Warum habt ihr aufgehört, Kinder zu bekommen? Bzw. Warum werdet ihr aufhören?

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  • ich hätte gern noch ein kind aber schaffe es wahrscheinlich kräftemäßig nicht und es gibt schon sooo viele Menschen auf der Welt #hmpf

    Da kann ich fast unterschreiben. Ich bin sehr sicher, dass meine Kraft nicht für ein weiteres Kind gereicht hätte, nun bin ich 46 und möchte auch nicht mehr, jetzt fühle ich mich zu alt und mehr Kräfte als vor zehn Jahren habe ich natürlich auch nicht.

    Aber ich hadere nicht, es ist okay.

    LG lucky

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  • Eine Mischung aus 1b und 1f.

    Kind 3 war sehr anstrengend und hat mir eindeutig klar gemacht, dass die Familie komplett ist.


    Edit: Aber es ist schön, dass er bei uns ist ;)

    Mirjam mit Clown (2006) und Spaßvogel (2008) und Quatschkopf (2010)

    Einmal editiert, zuletzt von mira76 ()

  • Eigentlich zwei Gründe...


    Einmal aus medizinischen Gründen, Töchterchen kam in der 26. SSW, und ich hatte vorher schon zwei glücklose Schwangerschaften. Und dann auch weil

    ich ein weiteres Kind energiemäßig nicht geschafft hätte (Töchterchen war und ist sehr bedürfnisstark).

  • Bei uns auch verschiedene Gründe:


    • Ich möchte noch was anderes als Mutter sein und beruflich ist es mit drei Kindern schon sehr schwierig.
    • Schwangerschaft war für mich immer 9 Monate lang Übelkeit. Das wäre jetzt schwierig, das zu managen (und besonders scharf darauf wär ich auch nicht, ich war nie gerne schwanger)
    • Geburt geht so, aber Neugeborenenzeit mit kaum Schlaf und großen Geschwistern, so dass tagsüber schlafen nicht geht ist die Hölle!
    • Meine beste Freundin hat ein schwer behindertes Kind, es ist also sehr nah für mich, dass immer wieder mal was sein kann, das wäre mit den Geschwistern kaum zu schaffen.


    Mein Mann hätte gern noch eins gehabt und ich werde schon ein bisschen wehmütig, wenn ich Schwangere oder kleine Babys sehe. Gleichzeitig ist es völlig und absolut ok so und ich bin eben mit Berufstätigkeit und drei Kindern zu 120% ausgelastet!

    Und manchmal bin ich auch froh, dass manche Sachen jetzt einfach hinter mir liegen (im Normalfall ;-) schläft jedes Kind nachts, keine Windeln mehr, usw)


    Eher wenig eine Rolle gespielt haben finanzielle Gedanken oder sowas wie Auto, Wohnraum... Der Altersabstand unserer Kinder ist sehr groß, wir sind sowieso nicht oft alle zusammen unterwegs. Allerdings bedingt sich das ja gegenseitig, seitdem ich arbeite, hat sich unsere finanzielle Situation deutlich entspannt! Könnte ich nicht mehr arbeiten, wäre Geld absolut wieder Thema.

  • Zuerst wollte ich gern drei Kinder. Daraus wurde aber nichts, da ich ewig keinen unbefristeten Job hatte und als ich den hatte, fühlte sich der Abstand irgendwie zu groß an und ich hatte das Gefühl dass die Babyzeit einfach schon zu weit weg war. Denn die Vorzüge der größeren Kinder haben uns doch sehr gefallen, so dass der Babywunsch dann immer mehr verebbte.

    Ich dachte imer dass die Kinder eher anstrengend sind, wenn sie klein sind. Das ist zwar auch so, aber bei größeren Kindern sind die Sorgen eben einfach andere und nicht unbedingt einfacher. Von daher sind wir jetzt zufrieden wie es ist.

