Bestimmte Angewohnheiten abgewöhnen

  • Hallo,


    einige Sachen erkenne ich bei uns auch wieder. Mir hat geholfen, den Fokus mehr auf das zu lenken, was meine Tochter machen darf. Bsp. Grünstreifen - nicht zu sagen, lauf da NICHT, sondern lauf bitte auf dem Weg, hier bei mir. Kleine Kinder(gehirne) können noch kein nicht, und ich hab das Gefühl in Entwicklungsphasen ist das auch bei den Größeren noch so.

    Wenn ich die Kapazität habe, versuche ich beim Reinquatschen erstmal dem Kind Redezeit zuzugestehen, wenn so dringend was gesagt werden muss. Manchmal ist es danach leichter, uns reden zu lassen. Aber nur manchmal.


    Das Phänomen, das kleine Kind süß und entzückend zu finden und vom Großen genervt zu sein, kenne ich auch. Als ob ich alle Geduld bei der Kleinen verbrauche und die Große mit fast 6 jetzt doch gefälligst nicht mehr so bedürftig sein soll. Bei uns fehlt da ganz klar das “ganze Dorf” ein Kind großzuziehen. Könnte ich die Kleine mehr abgeben, hätte ich vielleicht mehr Kapazität für die Große oder jemand anderes könnte der Großen mehr von dem geben, was sie so dringend braucht und was sie dann so sein lässt.

    Viele Grüße SonnenLotte #sonne
    mit Groß (4/12) #love und Klein (3/16) #herzen

  • Leider wird es nicht besser. Ich habe versucht, meinem Sohn mehr Aufmerksamkeit zu schenken und ihn immer extra zu kuscheln, was mit ihm allein zu machen etc.

    Heute gab es ein sehr negatives Feedback aus dem Kindergarten. Unser Sohn sei laut, wild und total überdreht. Er flöge regelmäßig raus aus der Gruppe.


    Leider muss ich diesen Eindruck bestätigen, mein Sohn brüllt nur statt zu sprechen, quatscht einfach dazwischen, hält sich an keine Regeln und macht unglaublich viel Quatsch.

    Gestern zB hat er während ich aus dem Raum war in eine Zutat fürs Abendessen gespuckt. Immerhin hat er es danach zugegeben.


    Ich habe jetzt wirklich Sorge, dass da doch mehr dahintersteckt.

  • Wegen "laut sein" - habt ihr abgecheckt ob er alles hört?


    Dazwischen quatschen ist normal. Aber das Kind sollte dann auf eine kurze Anmerkung hin warten können. Klar klappt das nicht immer, aber ab und zu? Du könntest den Kiga bitten mal eine Liste mit positiven Eigenschaften zu machen und das zu hause auch tun. Sie sollen mal 1 Woche wirklich nur positive Sachen notieren. Sich darauf fokussieren. Und dann bittest du um ein zeitnahes GEespräch. Weil die Einschulung ja naht. Mhm? Ich würde jetzt echt nochmal alles ankurbeln.. also Gespräche ect. damit ihr in der Schule einfach wisst, was los ist. Ist es normales Verhalten oder nicht. Dann kann man als Eltern auch ruhiger den Pädagogen gegenüber treten.


    Habt ihr die Kaukette ausprobiert?


    Kopfhörer?


    Macht er das eigt. schon immer im Kiga? Das laut sein? Ist er aktuell unterfordert? Gibts eine Art Vorschulgruppe oder ist er überfordert?

  • Eine Kaukette haben wir, die vergisst er aber immer irgendwo (wenn ich sie mit in den Kindi gebe, dann suche ich sie danach ewig).

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass er schlecht hört. Neulich hat er zwei Stockwerke weiter oben gehört, wie ich in normaler Lautstärke das Wort "Überraschungsei" gesagt habe. Was er hören will, hört er.


    Das mit der Liste mit positiven Dingen mache ich. Im Kindi haben wir nächste Woche ohnehin ein Gespräch, da warte ich mal ab ob da nur negatives kommt und wenn ja, dann bitte ich sie auch um die Liste.


    Was soll ich mit den Kopfhörern machen? Sie selber aufsetzen?


