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  • Mein 12-jähriger Sohn spielt seit ein paar Jahren Gitarre, bisher hatte er eine von einem spanischen Hersteller (welcher ist mir gerade entfallen) für, ich meine für 150 oder 250€... Diese hat nun aber einen Riss, welcher sich auch nicht lohnt zu reparieren. Da er mittlerweile echt gerne und auch viel Zuhause spielt, wünscht er sich eine Neue. Diesmal eine "bessere". Nach welchem Hersteller kann ich denn Ausschau halten und für welches Geld bekommt man eine Gute?

  • Ich kann Ortega empfehlen. Haben wir vor 2 Jahren für die Tochter gekauft und die hat echt einen tollen Klang und war auch direkt ab Werk mit guten Saiten bespannt.

    Ich such mal die Rechnung raus welches Modell wir haben.


    Die ist es:

    https://ortegaguitars.com/prod…ow/Product/r131sn/r131sn/


    Wir haben die Small Neck Version, weil die Finger sonst für eine 4/4 noch zu kurz gewesen wären. Die spielt sich aber auch für mich als Erwachsene einwandfrei. Hat um die 300,- gekostet.

    Nr. 1 Sommer 06 - Nr. 2 Herbst 08 - Nr.3 Frühling 11 und Nr. 4 Herbst 13 #herzen

    Einmal editiert, zuletzt von waschbär ()

  • ich würde sagen, da kommt man ums probespielen in einem guten laden nicht rum. was für den einen der hammer ist, ist für den anderen nix. meine ist von einem kleinen spanischen gitarrenbauer, ich weiß den namen nicht, der macht aber auch nicht viel und man kennt den nicht. und war damals... vor vielen hunderten von jahren.... so im preissegment 1.200 DM unterwegs. für das teil würde man heute wahrscheinlich 1.200 euro hinlegen. das muss aber echt nicht sein. ich würde mit 400/500 rechnen, da hat man schon eigentlich was nettes an bord. hängt ja außerdem davon ab, ob du eine western- oder konzertgitarre suchst. in dortmund bei musik jellinghaus wird man eigentlich immer gut beraten UND man kann problemlos probespielen.


    lg patrick

  • Prima Patrick, nach Dortmund wollte ich eigentlich auch. Dann lassen wir uns vor Ort einfach mal beraten, online kaufen wollte ich eh nicht ?

  • Noch eine Stimme für im Laden beraten lassen, und vor allem Probespielen! Wenn er schon eine Weile und dazu gerne spielt, darf sie auch ruhig gut in der Hand liegen :).

    Und dann spaltet ein einziger Tag, das Leben in ein Davor, und Danach.

  • Falls ihr einen Urlaub in der fränkischen Schweiz planen solltet, würde ich euch den Thomann in Treppendorf empfehlen - eines der weltweit größten Musikgeschäfte (echt krass).

    Das da ist NUR die Gitarrenabteilung mit 1500 Gitarren: https://www.thomann.de/de/compinfo_tour_11.html .

    Man darf die auch alle ausprobieren!


    Da kann man Tage verbringen - und er hat echt total gute Preise! Hach, ich will da wieder hin! (Aber man sollte einen ganzen Tag dafür planen, das Geschäft ist absolut krass)


    Edit: die 1500 Gitarren beziehen sich auf klassische Konzertgitarren für Erwachsene, insgesamt sind es weit mehr.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Mein Mann hat eine Fender und bisher alle seine Gitarren (er wechselt immer mal) günstig privat gebraucht gekauft. Wenn man sich damit nicht auskennt, ist das aber wohl eher nix. Ich kann ihn nachher mal fragen, ob er noch Tips hat.

    tt1c48ce.aspx
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  • Ich habe eine Alhambra. Hat vor gut 25 Jahren 700 Schweizer Franken gekostet. Ich habe sie (und mehrere andere im selben Preissegment) im Laden probegespielt.

  • Ich würde auch im Laden probieren. Der Klang entfaltet sich nch aber so eine Gitarre hat eine Seele und muss zum Spieler passen. Gefühlsentscheidung.

  • Mein Mann spiel eine Fender. Leider sehr selten.

    Du kannst mal zum Musicstore nach Köln fahren. (Dürfte ähnliche Auswahlmöglickeiten haben wie Thoman)


    Und selbst wenn Du nix kaufst, es macht einfach Spaß hin zu fahren


    Ich mache immer nur eine Sache nach der anderen - die aber gut #freu

  • Ich habe diese hier:

    http://www.musik-schiller.de/Yamaha_CG_151S_p185507.html


    Sie hat einen sehr schönen weichen, vollen Sound. Mein Mann hat sie probegespielt, bevor er sie mir geschenkt hat und sie deswegen ausgewählt. Nach 10 Jahren hat sich das nicht geändert ;).


