl mal füllen #angst.

    Aber es hört sich ja schon an, als wäre es eher ein Jugend- als ein Kinderbuch. Ich denke auch, dass je nach Lesealter (sogar auch bei Erwachsenen) Bücher ganz unterschiedlich wahrgenommen werden und man bei klugen Büchern immer wieder etwas Neues herausziehen kann.


    Ich habe mich gerade am Wochenende mit einer anderen Mutter über das Thema Schullektüre unterhalten, die es schlimm fand, dass ihr Sohn in der 6. Klasse ein Buch lesen musste, in dem es um ein totes Kind ging. Vielleicht das andere Extrem?


    Ich bin ja allgemein der Meinung, dass Kinder heute oft schon sehr früh mit sehr gruseliger Literatur in Berührung kommen. Harry Potter ab 7 etc. Da ist es natürlich irgendwann schwer, "mehr" zu bieten. Leise Töne werden dann oft als langweilig wahrgenommen. Das finde ich persönlich sehr schade, denn es gibt so viele tolle, fantasievolle aber auch realistische Kinderbücher.


    Mich würde allgemein mal interessieren, was Eure Kinder so in den verschiedenen Klassen als Schullektüre lesen/gelesen haben. Hier gab es in der Grundschule keine Schullektüre. Mein Sohn hat in der 5. Klasse "Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Andreas Steinhöfel gelesen (fand ich toll) und in der 6. Klasse "Boy2Girl" von Terence Blaker (das fand ich grenzwertig, zum einen, weil es kein deutscher Autor ist und viele Anglizismen vorkommen, zum Anderen waren die Themen meiner Meinung nach eher für Ältere - ist bei großen A mit 12-15 angegeben).

  • Ich versteh nicht ganz, was das Problem ist.

    - Dass Deine Tochter es langweilig findet? Nun ja, das ist einfach das Risiko von Viellesern. Wird sie überstehen. Würd ich von der Lehrerin halt bissl Verständnis für Unkonzentriertheit durch Langeweile erwarten

    - Dass die Klasse sich mit Babykram langweilt? Das werden sie der Lehrerin schon zeigen und die muss es dann ausbaden oder doch umschwenken.

    - Dass die hohe Begabung/Interesse Deiner Tochter nicht gefördert wird? Nunja, das kann ne Schule in der Kinder mit unterschiedlichsten Interessen/Begabungen sind einfach nicht leisten, das muss außerschulisch laufen.

    - oder hast Du Probleme, Euer Privat-Lese-Thema (das sie in der Tat nix angeht - die Frage ist nur, woher sie weiss was Deine Tochter daheim liest) von dem der Schullektüre zu trennen?

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Wir haben übrigens in der Berufsschule den kkeinen Hobbit gelesen. Der Lehrer hat es so spannend aufgezogen dass es total ok für uns war.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • nur so für's Protokoll: Tagebuch der Anne Frank habe ich mit 11 gelesen.


    ansonsten. Krabat ist ein gutes Buch. Ich war so ca. 15, weil ich es vorher tatsächlich nicht kannte (englisches Elternhaus). Ich empfand's als gute Geschichte, aber eine, die mich mit 15 jetzt nicht mehr so vom Hocker riss. Ich denke aber, man könnte sehr sehr viel draus machen.

    Was Dein Kind aber sonst liest, geht die Lehrerin nix an.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • ich sehe auch vorteile für pippa. sie kennt das buch gut und kann ganz andere aspekte einbringen. das muss nicht nur langweilig für sie werden. aber ist klar, dass die buchauswahl nicht das einzige ist, was dich ärgert.


    es ist ja auch so, dass man aus einem buch in jedem alter ganz anderes rausliest. ich habe länger vor, die russischen klassiker erneut zu lesen. diese hatte ich als jugendliche gelesen, an vieles erinnere ich mich nicht, einiges würd ich heut anders deuten und verstehen.


    ich finde auch, dass es für lehrerInnen nicht einfach ist. so wie du dich drauf aufregst, dass 8. klasse für dieses buch zu spät sei, würden andere sagen, mein kind liest nur comics und/oder keine ahnung gregs tagebücher, krabat ist viel zu heftig, wiederum andere kennen das buch gar nicht. ich z.b. krabat als junge erwachsene gelesen, weil ich es vorher gar nicht kannte. ist doch alles im rahmen...

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • Ich versteh nicht ganz, was das Problem ist.

    - Dass Deine Tochter es langweilig findet? Nun ja, das ist einfach das Risiko von Viellesern. Wird sie überstehen. Würd ich von der Lehrerin halt bissl Verständnis für Unkonzentriertheit durch Langeweile erwarten

    - Dass die Klasse sich mit Babykram langweilt? Das werden sie der Lehrerin schon zeigen und die muss es dann ausbaden oder doch umschwenken.