    "Mit einer Kindheit voller Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten." Jean Paul


    Töchterchen (2006) und Klein-Töchterchen (2011)




  • Wir sind noch unentschlossen ehrlich gesagt. Prinzipiell können sowohl mein Mann als auch ich uns noch ein weiteres Kind vorstellen, aber es gibt viele Gründe dagegen. Ich habe vor allem die letzte Schwangerschaft gesundheitlich nicht gut weggesteckt, viele Probleme sind geblieben (chronische Rückenschmerzen, Diabetes,...), die den Alltag mit Kindern nicht so einfach machen und besonders die Babyzeit hat mich sehr viel Kraft gekostet. Eine weitere Schwangerschaft würde für mich 9 Monate vor allem körperlich ein großes Problem sein. Dazu kommen noch 2 schwere/traumatische Geburten und beide Kinder haben tagsüber extrem wenig geschlafen und nachts erst mit 3 bzw. 4 Jahren halbwegs durch.
    Während man so drin ist, macht man ja weiter, aber vor allem rückblickend sehe und merke ich, wie viel Kraft mich das gekostet hat. Mein Mann ist sehr wenig daheim, keine Familie als Unterstützung da. Die vielen schönen Momente mit den Kindern kann man dann auch nicht so genießen, wenn man jahrelang kaum 2-4 Stunden die Nacht schläft und sich mit Schmerzen durch den Alltag kämpft. Dazu kommt, dass beruflich durch die starken Einschränkungen in Gesundheit und durch fehlende Unterstützung bei mir auch nicht mehr wirklich was geht und es finanziell auch nicht so rosig ist.
    Je nach tagesform bin ich also froh, dass meine beiden nun schon etwas größer sind oder kann es mir nicht vorstellen nun gar keins mehr zu bekommen ;-)

  • Mein Mann möchte keines mehr und ich kann seine Gründe nachvollziehen und verstehen.

    dito.

    Ich hätte ein 4. gerne bekommen, aber nur in ähnlichem Abstand wie die 3 Mädels (2 1/4 bzw. 2 3/4 Jahre).

    Als die Kleine knapp 3 war, war ich dann auch so weit, dass ich -verstandgesteuert - dachte "ab jetzt bitte keine Schwangerschaft mehr" und irgendwann wars dann auch fürs Gefühl völlig okay, kein viertes zu haben.

    Was macht ihr eigentlich, ihr flinken Sekundenhorter, mit all der Zeit, die ihr spart, wenn ihr "lg" tippt statt lieb zu grüßen?

    - aus einer Berliner S-Bahn-Station -

    Einmal editiert, zuletzt von Latie ()

  • Mein erstes Kind kam 5 Wochen zu früh wegen Zervix-Insuffizienz. Beim zweiten hat der Zervix auch ab der 24 SSW sich verkürzt. Mit Bettruhe haben wir es dann bis zum Termin geschafft. Beide Kinder sind gesund. Ein weiteres Kind bzw. Schwangerschaft käme mir vor wie das Schiksal herausfordern, da ich das Problem mit dem Gebärmutterhals mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder haben würde. Und eine Frühgeburt riskieren bzw. über Wochen hinweg wieder zu liegen und meinen beiden bereits vorhandenen Kindern nicht gerecht zu werden möchte ich nicht. Das hat mich emotional schon mit einem Kind fertig gemacht. Wäre das Risiko nicht da, könnte ich mir noch ein weiteres Kind vorstellen. So bin ich einfach nur dankbar für die Kinder die ich habe.

  • Ich wollte immer drei (zwei bis zum 30. Geburtstag und dan noch eins Anfang 30) - und genauso hats geklappt. Dafür und vor allem dafür, das alle gesund und munter sind, bin ich unendlich Dankbar!


    Jetzt wo mein kleiner Sonnenschein immer mehr vom Baby zum Kleinkind heranwächst bin ich aber schon sehr oft wehmütig und kann mir irgendwie doch noch eins vorstellen. Ich schieb das aber mal auf die Hormone! #hammer

    Mein Mann will definitiv keines mehr. Und ich dachte bis vor ein paar Monaten auch noch so. Außerdem passen drei Kinder hier so optimal rein. Mit einem viertem würde es definitiv zu eng werden und wir bräuchten noch ein größeres Auto.


