*VORSICHT?* Baby im Schlaf unter meine Decke gerutscht - Sicherheit im Familienbett

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  • Danke für die vielen Antworten, scheint ja doch ab und zu mal vorzukommen.

    Wir haben schon ein Kinderbett als Babybalknon dran, da schläft der Dreijährige drin. Ich habe das Doppelbett für mich und die Kleine, passt zwar kein weiterer Balkon, aber Platz (um sie beiseite zu schieben) ist genug.

    Aber: das will ich gar nicht. Da fehlt sie mir. Ich möchte sie ganz nah bei mir haben und nicht separat liegen, auch wenn nur 50cm dazwischen sind, wäre mir das zuviel.

    Sie kuschelt auch lieber (verbringt z.B. auch tags die meiste Zeit im Tuch). Deswegen ist mir ja eigentlich auch schon NUR Schlafsack ohne sie unter meiner Decke zu haben zu viel Distanz.

    Hm.

    Geht mir genauso. Meine Kinder sind beide schon mal unter die Decke gewandert, aber das war nie problematisch. ich halte es ähnlich wie thumbelina und klemme die Bettdecke unter die achseln, bzw. Macht das Baby von selbst meistens. dazu habe ich ein wärmeres Oberteil an, damit ich die decke nicht so weit hoch ziehe.

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

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  • Ist mir leider auch schon passiert. Meine Kleine schlief lange, lange nur mit extremem Körperkontakt. Zur Zeit tagsüber praktisch nur in der Trage, aber auch nur, wenn ich alles abdunkel. Ich häng also ein Sonnensegel drüber und achte drauf, dass irgendwie noch Luft drunter ist. Die Kleine ist einfach ein totaler Höhlenbewohner.

    Was soll man da tun? Ich mache mir massig Gedanken, aber am Ende des Tages kann ich probieren, was ich will. Wirklich nichts funktioniert. Die ist so willensstark und kann so schlecht abschalten.

    Leider hatten wir mal eine Monitorüberwachung im kKH, da war aber trotz NaseanBrust die Sättigung fast kontinuierlich bei 100%. Keine Ahnung, aber mich hat das dann schon ne Weile beruhigt.

    Ich denke nicht, dass es ungefährlich ist, unter einer Decke zu liegen, denn natürlich schlummert man bei Luftmangel so still und leise weg. Aber ich denke auch, dass man, wenn man komplett nur von Angst geleitet ist, irgendwann gar nicht mehr wird schlafen können. Bis zu dem Tag, an dem man komplett übermüdet keine guten Reaktionen mehr hat und dann aus Duseligkeit was falsch macht. Pragmatismus ist nicht immer der sicherste Weg - objektiv betrachtet. Aber es kann einem niemand abnehmen, dass man selbst einen gangbaren Weg finden muss.

    Familienbett ist ja oft auch ein Kompromiss zwischen solchen Gefahren und dem Stress, den es bedeutet, das Kind zu separieren. Für alle Beteiligten.

  • Ich hatte ihn nur eine Nacht im Schlafsack und nachdem er drei oder davon vollgespuckt hat und ich keine Wintertauglichen mehr hatte war ich ein bisschen frustriert. Dazu hatte ich das Problem stillen und Schlafsack nicht vernünftig hinbekommen hab. Entweder ich hätte komplett gefroren oder er geschwitz. Anfangs hat er noch zwischen meinem Mann und mir geschlafen und da ist er ab und an mal unter die Deckenkante gerutscht. Das war aber kein Problem weil er aufgrund unserer Schulterhöhe die Decke nie im Gesicht liegen hatte.

    Sonderlich glücklich war ich damit dann trotzdem nicht und ich habe ihn dann zeitweise nur auf meiner Seite gehabt und an den Schultern gefroren - auch doof.

    Am Ende hat er relativ früh eine eigene Decke bekommen. Da hat er sich die Decke nie über den Kopf gezogen und ich konnte ihn problemlos zum Stillen unter meine Decke nehmen bzw. meine Arme in seine Wurschteln.

    “Stelle Dich an den Abgrund der Hölle
    Und tanze zur Musik der Sterne!”
    (Walter Moers)

    Du darfst sein, wer du bist, du darfst dich äußern und wir nehmen das ernst. Da ist immer beides: Wurzeln und Flügel, Bindung und Freiheit.

    (Herbert Renz-Polster)

    #NazisRaus #BOohneRechts

  • Ich habe eine Weile selbst im Schlafsack geschlafen, nachdem ich den Kleinen im Halbschlaf mit unter meine Decke genommen habe. Er war ziemlich verschwitzt..

    Liebe Grüße,
    Saraid


    Faschismus ist keine Meinung, es ist ein Verbrechen.

