hat hier jemand (mit Kindern) 'nur' Carsharing, kein eigenes Auto?

  • Wir leben zufrieden mit Kind ohne Auto in einer großen Großstadt und ich genieße es immer wieder mit dem Fahrrad am stehenden Autoberufsverkehr vorbeizuflitzen und nicht mehrfach um den Block fahren zu müssen um einen Parkplatz zu finden ;).

    Zum größeren Einkaufen nutzen wir unser Lastenrad, selten greife ich auf den ÖPNV zurück, obwohl er recht gut ausgebaut ist.

    Mit macht es zumeist auch Spaß Rad zu fahren,entsprechende Kleidung und gutes Fahrrad vorausgesetzt.

    Carsharing funktioniert hier prima, wirklich oft nutzen wir es aber nicht.

  • Wir hatten viele Jahre kein eigenes Auto und bräuchten auch jetzt keines.


    Mit Carsharing-Plätzen in der Nähe geht das wunderbar und uns hat es enorm viel Geld gespart. Obwohl ich öfter auch mal mit den Kids Taxi gefahren bin, aus reiner Faulheit.


    Für's Protokoll: Als wir dann ein Auto kauften, waren alle Kinder schon den normalen Sitzen entwachsen und brauchten nur noch eine Sitzerhöhung. Wir haben das Auto jetzt nur, weil mein Mann (vom Land kommend) unbedingt eines brauchte für sein persönliches Freiheitsgefühl.

  • Wir wohnen in der selben Stadt wie mel_kane und schnuppsternl und brauchen auch kein Auto. Dank eigenem Grundstück steht das Fahrzeug direkt bei uns vor der Tür, es gibt aber noch weitere Stationen in der Nähe.

    Vielleicht könnt ihr mir eurem Vermieter klären, ob ihr (oder er) den Stellplatz (unter-)vermieten dürft?


    Für längere Fahrten leihen auch wir uns ab und an irgendwo (Vermieter, Arbeitgeber) ein Auto. Wir waren aber auch schon mit dem Teilauto im Urlaub.

  • Wir hatten auch noch nie ein eigenes Auto und nutzen das Carsharing unregelmäßig. Die Kinder sind jetzt 6, 9 und 12, Wege zu Hobbies etc machen sie mit dem Rad alleine (der große), mit dem Bus alleine (die mittlere) oder werden mit dem Rad (der kleine, von mir) b oder mit dem Bus (der kleine, von meinem Mann) gebracht. Wir wohnen in der Innenstadt einer kleinen Großstadt und haben den Luxus, dass wir mehrere Stationen zur Auswahl haben.

    Widersprich dir selbst! Die anderen sind nicht immer da.

  • ah danke. sehr cool. Ich denke auch, dass die Umstellung größer ist, wenn mal ein Auto da war. Bei uns vor Ort kenne ich tatsächlich niemand, der ohne Auto lebt. Wir sind schon die absoluten Exoten, weil wir nur ein Auto haben...

    Stellplatz untervermieten wäre ggfs. auch eine Idee. Bin ich eigentlich verpflichtet, einen ausgewiesenen Stellplatz (Carport) auch als Stellplatz zu nutzen? Oder kann ich da eben auch das Trampolin, die Hängematte und die Tomaten reinstellen...?

  • ah danke. sehr cool. Ich denke auch, dass die Umstellung größer ist, wenn mal ein Auto da war.

    Kann ich nicht bestätigen. Wir kommen von zwei Autos, ein Motorrad und ein Pferd ;) und sind jetzt bei 5 Rädern für 4 Personen. Ich denke, es steht und fällt mit der umgebenden Infrastruktur (ÖPNV mit guter Taktung, Carsharingangebote, Arbeitsplatz auch ohne Auto erreichbar) einer gewissen Leidensfähigkeit (schlechtes Wetter, die eigene Bequemlichkeit) und dem Lebensstil. (Verzicht auf Mama-taxi und auf häufige Ausflüge, bei denen man aufs Auto angewiesen ist) Die eigene Bequemlichkeit ist bei mir z.B. echt das größte Hindernis.

  • Bin ich eigentlich verpflichtet, einen ausgewiesenen Stellplatz (Carport) auch als Stellplatz zu nutzen? Oder kann ich da eben auch das Trampolin, die Hängematte und die Tomaten reinstellen...?

