Warum habt ihr aufgehört, Kinder zu bekommen? Bzw. Warum werdet ihr aufhören?

  • Nur zwei erstmal, weil zu anstrengend.

    Eigentlich wollten wir mal vier.

    Mal sehen, ich hab ja noch Zeit.


    Der Große braucht uns aber viel, wir würden ihm jetzt gar nicht gerecht werden mit weiteren Geschwistern. Und er selbst hat auch - sehr ernst - darum gebeten, dass wir keine Babys mehr bekommen sollen.

  • 1b+e (beides ankreuzen ging nicht)

    Für meinen Mann wäre ein weiteres Kind das dritte gewesen, das wäre finanziell schon schwieriger zu stemmen gewesen. Da ich dann 40+, wollten wir auch das Schicksal nicht mehr herausfordern.


    Meine Kleine sagte zudem immer, sie wolle kein Geschwisterchen. Das ist auch durchgehend so geblieben. Alleine sicher kein ausschlaggebender Grund, aber in Summe fühlte nur ein gemeinsames Kind sich für uns richtig an.


    Mit zunehmend abnehmender Baby-Hormonflut nahm übrigens der Kinderwunsch kontinuierlich ab. Kurz nach der Geburt war die Bereitschaft für eine Nr. 2 tatsächlich am größten.

  • Wir erwarten gerade unser viertes Kind und mein Mann und ich sind uns sehr sicher, dass die Familienplanung damit abgeschlossen ist. Diese Schwangerschaft ist doch eine große Belastung sowohl für uns Eltern als auch für unsere Kinder. Wir haben auch keine familiäre Unterstützung zum Ausgleichen. Mit einem Kind mehr wäre eine weitere Schwangerschaft sicherlich noch schwieriger. Und wir werden halt auch nicht jünger und belastbarer. #schäm


    Wobei ich mir ein weiteres Kind an sich durchaus noch vorstellen könnte. So im Alter von 2 bis 3 Jahren fertig geliefert. #freu

    Bei einer ungeplanten Schwangerschaft würde ich mich für das Kind entscheiden. Aber bewusst und geplant darauf einlassen nicht mehr.

  • Das Gefühl von "wir sind komplett", ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das jemals haben werde. Es werden Vernunftsgründe sein, 1. meine Gesundheit. Dieser Grund spielt leider eine starke Rolle weil es waren deswegen alles stark überwachte Risikoschwangerschaften. 2. mein Alter (was Punkt 1 noch verschärft). 3. Belastung - das Drumherum mit vielen Kindern ist nicht zu unterschätzen. Diese Gründe spielen bereits eine starke Rolle, ob es eine Nr. 5 noch geben wird - eher nicht trotz Kinderwunsch. Mehr als 5 könnten wir auf keinen Fall haben, das Auto ist dann voll ... (und die Gründe unter 1. und 2. sind zu gewichtig).

    Liebe Grüße, Lillian

    "Okay Hazel Grace?"

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  • Ich empfinde die Fragestellung irgendwie komisch, als wären wir Brutmaschinen die beschließen ihren Dienst einzustellen...


    Vor 10 Jahren war meine Antwort:

    Weil die Gefahr die Schwangerschaft nicht zu überleben viel zu hoch ist, aber eigentlich wäre es so mit Mitte 30 ein Nachzügler ganz schön.


    Jetzt bin ich Mitte 30 und das ist nicht mehr der Hauptgrund.

    Ich habe ganz einfach Null Bock auf noch eins. #weissnicht

    HAVE A NICE DAY! smilie_girl_131.gif

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  • anstrengede schwangerschaften und traumatische geburten. ich will das nicht mehr.


    dass ein weiteres kind über meine/unsere kräfte gehen würde, ist für mich sekundärer, für meinen mann primärer grund.

    #rose

    Zwischen Lachen und Spielen werden die Seelen gesund.


    Machtverhältnisse sind weder geschichtslos noch geschlechtsneutral. Johanna Dohnal

  • Ich habe alle Kinder per Kaiserschnitt geboren. Eigentlich legte man mir schon nach dem 3. eine Unterbindung nahe, aber ich wollte dann doch noch ein viertes. Wobei ich da aber sehr viel Blut verloren hatte. Damals war dann schon klar, dass das nun das letzte ist und ich mich dann gleich unterbinden lassen würde.


