how to save a life.....glücklicher Ausgang

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team
  • Schön, dass das so gut gelungen ist! Ich hoffe, dem Geretteten geht es gut und er wird wieder gesund?


    Meine Nachbarin hat sich über ihrem Herz eintätowieren lassen und erzählt auch überall, dass sie NICHT reanimiert werden möchte, im Falle eines Falles.


    Ihre Mutter war nach einer Reanimation 15 Jahre ein Pflegefall und das möchte sie weder ihren Kindern, ihrem Mann noch sich selbst zumuten.

  • elena Das mit der WA ist eine gefährliche Halbwahrheit: https://www.mimikama.at/whatsapp/selbsthilfe-herzinfarkt/


    Zitat

    Hinweis: „Diese Hustentechnik gibt es zwar, aber sie kann nur bei gutartigen Herzrhythmusstörungen helfen. Bei einem Herzinfarkt kann sie schädlich sein…“ sagt Dr. Felix Post, Kardiologe und Intensivmediziner der II. Medizin der Universitätsmedizin Mainz.

    Das einzig Richtige sei in den Augen des Mediziners, den Notarzt zu verständigen.

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

  • Meine Nachbarin hat sich über ihrem Herz eintätowieren lassen und erzählt auch überall, dass sie NICHT reanimiert werden möchte, im Falle eines Falles.

    Das finde ich mal eine gute Idee!

    Denn es wird im Akutfall niemand im Portemonnaie nach einer Patientenverfügung suchen :)

  • Meine Nachbarin hat sich über ihrem Herz eintätowieren lassen

    In einer "Bones"-Folge gab es mal eine Frau, die das auch hatte. Finde ich ja interessant, dass es auch in echt Leute gibt, die das machen.


    Beste Grüße

    Sabine

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • bringt nur garnichts.


    Kommt man als Notarzt zu einem Patienten, und eine Rea ist indiziert, wird man dir auch beginnen.


    Ich kann ja nicht davon ausgehen, daß das die aktuelle Meinung ist. Vielleicht hast der Mensch seine Meinung geändert?

    Im Zweifel für das Leben.


    Was nicht heißt, dass ich es richtig finde, jeden Patienten auch gegen seinen Willen wiederzubeleben. ich habe mich oft genug im beruflichen Kontext dagegen entschieden.


    Aber eine Rea nicht durchzuführen wegen eines Tattoos, finde ich ethisch nicht richtig. Auch rechtlich ist es so geregelt.

  • Hinzu kommt noch, dass die meisten ja keine Vorstellung davon haben, dass es DIE Reanimation und DIE kausalen Folegen nicht gibt.

    Reanimation von vorn herein kategorisch auszuschließen, zeugt in erster Linie von Unkenntnis und/oder einer so starken Berührungsangst mit dem Thema, das keine Differenzierung möglich ist.

  • danke! das sind auch meine aktuellen kenntnisse.


    die frage ist immer, wie kommt man zu der aktuellen meinung? denn auch eine PV im portemonnaie ist ev. nicht aktualisiert. der patient selber kann nicht mehr auskunft geben... ethisch ein schwieriges thema.

    zwei tolle Jungs: 17 + 22 Jahre alt #banane

  • Naja, die Patientenverfügung kann man ja mit Datum aktualisieren, das ist ja auch sonst üblich .

    Vielleicht sollte man dann beim Tattoo auch immer wieder ein neues Datum dazu stechen lassen #zwinker


    Schade, dass es da keine Möglichkeit der Selbstbestimmung gibt..

    Und ich denke auch nicht, dass der Wille unbedingt mit Unkenntnis zu tun hat.

  • Naja, die Patientenverfügung kann man ja mit Datum aktualisieren, das ist ja auch sonst üblich .

    Vielleicht sollte man dann beim Tattoo auch immer wieder ein neues Datum dazu stechen lassen #zwinker


    Schade, dass es da keine Möglichkeit der Selbstbestimmung gibt..

