Planlos mit den Bildungswünschen der Tochter

  • Entschuldigt den etwas dümmlichen Titel, mir ist nicht besseres eingefallen. :)


    Also, meine eine Tochter ist künstlerisch begabt.

    Sie zeichnet, malt usw. mit Leidenschaft seit vielen Jahren.


    Sie möchte das auch mal beruflich machen und zielt eine Hochschule in Richtung Kunst an.


    Vorerst wird sie nun noch einige Jahre in die Schule gehen.


    Jetzt hatten wir ein Gespräch mit ihrem Mallehrer, der wollte Ziele setzen für die nächsten drei Jahre und meinte, dass er mit ihr eine Mappe aufbaut, bzw. Themen vorgibt wie es im Vorkurs gemacht wird, damit sie evtl. ohne Vorkus dann weiterkommt.


    Er meinte auch, dass sie sich in den nächsten Jahren überlegen soll, in welche Richtung es gehen sollte und er meinte noch, dass er nicht alles bieten könne, aber sehr vernetzt sei und wenn sie zb. Tiefdruck machen wll, er sie da weitervermitteln kann, vom Alter her empfehle er sowieso, dass sie soviel wie möglich auch bei Erwachsenen in einer Werkstatt, einem Ateliere reinschauen und mitarbeiten kann.


    Klingt alles prima.


    Nur: ich habe keinen Plan.

    Ich habe keinen Plan von Studienrichtungen, ich habe nicht mal einen Plan von Fachhochschulen oder Hochschule allgemein. Ich habe keinen Plan von "was man den sonst noch machen sollte" ich wusste nicht mal was er mit Tiefdruck meint.


    Ich habe meine Tochter an einen Sommeratelierkurs an der Zürcherhochschule der Künste angemeldet, nur schon man, dass wir das mal gesehen haben.

    Aber wie verschafft man sich da einen Überblick?


    Ich war mit meiner Tochter letzte Woche auch in einem Kunstmuseum (da war ich schon ewig nicht mehr), aber ich merke einfach, dass ich da ziemlich wenig Ahnung von dem Ganzen habe und ich würde sie doch gerne unterstützen.

    Aber ich habe immer etwas das Gefühl, die sprechen Suaheli und ich verstehe nur Bahnhof.



    Aber bei den Raben hat es ja ganz viele die studiert haben wo auch immer und können mir bestimmt einen Tipp geben, wie frau sich da als etwas bildungsferner Prolet einen Überblick über Studiengänge, Weiterbildungsmöglichkeiten und Kunst verschafft #zwinker:D

    Daroan mit Zottel 01, Zick 03, Zwerg 05 und Sternenkind (98-99)

  • Das ist kein dümmlicher, sondern eindeutig ein vielsagender Titel.


    Wenn die Tochter tatsächlich in die Richtung Kunststudium tendiert, lohnt es sich, die in Frage kommenden Hochschulen nach ihren Aufnahmekriterien zu untersuchen. Ich habe mal ein Beispiel:


    Studienbewerber Burg Giebichenstein - Halle/Saale


    Das wird für Euch wegen der Entfernung nicht in Frage kommen, aber so sieht das aus. Bei Eignungsprüfungen Kunst kenne ich mich allerdings nicht aus, in Musik ist es selbstverständlich ein Vorspiel und gewöhnlich auch Werkkenntnis, Gehör usw. (vermutlich analog zu dem, was im verlinkten Text "praktisch-handwerkliche Kenntnisse" heißt). Insofern sind Besuche in Kunstmuseen sicher nicht falsch und das Anlegen einer Mappe auch nicht. Und die Idee mit dem Sommeratelierkurs ist goldrichtig (wobei ich da immer erstmal "Sommelier"-kurs lese #angst)

  • Sommerkurs an der ZhdK ist schon mal gut als Einstieg - und dort soll sie ungeniert die Dozierenden löchern, dafür sind die da.


    Und ansonsten, auch für Dein Interesse: einfach Führungen in Museen besuchen, auch mal Workshops (bietet zum Beispiel das Haus Konstruktiv für Erwachsene) - oder im Herbst hat die Klubschule Winti einen Kurs "Einführung in die Kunstgeschichte" :D


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Bei uns an der Hochschule (wie auch an den anderen an denen ich mich beworben habe) wollten die Profs KEINE „ausgebildeten“ Künstler. Niemanden der schon Techniken beherrscht, niemanden, der schon „ein Künstler ist“. Sondern Leute die hungrig sind, spannende Persönlichkeiten, junge Menschen mit Drang.


    An den Fachhochschulen sah das schon anders aus, da war durchaus Technik gefragt.


    Meine Mappe für die FH sah komplett anders aus als die für die Hochschule.


    Wie alt ist denn deine Tochter?