    - Dass die hohe Begabung/Interesse Deiner Tochter nicht gefördert wird? Nunja, das kann ne Schule in der Kinder mit unterschiedlichsten Interessen/Begabungen sind einfach nicht leisten, das muss außerschulisch laufen.

    - oder hast Du Probleme, Euer Privat-Lese-Thema (das sie in der Tat nix angeht - die Frage ist nur, woher sie weiss was Deine Tochter daheim liest) von dem der Schullektüre zu trennen?

    Ich glaube, mich regt ganz allgemein auf, dass die Kinder an dieser wie Kleinkinder behandelt werden.

    Ich finde es nicht angebracht, vor einem Schulausflug in der 8. Klasse eine Mail zu bekommen, in der steht:"Morgen machen wir einen Ausflug. Bitte ziehen sie ihrem Kind wetterfeste Kleidung an."

    Oder die ständige Diskussion über das Verlassen des Schulgeländes in der Mittagspause.

    Über ein Mitteilungsheft in der 8. Klasse und über Klassenfahrten in den Zoo.

    Oder über die Anweisung, dass ich als Mutter abends Pippas Rucksack packen soll, damit sie alle Materialien dabei hat usw.


    Ich finde es interessant, dass ihr das mit Krabat zum Teil anders seht als ich. Danke für diese Anregungen zum Nachdenken!


    Warum die Lehrerin weiß, was Pippa liest, hat mehrere Gründe. Zum einen hat sie immer ein Buch dabei, weil sie im Schulbus liest, zum anderen darf sie teilweise im Unterricht lesen, wenn sie schon fertig ist und nichts zu tun hat. Und zum anderen macht Pippa liebend gerne Buchvorstellungen, um ihre Note zu verbessern. Nachdem sie im letzten Jahr "Es wird keine Helden geben" und "Es war einmal Aleppo" vorgestellt hat, wird auch das nun "zensiert".

  • dann verstehe ich dein Problem.

    Das hat allerdings nix mit der Lektüre zu tun. Da hängt es allein davon ab, was sie draus machen.


    Ich sehe gerade, wie angenehm es mir auf der weiterführenden Schule ist, dass sie dort die Kinder endlich! wie Menschen behandeln. In der Grundschule war das anders.

    Du kannst eigentlich nur die Wetterjäckchen-Meldungen grinsend wegwerfen und auf Elternabenden freundlich lächelnd und entspannt darauf hinweisen, dass dein Kind das schon alleine kann. Schieb es von dir, ist nicht deine Baustelle.

  • Weißt du was ich manchmal sehr ärgerlich finde? Wenn immer nur vom eigenen Kind ausgegangen wird und die Lehrer bitte genau daran ihre Maßstäbe auszurichten haben.


    Andere Kinder benötigen vielleicht noch ein Mitteilungsheft und auch wetterangemessene Kleidung ist nicht in jedem Elternhaus zur freien Verfügung vorhanden.

    Das Verlassen des Schulgeländes dürfte Versicherungshintergründe haben.


    Ich frage mich echt immer noch, ob du keine anderen Probleme hast.

    Liebe Grüße
    Silke mit dem Großen 06/2006 und der Kleinen 06/2009

  • Die Frage ist: ist es speziell in dieser Schule /Klasse nötig (weil sonst Kinder im strömenden Regen mit Stoffschuhen und im Winter ohne Jacke dastehen? Schule hat ja Fürsorgepflicht) oder vieles viele infach mangels Kooperation der Eltern/Kinder nicht klappen würde? Es gibt ja nicht nur Euer Kind in der Klasse. Oder es gab in den vergangenen Jahren entsprechende Situationen die dieses Vorgehen verursacht haben.

    Oder ist das Problem tatsächlich ausschließlich die Lehrerin.


    Ausflug in den Zoo seh ich jetzt überhaupt kein Problem damit. Wenn ich im Zoo bin seh ich jedesmal Schulklassen und da ist alles dabei, von 1. Klasse bis zir 12. #weissnicht

    Man kann doch die Aufgaben dem Alter anpassen oder auch einfach nur zur Entspannung grüppchenweise rumschlendern (oder sich irgendwo hinsetzen und quatschen).


    Irgendwie hab ich den Eindruck, dass das Problem mehr an Deinem Ehrgeiz hängt als an der Lehrerin oder am Kind.

    Wär vielleicht ne Privatschule ne Option?