    Probespielen würde ich auf jeden Fall empfehlen, auch wenn sie nicht eingespielt sind, klingen sie doch schon deutlich verschieden und das hält sich auch in den unterschiedlichen Klangqualitäten.

  • Ich kann Ortega empfehlen.

    Ich auch #super!

    Als ich für meinen Sohn eine Gitarre gesucht hab (er hat eine 3/4 oder 7/8... oder so...#gruebel), hab ich mich langwierig durch Beschreibungen, Tests und Bewertungen gewühlt und damals war die Ortega (neben einer weitern, deren Namen ich vergessen hab) die Hochgelobteste.

    Die Ortega-Gitarre von M. hat einen wirklich sehr, sehr schönen Klang und ich würde sie immer wieder kaufen #top!


    Ich selbst hab eine Gitarre von Fender (allerdings eine Westerngitarre) und bin auch nach 20 Jahren noch sehr zufrieden #ja!

    Liebe Grüße von cosalema


    "Dein Kind sei so frei es immer kann. Lass es gehen und hören, finden und fallen, aufstehen und irren" - Pestalozzi

  • Yamaha. Und vergiss das Probespielen, eine Gitarre muss 500 Stunden eingespielt sein, bis sie ihren Sound erreicht.

    Aoide, ich schätze deine Meinung als Musikerin sehr und normalerweise würde ich mir als absolute Laiin auf diesem Gebiet nicht anmaßen, hier Tipps zu geben - aber hier muss ich dir widersprechen! Die Chilischote spielt seit sieben Jahren Gitarre und hat dieses Jahr ihre erste nicht-gebrauchte Gitarre bekommen. Sie ist auf dem Musikzweig, macht bei Jugend musiziert mit und wollte dementsprechend "endlich mal eine richtig gute Gitarre". Wir waren stundenlang in einem Fachgeschäft und nach dem ersten Gespräch (da fielen schon etliche Instrumente raus) hat sie sich durch die in Frage kommenden Gitarren "durchgespielt". Und auch wenn du fachlich gesehen vermutlich/bestimmt recht hast, hat L. viele Instrumente einfach deshalb aussortiert, weil sie "nicht zu mir passen", "sich nicht gut anfühlen" oder "näää, geht gar nicht" waren ;). Als die dann "ihre" Gitarre in die Hand genommen hat, ging ein Strahlen über ihr Gesicht. Ehrlich, das war echt cool, es war so-fort klar, DIE ist es. Das Instrument lag deutlich über unserem eigentlich angegebenen Budget (und der Ladeninhaber hat sich dafür tausend Mal entschuldigt), aber ich hätte es nicht übers Herz gebracht, ihr aus Vernunftgründen (oder Klanggründen oder Markengründen) eine andere zu kaufen. L. LIEBT diese Gitarre - und genau aus dem Grund klingt sie so toll, wenn die Maus spielt, weil man genau DAS bei jedem Ton hört!


    Edit: Und deshalb würde ich in jedem Fall den Gang in ein wirklich gutes Fachgeschäft empfehlen. Das Risiko, dort eine "schlechte" Gitarre angedreht zu bekommen, ist ziemlich gering, behaupte ich einfach mal!

    Liebe Grüße, Silke




    Es gibt Wunder, die verlieren auch in der Wiederholung nichts von ihrem Zauber.

  • Yamaha. Und vergiss das Probespielen, eine Gitarre muss 500 Stunden eingespielt sein, bis sie ihren Sound erreicht.

