hat hier jemand (mit Kindern) 'nur' Carsharing, kein eigenes Auto?

  • Ihr Lieben,

    ein gutes neues Jahr erstmal. Und ich starte mit einer Frage an euch: hat hier jemand kein eigenes Auto (mehr) und betreibt 'nur' noch Carsharing? Wir spielen mit dem Gedanken, unser Auto zu verkaufen. Bisher hatten wir die Idee immer wieder verworfen, weil drei Kinder, eins davon Sorte "MAMA AAAAARM!!" plus zwei normale Autositze plus Reboarder #rolleyes im Carsharing uns nicht so irre praktikabel erschien.

    Nun ist der Große aber dem Autositz entwachsen und die kleinste Maus zieht in einen normalen Autositz. Das Auto steht die meiste Zeit dumm rum und bindet Geld und Platz.

    Frage mich aber, ob ich Nachteile übersehen habe.

    Situationen, in denen wir das Auto derzeit noch brauchen:

    - gelegentliche Besuche bei Freunden oder Freunden von den Mäusen, die nicht mehr im bequemen S-Bahn-Einzugsgebiet wohnen

    - wöchentlich Schwimmkurs von der Kleinen (der aber nur noch bis diesen April läuft, einen Anschlusskurs könnte sie auch hier machen, wenn auch zu etwas blöderen Zeiten); ab und zu Boulderhalle (geht auch mit Bus, dauert nur ewig #schäm).

    - gelegentlich verlängerte Wochenenden in der Pampa (bei meinen Eltern/ in schlecht angeschlossenen Jugendherbergen/ zum Zelten). Dafür könnte man im Grunde auch ein Auto mieten/ carsharen, denke ich, wir sind jetzt auch nicht gerade jedes Wochenende auf Achse

    - sehr selten Einkäufe von schwer transportierbarem Zeugs

    - ich meine, als meine Kleine spätabends zum Krankenhaus musste #stumm, haben wir auch das Auto genommen, aber für solche hoffentlich seltenen Fälle ginge ja nun auch ein Taxi.

    - dann gibts noch so Gelegenheiten, wo wir das Auto nehmen, weil wir es halt eh da rumstehen haben und es einen Ticken bequemer ist so, aber es ginge auch ohne.


    Übersehe ich da was Wesentliches?

    Der erste Punkt ist irgendwie der blödeste #rolleyes wäre mit Carsharing aber im Grunde machbar...

  • Mein Bruder (2 Kinder) macht das schon seit Jahren so. Sie wohnen allerdings städtisch, sodass man für normale Mobilität die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen kann.

  • Wie weit ist die nächste Carsharing-Station weg?

    Wie weit im Voraus wollt ihr Ausflüge planen, damit ihr an der nächsten Station auch ein Auto kriegt?

    Müsst ihr für das eigene Auto einen Parkplatz bezahlen?

    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

  • Wir hatten uns das damals überlegt - wir hatten vor dem Kind einen Smart und standen deshalb vor der Frage Carsharing oder Kauf. Wir haben dann einfach zwei Wochen lang so getan, als hätten wir kein Auto (macht man idealerweise nicht zu den Jahreszeiten, wo ÖPNV bequem ist, sondern im Hochsommer oder Tiefwinter). Da haben wir sehr schnell gemerkt, dass es für uns nicht passt. Packt doch den Autoschlüssel einfach mal zwei oder drei Wochen konsequent in die Schublade...

    ~~ Luxa


    Sometimes something will change and that change

    Will change you


    Strong people stand up for themselves.
    Stronger people stand up for others.


  • Hast du denn jemanden, der bei den Kindern bleibt während du das Auto holen würdest?


    Wir hatten nie ein eigenes Auto, mein Mann keine Fahrerlaubnis. Carsharing (Greenw*heels) Parkplatz ist quasi um die Ecke, was für mich sehr wichtig war, denn Parkplätze gibts hier nicht wirklich... Auto rangeholt, Kindersitz rein, losfahren. Allerdings nur ein Kind und Größtstadt, also selten Bedarf für Auto.

