kita & (fehlende) Impfung?

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Rabeneltern.org-Team
  • wie war das bei euren nicht oder nicht vollständig geimpften Kindern? Gabs da Probleme mit der Kita bzw. Tagesmutter? Habt ihr einen Platz bekommen? Wurdet ihr abgelehnt? Mir graut vor dem Thema.


    Ich will hier keine Impfdebatte starten. Mich interessiert nur die Frage, wie die Kitas reagieren und hätte gern Erfahrungen...

  • Hallo,


    Bei uns wurde glaube ich beim Vertragsabschluss mal darum gebeten, den Impfausweis vorzulegen. Aber ich vermute, daß es nur eine Statistikfrage war, denn weder bei den teileimpften noch beim Kind ganz ohne Impfausweis wurde irgend etwas hinterfragt.

    So viel ich weiß, darf auch kein Kindergarten Kinder wegen fehlenden Impfungen ablehnen.


    Diskussionen gab es nur später beim Schularzt bei der Einschulungsuntersuchung, aber es gibt in Deutschland ja nun mal keine Impfpflicht.

  • In Berlin muss man seit ein oder zwei Jahren einen Zettel vom Kinderarzt unterschreiben lassen, der bestaetigt, dass man eine Impfberatung bekommen hat. Weiter hat das Thema bisher niemanden interessiert.

    tt1c48ce.aspx
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  • Kiga: hat nicht gefragt ausser nach Tetanus um Bescheid zu wissen ob der Schutz besteht.

    Tamu: hat darauf bestanden das Kind nach einer Impfung einen Tag lang nicht zu betreuen.

    Zitat
    It is clear that the books owned the shop rather than the other way about. Everywhere they had run wild and taken possession of their habitat, breeding and multiplying, and clearly lacking any strong hand to keep them down.

    Agatha Christie, The Clocks 

  • Hier (katholischer Gemeindekiga) muss man den Impfpass vorlegen. Da hier aber alle ordentlich geimpft sind weiss ich nicht was passiert wenn das nicht der Fall ist.

    In der Elternini in der meine Tochter war wurden keine ungeimpften Kinder aufgenommen.

    Mäh! mit Pubertier (12/04) und kleinem Räuber (07/14)

  • Im Anmeldeformular für den Waldkindergarten sollte angekreuzt werden, ob das Kind gegen Tetanus geimpft ist oder nicht. Nach weiteren Impfungen wurde nicht gefragt, ein Impfausweis wurde nicht vorgelegt.

  • Hier wurde bei 2 Kitas gar nicht nach dem Impfstatus gefragt. Bei der dritten schon, aber "fehlende" Impfungen wurden dokumentiert und sonst nicht weiter angesprochen. Für die Aufnahme in die Kita war es kein Problem. Es wurde nur noch die Frage gestellt, ob das Kind bei einem Notfall vom Notarzt ganz normal behandelt werden darf.

    Aber das war noch vor der neuen Regelung, die die Kitas dazu verpflichtet, einen Impfberatungsnachweis zu fordern.

    "Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß. Mit dem Wissen wächst der Zweifel." (Goethe)

  • Bei uns wurde ein Schein vom KiA verlangt das das Kind alle Empfolen Impfungen hat.

    Kinder ohne werden nicht Aufgenommen.

    Hebt man den Blick sieht man keine Grenzen #rose

  • Hier wurde der impfpass verlangt. Aber nur um tetanus zu überprüfen. Der Rest ist bei uns nicht vollständig und das hat niemand interessiert. Es ging nur um tetanus.

    Mit einem Osterhäschen reich beschenkt ❤️

  • Der Impfstatus wurde gar nicht nachgefragt.

    Irgendwann später hat die neue Kitaleitung mal angeregt, Impfausweise einzusammeln und die Akten zu vervollständigen, aber dann hat sich doch keiner zuständig dafür gefühlt ...

  • Hallo,


    Wobei das Wissen um den Status der Tetanusimpfung für den Kindergarten im Grunde irrelevant ist.


    Ist es eine Bagatellverletzung, entscheiden die Eltern, ob sie es dem Arzt zeigen und wie eine eventuelle Behandlung aussieht, nicht der Kindergarten.

    Ist die Verletzung so groß, daß de Notarzt gerufen werden muss, ist eine Tetanusippfung auch nicht sofort nötig, auch da bleibt die Zeit, sich mit den Eltern in Verbindung zu setzen und ihnen die Entscheidung zu überlassen. Als Erzieherin darf ich so oder so nicht festlegen, daß das Kind geimpft werden soll, völlig unabhängig vom Impfstatus. Außerdem könnte es ja sein, daß das Kind inzwischen geimpft ist, es wird ja nicht wöchentlich nachgefragt.


