Grippe und Milchstau....oder Brustentzündung?

  • Örgs. Ich liege seit gestern darnieder und da ich keine Nähe und keine fitzige Schnecke ertragen konnte war das Stillverhalten so lala.


    Mir geht's elend. Klar. Aber muss ich mit der Brust zum Notdienst? Unter normalen Umständen lege ich da einfach häufiger an. Im Moment kann ich nicht differenzieren woher das Elend kommt. Ob "nur" Grippe oder mehr.


    By the way. Mein Hals sieht aus als hätte ich Mumps.=O

  • Das klingt aber alles garnicht gut. Kannst du einen Arzt zu dir kommen lassen? Es gibt doch diese Bereitschaftsnummer. Vielleicht weis die eine Räbin hier?

    Auf jeden Fall wünsche ih dir gute Besserung!

    Mit großem Kind (2008) und kleinem Kind (2018)


    Meist vom Handy aus im Forum unterwegs. Tippfehler sind garantiert.

  • Ja. 116117. Aber in meinen Breiten muss man viel Glück haben, dass einer Hausbesuche macht. Oft gibt es nur die Bereitschaft in der Klinik. Und da sitzt man realistisch ein zwei Stunden.

  • Zur Arztfrage kann ich nicht viel sagen aber bei mir half bei Milchstau neben dem Stillen noch das Kühlen der Brust mit Kühlpack und die Anwendung von Quarkwickeln auf der Brust (Brustwarze aussparen), Wickel mit Weißkohl gehen auch. Letzteren kriegt man hier Notfalls am Wochenende auch beim griechischen Restaurant.

  • frag denise im stillforum, die kann bestimmt Tips geben!


    gute Besserung.

    Nur eines nimm von dem, was ich erfahren:
    Wer du auch seist, nur eines – sei es ganz!
    (mascha kaleko)

  • Bei einer Mastitis kann man kleine Knötchen in der Brust tasten. Stillen (Kind mit dem Kinn zum Knötchen positionieren) verschafft fast ein Gefühl der Linderung. Bitte geh zum Arzt! Gute Besserung!

  • lass dir Liebe Grüße hier, das klingt schrecklich #flop

    Pumpe ausleihen?

    Deine minikröte ist ja so alt wie meine und ich saß kürzlich 2 Ärzten gegenüber die 0 Verständnis dafür hatten, dass ich noch stille. Ich hoffe bei euch sind die Ärzte bissl besser drauf#hmpf echte grippe wäre GESTERN! ein Fall für Notdienst gewesen zwecks antiviraler Medikamente die morgen nutzlos sein werden. Wenn brust dazu kommt, lieber zum dok...

    Respice post te, hominem te esse memento.

    Einmal editiert, zuletzt von Ringelblume ()

  • Ich hatte einen phantastischen und sehr zugewandten Arzt hier mit Hebamme im familiären Umfeld.


    Er war sich der Problemlage vollumfänglich bewusst. Die Kinder haben ihn übrigens angeschaut wie den Weihnachtsmann.


    Und er hat vorsichtig Entwarnung gegeben. Nach einer Nacht voller abgefahrener Fieberträume und ständigem Wechsel zwischen Sofa und Familienbett mit hustender Schnecke hat sich die Brust auf schmerzhaft aber nicht mehr ganz so kritisch zurecht geruckelt. Gott sei Dank!


    Ich habe gefragt, ob man angesichts Grippe vorsorglich Antibiotikum nimmt wenn sowas im Raum steht. Aber er meinte nur, ich könne Fieber senken....sonst nix.


    Hat Paracetamol empfohlen und gemeint es könnte gut zehn Tage dauern.


    Mein Mann ist gerade sehr begeistert...


    Danke für die Antworten hier. War schon gut mit Arzt. Im Zweifel hätte ich eben Penicillin genommen.

  • Ja. Es geht mir auch schon erheblich besser solange ich nicht aufstehe. Allerdings stille ich unter Schmerzen fast stündlich die Brust ab.


    Und ich mache immer wieder die Augen zu. Hab jetzt aber auch zwei Tage fast durchgeschlafen.

  • Gute Besserung! Was machst du für Sachen #haare

    Mit einem Osterhäschen reich beschenkt ❤️

  • mir wurde gesagt, dass der Übergang zwischen Milchstau und Brustentzündung fließend ist.

    Ich hatte schon mit Milchstau ähnliche Symptome wie mit einer Erkältung (Gliederschmerzen, Schüttelfrost). Ebenso hatte ich kürzlich zu einer Erkältung einen Milchstau. Irgendwie ließ sich dass dann auch nicht so genau auseinander halten.

    Zwei Tage durch schlafen klingt heftig. Ich hoffe, es wird bald besser.


    Wenn dir die Brust beim Stillen so weh tut, habe ich vielleicht einen Tipp:

    Vor dem Stillen erst einmal die Brust massieren.

    Dann mit der Hand etwas ausstreichen. Vor allem da, wo es weh tut.

    Und ich schau dann immer, ob denn wirklich was aus dem betreffenden Milchkanal raus kommt. Ist es ziemlich gelb und zäh? Dann weiter ausstreichen. Manchmal hab ich das Gefühl, dass das Baby davon nicht genug weg saugt, weil ja die Milch noch aus den anderen Kanälen kommt. Und dann tuts weh beim Stillen.

    Wenn da nichts raus kommt, ist der Kanal vielleicht verstopft. Dann bin ich da mittlerweile sehr hinterher, dass ich das weg bekomme beim Ausstreichen. Denn da gibts hintendran bei mir ordentlich Druck, und es kann ja nichts abfließen.


    Und nach dem Stillen streiche ich dann nochmal in eine Mullwindel aus. Einfach, dass möglichst viel von dem gelben Zeug raus kommt. Denn je zähflüssiger das ist, umso schwieriger gehts raus.


    Das sind jetzt meine Erfahrungen. Keine Tipps von einer Stillberaterin o.ä. Einfach nur, was mir geholfen hat.


    Ach ja: Und ich nehm Ibuprofen. Dann tut das Stillen nicht so weh und es ist ja auch entzündungshemmend. Ich bilde mir ein, dass das auch dem Milchstau gut tut.


    Ich wünsche dir gute Besserung!

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Ergänzend zu allem oben gesagten: Brust vorm Stillen anwärmen (Körnerkissen in BH oder so), zwischen dem Stillen kühlen (Wenn die Energie für Weißkohl nicht reicht, dann Kühlpacks in den BH) und im Vierfüßlerstand stillen. Kind auf den Boden legen und im Vierfüßlerstand drüber beugen, so dass das Kinn des Kindes zur schmerzhaften Stelle zeigt.

    Hat zwei Vorteile, einmal man kann das Kinn beliebig positionieren und zum zweiten werden so alle Milchkanäle frei, nix ist abgedrückt oder so.


    Gute Besserung!


    Tante Edit sagt: Wenn der Kreislauf es mit macht, streich unter der Dusche aus. Das funktioniert meist besser als am Sofa oder so.

  • Örgs. Danke nochmal.


    Aber gerade ganz beschissene Problemlage. Nun Kind durchgestillt, da es sonst nur hustet. Aber komme selbst nicht zum schlafen. Habe mich heute bis auf wenige Inseln zum wach sein gezwungen, um wieder in einen normalen Takt zu kommen. Pustekuchen.


    Nun liege ich wieder auf der Couch und höre nebenan die Schnecke husten. #heul