    Würde mich wundern. Unser super-legalistischer Nachbar benutzt seine Garage, um darin das Gartengerät zu lagern und parkt das Auto auf der Straße.


    Meines Wissens darfst du nur nicht permanent umbauen. Also Beton-Pflanzkübel z.B. wären ein Problem.

    Im Übrigen müssen wir die fossilen Energieträger im Boden lassen.



    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

  • wir hatten auch nie ein Auto und ich denke, die Umstellung ist deutlich größer, wenn man es gewohnt ist, dass ein Auto jederzeit verfügbar ist.

    Das glaube ich auch.


    Wir nutzen carsharing für innnerstädtisches/umland und Leihwagen für weitere Strecken über mehrere Tage und kommen damit exzellent zurecht. Wir haben drei Stationen fußläufig. Bei unserem hießigen Anbieter befindet sich in jedem Auto ein Kindersitz, das erleichtert schon einiges. Momentan mache ich es so, dass ich den Mini ins Tuch binde und wir dann mit der Babyschale zur Station gehen. Wenn der Mini irgendwann auch in den Kindersitz muss, wirds kniffliger, da muss ich dann evtl. den Fahrradanhänger mkitnehmen, um den Sitz zu transportieren. Ich mache viel mit dem Auto, aber da es meistens kurze Strecken sind, zum baumarkt oder getränkehandel, haben wir selten Rechnungen über 60€

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

    ticker?TT=bdy&TT1=bdy&CL=&CT=&CG=F&O=m_chick&T=t_b14&D=2017-06-07&M1=&D1=&T2=&T1=Minizwerg&T3=&CC=0&CO=FFFFFF&CO2=&W=&TS=&R=A&SC=green

  • Wir haben eine befreundete Familie mit zwei Kindern, die vor Jahren vom eigenen Auto auf Carsharing umgestiegen ist und das klappt - soweit ich es beurteilen kann - wirklich gut.


    Wir haben meistens, aber eben auch nicht immer ein Auto zur Verfügung und kommen im Alltag zu 80% mit Rad und zu Fuß zurecht. Hier ist es so, dass wir ein Geschäftsauto nutzen können, wenn es nicht zur Auslieferung gebraucht wird (was an 2 Wochentage von ca. 7 bis 15 Uhr ist). Erfordert manchmal ein bisschen Planung, aber für uns ist es eine gute Lösung, ansonsten würden wir auch auf Carsharing umsteigen. Wir fahren privat aber auch maximal 5000km, davon sicher die Hälfte im Urlaub.

  • Ich habe mein Auto vor 15 Jahren nach dem Umzug in die Großstadt abgeschafft und es bisher nicht bereut. Der Alltag mit 4 (in den Ferien 6) Kindern ließ sich hier immer problemlos ohne eigenes Auto bewältigen.


    Normalerweise erledigen wir alles mit dem Rad, für größere Besorgungen haben wir einen Anhänger. Bei richtig schlechtem Wetter fahren wir auch mal mit den Öffis und wenn es gar nicht anders geht, nutzen wir ein Carsharing-Auto.


    Die Kinder fahren Fahrrad seit sie ca. 3 Jahre alt sind, mittlerweile (mit 10 und 12) können sie alle Wege gut alleine bewältigen. Zu Schule, Training und normalen Verabredungen (bis ca. 5 km) fahren sie mit dem Rad, zu weiter entfernt wohnenden Freund*innen mit Zug oder Straßenbahn.

  • Wir haben kein auto und drei kinder. Wohnen aber sehr einkaufs-/arzt-/krankenhaus/öpnv-zentral. Das war ein kriterium bei der wohnungswahl. Das geht sehr gut. Der rewe lieferservice ist unser auto :D oder unser bollerwagen der schwerlasttransport. Was nicht gut geht, spontan aufs „land“ zu fahren, das nicht mehr am öpnv dran ist.

    Taxi nutzen wir selten, aber ist für nötige fälle fest eingeplant.

  • Wir haben das auch mal überlegt.


    Der nächste Parkplatz ist aber ca. 5 km weit weg.

    Außerdem gibt es dort nur wenige Autos.


    Ich hab das dann auch eine Zeit beobachtet und es kam schon vor, dass man kein Auto für den nächsten Tag an dieser Station buchen konnte.