    Und ich denke auch nicht, dass der Wille unbedingt mit Unkenntnis zu tun hat.

    doch eben, nicht aktualisierte PV sind klinikalltag und sehr üblich. wird zwar oftmals mitgebracht oder nachgereicht, aber aktuell ist sie sehr oft nicht. das ist zumindest meine erfahrung. bei nicht grad akuter lebensgefahr und ansprechbarkeit des patienten wird dies natürlich entsprechend gemeinsam angeschaut und ev. angepasst und dann neu unterschrieben. es kann sein, dass man unter den "neuen" umständen seine meinung ändert, details anders möchte und es darum wichtig ist, die möglichkeit des überdenkens zusammen mit fachpersonen zu bekommen.

    der REA-Status wird bei jedem klinikeintritt innert kürze entschieden.

    am schwierigsten ist es bei personen wie in diesem fall, die nicht mitentscheiden können. auch ich kenne jemanden, der seine reanimation schwerstens bereut und seit jahren darunter leidet. auch sei konnte nicht mitbestimmen, weil es ein medizinischer notfall "draussen" war.

    zwei tolle Jungs: 17 + 22 Jahre alt #banane

    2 Mal editiert, zuletzt von lunita ()

  • Ich meine auch gar nicht unbedingt Unkenntnis. Vielleicht ist es auch der Unterschied zwischen Theorie und Praxis? Im Ernstfall hängen doch einige an ihrem Leben, die sich vorher eher rigoros positioniert haben.

    Das ganze Thema ist ethisch total schwierig, aber in beide Richtungen.

  • lunita

    Du lebst in der Schweiz?

    In Deutschland ist das leider ein sehr vernachlässigtes Thema. Ich hasse den Satz "DNR bis jetzt noch nicht besprochen" #nein


    Ich stehe inzwischen auf dem Standpunkt, im Notfall schnell und aggressiv zu "retten". Wichtig ist dann hinterher auch ein Ende finden zu können. Je nach Ergebnis der Rettungsmassnahme und vermutetem Patientenwunsch.

    großer Sohn (1/08) und kleiner Sohn (6/15)

    Einmal editiert, zuletzt von Thisbe () aus folgendem Grund: Zitat nicht hinbekommen

  • Ich meine dass diese ethische Diskussion doch erst vor kurzem wieder geführt wurde?


    Und da ging es um die Rechtsverbindlichkeit. Die man eben aus einer Tätowierung nicht ableiten kann. Im Zweifelsfall könnte auch jemand eine Wette verloren haben.

  • Und da ging es um die Rechtsverbindlichkeit. Die man eben aus einer Tätowierung nicht ableiten kann. Im Zweifelsfall könnte auch jemand eine Wette verloren haben.

    Für mich wäre das ja schon eine geeignete und beachtenswerte Ansage. Wie viel deutlicher und dauerhafter kann man denn ausdrücken, was man will?


    Wer meint, damit Schindluder treiben zu müssen (Wette verloren) oder zu schludern (nicht auf den neuesten Stand gebracht) hätte dann in meinen Augen einfach Pech. Das ist dann ja nicht so was wie den Namen des Verflossenen auf dem Oberarm zu haben, sondern da dürfte jedem Träger eines solchen Tattoos schon klar sein, dass das auch schiefgehen kann, wenn man seine Meinung ändert und das dann im Notfall jemand liest. Ich jedenfalls würde mich danach richten, wenn ich jemanden reanimieren wollte und so ein Tattoo vorfände (aber ich bin ja auch Privatperson, woher soll ich die Gesetzeslage so genau kennen).


    Aber ist ja klar, dass unser Gesetzgeber das anders sieht als ich. Wie fast immer, wenn es um selbstgewählten/selbstverantworteten Tod geht. Vielleicht sollte ich wieder in die Niederlande ziehen, wenn ich alt bin.


    Beste Grüße

    Sabine

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Jetzt muss ich das mal hochschubsen


    Eben schreibt mir ein Kollege: "Du wirst gesucht"

    Ich so "Wie was??"

    Er schickt mir einen Facebook-Link, wo die Frau des Patienten uns sucht


    Er will sich bedanken


    Und ich krieg grad das grinsen nicht aus dem Gesicht. Es ist sooosososooo schön dass er offensichtlich das ganze ohne Schäden überstanden hat.....Ich habe ein Leben geredet und eine Familie noch dazu :D

    Mäh! mit Pubertier (12/04) und kleinem Räuber (07/14)