September 2018

  • Reeza ich hab das Thema Schwangerschaftsdiabetes letztes Jahr sehr intensiv bei einer Freundin mitbekommen.


    Der Diabetologe hat in dem Fall die Schwangerschaft dann engmaschig betreut, meine Freundin bekam eine Ernährungsberatung in der Praxis des Arztes, erster Versuch war, die Werte mit einer Ernährungsumstellung in den Griff zu bekommen. Wenn das nicht greift, wird mit Insulin therapiert.


    Wichtig wäre mir, aus dem was ich mitbekommen habe, dass der Diabetologe mit dem Thema Erfahrung hat und die Chemie stimmt.


    Problem ist halt, dass die Kinder, wenn man nicht behandelt, sehr groß werden können. War bei meiner Freundin ständig Thema, es hieß ständig, die Maus wäre zu groß, Ergebnis: zwei Wochen vor ET geboren, normale Größe und Gewicht bzw sogar eher ein schmales Mäuschen.


    Kopf hoch, wird schon alles, Reeza!

  • Oje, da hast du jetzt sicher einiges zum Einlesen und Einarbeiten! Ich kenne es nur ein bisschen aus der Entfernung, aber die Frauen die ich kenne hatten es alle gut im Griff. Nur Ärzte sind manchmal etwas lästiger in den Fall, habe ich mitbekommen. Nicht über Termin gehen usw.


    Hm, wieso sind meine Eisenwerte dann immer so knapp? Ich mag Milch nicht, ich esse keine Butter, keinen Käse, kein Schlagobers, keinen Topfen usw. Auch keine Schokolade. Ich komme auf ca. 250g Joghurt pro Woche und alle paar Monate überfällt mich ein Heißhunger auf Camenbert (und ich hab keine Ahnung, wieso gerade der). Und wenn wir Erdäpfel essen, dann mir Sauerrahm... Das wars an Milchprodukten. (Käse auf der Pizza wird ignoriert, aber wir essen max. einmal im Monat Pizza.) Und Vit C Mangel kann ich kaum haben, Äpfel sind mein Grundnahrungsmittel und auch sonst liebe ich Obst.

    Eigentlich müssten meine Eisenwerte top sein!

    Naja, der Körper ist halt kein Lehrbuch...


    Und ja, ich könnte auch nicht telefonieren wenn ich zwei Stockwerke raufgehe - obwohl ich meine 5km zur Arbeit noch mim Rad fahre (langsamer als früher).

  • ich hab seit ich schwanger bin auch furchtbare Eigenwerte obwohl ich so gut wie keine Milchprodukte esse#blink


    Und ich bin jetzt etwas beruhigter, scheint ja exht nicht so mega tragisch zu sein, ich hab gleich Montag einen Termin beim diabetologen bekommen, da soll ich erst mal hin. Der war sehr nett am Telefon und meinte ich soll erst mal den test bei ihm abwarten, bis dahin sei noch nichts sicher, also die Diagnose, die sei auch öfter mal falsch wenn man z bsp die Tage davor viel fertigkram oder süß gegessen hat.

  • Manche Menschen verwerten Eisen auch einfach schlecht.

    Meine Werte sind immer grenzwertig gewesen, durchs regelmäßige Blutspenden waren sie dann total im Keller und ich hab mit Tabletten ewig gebraucht um den Wert wieder in den Griff zu bekommen. Ich weiß, das dauert immer ewig, aber bei mir war es auch lt Arzt extrem.

    Deswegen bin ich mal auf meinen Termin am Montag gespannt. Der Wert wurde zuletzt im Februar bestimmt, da war der schon kein Highlight...

  • Oh na super...ich muss auch Montag zum Diabetestest (kleiner)- aber wenn zu viel Süßes die Tage vorher verfälscht, dann wirds lustig: heute haben wir eine riesen Erdbeertorte mit meinem Sohn gebacken, morgen gehts auf eine Hochzeit...da ist auch nix mit wenig süß vermutlich ;) 

    #herz -liche Grüße von Ludo und ihrer Rasselbande

  • Mein Vater hat mich ja schon vor Monaten kirre gemacht wegen Diabetes (Prädisposition, bissel viel auf der Waage, häufiger Genuss süßer Speisen, Orangensaft als Grundgetränk - und dann auch noch schwanger!), so dass ich mir irgendwann halb panisch einen Zuckertest aus der Apotheke geholt hab. Ich hab jetzt ewig nicht gemessen, aber bisher waren alle Messungen so sehr im Normbereich, dass ich mich ein klein wenig wie ein Beispielfall aus einem Lehrbuch gefühlt hab. ;)


    Meine beste Freundin hatte Schwangerschaftsdiabetes und hat mir was ganz irres dazu erzählt: Wenn man nicht schwanger ist, wird der Wert zwei Stunden nach der Aufnahme dieser Zuckerlösung gemessen, schwanger nach einer und dann nochmal nach zwei Stunden. Der zwei-Stunden-Wert war bei ihr immer top, der ein-Stunden-Wert immer zu hoch. Darum galt sie als krank, als sie schwanger war, und als gesund, nachdem das Kind da war - auch wenn sich die Werte kein bisschen verändert hatten. Verrückt, oder?