    Wer weiss, sonst hätte ich evtl. schon noch eines bekommen, bzw. falls es mal einen Einschleicher gegeben hätte, wäre der auch willkommen gewesen. Aber so war schon klar, das nun gut ist.

    Da war ich 30 Jahre alt, mit 40 wurde mir dann die Gebärmutter entfernt, da die aufgrund der starken Vernarbung und Verwachsungen Probleme bereitete.

    Daroan mit Zottel 01, Zick 03, Zwerg 05 und Sternenkind (98-99)

  • Ein drittes hätte es hier gegeben, wenn ich keine Fehlgeburt gehabt hätte (in der 10 ssw bevor ich überhaupt zum Frauenarzt gehen konnte). dieses Kind wäre sehr willkommen gewesen aber geplant wie beim ersten i zweiten war es nicht, denn die äußere Umstände Arbeit, Organisation, fehlende familiäre Unterstützung (da die zu weit Weg wohnen) und auch unser alter (ich war schon über 40) sprachen dagegen.

    #sonneige Grüße von Fibula mit drei Juli-Männern #kerze #kerze #kerze #kerze
    Vorurteile sind menschenfreundlich. Sie passen sich dem Niveau ihrer Benutzer bedingungslos an.
    Ernst Ferstl

  • Wir haben uns schon nach dem dritten Kind an der Grenze unserer kräftemäßigen und finanziellen Belastbarkeit gefühlt, und wollten daher kein viertes, was aber eher noch eine Vernunftentscheidung war. Als dann Nr. 4 sich einschlich, war das erstmal ein Schock, aber jetzt ist es okay. Wir würden uns auch im Falle einer 5. Schwangerschaft wieder für das Kind entscheiden, aber unsere Familienplanung betrachten wir eigentlich als abgeschlossen. Nach wie vor in erster Linie, weil ein weiteres Kind zu anstrengend wäre. Die Schwangerschaften und Geburten habe ich zwar im Großen und Ganzen relativ gut weggesteckt, aber die Baby- und Kleinkindzeit war immer ein großer Kraftakt. Das muss ich nicht nochmal haben. So ganz vernunftmäßig schon länger, aber in letzter Zeit auch gefühlsmäßig.

  • Unsere vier füllen eigentlich alles aus, was an Zeit- und Kraftressourcen da ist. Ich war auch bei der Geburt des vierten Kindes 39 und für mich war klar, ich will keine weitere Schwangerschaft mehr (wobei es mir wirklich immer gut ging). Mein Mann hätte gerne noch eins bekommen, aber nach 2 Jahren nachdenken, reden etc. hat er sich zur Sterilisation entschlossen. Und ich bin sehr erleichtert gewesen darüber :). Ich bin aber auch keine Mama, die in Babys extrem vernarrt ist, mit großen Kindern genieße ich es schon sehr.

  • Auch ich finde die Fragestellung reichlich seltsam und fühlte mich noch nie wie eine Gebährmaschine, die es mit Entscheidung willkürlich zu stoppen gilt. Hier war es nicht die Entscheidung gegen weitere Kinder sondern die Entscheidung für die zwei, die wir haben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von fischlein ()

  • ich habe aufgehört, weil ich keinen Mut mehr hatte.

    Nach mehreren Fehlgeburten und den Erlebnissen danach (bei der Narkoseinleitung kollabiert und es war wohl nicht so leicht, mich wiederzubeleben...) habe ich mich einfach nicht mehr getraut. Es ging einfach alles schief, was schiefgehen kann und ich wollte aber dringend für meine Tochter am Leben bleiben, da war das Risiko zu hoch.

    Inzwischen musste ich einmal operiert werden und es gibt doch eine Möglichkeit, mich ohne Zwischenfälle zu narkotisieren. Das hat alles ins Wanken gebracht.

    Nun bin ich schon älter :P, mir fehlt mindestens ein Kind und ich habe keinen Partner mehr.


    Es gibt Tage, da denke ich durchaus darüber nach, wie ich an noch ein Kind kommen könnte.

    Also ich bin eigentlich noch gar nicht fertig mit dem Thema. So ein Mist.