    Im Kindi sind meiner Meinung nach alle Kinder aktuell lauter, weil sie im Winter mehr drin sind.

    Es gibt eine Gruppe der großen Kinder, die müssen aber nicht ruhig sitzen und Aufgaben machen oder sowas. Das sind aber auch hauptsächlich Mädchen und ich fürchte, mein Sohn wird an denen gemessen und die sind nunmal etwas ruhiger.


    Über-/Unterforderung ist ein guter Punkt, aber wie merke ich das?

  • Naja mein 6 jähriger hat 4 Mal die Woche Vorschule. (Mal davon abgesehen, dass das schon wieder zuviel ist) Er braucht viel Input. Möchte Dinge machen, die andere nicht machen. Bspw. Zahlen "üben", Werken, Kunstwerke zeichnen. Aber dazu braucht es auch Anleitung.


    Wie du das merkst. Schwierig. Da kann dir sicher jemand was sagen.
    Und die Kopfhörer helfen meinen Kindern sich zu fokussieren. Weniger laut zu sein. Wenn sie halt bspw. Lük Kasten bearbeiten oder so... mal etwas basteln wollen.

  • Ich kann nichts hilfreiches zu dem Problem beitragen, wundere mich aber ein bisschen über den Kindergarten.

    Ich habe bei allen Kindergärten (habe manchmal beruflich mit Erziehern zu tun) immer mit einem zwinkernden Auge vernommen, dass die Vorschulkinder allgemein ein wenig frei drehen; dass es ihnen plötzlich viel schwerer fällt sich an die ganz normalen Regeln zu halten.


    Ich hab das immer als eine Mischung verstanden aus Lagerkoller, den dicken Max markieren, weil sie plötzlich die Großen sind und die Angst vor dem Ungewissen in Form von Schule etc.


    Selbst meine Tochter, die manchmal fast besorgniserregend regelkonform ist, hat in dieser Zeit mit ihren Freundinnen im Kindergarten gemeinschaftlich hinter die Hecke gepinkelt.

  • Habt ihr schonmal so etwas wie eine bewusste Auszeit probiert? Mit Entspannungsmusik oder so?


    Kind 1 ist ähnlich veranlagt, wenn auch nicht ganz so "krass" mit dem In-den-Mund-nehmen.


    Kuscheln ging z.B noch nie wirklich gut, weil das Kind unruhig herumjuckelt, wieder aufsteht, mir irgendwie aus Versehen wehtut...es ist leider oft ein Krampf.


    Trotzdem bemühe ich mich weiterhin, jeden Tag Körperkontakt herzustellen, denn eigentlich mag das Kind es sehr gern und fühlt sich ungeliebt, wenn ich es nicht mache.


    Mein Kind steht auch kurz vor der Einschulung und ich habe den Eindruck, dass es mit jedem Monat schlimmer wird. Zur Zeit wird unheimlich laut und oft gebrüllt; gar nicht mal aus Ärger oder Wut. Sondern offenbar als Druckabbau; das kommt dann unvermittelt, erschreckt und verärgert mich jedes Mal aufs Neue.


    Das kleine Geschwisterkind dient abwechselnd als begehrter Spielpartner oder Punchingball. Zum Glück ist es selbst sehr selbstsicher und wehrt sich. :D


    Jetzt im Winter fehlt auch verstärkt die Bewegung, obwohl wir trotz Kälte fast täglich rausgehen. Einerseits möchte das Kind Fußball spielen, klettern, fangen oder verstecken spielen. Aber an irgendwelche Regeln möchte es sich nicht halten. Freies Spiel geht daher zur Zeit wesentlich besser.


    Insgesamt schwanken wir seit Monaten zwischen "Babysein" (Kind wünscht sich zum Geburtstag einen Schnuller, will fest gehalten werden, macht nervige Babygeräusche) und "Großsein" (Kind flucht ständig, will keinen "Babykram" gucken, hört nicht auf uns).


    Im Kindergarten bereiten sie die Vorschulkinder ein wenig vor. Jedes Kind hat eine eigene Mappe und bearbeitet einmal wöchentlich ein Arbeitsblatt. Auch sonst machen die Vorschulkinder besondere Sachen, die die anderen Kinder noch nicht dürfen.


