Klassenfahrt 7. Klasse- Eure Meinung dazu

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  • Hallo zusammen,


    hier ist heute Elternabend und da es dort auch um die Klassenfahrt geht dachte ich, ich frage mal was Ihr davon haltet.


    Töchterlein berichtet das die Klassenfahrt 5 Tage in einen Freizeitpark geht und es drei Häuser gibt, eins für die Jungs, eins für die Mädels und eins für die Lehrer. Und so wie ich die Klassenleitung in den letzten zwei Jahren kennengelernt habe, ist dies kein Scherz.

    Würdet Ihr Eure 12 bis 14 Jährigen alleine in einem Ferienhaus übernachten lassen? Ich meine es sind ja keine 10 Klässler, da hätte ich weniger bedenken.


    Bin gespannt wie Ihr dies seht.

  • Ich hätte ehrlich gesagt bei den 10. Klässlern mehr Bedenken wegen Alkohol und Kiffen. Die Häuser werden ja dicht beieinander sein und in Jugendherbergen schlafen die Lehrer auch oft in einem anderen Stockwerk oder Gebäudeteil. Was macht Dir Sorgen?

  • Ich hätte ehrlich gesagt bei den 10. Klässlern mehr Bedenken wegen Alkohol und Kiffen. Die Häuser werden ja dicht beieinander sein und in Jugendherbergen schlafen die Lehrer auch oft in einem anderen Stockwerk oder Gebäudeteil. Was macht Dir Sorgen?

    Das hab ich auch grad gedacht.

    Wir hatten damals verschiedene Etagen. Da waren wir auch nicht unter Kontrolle.

    Ich denke das gehört irgendwie dazu.

  • Hallo,


    Kommt drauf an. aber wenn, dann 12-14jährige definitiv eher als 15/16jährige ;)


    Das "Lehrerhaus" wird ja nicht in unerreichbarer Ferne sein, denke ich? In einer JH muss man auch manchmal erst in eine andere Etage oder einen anderen Bungalow , ehe man zu den Lehrern kommt, die schlafen da ja üblicherweise auch nicht mit in den "Kinder"zimmern..


    Mich würde eher nerven, wenn sie tatsächlich sie 5 Tage in einem Freizeitpark hocken, weil ich denke, daß das nicht sein muss. Oder gehören nur die Quartiere dazu und sie machen die üblichen Aktionen und Ausflüge und "Ein Tag im Freizeitpark" ist nur eine von mehreren? Dann denke ich immer noch, das muss nicht sein, da gibt es bessere Aktionen, aber damit könnte ich leben.


    Da würde ich wahrscheinlich genauer nachhaken, vor allem, wenn die Reise vielleicht doch gar noch recht kostenintensiv ist.

  • Vielleicht ist das so ein Frienpark?


    Das ist doch toll in dem Alter mit den Häusern? Ich hätte da keine Bedenken.

    Die langweiligsten Frauen haben die ordentlichsten Haushalte...

  • Ich hätt mich eher über "Freizeitpark" gewundert, weil das nach reiner Vergnügungsfahrt klingt und sowas imho nicht als Klassenfahrt durchgeht...

    Ansonsten gab es hier schon in der 5. Klasse eine Klassenfahrt, da haben die Kinder auch in Bungalows gewohnt, ich glaub, 2-3 Zimmer mit je 4 Kindern pro Bungalow, die Lehrer waren dementsprechend nicht in jedem Bungalow mit untergebracht. Find ich nicht weiter tragisch.

    Verschiedene Etagen im Hotel o.ä. sind ja auch nicht unüblich bei größeren Gruppen...

    LG H. mit J. (16,5) und S. (bald 11)

  • Kommt drauf an. aber wenn, dann 12-14jährige definitiv eher als 15/16jährige


    Das "Lehrerhaus" wird ja nicht in unerreichbarer Ferne sein, denke ich? In einer JH muss man auch manchmal erst in eine andere Etage oder einen anderen Bungalow , ehe man zu den Lehrern kommt, die schlafen da ja üblicherweise auch nicht mit in den "Kinder"zimmern..


    Mich würde eher nerven, wenn sie tatsächlich sie 5 Tage in einem Freizeitpark hocken, weil ich denke, daß das nicht sein muss. Oder gehören nur die Quartiere dazu und sie machen die üblichen Aktionen und Ausflüge und "Ein Tag im Freizeitpark" ist nur eine von mehreren? Dann denke ich immer noch, das muss nicht sein, da gibt es bessere Aktionen, aber damit könnte ich leben.

    Genau das waren auch meine Gedanken.

