*VORSICHT?* Baby im Schlaf unter meine Decke gerutscht - Sicherheit im Familienbett

  • Hallo,


    ich habe mich heute Nacht sehr erschrocken und muss das mal kurz loswerden.


    Mein Kleinstes (7 Wochen) schläft mit mir im Familienbett.

    Normalerweise liegt sie entweder direkt auf meinem Arm oder ich schiebe ich sie hoch neben meinen Kopf.

    Heute Nacht bin ich aufgewacht und lag mit dem Rücken zu ihr und meine Decke lag über ihrem Kopf. Ich habe mich fürchterlich erschrocken, war aber alles okay. (Es war auch nur der dünne Stoffbezug auf ihr, die Decke war im Bezug etwas nach unten verschoben).

    Ich vermute ich habe mich nach dem Stillen im Schlaf umgedreht.


    Ist jemanden sowas auch schon passiert? Übertreib ich, und das ist gar nicht so dramatisch - melden die sich, wenn es zu stickig wird?


    Wie kann ich das in Zukunft verhindern? Sie ist ein sehr guter Schläfer, dadurch schlafe auch ich tiefer als beim letzten Kind. Ich habe sie in einem dünnen Schlafsack und halt mit unter meiner Decke, weil ich das so huschelig finde. Ich hätte auch noch einen dickeren Schlafsack...


    LG Seda

  • HIer ist mir das mit dem zweiten passiert. E hat sich gemeldet. War schon ganz rot vor wärme im gesicht, da es winter war. Ist nix passiert. Mir hat das die sicherheit gegeben, das starke, gesunde babys bescheid sagen.

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  • bei uns ist in den letzten zwölf Wochen nichts derartiges passiert, aber unsere Decke ist so lang, dass ich bewusst viel Lücke zum Baby lasse. Meistens #angst


    Aber dein Thread wird der Anlass sein, den dicken Schlafsack raus zu holen.

  • Die Empfehlungen für das Babybettchen lauten ja seit ein paar Jahren, dass man außer dem Schlafsack nichts zusätzlich reinlegen soll. Keine Kissen, keine Kuscheltiere, kein "Nestchen", Spucktuch usw.


    Daran habe ich mich weitestgehend auch im Familienbett gehalten. Wenn eine Decke für mich nötig war, habe ich mir einen warmen Schlafanzug angezogen und eine dünne Wolldecke übergelegt. Ansonsten in warmen Monaten für mich keine Decke und fürs Baby den Schlafsack.


    Genrell denke ich schon, dass ein gesunder Säugling sich bei Überhitzung "meldet" oder bei erbrochener Milch den Kopf zur Seite dreht. Zumindest bekommt man das ja schon so von den Ratgebern vermittelt. Ich wollte es bei meinen Kindern aber jetzt auch nicht unbedingt ausprobieren. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von RoteDahlie ()

  • In den ersten Wochen hab ich immer im sitzen im Bett (also angelehnt) gestillt, weil ich es anders nicht hinbekommen habe. #angst Aber nicht aus Angst vor der Decke. Sondern weil ich nicht im liegen stillen konnte.

    Mit 10 Wochen oder so hab ich immer versucht, dass sie außerhalb der Decke in ihrem Schlafsack lag. Bis zu dem Moment (mit 6 Monaten oder so), als sie nur noch mit direktem Körperkontakt unter meiner Decke schlafen wollte. #weissnicht


    Und ich erinnere mich auch mal an eine Situation, in der ich mich im Schlaf von ihr weg gedreht hatte. Da bin ich auch erst kurz erschrocken, weil mir das sonst nie passiert ist. Aber auch da war alles ok.


    Jetzt hab ichs geschrieben, und merke, dass es vielleicht gar nicht so hilfreich ist. Ich schicks trotzdem ab.


    Edit: Ich habe im Winter einen wärmeren Schlafanzug angezogen und meine sonst sehr geliebte Daunendecke im Schrank gelassen und die weniger warme Bettdecke für mich verwendet. Das war mir dann doch etwas zu riskant.