    Nehmt die Stöcke aus dem Arsch - wir machen Lagerfeuer!

  • leider kann man nur eines ankreuzen...


    also: Mir wäre noch eines zu anstregend, ausserdem bin ich mittlerweile 42.

    Der Hauptgrund ist aber dass ich in jeder Schwangerschaft 30 Kilo zugenommen habe und alles an Wehwehchen mitgenommen habe was geht. Dazu hatte ich zwei schlimme Geburten.

    Ich würde das meinem Körper und mir nicht nochmal antun wollen.

    Mäh! mit Pubertier (12/04) und kleinem Räuber (07/14)

  • Ich würde auf der Stelle noch ein Kinde bekommen, aber (noch) verweigert mein Mann total. Allerdings war auch das dritte schon schwere Erpressungs Überzeugnungsarbeit...

    Ich gebe die Hoffnung noch nicht auf... Allerdings werde ich dieses Jahr 40, das limitert mich etwas...

  • Ich verstehe die Frage übrigens keineswegs Gebährmaschinen Mäßig, sondern eher so als Erfragung, was den ausschlag gab, sich wirklich keine Option mehr offen zu halten und zu sagen "DAs wars jetzt". Damit fallen ja andere Entscheidungen, als wenn man ggf doch nochmal würde.

    SAchen verkaufen, ggf endgültige Verhütungsmethoden etc. Also da gibts durchaus einen "Point of no return", wenn man so will.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Kurz nach der Geburt war die Bereitschaft für eine Nr. 2 tatsächlich am größten.


    Das war bei mir auch so, allerdings nach der Nr. 2 für eine Nr. 3 und Nr. 4, möglichst gleichzeitig. ;) Dann hat das kontinuierlich abgenommen...



    Ich habe 1 f abgestimmt aber es ist eine Kombi aus Umständen/ Alter/ zu anstrengend.


    Nach nr. 2 hätte ich einen Abstand von 5-6 Jahren gebraucht, damit das Familiengefüge weiter funktioniert, aber eine geplante Schwangerschaft mit 42 war mir suspekt + mein Einkommen aus dem inzwischen wieder Vollzeit-Job nötig + wieder ein Schlechtschläfer + Katastrophenzahner etc. - das hätte ich nicht mehr gepackt...

    Viele Grüße
    Elena mit Mini1 (*2004) und Mini2 (*2006)

  • Ich hätte gerne zwei Kreuze gehabt. Bei uns ist es eine Mischung aus es geht kräftemäßig nicht mehr (hab ich angekreuzt. Aber mein Kleiner kann auch für zwei oder drei Kinder Aufmerksamkeit einfordern) und von den Wohnverhältnissen her. Wir haben haben ein (kleines) Eigenheim mit nur 1 Kinderzimmer bei zwei Kindern, wo sollte da dann noch ein drittes bleiben?

    Mein Mann hätte nichts gegen ein drittes.

  • Nach dem zweiten war ich mir noch lange unsicher, ob noch ein drittes oder nicht. Aber wir wollten - damit es weniger anstrengend ist ;) - eben wieder einen Abstand von ca. 2 Jahren. Und als das zweite dann zwei war, wollte er in den Kindergarten, fuhr Fahrrad ohne Stützräder ... und war in allem so weit, dass ich mir zum einen nicht vorstellen konnte, nochmal ganz von vorne anzufangen und zum anderen dachte ich, dass die beiden "Großen" so toll miteinander spielen und das dritte dann eben quasi alleine wäre, weil der Unterschied dann zu groß wäre. Also abgeschlossen.


    Dazu kam, dass ein drittes KInd schon Platzprobleme gemacht hätte, da unser Haus sehr klein ist und kein drittes Kinderzimmer zur Verfügung gestanden wäre.

  • die Gründe variieren über die Jahre. Auf längere Sicht hin werde ich wenn dann nur mit einem weiteren Menschen zusammen noch ein Kind bekommen. Jetzt aktuell sprechen berufliche Gründe dagegen, selbst wenn ich in einer Beziehung wäre. Als mein Kind klein war, waren die Gründe Ausbildung beenden und Gesundheit am meisten wesentlich.

    und ganz allgemein ist die Situation in der Geburtshilfe nicht ermutigend.