  • mir ist das mit allen 4 Kindern passiert. Nach anfänglichem Erschrecken hab ich Forschungsartikel dahingehend durchgesucht und bin auch Forschungsergebnisse von James J McKenna gekommen, der Studien dazu gemacht hat, was passiert, wenn Mutter und Kind zusammen unter einer Decke schlafen und was passiert, wenn das Kind unter die Decke rutscht. Danach ging es mir viel besser.

    Zb. hier und hier. Es gibt da noch mehr zu. Mir hat an den Studien vor allem gut gefallen, dass nicht retrospektiv irgendwas zusammenfantasiert worden ist, sondern dass wirklich mal nachgeguckt worden ist, wie ist das mit der Temperatur und dem Sauerstoffgehalt unter der Decke, wie ist das mit dem Bescheid sagen des Babys und wann wacht die Mutter auf.

    LG Heike

    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

    Einmal editiert, zuletzt von HeikeNorge (15. September 2017 um 17:17)

  • Mir ist das immer wieder passiert. Ich habe mir immer mit dem Baby die Decke geteilt nach dem Stillen und habe mich ziemlich schnell recht sicher gefühlt. Immer wieder mal bin ich wach geworden und hab die Decke im Gesicht vom Baby entdeckt, war aber nie so, dass es keine Luft mehr bekommen hätte ... und ich bin mir sicher, davon wäre ich wach geworden ...

  • Mir ist das auch bei allen vier Kindern immer mal wieder passiert und sie haben sich gemeldet, bzw. ich bin selbst aufgewacht, wenn sie darunter unruhig wurden. Ob das gefährlich war, weiß ich nicht, aber sie haben es überlebt. Bei mir war es einfach deshalb, weil ich beim Stillen immer eingeschlafen und auch insgesamt ein eher "rücksichtsloser" Schläfer bin. Allerdings hatte ich immer, wenn ich Babys hatte, auch einen eher leichten Schlaf. Ich finde viel schlimmer, dass ich jetzt einen so tiefen Schlaf habe, dass die Kinder neben meinem Bett stehen können und weinen oder rufen oder mich schütteln und ich krieg nichts mit. Gott sei Dank hat mein Mann einen leichten Schlaf. Aber wenn wir alleine sind, habe ich oft Angst zu schlafen, weil ich fürchte, es könnte in der Nacht etwas sein, das ich nicht bemerke. Und ich nehme weder Drogen noch trinke ich auch nur einen Schluck Alkohol.....

  • Nachdem meine Kleine in den letzten Tagen ein sehr großes Nähebedürfnis hat und sie daher meistens beim Stillen in der Nacht dauerhaft aus dem Beistellbett neben mich wandert, ist das Thema für mich jetzt auch spannend geworden.

    Ich schlafe meistens und am liebsten ohne Schlafanzug, auch im Herbst/Winter, sodass diese Variante für mich nicht infrage kommt. Außerdem finde ich es enorm praktisch, zum Stillen nichts ausziehen oder aufknöpfen zu müssen. Bislang habe ich nicht das Gefühl, dass das Baby unter meine Decke gerät - allerdings achte ich so sehr darauf, dass ich ständig aufwache und außerdem friere.

    Ich probiere es daher ab heute Nacht mit Schlafsack (für mich; Baby schläft sowieso im Schlafsack) und hoffe, dass das Besserung bringt.

  • Vielen Dank nochmal an alle, v.a. HeikeNorge für die Links, ich habe sie noch nicht gelesen, dazu brauche ich etwas Ruhe, aber die Abstracts klingen schon mal sehr interessant!

    Den zweiten Artikel kann ich allerdings nicht lesen, die wollen Geld - steht da noch viel Relevantes drin?

    Momentan hab ich die Kleine im Wollwalk - Schlafsack und schiebe sie noch höher als sonst, quasi bis an das Brett oben am Bett (wie heißt das?), zusätzlich lege ich sie meist AUF meine Decke.

    Das Hochschieben geht allerdings immer erst nach dem Stillen, und da sie besonders zum Einschlafen länger nuckelt, dös ich da tw. schon mal weg, während sie noch auf Brusthöhe ist.

    Außerdem hat sie nach einer Weile immer sehr kalte Hände, so daß ich sie dann irgendwanngegen Morgen meistens doch wieder zudecke...

    Ich finde man kann definitiv schlechter kuscheln so, mit meiner Decke und ihrem dicken Schlafsack zwischen uns :(.

    Ich vermisse die direkte Nähe. Ich hoffe auf die Inhalte der von HeikeNorge verlinkten Artikel, daß diese soweit "Entwarnung" geben, daß ich mich wieder traue, sie richtig zu mir zu nehmen. Ich vermisse sie beim Schlafen.