    Das Spucken hatten wir vor ein paar Wochen auch. Uns wurde nicht ins Essen gespuckt, sondern einfach von oben im Gang das Treppengeländer hinunter. Ich war absolut wütend und so richtig konnte Kind das nicht begründen, warum es das getan hat. Es hat dann die Spucke unter meiner Anleitung weggewischt und dann war es auch wieder gut.


    Ich verbuche das alles unter die Aufregung über den Schulanfang. Das ist wohl eine Mischung aus Angst, Neugier, Vorfreude...uns ziemlich anstrengend für alle Beteiligten.


    Eigentlich ist das Kind eher ruhig, sehr empathisch, liebevoll und lustig. Zur Zeit kehrt es jedoch eher die "negativen" Seiten heraus und ich versuche, das nicht allzu dramatisch zu gewichten und dem Kind sicheren Halt (Liebe und Regeln) zu bieten.

  • Mal ein ganz anderer Gedanke: Gibt es Dinge, für die dein Sohn die Verantwortung trägt?


    Ich erzähle mal von uns:

    Bei uns haben solche Phasen oft damit zu tun, dass Dechslein vom Regelnbefolgenmüssen überfordert ist und gleichzeitig unterfordert wo es um (Eigen)Verantwortung und Beziehung geht.

    Damit meine ich jetzt nicht Aufmerksamkeit zu bekommen, sondern einen Platz in der Gruppe "Familie" (oder der Gruppe "Freunde", "Kindergarten" ... etc) (neu) zu definieren.

    Ich habe die Vermutung, dass es immer wieder Phasen gibt, wo dieses ganze Gefüge über den Haufen geworfen wird und das Kind sich neu finden muss, und auch eben seinen Platz und wie es in Beziehung zu anderen steht.

    Sprich, ich bemühe mich (das im Alltag zu schaffen ist wieder was anderes, ich bin im Moment auch so eine Meckermama), das komplette Verweigern von Rücksichtnahme, Mitarbeit, etc ... nicht als gegen mich gerichtete Unfreundlichkeit zu sehen, sondern als Zeichen dafür, dass mein Kind sich damit langweilt, folgen zu müssen.

    Beispiel: Er hat einfach keinen Bock sich die Zähne zu putzen, wenn ich es sage, weil es ihn unterfordert, nur stumpf meinen Anweisungen zu befolgen (und gleichzeitig auch überfordert). Wenn er dafür aber Verantwortung übernimmt - also selbst dran denken, was abends alles getan werden muss, wenn ich "Zeit für's Bett" sage, dann selbst die Zähne zu putzen, auf Toilette zu gehen, etc ... Schlagfanzug anzuziehen und mich dann "abzuholen" für die Gutenachtgeschichte - beschäftigt ihn das erstens, es fordert ihn auf verschiedenen Ebenen, er fühlt sich auch ernster genommen und hat eine Chance seine Rolle im Familiengefüge zu erspüren, weil er sich nicht nur darauf verlassen darf und muss, dass er wie ein Computerspielmännchen von A nach B nach C gelenkt wird (ganz böse überspitzt formuliert).

    Ich ertappe mich in solchen Phasen leider dabei, dass ich nur noch Anweisungen gebe und ihn auch vieles gar nicht selbst machen lasse, weil es schneller und unkomplizierter und ohne Diskussion bzw. mit weniger Gemecker funktioniert, wenn ich mich drum kümmere. Das ist manchmal auch wichtig für zeitliche Abläufe und den Familienfrieden, aber eigentlich glaube ich, es verschärft die Problematik. Und da muss ich, für mich, in erster Linie an meiner Gelassenheit arbeiten und meine Prioritäten auch immer wiede rneu überdenken. Und mir bewusst mache, dass ich mich in solchen Phasen sehr verkrampfe, weil für mich dieses Umwerfen von vielen Routinen sehr anstrengend ist und mich auch verunsichert. Für ihn ist das sicht nicht anders.


    Wie geht er denn mit dem jüngeren Geschwister um?

    Dechslein blüht momentan immer auf, wenn er sich um ein kleineres Kind / ein Tier kümmern darf.