    Aoide, ich schätze deine Meinung als Musikerin sehr und normalerweise würde ich mir als absolute Laiin auf diesem Gebiet nicht anmaßen, hier Tipps zu geben - aber hier muss ich dir widersprechen! Die Chilischote spielt seit sieben Jahren Gitarre und hat dieses Jahr ihre erste nicht-gebrauchte Gitarre bekommen. Sie ist auf dem Musikzweig, macht bei Jugend musiziert mit und wollte dementsprechend "endlich mal eine richtig gute Gitarre". Wir waren stundenlang in einem Fachgeschäft und nach dem ersten Gespräch (da fielen schon etliche Instrumente raus) hat sie sich durch die in Frage kommenden Gitarren "durchgespielt". Und auch wenn du fachlich gesehen vermutlich/bestimmt recht hast, hat L. viele Instrumente einfach deshalb aussortiert, weil sie "nicht zu mir passen", "sich nicht gut anfühlen" oder "näää, geht gar nicht" waren ;). Als die dann "ihre" Gitarre in die Hand genommen hat, ging ein Strahlen über ihr Gesicht. Ehrlich, das war echt cool, es war so-fort klar, DIE ist es. Das Instrument lag deutlich über unserem eigentlich angegebenen Budget (und der Ladeninhaber hat sich dafür tausend Mal entschuldigt), aber ich hätte es nicht übers Herz gebracht, ihr aus Vernunftgründen (oder Klanggründen oder Markengründen) eine andere zu kaufen. L. LIEBT diese Gitarre - und genau aus dem Grund klingt sie so toll, wenn die Maus spielt, weil man genau DAS bei jedem Ton hört!


    Edit: Und deshalb würde ich in jedem Fall den Gang in ein wirklich gutes Fachgeschäft empfehlen. Das Risiko, dort eine "schlechte" Gitarre angedreht zu bekommen, ist ziemlich gering, behaupte ich einfach mal!

    Okay, das war wohl eine Rabenforum-Übergeneralisierung von mir. Bisher war es immer so, dass ich, wenn ich einen solchen Weg empfohlen habe - in ein Fachgeschäft gehen, auch die hochwertigen Modelle genau anschauen und etwas wirklich handwerklich Gemachtes mal in den Hand nehmen - hinterher dafür getuppert wurde, weil das ja dazu führt, dass man nur feststellt, neee, soviel Geld können wir nicht ausgeben und Aoide gibt Bonzentipps. Und bestimmt sind die teuren Sachen überteuert und eine mittlere Preisklasse ist genauso gut.


    Ich korigiere mich also:

    Gute Gitarren werden sehr viel sorgfältiger gemacht und es wird sehr viel besseres Material verwendet als bei den üblichen Schülergitarren. Da ist viel Handarbeit dran, und da Holz ein Naturmaterial ist, ist das durchaus sinnvoll. Hier sind also die hochpreisigeren Modelle in der Regel auch erheblich besser. Wer bislang eine Holzschachtel spielte und nun eine bezahlbare, brauchbare Gitarre sucht, ist mit einer Yamaha für 300 Euro gut bedient. Die muss man aber lange einspielen. Die wirklich hochwertigen Instrumente sind zumindest "gerüttelt" maschinell über 500 Stunden so bewegt, dass sich das Holz "setzt" - , und "spielfertig eingestimmt", sodass man sich beim Probespiel einen Eindruck machen kann. Die Markenempfehlung, die dann gewünscht war, kann ich aber nicht geben, ab dem Segment spielen persönliche Vorlieben eine größere Rolle.

  • Aoide, es tut mir leid, wenn dich das, was ich geschrieben hab, irgendwie verärgert hat, das war nicht meine Absicht #knuddel.


    Mir ging es eigentlich hauptsächlich darum, dass ich der Meinung bin, man sollte vor einem Kauf verschiedene Gitarren in die Hand nehmen, darauf spielen und "fühlen", ob das Instrument zu einem selbst passt. Das hätte im Fall meiner Tochter auch durchaus die günstigste Gitarre sein können, die klanglich von einem Musikexperten vielleicht gar nicht so toll bewertet werden würde, die meine Tochter aber trotzdem subjektiv als "die allerallerbeste" empfunden hätte. Bis zu diesem Moment im Geschäft war mir das gar nicht so klar, die anderen Gitarren haben wir immer gebraucht von älteren Musikschülern gekauft, sie hatte also keine Auswahl. Aus dieser Erfahrung heraus würde ich jetzt immer diesen Weg nehmen: Fachgeschäft, damit die Qualität/Beratung stimmt - ausprobieren, was dem Kind gefällt. Die Chilischote wäre mit keiner anderen Gitarre froh geworden, das hab ich ihr damals an ihrem Gesicht ablesen können. Mit der, die wir letztlich gekauft haben, ist sie überglücklich (und sie kommt jetzt seit Monaten von der Schule heim und schnappt sich als erstes die Gitarre, spielt zwischendrin immer mal wieder und abends vor dem Schlafen gehen nochmal - dabei übt sie oft die Stücke, die sie im Unterricht durchnehmen, aber noch viel öfter spielt sie einfach selbstvergessen vor sich hin #herz#love.)

    Liebe Grüße, Silke




    Es gibt Wunder, die verlieren auch in der Wiederholung nichts von ihrem Zauber.