  • Das haben wir in der 8. Klasse gemacht, haben uns dort auch selber verpflegt und es hat alles super geklappt.

    "Believe in yourself or nobody will believe in you" (Mark Feehilly)

  • Die Aufteilung in dem Alter wäre für mich weniger ein Problem.

    Wenn die Fahrt tatsächlich in einen Freizeitpark geht (5 Tage!), dann wäre das aber schon ein Problem für mich.

    Ich liebe Freizeitparks, aber 5 Tage ist hart. (Wenn auch einfacher für die Lehrer.)

  • @all

    Ich wollte mich schon einmal bedanken für die Antworten bisher.


    Ich bin mir nicht sicher was genau mich stört, ich werde da nochmal genauer in mich hören.


    Da die Gruppe recht klein ist mit 12 Personen inkl. Lehrer finde ich die Dimension 3 Häuser so viel. Um welchen Freizeitpark es sich handelt und was für ein Programm werde ich hoffentlich heute erfahren.

  • Wir waren in dem Alter in Schloss Dankern (das war damals allerdings noch nicht so freizeitparkig wie heute).

    Immer in so 6er-Ferienhäusern, wir haben selbst gekocht und fanden das sehr cool und erwachsen ...

  • Hallo,


    Wenn es eine Art Ferienpark und kein Freizeitpark ist, dann kann es sein, daß die Häuser gar nicht so groß sind. Dann hat nicht jede Kleingruppe quasi von der Größe her eine eigene Pension zur Verfügung, sondern es wären eher kleine Reihenhäuser oder festere Bungalows von der Größe her. So kenne ich es zumindest. Es gibt welche, die sind mit einem Aufenthaltsraum und 2-3 kleinen Schlafräumen so für 4-6 Personen ausgelegt - da finde ich dann 3 Häuser wirklich nicht zu groß.


    Ich denke, die meisten 12-14jährigen wären nur mäßig begeistert, wenn sie auf Klassenfahrt mit einem nicht verwandten Erwachsenen noch dazu einer "pädagogischen Kraft" das Zimmer bzw. bzw. das Wohnzimmer im Häuslein teilen sollten. Das nimmt doch den ganzen Charme aus der Klassenfahrt.


    In dem Falle fände ich 3 Häuser mit genau dieser Aufteilung völlig akzeptabel und angemessen.

  • Also Freizeitpark (im Sinne von Phantasialand oder Europapark) 5 Tage fänd ich zu lange wenn das Programm nur Vergnügen ist. Am 3. Tag spätestens wirds nämlich selbst Freizeitpark-Fans langweilig und sie beginnen Mist zu machen.


    Ferienpark oder Feriendorf (im Sinne von Ferienanlage, also Ferienhäuser mit großem Gelände und mehreren Angeboten vor Ort) wär dagegen sicher cool.


    Mit den einzelnen Häusern. Ich geh davon aus, damit sind Winz-Bungalows gemeint die normal für eine Familie geplant sind. Fänd ich in dem Alter total ok, vorausgesetzt die Lehrer haben nen Schlüssel und können jederzeit nach dem Rechten schauen.

    Ist nix anderes als beim Zelten und da schlafen unsre Pfadis ab 7 Jahren allein in Gruppen im Zelt. Ok, Zelt ist etwas hellhöriger aber dafür sind Eure auch schon deutlich älter.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Ich verstehe die Fragestellung nicht. Auch im jüngeren Alter meiner Tochter waren die Kinder oft auf einzelne Häuser aufgeteilt, das ist in den Feriendörfern ganz oft so und völlig normal. Was erwartest Du denn? Eine Etage mit Concierge für alle? :)


    Die Betreuungspersonen schlafen entweder in einer eigenen Baracke (meist sind es nämlich nur so einstöckige Bungalows oder Baracken und keine "Häuser" oder eher in der Nähe der Jungen...


    Mach Dir da doch keine Gedanken. Was befürchtest Du denn?

    Ich glaube eher, das ist ein Ferienpark. Ein freizeitpark für 5 Tage ist doch total teuer.

  • Ich berichte mal wie unsere Klassenfahrten so waren. wir haben in einem Ferienpark übernachtet, der lag an einem See und hatte ein großes Haupthaus in dem man aß. In kleinen Bungalows wohnten die Kinder, immer Gruppenweise (ca. 6-8 )

    Das würde bei euch auch gut passen. Die Kinder müssen wahrscheinlich nicht selber kochen, schlafen also nur da drin. Das ist schön, fördert die Gemeinschaft und ich finde es eine wundervolle Idee. Ein Lehrer schläft eh nicht in den Zimmern der Kinder.

  • Ich kann mich an eine Klassenfahrt in der achten erinnern, bei der wir in einer Ferienwohnanlage untergebracht waren. Immer vier zusammen in einer WG bei selbst zu organisierender Verpflegung. Das war von den Lehrern entsprechend vorbereitet und lief bestens.

  • Tochter (4. Klasse Gymnasium) fährt übernächste Woche auf meeresbiologische und Kulturprojektwoche nach Istrien. Sie sind dabei in Apartments untergebracht, Frühstück und Abendessen werden in der Anlage eingenommen, für Mittagessen bzw. Jause, wenn sie am Schiff unterwegs sind, müssen sie selbst sorgen. Ich traue ihnen das zu und sie schmieden schon fleißig Pläne, was sie kochen werden. Sie dürfen auch in Dreiergruppen in der Stadt (Rovinj) herumgehen und zB am Markt einkaufen (zumindest wenn die Eltern davor ihr schriftliches Einverständnis gegeben haben, was wir natürlich taten).

  • Wir waren in der 7. und 8. Klasse auch in so einem Park untergebracht. Immer zu zwölft in so Blockhütten. Die Lehrkräfte haben im Haupthaus übernachtet - da gab es auch das Essen. Ich fand das gut so und kann mich auch an keinen gröberen Blödsinn erinnern. Also, wir haben natürlich gewartet bis die abendliche Kontrolle durch war, um dann noch Unmengen Chips zu essen. Und eine Gruppe ist erwischt worden bei dem Versuch, eine andere Blockhütte zu besuchen. Unseren Sportlehrer haben wir abends ziemlich hackedicht erlebt, aber das war es schon an Abenteuer. (Die Anlage war relativ abgelegen, es gab also auch kein wirklich lohnendes Ziel außerhalb, das wir anstreben hätten können).

  • Tochter (4. Klasse Gymnasium) fährt übernächste Woche auf meeresbiologische und Kulturprojektwoche nach Istrien. Sie sind dabei in Apartments untergebracht, Frühstück und Abendessen werden in der Anlage eingenommen, für Mittagessen bzw. Jause, wenn sie am Schiff unterwegs sind, müssen sie selbst sorgen. Ich traue ihnen das zu und sie schmieden schon fleißig Pläne, was sie kochen werden. Sie dürfen auch in Dreiergruppen in der Stadt (Rovinj) herumgehen und zB am Markt einkaufen (zumindest wenn die Eltern davor ihr schriftliches Einverständnis gegeben haben, was wir natürlich taten).

    Oh wie schön, die Gegend ist sehr toll :)

    Darf ich mal fragen, was man dafür zahlt als Eltern? Das ist doch bestimmt teuer...

  • Tochter (4. Klasse Gymnasium) fährt übernächste Woche auf meeresbiologische und Kulturprojektwoche nach Istrien. Sie sind dabei in Apartments untergebracht, Frühstück und Abendessen werden in der Anlage eingenommen, für Mittagessen bzw. Jause, wenn sie am Schiff unterwegs sind, müssen sie selbst sorgen. Ich traue ihnen das zu und sie schmieden schon fleißig Pläne, was sie kochen werden. Sie dürfen auch in Dreiergruppen in der Stadt (Rovinj) herumgehen und zB am Markt einkaufen (zumindest wenn die Eltern davor ihr schriftliches Einverständnis gegeben haben, was wir natürlich taten).

    Oh wie schön, die Gegend ist sehr toll :)

    Darf ich mal fragen, was man dafür zahlt als Eltern? Das ist doch bestimmt teuer...

    Beim Preis haben wir zuerst mal geschluckt, mit € 470,-- ist es wahrhaft keine Okkasion (allerdings hat unsere Schule hervorragende Unterstützungen für bedürftigere Familien). Der Preis ist allerdings gerechtfertigt, das Programm ist toll (3 Tage Meeresbiologie mit diversen Lehrpersonal vom dortigen meeresbiologischen Institut - sicher eine ehemalige k.u.k. Einrichtung ;) - und drei Tage Geschichte, Kultur und Natur mit diversen Geschichts- und Biologieprofessoren der Schule; dazu auch Busse für die Woche).

    Nach dem Elternabend waren wir aber so begeistert, dass wir die kindfreie Zeit jetzt nutzen und gleichzeitig auch noch ein paar Tage ans Meer fahren (Sommer ohne Meer geht für meinen Mann gar nicht und die die paar Tage im Sommer am Pazifik in San Francisco zählen für ihn nicht #freu) und so sind wir dann auf der anderen Seite von Istrien :) - ist von uns aber auch nicht so weit.