    Wer sagt eigentlich, dass die Schildkröte unter dem Panzer keine Flügel versteckt?


    Dechslein: 7/2013

  • Es tut schon gut zu lesen, dass es nicht nur uns so geht.

    Ich habe noch eine Frage zu der "Auszeit": wie genau würdet Ihr das gestalten? Wir machen das schon mal, dass das Kind Hörbuch hört und Lego baut. So in etwa oder nochmal anders?

  • Es tut schon gut zu lesen, dass es nicht nur uns so geht.

    Ich habe noch eine Frage zu der "Auszeit": wie genau würdet Ihr das gestalten? Wir machen das schon mal, dass das Kind Hörbuch hört und Lego baut. So in etwa oder nochmal anders?

    Ich weiß es selbst nicht so genau. :D

    Ich habe das noch nicht probiert; habe es aber von einer anderen Mutter gehört und im Hinterkopf für uns behalten.


    Hörbuch hören und Lego bauen ist normaler Alltag und kann ja auch jederzeit durch Telefon, Geschwisterkind etc. unterbrochen werden.

    Eine Auszeit stelle ich mir so vor, dass es wirklich keine Ablenkung von außen gibt und das Kind einfach nur im Arm gehalten wird, oder man liegt nebeneinander und hört eine Entspannungs-CD...sowas in der Art. Da kann man ja auch das Kind befragen, was ihm vielleicht gut tun würde.


    Im Kindergarten machen sie mehrmals in der Woche mit verschiedenen Kinder eine Traumreise. Dazu gehen sie in einen speziellen Raum, wo man auch den Lärm nicht so hört. Die Erzieherin erählt eine schöne Märchengeschichte oder spielt eine Meditations-CD für Kinder ab. Einmal bekamen sie jeder ein Gummibärchen und sollten das ganz bewusst und lange im Mund betasten und bewegen. Kam auch gut an. :D


    Mehr Veranwortung übertragen ist auf jeden Fall auch eine gute Idee. Leider kommt es zumindest bei uns dann oft vor, dass das Kind gleich verweigert, weil es nicht daran scheitern mag oder sich dafür anstregen müsste. Es darf also nicht zu anspruchsvoll sein.


    Kind 1 kümmert sich auf jeden Fall gerne: Eine ganze Plüschfamilie aus diversen Tieren, eine eigene Zimmerpflanze oder ein Kresseschälchen am Balkon, Tisch decken oder im Hof mit der Kehrmaschine durchgehen....

  • Meinst Du, es könnte seitens des Kindergartens auch klassische Gender-Kacke im Raum stehen? Der Wunsch danach, laute, wilde, quatschmachende, schießende Jungs mit Pipi-Kacka-Humor würden zu ruhigen Mädchen werden, die basteln und Feen-Rollenspiele machen? Ich frage deshalb, weil das von Dir geschilderte Verhalten Deines Sohnes für mich nicht ungewöhnlich klingt. Ich kenne das von meinem 5 1/2-Jährigem und diversen seiner Freunde ähnlich.

  • Wir haben sowohl im Kindi als auch zuhause einen Ruheraum, der für den Rückzug genutzt werden kann. Mit Meditiations CDs hat mein Sohn es nicht so, dafür hat er tatsächlich zu viele Hummeln im A*. Hat er von mir.

    Verantwortung ist eine sehr gute Idee. Da macht mein Sohn auch schon viel, aber ich gehe mal in mich ob mir noch mehr einfällt.

    Meinst Du, es könnte seitens des Kindergartens auch klassische Gender-Kacke im Raum stehen? Der Wunsch danach, laute, wilde, quatschmachende, schießende Jungs mit Pipi-Kacka-Humor würden zu ruhigen Mädchen werden, die basteln und Feen-Rollenspiele machen? Ich frage deshalb, weil das von Dir geschilderte Verhalten Deines Sohnes für mich nicht ungewöhnlich klingt. Ich kenne das von meinem 5 1/2-Jährigem und diversen seiner Freunde ähnlich.

    Ein bisschen sicher ja, weil wir in der Altersgruppe so viele Mädchen haben. Aber wir haben im Kindi die ungewöhnliche Situation, dass wir dort mehr männliche als weibliche Erzieher haben, deshalb würde ich grundsätzlich eher meinen, dass es nicht so ist.