    Weihnachtskind 2013

    Sternenkind 11/2017

    Sternenkind 08/2019

  • Wir haben mit drei Kindern in der Stadt sehr komfortabel mit carsharIng gelebt bis der erste in die schule gekommen ist die nicht im Sprengel war. Da waren mir dann die gelegentlichen Besuche bei seinen Freunden (auch wenn es nur einmal im Monat war) mit Kind und Kegel und kindersitzen nach Einbruch der Dunkelheit oder schlechtem Wetter einfach zu anstrengend.


    Öpnv ist hier außerhalb der standardzeiten (also nach sieben oder acht) sehr schlecht getaktet, carsharing abends mit den kleinen nicht wirklich eine alternative gewesen (parkplatz war zu fuß zehn Minuten weg. Mit kindersitzen dauert es natürlich länger.)


    Was ich mittlerweile am eigenen Auto gut finde : meine großen sind gerne bis spät abends unterwegs. Bei Freunden oder im kino. Je nach Öpnv hole ich sie dann gerne ab weil ich nicht will dass sie spät alleine in der Stadt unterwegs sind


    Die Idee von luxa-rosenburg ist gut! Und am besten versetzt ihr euch dann gedanklich noch mal in die Zukunft und überlegt ob die Kinder wenn sie alleine unterwegs sind das bei euch ohne eure Hilfe abends und bei schlechtem Wetter schaffen oder nicht. Den Punkt der zwar theoretisch selbstständig mobilen teenies, die ich aber dennoch lieber selber fahren will habe ich für mich unterschätzt (sie würden durchaus selber fahren aber ich will es nicht. Also mein gluckeproblem - da weißt nur du wie du tickst....)

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  • Ich glaube, es kommt auch stark darauf an, ob ihr eher zu den Menschen gehört, die alles planen - oder ob ihr eher die Spontanwegfahrer seid. Wenn ihr sowieso eher alles plant (morgen fahren wir ins Schwimmbad, haben wir alle noch Badeanzüge, passen die Schwimmflügel noch und wo ist nur die Monoflosse hin?), dann habt ihr vielleicht auch noch Kapazität für: Komm, wir buchen schnell ein Auto.

    Wenn ihr eher zu denen gehört, die solche Fragen erst klären, wenn man schon vor einer Viertelstunde hätte los wollen - dann wird es euch einschränken, euch dann auch immer noch erst um ein Auto kümmern zu müssen...


    Unsere Nachbarn haben kein eigenes Auto, sondern machen schon seit Jahren erfolgreich und zufrieden Carsharing. Sie planen das ein - und es ist fast nie doof, sondern passt für sie alle gut!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Ernie ()

  • Wir hatten überhaupt nur kurz ein eigenes Auto, wohnen in einer Kleinstadt mit 3 Carsharing Stationen Flussläufen erreichbar. Nutzen es unregelmäßig, mal mehr mal weniger. Ich bin übrigens schon mit dem Fahrrad und dem lastenanhänger mit babyschale oder kiddy-Sitz drauf und Kind im Fahrradsitz zur Station gefahren, das ging auch gut.


    Es gibt so eine kilometerangabe bis zu welcher Jahres-autonutzung Carsharing günstiger ist, ich glaube das waren 20000 km.

    k. (*1979) mit p. (*02/2006), k. (*09/2008), h. (*12/2010) und f. (*09/2015)

  • Wir hatten noch nie ein eigenes Auto, machen aber seit dem zweiten Kind Carsharing, in erster Linie um meine Schwester zu besuchen, die öffentlich nervig zu erreichen ist oder mal ein Wochenende weg zu fahren oder wenn wir was sperriges transportieren wollen. Den absoluten Luxus am Carsharing finde ich ja, dass man sich immer das passende Auto leihen kann (zumindest unser Carsharer hat ein großes Angebot) - wir haben also schon Neunsitzer geliehen für einen Ausflug mit Freunden und Transporter für den IKEA-Besuch.