    Ich hoffe jetzt einfach Mal, das ist eine Phase (meinerseits), die wird schon wieder vorbei gehen!#rolleyes

    Jemanden lieben heißt, ihn so sehen, wie Gott ihn gemeint hat. - Fjodor Dostojewski -

  • ein Kind, dabei wird es bleiben, weil...

    mein Kind mich komplett fordert und ich bin

    zu alt

    zu krank

    zu kraftlos

    zu weit weg von zu Hause

    für noch eins

    _._._._._._._._
    Prokrastinierer aller Länder: vereinigt Euch - morgen


    “Schatz, komm bitte ins Bett. Man braucht sieben Stunden Schlaf, um als Mensch zu funktionieren.“ “Ich bin Mutter, ich brauch vier.“


    Silence is golden... unless you have a toddler. Then silence is extremely suspicious.

  • Ich könnte mir vorstellen, noch ein 4. zu bekommen, wenn nicht folgende Faktoren wären:

    - ich habe keinen Partner (diesen Grund habe ich auch angekreuzt)

    - ich wäre dann min. 43

    - und fühle mich zu alt für 2 Kleinkinder

    - es klappt ganz gut mit den dreien, wer weiß, was dann für ein Kind rauskäme (ich habe schon eines, das eine Herausforderung ist)

    - und auch den Respekt vor Trisomien

    - ich bin völlig antriebslos, wenn ich schwanger bin


    Also gebe ich alles an Klamotten ab, was meinem Zwerg nicht mehr paßt, außer ein paar Lieblingssachen. Also seufze ich bei jedem Entwicklungsschritt, weil es das letzte Mal ist. Vernunftmäßig habe ich meine Entscheidung getroffen.


    Aber ich würde so gerne nochmal ein Kind gebären.

    Und die Trauer nach einer durch einen Vater liebevoll begleitete Schwangerschaft wird mir bleiben. Aber am meisten trauere ich wirklich den Geburten, die ich nicht mehr erleben werde, hinterher.

    Julia und Tochter (11/04), Tochter (04/08), Sohn (06/17) und Tochter (12/20)

    Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.


  • Wir sind finanziell nicht so gut aufgestellt, haben kein Erbe zu erwarten, arbeiten beide in Jobs mit nicht so hoher Bezahlung.

    Grund gegen ein drittes Kind wäre nicht das Geld gewesen, aber wohl die dann vermutlich knappere Zeit - Beruf, viele Kinder - das würde ich nicht stemmen können.

    Bei zwei Kindern habe ich das Gefühl, dass ich mich gut um sie kümmern kann, mir jeden Tag auch Zeit für das einzelne Kind nehmen kann, auch mal längere Gespräche zu führen, wenn bei einem Kind der Bedarf da ist, alles in Ruhe und ohne Stress machen zu können. Das ist mir sehr wichtig. Bei der Vorstellung, ein drittes oder mehr Kinder zu haben, denke ich, dass ich das nicht mehr packen würde. Das ist aber mein Problem, ich kenne Familien mit vielen Kindern, in denen die Eltern das bestens hinkriegen und auch keinesfalls gestresst sind oder so. Wäre bei mir aber anders, ich bin da weniger belastbar.

    Die Aussage, sich "komplett" zu fühlen, wenn das zweite, fünfte oder siebte Kind da ist, klingt für mich auch fremd - ich selbst bin/war auch ohne Kinder "komplett". Ich wollte auch keine Kinder haben, um mich "komplett" zu fühlen, sondern weil ich Kinder mag und gerne mit ihnen zusammenlebe.