    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015), das im September große Schwester wird!


    giphy.gif


    You say you want a revolution. Well, you know, we all want to change the world.

    But when you talk about destruction, don't you know that you can count me out? Don't you know it's gonna be all right?

  • Reeza mach dich nicht verrückt, warte erstmal ab, was der Termin beim Diabetologen ergibt. Ich drücke die Daumen, dass du unter evtl anderen Untersuchungsbedingungen / zusätzlichen Testungen ein besseres Ergebnis erzielst und dir erstmal die ganze Maschinerie an Schulungen, Kontrollen, Umstellung der Ernährung etc erspart bleibt.


    Ludo eigentlich sollte man sich vor dem OGTT so normal wie möglich ernähren, also keineswegs auf Kohlenhydrate extra verzichten. Du könntest zwar so evtl das Ergebnis des Tests leicht beeinflussen, aber letztlich soll das Ergebnis ja auch die alltägliche Leistung deiner Bauchspeicheldrüse widerspiegeln....


    Rattenkind gerade die postprandialen Werte sind entscheidend und da ist man in der Schwangerschaft eben etwas strenger als unter normalen Umständen. Daher guckt man auch auf den 1 Std.-Wert nach der Glukoseaufnahme. Denn hier schüttet der Körper maximal Insulin aus und wenn der BZ hier schon zu hoch ist, ist bewiesen, dass eine gestörte Glukosetoleranz vorliegt. Übrigens ist auch das Kind daran beteiligt, den Blutzucker der Mutter mit zu regulieren, d.h. die Bauchspeicheldrüse des Babys wird schon im Mutterleib übermäßig belastet, was später dazu führen kann, selbst an Diabetes zu erkranken. Auch der noch tolerierbare Nüchternwert ist in der Schwangerschaft etwas niedriger angesetzt als wenn man nicht schwanger ist.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Kassia83 ()

  • Das kann ich ja verstehen, aber wenn der erhöhte Wert nach einer Stunde zeigt, dass etwas nicht richtig läuft, müsste man das doch nach der Schwangerschaft weiter beobachten, oder? Die Werte waren ja nach einer Stunde weiterhin schlecht, also läuft da doch weiterhin was falsch. #confused Aber nach der Geburt hat das keinen mehr interessiert, da war nur noch der (die ganze Zeit über gute) Wert nach zwei Stunden wichtig. Ich fand das schon komisch...

    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015), das im September große Schwester wird!


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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Rattenkind ()

  • ja, das sollte auf jeden Fall weiter kontrolliert werden. Nur ist eben die Diagnose eines Diabetes nicht gestellt. Selbst wenn der Wert nach 2 Std. noch erhöht wäre, aber noch in einem Graubereich liegen würde, spricht man von einer gestörten bzw abnormalen Glukosetoleranz. Die wird im Grunde nur beobachtet, nicht therapiert. Man kann nur durch gewisse Lifestyle

    -Änderungen versuchen, das ganze zu verbessern oder in Zaum zu halten. Es kann sich aber nach Jahren mit zunehmendem Alter eben dann aber ein Diabetes draus entwickeln und erst dann fängt man langsam an zB Tabletten zu nehmen.. Insulin ist der letzte Schritt.

    In der Schwangerschaft ist Insulin leider direkt die einzige Option (wenn die Werte zu schlecht sind!), weil die Tabletten nicht zugelassen sind.

    Von daher ist eine Frau mit Schwangerschaftsdiabetes schon langfristig immer mal wieder zu testen, es muss nicht der OGTT sein, es können im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen auch BZ-Nüchternmessungen bzw Hba1c-Bestimmungen sein

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Kassia83 ()

  • Ok, das was ich von Deinem Post verstanden habe, leuchtet mir ein, bloß wurde meine Freundin nicht weiter untersucht oder so. Ich glaub ich sprech sie nochmal drauf an... Danke!

    Lieben Gruß vom Rattenkind mit dem Kätzchen (10/2015), das im September große Schwester wird!


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