    Ansonsten machen wir fast alles mit dem Fahrrad und ich wüßte gar nicht, wofür ich ein Auto bräuchte (wobei unser Leben natürlich auch so organisiert ist, dass man ohne Auto zurecht kommt). Hier ist das Ausliehen echt recht einfach, mit der App dauert das Buchen nur Minuten und wir haben mehrere Stationen im Umkreis von ein paar Kilometern, das geht ganz gut. Rechtzeitig daran denken, zu buchen müssen wir nur für Weihnachten und die Ferien, da sind die Autos schon früh ausgebucht.

  • Ihr seid echt schnell!!


    Wie weit ist die nächste Carsharing-Station weg?

    Wie weit im Voraus wollt ihr Ausflüge planen, damit ihr an der nächsten Station auch ein Auto kriegt?

    Müsst ihr für das eigene Auto einen Parkplatz bezahlen?

    > nächste Carsharing-Station: 10 Minuten zu Fuß, 5 mit dem Fahrrad. Alternative Station gibt es so in Entfernung von 10 Fahrradminuten.

    > Zu unserer Wohnung gehört ein Carport, der nicht einzeln bezahlt wird, ich weiß nicht, ob wir den ent-mieten könnten (ich muss aber zugeben #schäm ich hab schon überlegt, was ich da alles an schönen Blumenkübel hinstellen könnte. Und den Wäscheständer. Oder das kleine Trampolin. Und unsere Hängematte passt auch dran. ...). Das Auto hat halt ansonsten die normalen Auto-Fixkosten.

    Hast du denn jemanden, der bei den Kindern bleibt während du das Auto holen würdest?

    Der Große wird im April 11. Der lasse ich für so kurze Zeiträume notfalls mit den Kleinen allein (die sind 4 und 6, also auch nicht mehr winzig).


    > Planung: also so sehr spontan sind wir eigentlich selten, wegen vollem Terminkalender. Wahrscheinlich würden wir sehr vereinzelt sehr spontane Kurzausflüge ohne eigenes Auto nicht mehr machen. Ich weiß nicht, ob das so ein Riesenverlust wäre. #weissnicht#weissnicht

    Die Idee, den Autoschlüssel mal ein paar Wochen konsequent wegzupacken, finde ich gut.

  • Den absoluten Luxus am Carsharing finde ich ja, dass man sich immer das passende Auto leihen kann (zumindest unser Carsharer hat ein großes Angebot) - wir haben also schon Neunsitzer geliehen für einen Ausflug mit Freunden und Transporter für den IKEA-Besuch.

    Das ist echt auch ein Punkt. Wir haben derzeit ein ziemliches Schiff - weil halt drei Kinder und Reboarder und faaaaaalls man dann doch mal Gepäck dabei hat blablabla. Für die allermeisten Fälle (wie: ich hole ein Kind bei der Geburtstagsfeier in Mäh-Warum-Fährt-Der-Bus-Nur-Zweimal-Am-Tag) ist das hoffnungslos überdimensioniert.

  • Hi


    wir haben seit Jahren kein Auto, das passt für uns prima.

    bei Bedarf mieten wir eins ( da schauen wir wo und wie es am günstigsten ist, bei uns teileAuto, sixt) sonst sind wir immer mit Rädern unterwegs, wenn es eisig ist auch mal mit den Öffis


    wir wohnen relativ zentral in der Stadt


    kurzAusflüge geht bei uns mit Rädern und S Bahn, da ist Dresden echt gut angebunden



    btw bei Ikea fahr ich meist mit dem Rad und Anhänger dran

    Tagsüber Zirkus abends Theater


    Schnuff 09 & Schlumpl 11 & Augustmädchen 16

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  • Mein Bruder (2 Kinder) macht das schon seit Jahren so. Sie wohnen allerdings städtisch, sodass man für normale Mobilität die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen kann.