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

    Einmal editiert, zuletzt von Julchen86 ()

  • Mir ist das auch passiert, als ich ganz zu Beginn noch im Sitzen im Bett gestillt habe (mit dickem Kissen im Rücken) und dabei regelmäßig eingeschlafen bin. Einmal bin ich aufgewacht und mein Sohn war an mir runter unter die Decke gerutscht. Das habe ich so oder ähnlich schon von vielen Müttern gehört. Nachdem ich irgendwann kapiert hatte, dass es im Liegen für alle bequemer ist, war das kein Thema mehr . Der Kleine hatte immer einen Schlafsack an.

  • Ich hatte die Babys auch immer auf Kopfhöhe bei mir liegen (im eigenen Schlafsack), da ist es schwierig unter die Decke zu kommen.

    Allerdings war ich bei meiner Jüngsten etwas bequemer und habe mir beim Stillen immer ein Kissen unter den Kopf gelegt und das dann beim Einschlafen aus dem Bett geschubst.

    Nur einmal nicht, da bin ich beim Stillen eingeschlafen und muss dann das Kissen auf mein Baby draufgeschoben haben. Auf jeden Fall bin ich aufgewacht, weil mein Kind ganz hektisch mit Armen und Beinen gewedelt hat - das Kissen lag auf ihrem Gesicht.

    Seit dem hatte ich wieder alle Kissen aus dem Bett verbannt, aber ohne Decke hätte ich nicht schlafen können.


    Wie gut, dass deinem Kind nichts passiert ist, der Schreck war bestimmt erstmal groß :)

  • Ich hatte einen absoluten schlafsack verweigerer, der quasi von Geburt an unter meiner decke mit war. (Bzw als er aus dem kh kam, da war er eine ganze weile)

    Es ist nie was passiert, er hat sich stets gemeldet wenn was nicht passte.

    Bis heute braucht man ihm nicht mit schlafsack kommen. Er hatte alsbald eine eigen decke die eben klein und dünner war. Dennoch rutscht er bis heut manchmal unter meine.


    Ich war auch erst erschrocken aber er medlete sich wirklich immer wenn was nicht passte. Meist wars zu warm.

  • Ich hatte die Jüngste als kleines Baby immer in einem kleinen Nestchen (aus dem Stillkissen gebaut) direkt neben mir liegen. Damit war sie vorm Rumrollern geschützt und blieb auch als ganz kleines Baby in ihrem Bereich. Sie hatte auch ihre eigene kleine Decke, da sie jeglichen Schlafsack verweigert hat . Wenn sie wollte hab ich sie auch zum Kuscheln rübergenommen, aber meist war sie so zufrieden. Stillen konnte ich so auch ganz gut und sie ist mir nie unter meine Decke gerutscht. Vielleicht wäre das auch was für euch ? Teilweise haben die Kinder wenn sie dann älter waren (ab 1 oder so) meist mit unter meiner Decke geschlafen. Die Kleine ( 2) schläft aber weiterhin direkt nehmen mir wie oben beschrieben.

  • Hast du vielleicht noch ein kleines bisschen Platz? Wir haben damals einen Babybalkon angebaut (normales Kinderbett und dann das Gitter auf einer Seite weglassen). Da haben die Jungs dann im eigenen Schlafsack geschlafen und man konnte doch nah beieinander sein und das nächtliche Stillen war auch kein Problem.

    Das Kind mit unter die eigene Bettdecke nehmen, täte ich nicht. Dann wäre mir sicherlich das gleiche wie dir passiert. Und so harmlos scheint das nicht zu sein, denn nicht alle Kinder scheinen sich dann bemerkbar zu machen.

    LG Miriam mit 2 Jungs (2004 und 2006)

  • Danke für die vielen Antworten, scheint ja doch ab und zu mal vorzukommen.


    Wir haben schon ein Kinderbett als Babybalknon dran, da schläft der Dreijährige drin. Ich habe das Doppelbett für mich und die Kleine, passt zwar kein weiterer Balkon, aber Platz (um sie beiseite zu schieben) ist genug.