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Meine Tochter hatte Krabat in der 5. Klasse als Schullektüre. Da war ich eigentlich schockiert, da ich sie dafür zu jung fand ;) Tochter fand das Buch aber gut, sie mag gerne gruslige Sachen :D


    Mein Sohn hat letztes Jahr in der 3. Klasse "Lippels Traum" gelesen. Er fand das Buch stinklangweilig (ich und meine Tochter damals übrigens auch ;)) und hat vorgeschlagen "Nicht weinen, Akbar" - eine Geschichte über einen jungen Flüchtling aus Afghanistan. Das wurde aber auch vom Lehrer abgelehnt, da für die meisten Kinder zu kompliziert. Obwohl es dazu sogar ein schönes Begleitheft für die Schule gab (auf dem zugegebenermaßen tatsächlich "ab 5. Klasse" oder so stand)


    Sprich: ich würde mal sagen, der Lehrer kennt die Klasse und kann einschätzen, was zu ihr passt. Dass es dann für einzelne Kinder nicht passt, ist zwar blöd aber normal, denn manche sind immer etwas weiter oder eben weniger weit. Insofern würde ich mich jetzt nicht aufregen. Was anspruchsvolleres kann dein Kind dann ja zuhause lesen ;)

  • Ich halte Krabat für ein geeignetes Werk im 8. Schuljahr. Es steckt viel drin und Preußler versteht was von Sprache.

    In der Schule meiner Tochter wurde Krabat von einer 8. Klasse als Theaterstück gespielt und die SchülerInnen waren wohl mit großem Eifer dabei.

  • Freda: Bei uns wurde in der 1. Klasse "Der Findefuchs" gelesen, in der 2. "Es muss auch kleine Riesen geben", in der 3. "Lippels Traum", in der 4. "Die Kinder von Bullerbüh", in der 5. "Krabat" - weiter sind wir noch nicht ;)

  • aber liest man nicht in der 8ten auch mittlerweile mehr Bücher pro Semester als nur eines?

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • Für mich ist Krabat ganz und gar kein Kinderbuch

    Das sehe ich auch so. Der dazugehörige Film ist, glaub' ich, FSK 12, deshalb finde ich 8. Klasse dafür eigentlich ganz gut. War hier auch so, der Film wurde geschaut und dann mit dem Buch verglichen usw.

    Ich finde es nicht angebracht, vor einem Schulausflug in der 8. Klasse eine Mail zu bekommen, in der steht:"Morgen machen wir einen Ausflug. Bitte ziehen sie ihrem Kind wetterfeste Kleidung an."

    Ich fände das praktisch #angst Es gibt Kinder, die sich derlei Dinge nicht ins Hausaufgabenheft schreiben bzw. wenn sie im Heft stehen haben, nicht daran denken, es weiterzuleiten. Freu Dich doch, dass Du das nicht brauchst #weissnicht

    Oder die ständige Diskussion über das Verlassen des Schulgeländes in der Mittagspause.

    Ist hier sowieso für alle verboten.

    aber liest man nicht in der 8ten auch mittlerweile mehr Bücher pro Semester als nur eines?

    Pro Semester ist es hier eins, pro Schuljahr dann zwei. Zumindest bislang.

  • Also mich würden da auch verschiedene Dinge stören: ich ziehe meinem Zweitklässler schon keine Regenklamotten mehr an, das macht er tatsächlich selbst. Die Formulierung finde ich bei pubertierenden daneben, denn selbst ein verpeilteres Kind zieht sich doch in der 8. selbst an.

    Am meisten würde mich die Einmischung in die Bücherauswahl nerven. Ich hab wirklich unpassende Bücher gelesen (als 10-jährige habe ich mir zum Beispiel "Der S S-Staat" bei meinen Großeltern aus dem Regal genommen. Bis irgendjemandem auffiel, was ich da lese, war ich schon fast zur Hälfte durch), aber selbst da würde ich jetzt als Erwachsene sagen, dass ich vielleicht mehr Begleitung dafür gebraucht hätte, ein Verbot hätte nicht funktioniert.


    Als extreme Vielleserin habe ich übrigens Schullektüren fast nie gelesen. Ich war immer mit "meinen" Büchern so beschäftigt, dass ich nur das nötigste von den vorgeschriebenen Büchern gelesen habe (z. T. während des Aufsatzschreibens...).

    Krabat in der achten fände ich (ohne das ganze Drumrum) völlig ok.

    Schullektüre hat sich echt eher an Weniglesern zu orientieren.


    (Jetzt musste ich sogar ein Leerzeichen in den Buchtitel einfügen. So unpassend war das Buch, dass die Software es sogar zensiert. )