    LG Seda

  • Ich habe mich auch schon gefragt, wie ihr das alle macht mit dem Hochschieben - ich schlafe gefühlt meist vor meiner Tochter wieder ein, also liegt sie noch auf Brusthöhe, und selbst wenn ich sie hochschieben würde, ginge das doch nur bis zu meinem Kissen? Oder schlaft ihr alle ohne Kissen (kann ich leider gar nicht)? Wärmeres Oberteil für mich werde ich jetzt mal versuchen, aber so richtig zufrieden bin ich mit der Situation auch nicht, auch jetzt beim dritten Kind nicht.

  • Ich habe ein relativ festes Kopfkissen und die Bettdecke habe ich mir immer unter die Arme geklemmt und mich draufgelegt. Das ging bzw. geht ganz gut, im Winter muß man dann nur was langärmeliges anziehen...? Kind dann ebenfalls unterm Arm, perfekt auf Andockhöhe...

  • Ich habe mir ein kleines Kissen (so ca. 25x25cm) geholt, das liegt dann eher nur unter meinem Kopf. Aber mein großes Kissen fliegt da trotzdem immer noch rum, weil ich es manchmal doch lieber so habe

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

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  • Aber wenn das Kissen "nur" neben dem Baby liegt, ist es doch trotzdem da und theoretisch könnte das Kind die Nase darein vergraben?

  • Bei meinem Großen haben wir eine Wolldecke klein gefaltet und zwischen unsere Kopfkissen gelegt. Darauf lag er dann in seinem Schlafsack. Furchtbar weit weg von uns. (Aber so konnten wir ihn nicht überrollen.) Irgendwann hab ich das nicht mehr ausgehalten (da könnte er auch ungefähr 7 Wochen alt gewesen sein) und hab ihn auf meinem Bauch schlafen lassen. Bauch an Bauch unter meiner Decke. Das fühlte sich richtig nach Erlösung an. Von da an schlief er so. Einmal bin ich aus dem Schlaf hochgeschreckt und habe gemerkt, dass er mir halb davongerutscht war. Ich hab dann die Aufwachphase rekonstruiert und dabei gemerkt, dass er zuerst gerutscht ist, ich ihn dann reflexartig festgehalten habe und erst von dieser Muskelanspannung wirklich erwacht bin. Das fand ich sehr tröstlich.

    Bei der Kleinen hab ich es dann vom ersten Tag an so gemacht, dass sie auf meinem Bauch oder in meinem Arm geschlafen hat. Das ist so viel schmusiger und so viel unkomplizierter fürs Stillen. (Auch ich konnte das anfangs nur im Sitzen.)

    Ich trug zwar Still-Nachthemden, aber kühl war mir trotzdem dauernd. (Normalerweise mummle ich mich so tief in meine Decke ein, dass nur noch die Nase rausguckt.) Mit einer Strickjacke drüber gings halbwegs. Und mit noch ein bisschen näher an meine Mini-Heizung kuscheln. ;)

    Klar ist sie mir auch gelegentlich unter die Decke gerutscht. Aber ich bin immer davon aufgewacht. Ich könnte noch nicht mal genau sagen, von was eigentlich. Eine seltsame Bewegung von ihr? Komisches Atmen? Wer weiß. Beim ersten Mal hab ich einen furchtbaren Schreck bekommen, genau wie du. Aber dann hab ich mich gefragt, wie wohl die Steinzeitmenschen überlebt haben, denen gar nichts anderes übrig blieb, als ihre Neugeborenen ganz eng am Körper unter ihren Tierfellen zu haben, damit sie ihnen nicht erfrieren. Seitdem vertraue ich sehr entspannt meinen Instinkten.

    Bei beiden Kindern war es übrigens so, dass sie nach einer Weile von sich aus weniger Kontakt beim Schlafen wollten. Wenn ich mich richtig erinnere war das ungefähr mit 3-4 Monaten. Kaum länger als das Wochenbett. Und dann war diese ganz eng gekuschelte Zeit auch schon vorbei und wir hatten neue Schlaflösungen, bei denen sie auch weniger leicht unter meine Decke rutschen konnten. Interessanterweise war zeitgleich auch mein intensives Kuschelbedürfnis erstmal gedeckt. Ich vermute, dass auch dahinter ein uraltes biologisches Programm steckt. Vielleicht können die Winzlinge ja in diesem Alter ihre Wärme schon besser selber halten?

    zertifizierte Beraterin für Natürliche Empfängnisregelung

  • Das ist mir auch schon passiert, war ein Schock für mich in dem Moment wo ich das gesehen habe, seit dem an schläft er nicht mehr in meinem Bett sondern im beistellBett, sicher ist sicher, bis er ein wenig grösser wird.