  • Ich kenne Deinen Sohn im Gegensatz zu Dir nicht und finde es anhand Deiner Schilderungen schwer zu beurteilen, ob der Kindergarten maßlos übertreibt, weil sie lieber ein pflegeleichteres Kind hätten, oder ob da mehr dahintersteckt. Hast Du denn das Gefühl, der Kindergarten übertreibt und sieht nicht, dass die Vorschulkinder (das wird bei uns auch so gesagt) eben manchmal freidrehen, wie es SunSee beschrieben hat? Oder findest Du das Verhalten Deines Sohnes selbst nicht nur stressig, sondern auch auffällig? Kannst Du Dir vorstellen, dass er im Sommer zur Schule geht? Ich würde vielleicht mal jemanden, auf dessen Meinung ich Wert lege (vielleicht eine gute Freundin mit Kindern?) fragen, wie sie das sieht.


    Sicher keine einfache SItuation, ich wünsche gute Nerven!

  • Frau Dechse deinen Beitrag finde ich bedenkenswert! Danke dafür. Ich kann ganz viel für mich rausnehmen.


    Ansonsten kann ich aus mittlerweile 14 Jahren Arbeit mit Kindern unterschreiben, dass vorschulkinder grad zwischen Weihnachten und Pfingsten außer Rand und Band sind. #haareIgnorieren Dinge, die vorher nie zur Debatte standen, sind nicht zu bremsen, extrem bewegungsfreudig, wissensdurstig, diskutierfreudig.

    Das gibt sich in der Regel etwas, wenn die Einschulung greifbar wird, also im Mai, Juni...

    Und ebbt erst im 2. Halbjahr in der ersten Klasse so richtig wieder ab.


    So sind nicht alle Kinder. Aber in den Gruppen sind die Tendenzen so eindeutig.

    Ich Krieg jedes Jahr graue Haare in der Zeit jetzt:D

    Mit einem Osterhäschen reich beschenkt ❤️

  • Oh ich hatte Frau Dechse s Beitrag gar nicht gesehen weil er sich mit meinem überschnitten hatte.

    Hab eben die Erzieherin nochmal angesprochen, die meinte das war eher im Sinn von „es ist nur eine Phase“ gemeint und auch an der viel-drinnen-Situation liegt und dass mein Kind wenn es aufdreht immerhin immer lieb bleibt und nie böse wird oder gegen andere geht. Also hat sie es sowohl relativiert als auch was positives gefunden.


    Das mit mehr Verantwortung werde ich aber dennoch versuchen, ich bleibe da auch immer auf nem Stand stehen wenn es grade läuft und vergesse, dass das Kind sich weiterentwickelt.

  • Wackeln die Zähne wackelt die Seele - das traf auf uns echt zu. Heute bspw. durfte mein Vorschulkind alleine nach Hause kommen. Bzw mir entgegen laufen. Mein Gott, ganz alleine (davor immer mit Kind 1). Wie stolz und groß es da war.


    Raus gehen ist auch ganz wichtig.

  • Nein das ist leider nicht möglich da es grade bitterkalt ist hier und die Kinder selber entscheiden dürfen, ob sie rein oder raus wollen (und bei den Temperaturen haben sie halt nicht so viel Lust). Dann glucken die halt wenn grad kein Ausflug ist alle in unserem Mini-Kindi aufeinander.

  • Das mit dem rausgehen ist grad schwierig für mich, weil der Mops nach dem Kindi meistens ganz arg durch ist und schlafen und heim mag.

    Ich hab grad Frau Dechse s Beitrag mit meinem Sohn und meinem Mann besprochen. Wir werden das heute Abend so machen und ihn mal allein machen lassen. Er freut sich da auch schon drauf.

    Er macht hier auch schon echt viel selber und ohne dass wir das sagen müssen, zB Spülmaschine ausräumen, zum Bäcker gehen, mir Frühstück ans Bett bringen (ok das bestand nur aus einem Apfel aber der war immerhin aufgeschnitten).


    Und er ist tatsächlich ein super großer Bruder und auch mit anderen kleinen Kindern immer sehr rührend.