    Aber: das will ich gar nicht. Da fehlt sie mir. Ich möchte sie ganz nah bei mir haben und nicht separat liegen, auch wenn nur 50cm dazwischen sind, wäre mir das zuviel.

    Sie kuschelt auch lieber (verbringt z.B. auch tags die meiste Zeit im Tuch). Deswegen ist mir ja eigentlich auch schon NUR Schlafsack ohne sie unter meiner Decke zu haben zu viel Distanz.

    Hm.

  • Unser Jüngster lag die ersten Wochen/Monate auf dem fest zusammengeschobenen Stillkissen zwischen unseren Kopfkissen, so war er nicht gefährdet unter die Decken zu rutschen und lag etwas erhöht und gestützt (er lag schon da immer auf dem Bauch/ auf der Seite).

    OT: könnt ihr ernsthaft ohne Decke schlafen? Ich krieg das nicht hin #blink

  • ne, ohne Decke geht bei mir nicht. Auch nicht ohne Kissen. Aber ich hab auf die exta dicke im Winter verzichtet.


    Ich kann das mit dem Abstand verstehen.

    Ich hatte immer eine Hand irgendwo am Baby liegen beim schlafen.#taetschel

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Bis 9 Wochen hat mein Sohn immer in meinem Arm geschlafen, danach war Sommer und er fing an furchtbar zu schwitzen, so dass er dann neben mir schlief. Babybalkon ging mal ne Weile so um 4 Monate rum, aber nicht lange. Im Bett hatte ich die Bettdecke dann immer unter meine Achseln geklemmt, obwohl ich von Haus eine Unterdienasenspitzezieherin bin. Wenn möglich Baby auch auf Kopfhöhe gelegt. Er ist nie unter die Decke gerutscht, aber ausschließen kann man das wohl nie.

    Seit er mobil geworden ist, wird Schlafsack nicht mehr akzeptiert, also schläft er unter meiner Decke. Für eigene bewegt er sich zuviel, die wäre sonstwo, bloß nicht auf ihm. Beim kleinen Baby wäre mir das aber zu riskant.

    tt1c48ce.aspx
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  • Wie wäre es, wenn du dir auch einen Schlafsack für dich besorgst? Da kann sie nicht drunter rutschen und ihr könnt euch trotzdem aneinander kuscheln?


    Ich hatte da auch immer Angst davor und hatte den Zwerg dann immer im Babybalkon liegen mit einer Hand auf ihm drauf. Er hat aber trotzdem dann ab und zu mit unter meiner Decke geschlafen, wenn ich gemerkt habe, dass die Hände/Arme richtig kalt sind. Aber so richtig geschlafen habe ich dann glaube ich nicht mehr. Aber wirklich erinnern kann ich mich auch nicht.

  • Wir haben eine gemeinsame Decke. Als er ein Baby war, lag er oft mit dem Kopf unter der Decke. Das hat ihn nie gestört. Die Decke ist allerdings auch recht dünn.

  • Ich habe die erste Zeit auch immer furchtbar mies geschlafen, weil ich Angst davor hatte, dass der Zwerg unter die Decke rutscht. Hab ihn immer auf Kopfhöhe geschoben, wenn er eingeschlafen war und mir dann irgendwann Schal und Reißverschluss-Pulli angezogen. So brauchte ich meine Decke nur bis zum Bach zu ziehen und hatte trotzdem genug Ausschnitt zum Stillen im Halbschlaf.

    "Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß. Mit dem Wissen wächst der Zweifel." (Goethe)

  • Ich bin großer Beistellbett Fan da lag meine Kleine zwar auch ab und zu ziemlich seltsam drin.

  • Ich habe meine Babies immer auf meine Decke gelegt. Also sie waren im schlafsack und dann habe ich sie auf meine Decke drauf gelegt. Dann konnten sie nicht drunter rutschen.

    Tine mit Perlchen *02.2010 und Junior *12.2013