  • bei mir passt keine der antworten.


    ich fand im nachhinein die schwangerschaften jeweils körperlich anstrengend und hatte das gefühl, kräftemäßig am limit zu sein. zudem schreckte mich ab einem gewissen alter der kinder die anstrengung, die mit der baby- und kleinkindzeit verbunden ist, ab.


    da wir seit mehr als 10 jahren eine wirklich schwere zeit mit der großen hatten, kam mir der kraftakt eines weiteren kindes nicht mehr machbar vor. geplant waren ursprünglich viel mehr kinder, mein mann hätte alle meine ideen diesbezüglich mitgetragen ;), ist aber auch mit zweien sehr zufrieden.


    inzwischen entspannt sich die situation und ein weiteres kind wäre drin, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, nochmal von vorn anzufangen. außerdem bin ich in einem alter, wo es im umfeld komische ansichten/diskussionen gäbe, auch wenn ich nicht so alt wirke.


    und irgendwie sind jetzt auch wieder andere themen dran und ich freue mich schon auf genügend zeit/kraft für eventuelle enkelkinder.

  • Die Aussage, sich "komplett" zu fühlen, wenn das zweite, fünfte oder siebte Kind da ist, klingt für mich auch fremd - ich selbst bin/war auch ohne Kinder "komplett".

    Als Person fühle mich auch unabhängig von Kindern komplett.
    Unsere Familie war es vor dem vierten Kind allerdings nicht.

    "Über besorgte Bürger wusste er Bescheid. Wo auch immer se sich aufhielten: Sie sprachen immer die gleiche private Sprache in der "traditionelle Werte" und ähnliche Ausdrücke auf "jemanden lynchen" hinaus lief." Terry Pratchett: Die volle Wahrheit
    LG Bryn mit Svanhild (*01), Arfst (*02), Singefried (*09) und Isebrand (*12)

  • Die Aussage, sich "komplett" zu fühlen, wenn das zweite, fünfte oder siebte Kind da ist, klingt für mich auch fremd - ich selbst bin/war auch ohne Kinder "komplett".

    Als Person fühle mich auch unabhängig von Kindern komplett.
    Unsere Familie war es vor dem vierten Kind allerdings nicht.

    Das ist auch mein Empfinden. Das Gefühl als Familie noch nicht komplett zu sein, hat nichts mit mir als Person zu tun. #gruebel

  • Die Aussage, sich "komplett" zu fühlen, wenn das zweite, fünfte oder siebte Kind da ist, klingt für mich auch fremd - ich selbst bin/war auch ohne Kinder "komplett".

    Als Person fühle mich auch unabhängig von Kindern komplett.
    Unsere Familie war es vor dem vierten Kind allerdings nicht.

    ich hab die Differenzierung irgendwie nicht so. Mir geht es wie hagendeel und vivalavida, ich fühle mich als person komplett und hab das auch, als ich keine kinder hatte. Und eine bestimmte Idee von Familie habe ich nicht. Wir waren zuhause 5, jetzt sind wir 4, vermutlich werdens dann mal 3 - komplett bin ich nur für mich.

    mit elfchen 04/09 und minielfchen 03/12


    quand ta thèse te pousse à bout et que tu veux tout arrêter kannste vergessen.


    #rose 49,7

  • Und eine bestimmte Idee von Familie habe ich nicht.

    ich hatte die schon.


    aber ich habe irgendwann gesehen, dass ich dafür viel zu viel anderes aufgeben müsste, wozu ich letztlich nicht bereit bin. der abstrakten idee trauere ich ein stück weit nach, froh bin ich aber darüber, dass ich genügend kraft und zeit habe für die dinge, die mir wirklich doll am herzen liegen und die eben sehr wahrscheinlich nicht gegangen wären. zumindest nicht mit kindern, wie ich sie bekommen habe.

  • Weil ein Umzug in eine größere Wohnung leider ein Ding der Unmöglichkeit ist heutzutage.

    Für noch eine Person ist schlicht kein Platz vorhanden...

    Auch ohne weiteres Kind ist die jetzige Wohnsituation nicht ausreichend.#sad

    Aber noch jemand? Wohin mit dem?