    Außerdem zahlst du die ganze Zeit, die das Auto nicht auf einem Parkplatz steht mit.


    Das kann bei einem verlängerten Wochenende schonmal recht teuer werden.

    Die Anbieter sind halt oft sehr regional.


    Bei uns steht das Auto auch viel herum.


    Bei uns steht das Auto schon auch viel rum.

    Allerdings schätze ich es schon den Großeinkauf machen zu können, spontan loszufahren, bei Starkregen auch mal bequem zu sein usw.


    Der ÖPNV ist hier aber auch unmöglich teuer.

  • Danke euch!

    Starkregen ist auch eins der Argumente von meinem Mann. ;)

    Finanziell werde ich das alles nochmal durchrechnen müssen. Ist nicht so leicht, weil übers Jahr doch einige Autokilometer zusammenkommen, weil das Auto halt eh da ist und man es dann bequemerweise nutzt. Was da jetzt wirklich essentiell ist #gruebel

  • du weisst ja in welcher Stadt ich lebe...

    wir leben schon immer ohne auto, hatten nie eins. im Alltag brauchen wir keins, öv ist hier aber auch spitzenmässig - sowohl ausgebaut, als auch teuer ;-) Du kommst in jedes Kaff mit den öffentlichen. Die Stadt selbst ist eine super Fahrradstadt, man kann echt alles mit dem Rad machen, als die Kinder klein waren, war das super, weil alles mit Rad und Anhänger, jetzt fahren sie selbst.

    Carsharing hatten wir lange Jahre. Carsharing Station ca. 300/400m die Strasse runter. Vorteil am Carsharing fand ich auch, dass man sich das passende Auto holen konnte - Transporter für Umzug und Ikea, Kombi für Familienausflüge, smart für schnell in der Umgebung was tun, wozu man ein Auto bräuchte... ich fand es super. Mittlerweile haben wir kein Carsharing mehr, weil wir familiär ein Auto haben, auf das wir zur Not zurückgreifen können (dafür muss ich aber 10km mit öv und zu fuss fahren, um es zu holen, das ist tatsächlich mühsam, da bin ich dann 30min-45min unterwegs). Ich bin also grundsätzlich eher pro Carsharing.

    Brauchen tun wir das Auto nur für mal einen längeren Ausflug irgendwohin in die Pampa (wobei auch das mit mehr Planung problemlos mit den öffis zu machen ist), und für Urlaube - wir sind Camper. Dafür aber eins anschaffen lohnt nicht. Vielleicht irgendwann mal einen Campingbus, aber dazu müssten die finanziellen Verhältnisse deurtlich andere sein.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • Finanziell werde ich das alles nochmal durchrechnen müssen. Ist nicht so leicht, weil übers Jahr doch einige Autokilometer zusammenkommen, weil das Auto halt eh da ist und man es dann bequemerweise nutzt. Was da jetzt wirklich essentiell ist

    Es gibt Rechner mit denen man den Unterhalt für das Auto je nach Typ berechnen kann. Ich glaube im Durchschnitt sind es 300 Euro im Monat - dafür kann man bei uns schon ziemlich viel Carsharing betreiben.

  • Beim eigenen Auto musst du auch den verschleiß einrechnen.


    Und wann regnet es schon mal so, dass man dringend ein Auto braucht?


    Solange du einen ÖPNV hast der dich von A nach B bringt, und du zur Not das Rad nehmen kannst, ist doch alles paletti. Ich muss ehrlich sagen, das wir ein Auto haben ist nur der Sachlage geschuldet, dass es in unserem aktuellen Wohnort keinerlei Carsharingmöglichkeiten gibt. Sonst hätte ich darauf verzichtet. Zum Besuch von den nahen Verwandten (was jetzt ja häufiger ist als früher, wo wir in der Großstadt gewohnt haben, und somit wieter weg) brauche ich ein Auto. Und erst mit dem Bus 30min fahren, dann irgendwo hin laufen, um ein Auto zu holen, grenzt an Selbstkasteiung.


    Wir haben aber früher auch das Auto zu Fuß/mit dem Rad abgeholt (zu Fuß ca. 20min) hätten aber ein Carsharing angebot um die Ecke gehabt. Wollten aber für die wenigen Male die wir ein Auto brauchten, das nicht. Die Kindersitze sind dann eben immer ins Auto getragen worden.