    Ich bin zwar nicht Animas Bruder, aber bei mir ist es genauso.


    2 Kinder, wohne städtisch, wir erledigen alles mit dem Rad und nur bei sehr seltenem Bedarf mal Carsharing. Das war bisher etwa alle 2 Monate mal und hatte fast immer mit den Meerschweinchen zu tun (Vorrat Heu und Streu vom Baumarkt holen etc.) und ansonsten 1-2mal im Jahr zB um was Sperriges zur Müllkippe zu bringen (zusammengekrachter Wäscheständer fällt mir da so ein).


    Hier in NL ist der Autobesitz (sympathischerweise) sehr hoch besteuert, ich spare etwa 150 Euro monatlich (Steuern und Versicherung). Wenn man noch Benzin dazurechnet (ist hier auch höher besteuert als in D) dann bleibt soviel übrig dass wir uns einen tollen Urlaub leisten können.


    Die Rechnung geht im Autofahrerland Deutschland natürlich nicht unbedingt auf.


    Ich bin froh dass viele Niederländer noch so doof sind ihre Autos zu behalten, denn die füllen die Staatskasse gut, mit der mein Fahrradnetz so unfassbar genial ausgebaut und ständig unterhalten wird :D

  • Wir haben auch kein Auto, sondern eine Kombination von Carsharing für kleinere Sachen und Mietwagen für längere Familien-/Freundebesuche/Urlaube (so dreiviermal im Jahr; sobald man über Nacht weg ist, rechnet sich das Carsharing gegenüber dem Mietauto nicht mehr, unserer Erfahrung nach). Der Vorteil daran ist, finde ich, dass man dann für die langen Fahrten auch wirklich auf so ein Riesenteil zurückgreifen kann mit Platz für alles und jeden, das hätten wir so sicher nicht, wenn wir doch mal ein Auto kaufen würden. Die Carsharing-Autos sind dagegen hier aber oft echt klein, so dass man sich schon ziemlich quetschen muss. Da unterscheiden sich die Anbieter in den Städten ziemlich, auch was Standorte und Buchmodalitäten angeht.


    Das allermeiste machen wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wir sind es gewohnt, aber es schränkt schon echt auch ein. Die Wegzeiten werden deutlich länger und der Radius verkleinert sich.

    Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. #ja

  • Wir hatten erwogen, auf ein eigenes Auto zu verzichten und haben das vor einer endgültigen Entscheidung einige Wochen ausprobiert. Wir wohnen sehr zentral in einer nicht sehr großen Großstadt, Car-Sharing-Autos um die Ecke. Dennoch das Fazit: Für uns nicht praktikabel. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel frißt viel zu viel Zeit. Der Kleine fährt, wenn er müde ist, bei Regen oder Sturm keine längeren Strecken mit dem Fahrrad, und ich selbst packe es aus gesundheitlichen Gründen auch nicht, bei jedem Wetter alles mit dem Rad zu machen. (Schon alleine der einfache Weg zum Kindergarten dauert mit Öffis und Fußweg dorthin 45 Minuten länger, nö...)

  • Möglich ist alles :D Wir wohnen zentral in einer Kleinstadt mit eher schlechter ÖPNV Versorgung und ohne Carsharing Angebot. Wir dachten immer, dass wir uns für die seltenen Fälle, wo wir es brauchen dann ein Auto mieten oder Taxi fahren. In den knapp zwei Jahren hier kam es dazu aber noch nicht. Ein paar Mal hatten wir von der Familie eins geliehen, was inzwischen nicht mehr möglich ist.

    Aber wir hatten auch nie ein Auto und haben uns so natürlich darauf eingerichtet, z. B. bei der Suche nach einer Tagesmutter darauf geachtet, dass die zu erreichen ist. Anders herum stell ich es mir schwerer vor, denn ja, manchmal ist es mühsam und langwierig und es gehört auch ein bisschen Idealismus dazu. In den meisten Fällen sind wir aber sehr zufrieden damit. Ich will mir jetzt noch ein E-Bike zulegen, das erweitert den erreichbaren Radius dann auch nochmal.

  • Wir haben noch ein eigenes Auto, würden es aber verkaufen, sobald wir eine Garage haben um ein Lastenfahrrad unterzustellen. Wir machen die meisten Wege inzwischen mit dem Fahrrad.

    Angeschafft wurde unser Auto wo wir wo anderes gewohnt haben, wo es keinen Carsharing Standort gab und der ÖPNV eine schlechte Verbindung hatte.

    Carsharing nutzen wir auch öfters mal, immer dann wenn unser Auto zu klein ist. Bis jetzt haben wir immer innerhalb einer halben Stunde ein passendes Auto bekommen können. Wir haben aber auch das Glück innerhalb von 10 Minuten mit dem Rad 8 Carsharing Standorte erreichen zu können.

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  • Ja, wir, seit ca. 6 Jahren. Zwei Kinder, mittlerweile 9 und 11. Allerdings haben wir wirklich sehr gute Bedingungen dafür. Eine große Garage für alle unsere Fahrräder. Zwei Carsharinganbieter bei denen die Autos nicht ortsgebunden abgestellt werden müssen. Das heißt, in der Regel findet man über eine App ein Auto im Umkreis von 500 m, manchmal auch direkt vor der Haustür, manchmal weiter entfernt. Abstellen kann ich die Autos immer vor dem Haus. Je nach Wetter nutzen wir das mal häufiger, mal seltener. Drei S-Bahnlinien und zwei Buslinien mit 10 min Taktung (außer Sonntags) in 3 Laufminuten Entfernung. Früher hatten wir noch einen Fahrradanhänger, aber seitdem die Kinder aus dem Alter raus sind, haben wir den kaum noch genutzt. Dazu verschiedene Lebensmittellieferdienst. Für die Ferien nehmen wir Mietwagen. (oder die Bahn) Und wir sind sehr entspannt was die Kinder betrifft. Die sind ab 6 / 7 Jahren in der Großstadt mit dem Bus unterwegs. Es war immer klar, dass wir nur in sehr begrenztem Ausmaß bereit sind, Kinder von A nach B zu bringen. Im Prinzip kommen wir recht gut so hin. Was mich aber seit Jahren stresst, sind die Lebensmitteleinkäufe. Im Moment haben wir eine Mischung aus Lieferdienst, Fahrradtaschen und kleinen Einkäufen, die per Hand weggeschafft werden können.


    Jetzt habe ich einen Job, bei dem ich demnächst eine ÖPNV Strecke von ca. 60 min habe oder wahlweise 12 km Radweg. Mit dem Auto dauert es aber nur ca. 25 min. Da bin ich schon sehr am überlegen, ob wir nicht zumindest so lange, wie ich die Strecke fahren muss (ist nur ein zeitlich befristetes Projekt) doch wieder ein Auto anschaffen.

  • wir hatten auch nie ein Auto und ich denke, die Umstellung ist deutlich größer, wenn man es gewohnt ist, dass ein Auto jederzeit verfügbar ist.


    Carsharing-Autos haben wir in jeglicher Größe in weniger als 10minuten Fußweg verfügbar. Für länger (über Nacht) mieten wir (meistens Avis Budget, ist auch gleich um die Ecke). Wir wohnen halt auch sehr zentral, ÖPNV ist sowieso sehr gut ausgebaut in Dresden.

    Für die Arbeit (ca 30km einfache Strecke) nutze ich die S-Bahn und eine Monatskarte. Wird bald in ein Jobticket verwandelt, d.h. der Arbeitgeber legt was dazu. Mein Mann fährt fast ausschließlich Fahrrad.


    Sobald sich der Radius der Kinder vergrößert (spätestens ab weiterführender Schule) bleibts sowieso nicht aus, dass sie alleine mit Bus/Bahn unterwegs sind. Grundschule ist mit 1Minute Fußweg nicht zu toppen ;).