    Da ich weiß, daß das in der Praxis bei Kinderunfällen teilweise anders gehandhabt wird, habe ich bei meinen Kindern im Kindergarten aber später auch auf Freizeiten, Pfadfinderaktionen usw. immer einen schriftlichen Vermerk hinterlassen, daß jegliche Behandlungen die über die Erstversorgung oder lebensrettende Maßnahmen hinausgehen, mit uns abgesprochen werden müssen (eine Tetanusimpfung gehört zu keinem von beiden).

    Eigentlich ist das rechtlich der Normalzustand, aber wie gesagt, die Handhabung kenne ich gerade in Bezug auf Tetanus auch anders, daher war mir das wichtig.

  • In Berlin muss man seit ein oder zwei Jahren einen Zettel vom Kinderarzt unterschreiben lassen, der bestaetigt, dass man eine Impfberatung bekommen hat. Weiter hat das Thema bisher niemanden interessiert.

    in Brandenburg genauso

    J. *7/2009 L. *1/2012 M. *8/2016

    Sie haben gewonnen: Brokkoli n015.gif

    "so gut wie es früher war, ist es früher nie gewesen" Hermann van Veen

  • Hier ist es so, dass man den Impfpass oder den Nachweis über eine Impfaufklärung vorlegen muss im Kiga. Sollte sich ein nicht-Tetanus-geimpftes Kind (oder eines mit unbekanntem Impfstatus) verletzen müssen die Eltern das Kind unverzüglich abholen und unterschreiben, dass sie auf die Verletzung und die sich dadurch ergebende Notwendigkeit eines unverzüglichen Arztbesuches wegen der Tetanusgefahr hingewiesen wurden. Somit ist die Kita aus dem SChneider falls was ist.

    Im Falle einer Masernepidemie in der Stadt, wenn in der Kita selbst Masern/Röteln/Mumps rumgehen dürfen nur geimpfte Kinder in die Einrichtungen (insbesondere dann, wenn auch immungeschwächte Kinder oder Säuglinge in der Einrichtung betreut werden).


    An die Sachen mit Tetanus und den Epidemien muss ich mich (als Tagesmutter) auch halten, aus Haftungsgründen.


    Die Impfaufklärung interessiert mich null ehrlich gesagt. Wir müssen vom Jugendamt aus nen Infozettel ("Impfen ist wichtig " .... blablabla) mitgeben - und zwar bei ALLEN neu aufgenommenen Kindern, auch bei denen die komplett nach Stiko geimpft sind :stupid: Wir kontrolliert und gibt Ärger wenn nicht. Aber ob die sich dann aufklären lassen oder was auch immer ist mir ehrlich gesagt Jacke wie Hose. Da sollen sich Ärzte und Gesundheitsamt drum kümmern, die Diskussionen muss ich einfach nciht führen.


    Bei Sohni im Kiga waren auch Tetanus und MMR das, worauf geschaut wurde. Nach dem Rest (den er außer Rota geimpft ist) wurde überhaupt nicht gefragt.

    So take courage, hold on, be strong, remember where your help comes from.

  • Hier wurde um Vorlage des Impfausweises gebeten. Warum? - "Für die Bürokratie".

    Mir graut vor dem Thema.

    Ich denke, das ist unnötig.

    Die meisten Einrichtungen erfüllen nur Behördenauflagen - Ausnahmen bestätigen die Regel.

    „Ich mache nicht nur leere Versprechungen, ich halte mich auch daran.“
    (Edmund Stoiber im Wahlkampf 2005)

  • Wir mussten bei Kita-Start eine Bestätigung von der Kinderärztin vorlegen, wann jeweils die letzte Impfung von Tetanus und ich glaube MMR? erfolgt ist (ich bin mir nicht mehr sicher was). Ich habe mir da vorher auch einen ziemlichen Kopf gemacht, weil Kind 2 nur Tetanus hatte und ich die Reaktion der Kita-Leitung nicht einschätzen konnte. Im Endeffekt hat die Ärztin auch die nicht vorhanden Impfungen bescheinigt (ich weiß nicht, ob aus Versehen oder mit Absicht), daher weiß ich nicht, was passiert wäre.

  • die Tagesmutter für die U3 Betreuung vom Großen hat nicht gefragt und gesagt, dass es unsere Sache sei. Krippe und Kiga, gleiche Einrichtung, kirchlicher Träger, fragt nur ab, fordert aber nicht.

  • Nein, hier wurde nicht nachgefragt, ich musste nichts vorlegen (weder bei Tamu noch beim Kiga)

    ...eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu ...