Wie viel Tv - Bzw medien haben eure Kinder?

  • Da habe ich sofort schlechtes Gewissen... aber ich pack das gerade nicht anders..

    Habe ich auch immer. Aber wenn ich krank bin, habe ich nicht immer die Kraft, auf meinen Prinzipien zu bestehen, dann hoffe ich, dass die 360 Tage im Jahr, wo ich Medien reglementiere, ausreichend sind, um die Kinder zu verantwortungsvollem Umgang zu erziehen.

    diese Astrid-Lindgren-Klassiker, müsste die nicht jedes Kind kennen? Oder Star Wars oder Hatrry Potter?

    Müssen tut man gar nichts. Wenn schon TV dann gern sowas wie Astrid Lindgren, aber ich denke nicht, dass es zur Allgemeinbildung gehört.
    Harry Potter kennen meine auch nicht, ein Freund hat schon mehrere Teile davon gelesen und will jetzt immer nur Harry Potter spielen, das finden meine beiden voll doof. Aber sie wollen deshalb jetzt gar nicht Harry Potter gucken oder lesen, sie wollen, dass der Freund mal das Thema wechselt.

  • ...also Astrid Lindgren Filme schauen sowohl Oma als auch ich gerne. Aber das ist wohl Nostalgie, meine Kinder finden die öde. Das ist auch kein Wunder, die sind ja Alle ca. 40 Jahre alt und ich kann mich noch gut erinnern, wie öde ich es als Kind fand, wenn meine Mutter Ihre Kinderfilme, Lassie und Flipper, mit mir schauen wollte.😉

  • Meine Kinder sind 5,7 und10 Jahre alt. In jeden Ferien dürfen sie einen Film schauen, der dann als Kinoabend mit leckerem Essen, knabbereien etc. gefeiert wird. Unter der Woche gibt es maximal ein Hörspiel pro Tag. Am Wochenende hören sie morgens und mittags ein Hörspiel.

    Bei Großeltern-Übernachtungen dürfen sie mit Opa Fußball gucken und zur WM schauen wir gemeinsam wenn es passt.


    Ich bin da total streng, weiß ich. Hat verschiedenste Gründe. Passt aber hier für alle gut.

  • Mmh. Ich reglementiere das überhaupt nicht. Die Große guckt manchmal Teeniekram bei Youtube, ich würde mir da komisch vorkommen wenn ich da eingreife. Am Handy ist sie aber selten. Die anderen gucken mal nen Film, Fernsehen gar nicht, ich gucke selbst auch nur Nachrichten und seltenst mal was anderes. Sie spielen aber auch bei schlechtem Wetter WiiU( und ich mit #angst).


    Aber sie spielen auch sehr sehr viel, quasi 2 Drittel der freien Zeit im Moment, Playmobil und malen und basteln für ihre Playmowelt und am Allerliebsten sind sie draußen auf dem Hof oder Spielplatz. Und solange das so ist, finde ich das total ok.

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    Midna2 ist Midna nur in schusselig #rolleyes

    Schon länger dabei

  • Bei uns ist es mit den 4 und 6 Jahre alten Kindern eher ungeregelt. Ich mag da bei uns keine festen Zusagen oder Verbote aussprechen. Das geht eher so nach Bedarf (der Kinder und von uns...).

    Wenn es zeitlich gerade passt, dürfen sie oft Sandmann gucken. Und - relativ neu und für uns soo herlich entspannt: am Wochenende kuscheln sie sich Morgends öfters zusammen aufs Sofa und gucken Astrid-Lindgren während wir noch ne Runde alleine im Bett kuscheln können#super

    Hörspiele gibt's meist bei längeren Autofahrten und eher selten kriegen sie auch mal ein Handy oder so in die Hand. Da haben wir allerdings keine extra Kindersachen installiert.


    Allgemein auch beim Papa mehr, als wenn ich da bin. Er Nutz Medien aber auch selber wesentlich mehr als ich.

    "Konzentrier dich auf die kleinen Dinge und mache die gut!"

  • beide Kinder (7 u 10) haben 60 Minuten Medienzeit (Tablet, Handy, Nintendo oder TV) pro Tag. Am Wochenende 2x 60 Minuten bzw evtl. Filmabend oder so.

    Wer laufen kann, der kann tanzen ~ wer reden kann, der kann singen!

  • Hier gibt es Fernsehen (nicht klassisch, sondern z.B. Serien über Kika.de oder Filme aus der Bücherei) und spielen an Computer oder Tablet nur an Tagen ohne Schule (früher Kindergarten).


    Musik hören und Hörspiele begrenzen wir nur selten.

  • Für mich nicht, Gra

    Im Alter meines Großen (10,5), hatte ich schon eine Kompaktanlage und Musik spielte in meinem Leben eine große Rolle - mein Sohn, der im Gegensatz zu mir ja auch noch musikalisch ist und im Chor singt, hat einen MP3-Player und ganz okaye Boxen, also das 2018-Äquivalent. ;) Das limitiere ich überhaupt nicht. Auch Hörbücher. (Wobei, abends im Bett bestehe ich auf maximal 45 Minuten, weil der Kerl sonst auch vier Stunden sowas wie Eragon hören würde, der Geschichtenjunkie.)


    Fernsehen gibt‘s bei uns in Ermangelung des Anschlusses gar nicht, BluRays oder Netflix oder XBox nur am Wochenende aber dann auch mal zwei Stunden am Stück und abends trotzdem noch Familienkino. Wobei die Glotze oder die Konsole im Normalfall sofort ausgemacht werden, wenn sie merken, dass die Kumpels draußen in der Straße kicken oder werfen. Solange das so ist, will ich entspannt bleiben. :)

    Trillian grüßt






    “Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?“ (Douglas Adams)

  • Die einzige Begrenzung in Sachen Musik ist der Ort, wo sie gehört wird. Unser Musikgeschmack ist recht verschieden :D


    Bei Hörbüchern zum Glück nicht aber in Schultagen ist damit um 21 Uhr Schluss. Wobei ich im Moment das Känguru schon mal ausm Zimmer schicke#rolleyes (beide hören seit Monaten Känguruchroniken rauf u runter. Obwohl ich sie angesteckt habe, geht es mir manchmal auf den Keks)

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • Musik und Hörspiele werden nicht begrenzt :)


    Aver so wie bei fibula müssen die Jungs meist in ihren Zimmern ihren, da der Geschmack sehr unterschiedlich ist.

    Ich höre selbst viel über Kopfhörer.

    Wer laufen kann, der kann tanzen ~ wer reden kann, der kann singen!

  • Ich bin der Meinung, dass die Kinder die Handhabung der Medien von den Eltern abgucken.
    Als unsere Kleine zu Welt kam, haben wir das regulläre Fernsehen abgeschafft. Tagsüber schaffen wir es eh nicht, dieses zu schauen.

    Alles, Radio und Fernseher gucken, läuft über Internet und das letzte meistens abends, wenn unser Sonnenschein schon schläft.

    Ansonsten schaut sie morgens, solange Mama sich sammelt, eine Viertelstunde Zeichentrickfilme über Youtube und abends vor dem Schlafengehen einen.

    Das war's. Mal schauen, wie es weiter geht.

    Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden.

    Aber man kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen.

    Leo Tolstoy

    <3

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  • Bei uns ist die Zeit überhaupt nicht reglementiert (Tochter ist viereinhalb), wohl aber der Inhalt.


    Wenn sie kommt und fragt, ob sie was gucken darf, dann setzen wir uns zusammen hin und suchen was aus (wir gucken nur über Netflix oder Youtube). Sie ist zufrieden mit den Serien, aus denen sie auswählen darf (das sind so Sachen wie Löwenzähnchen, Sendung mit dem Elefanten, Baba und Oona und Peppa Wutz). Wenn sie fragt, ob sie was am Tablet spielen darf, darf sie auch. Da haben wir so 5 verschiedene Spiele für sie drauf, die Raupe Nimmersatt App, die Sendung mit dem Elefant-App, die Miffy-App und noch was, wo man mit Figuren so eigene Filmchen drehen kann mit Musik und so und die danach angucken kann.


    Ich sage nur nein, wenn wir gerade was anderes vorhaben oder einen Termin haben und abends vorm Schlafengehen, da biete ich dann alternativ Bücher an, was sie immer gut findet..


    Wenn ich sie lassen würde, würde sie wohl auch 6 Stunden am Stück an Tablet und TV verbringen, damit meine ich: Ich biete ihr einfach Alternativen an, aber verbiete nicht. Nach zwei Folgen Löwenzähnchen sage ich zum Beispiel: Hast du Lust, nach der Folge mit mir zu basteln/raus zu gehen/zu kochen/Lego zu bauen/was auch immer? Und in 99 Prozent der Fälle sagt sie ja.


    Für uns klappt das gut, und hat zur Folge, dass sie schonmal vier Stunden am Tag was am Bildschirm gemacht hat (v.a. wenn es mir nicht gut ging), aber auch schon mal drei Wochen nix. Es wird einfach, wie bei den Erwachsenen, nach Bedarf entschieden.



    Wenn sie sich nicht mehr davon loseisen könnte und auf all meine Alternativangebote nicht eingehen würde und man das Schauen oder Spielen immer nur mit Streit beenden könnte, dann müsste ich mir wohl was anderes überlegen. So prinzipiell verteufel ich aber Medien nicht, und ich denke auch nicht, dass Bauklötze bauen per se wertvoller ist als eine Sendung schauen. Ich denke, es kommt auf das Maß an. Solange sie begeistert zehn Bücher hintereinander anschaut, fröhlich draußen ist, gern ihre Freunde trifft, viel Spaß beim Malen hat etc., kann sie meinetwegen so viel (Ausgewähltes) schauen wie sie will.



    Ich durfte als Kind eine Stunde in der Woche fernsehen, bis ich zehn war oder so. Als Teenie war ich extrem fernsehsüchtig, ich bin von der Schule gekommen und habe bis zum Abendessen Talkshows und Richtersendungen geguckt (wieso auch immer, heute versteh ich es auch nicht mehr #hmpf) und bin teilweise sogar früher aufgestanden, um noch TV gucken zu können.

    kLeiN- uNd GrOß-SchrEibUnG hat mein Handy gefressen...