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • wenn du keinen tau von kust und kunsttechniken hast, ist das ja nicht weiter schlimm. bringe sie mit künstlern in kontakt. der kunstlehrer hat ja angeboten, sein netzwerk zu aktivieren. du musst ihr nicht die welt erklären, du sollst ihr nur die möglichkeite geben, dass sie brauchbare informationen bekommt.


    deinem kind ist bei der selbstfindung sicher auch geholfen, wenn du dir von ihr erklären lässt, was sie schon weiss, was sie interessiert, welche fragen und gedanken sie hat. ein aufmerksamer zuhöhrer ist ebensoviel wert, wie jemand, der gute tips und vorschläge hat.

    #rose

    Zwischen Lachen und Spielen werden die Seelen gesund.


    Machtverhältnisse sind weder geschichtslos noch geschlechtsneutral. Johanna Dohnal

  • Ich bin ein absoluter Kunst-DAU, Architektur auch, was beschämend ist, da ich im erweiterten Bauwesen beruflich tätig bin #angst

    Für mich fand ich die Reihe "Nie wieder keine Ahnung" ganz toll, wenn das zu sehr Basics ist und Du das schon kennst, ignorier es.

    Da gehts um Malerei und Architektur.

    Wer nicht zuweilen zu viel und zu weich empfindet, der empfindet gewiss immer zu wenig.
    Jean Paul

  • Nur noch ganz kurz (das Mittagessen ruft)


    Sie ist 15 und ihr Mallehrer hat selber lange Zeit eine Institution geleitet, die Vorkurse anbietet, der hat das schon im Griff.

    Er hat ihr auch gesagt, sie solle nichts mehr wegwerfen, sondern drei Mappen anlegen und eben eine in die Sachen kommen, die sie lieber wegwerfen würde. Weil eine Mappe eben nicht nur aus perfekte Sachen bestehen soll, sondern auch Schwächen zeigen (damit man nicht vermutetet, dass jemand anders gegen Bezahlung die Mappe gemacht hat) und auch die Entwicklung aufzeigt.


    Ich habe sie immer wieder an verschiedene Sachen angemeldet, an Workshops am Comicfestival, an Ferienkursen von privaten Kunstschulen, usw.


    Sie kann auch kunstgeschichtliche Betrachtungen bei ihrem Mallehrer machen, aber ich möchte auch nicht, dass sie nur seine Sicht kennenlernt (das will er auch nicht)


    Am liebsten malt sie zur Zeit Portraits. Aber er meinte halt, dass sie sich quasi klar werden wolle in welche Richtung es gehen soll, also Illustration, Werbeirgendwas und noch zwei Sachen, die ich vergessen habe. Und ich so???

    Daroan mit Zottel 01, Zick 03, Zwerg 05 und Sternenkind (98-99)

  • Ähm... Aber in dem Alter und mit der Unterstützung die ihr bereits habt ist das doch alles auf guten Wegen? Da würde ich an den Lehrer für weitere Gespräche verweisen, die verstehen sich dann sicher besser als du und er. Es tönt so als ob du da schon dein möglichstes tust, das ist ja auch alles nicht so ganz billig, vom Material bis zu den Kursen. Das Inhaltliche bekommt sie sicher gut selber hin, ausser du strebst noch einmal eine Karriere als Gasthörerin an #cool.

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • Am liebsten malt sie zur Zeit Portraits. Aber er meinte halt, dass sie sich quasi klar werden wolle in welche Richtung es gehen soll, also Illustration, Werbeirgendwas und noch zwei Sachen, die ich vergessen habe. Und ich so???

    es gibt werbegrafiker, die dann in die malerei gegangen sind oder kinderbücher illustriert haben. es gibt klassische maler, die dann comics gemalt haben. und ich kenne einen volksschul- und yogalehrer, der ohne ausbildung als werbegraphiker arbeitet. die frage, in welche richtung es gehen soll, verstehe ich in dem alter eher so, welche richtung liegt dir momentan sosehr, dass du dir da eine ausbildung vorstellen kannst. für deine tochter wäre es wahrscheinlich interessant, bei einpaar künstlern in ihren ateliers zu assistieren/schnuppern.

    #rose

    Zwischen Lachen und Spielen werden die Seelen gesund.


    Machtverhältnisse sind weder geschichtslos noch geschlechtsneutral. Johanna Dohnal

  • ich finde es ein bisschen früh, sie schon drauf zu trimmen, dass sie sich überlegen soll, wo es hingehen soll.

    sie wird ja wohl noch einige Jahre zur Schule gehen, wenn ich das richtig verstehe?


    nichts wegwerfen ist grundsätzlich ne gute Idee.

    Meine Tochter hat allerdings, als es ums Mappe zusammenstellen ging, doch fast nur neues mit reingepackt. Altes Zeug erschien ihr dann immer nicht mehr gut genug.


    Bei meiner Tochter habe ich auch beobachtet, dass es durchaus ne künstlerische Entwicklung gab, also sie hat viel ausprobiert, mal war richtig malen der Hit, dann wieder Mangas, dann Comics, dann storyboards, dann wieder Portraits, dann eher textile Kunst....und das ist doch auch schön, wenn man sich da frei bewegen und ausprobieren kann.

    Wäre doch schade, sich jetzt schon festzulegen, und in 3 Jahren stellt sie fest, dass sie doch was anderes lieber mag?


    Ich bin aber auch keine große Verfechterin von (Lebens-)plänen, schon gar nicht für das Alter deiner Tochter, frei nach Lennon "Life is what happens when you`re busy making plans"


    Meine künstlerisch begabte Tochter hat nach der 10, Klasse Gymnasium dann auf ein Berufskolleg gewechselt, bei dem sie eine Ausbildung zur Grafik Designerin gemacht hat und die Fachhochschulreife erlangt hat.

    Jetzt weiß sie, das klassisches Grafikdesign nicht ihr Ding ist, und dass wenn künstlerisch, dann ohne Computer :-) und wohl eher nicht malen, sondern zeichnen. naja.

    Und als nächstes ist dann ihre physisch-künstlerische Seite dran, sie wird ein Artistik Ausbildung an einer Zirkusschule machen.

    "A complex system that works is invariably found to have evolved from a simple system that works. The inverse proposition also appears to be true: A complex system designed from scratch never works and cannot be made to work. You have to start over with a working simple system. "

    John Gall, The Systems Bible

  • ...nichts zumThema aber als alte hallunkin


    In halle studiert es sich prima. Die burgparties sind legendär und überhaupt ist halle ein Städtchen was sich zu entdecken lohnt

    Life is a mountain - ride it like a wave

  • Zum Thema Kunst kann ich nichts sagen, aber wenn es darum geht, dass du den Schritt zur Uni an sich schwierig begleiten kannst: Hier in NL hat jede Uni Tage der offenen Tür, an denen jeder Studiengang mitmacht. Da gibt es dann eine Überblicksveranstaltung für jeden der interessiert ist (es kommen meist SchülerInnen und Eltern). Außerdem bieten die meisten Studiengänge eine Art Schnupperstudium für einen Tag an. Das ist alles sehr niedrigschwellig, man muss nur hingehen, der Rest wird einem erklärt.


    Gibt es sowas in der Schweiz nicht?


    Sowas meine ich:

    http://www.uva.nl/en/education…/open-days/open-days.html

    https://www.maastrichtuniversi…rospective-student-events

    https://www.rug.nl/about-us/ne…s/open-days-introduction/

  • Gibt es sowas in der Schweiz nicht?

    Keine Ahnung...ist nicht meine Welt.#angst


    Ich finde das alles sowieso so kompliziert, weil es in jedem Kanton wieder anders ist und unser Kanton gar keine Hochschule in diese Richtrung hat und irgendwie auch keine "Vorbildung" in diese Richtung. Es gibt nur die Möglichkeit den Schwerpunkt Kunst Richtung Matur zu nehmen, wenn man gleichzeitig die Ausbildung zur Lehrperson absolviert. #confused


    Deshalb war ich schon etwas überfordert ob das was meine Tochter jetzt macht, auch in die richtige Richtung führt. Der Mallehrer sprach dann zb. von der gestalterischen Fachmatur und ich musste ihm sagen, dass die bei uns gar nicht angeboten wird auf dem schulischen Weg, nur auf dem Weg über eine Berufslehre.

    Aber ich habe dort angerufen und gefragt, ob man nicht quasi "Nachschulisch" diese Fachmatur machen kann, wenn man es ja auch "Nachberufslehre" machen kann....sie waren völlig überfordert....auch die Schulleitung konnte mir das nicht sagen, da es einfach nicht vorgesehen ist.


    Das selbe war ja mit dem Vorkurs, der unser Kanton nicht anbietet und auch ausserkantonal nicht mehr bezahlt aber für die meisten Lehrgänge und Berufsausbildungen Vorraussetzung ist...und schlappe 18500.-SFr kostet.


    Auf der Berufsberatung meinte sie, dass wenn sie was künstlerisches machen will, doch Floristin werden könne.


    Ich habe einfach etwas Angst, dass ich meine Tochter falsch berate. Das alle wissen wo es lang geht, nur ich check es nicht.

    Ich habe das Gefühl, ich stehe völlig auf der Leitung.

    Daroan mit Zottel 01, Zick 03, Zwerg 05 und Sternenkind (98-99)

  • Das hört sich an, als wäre eure Berufsberatung nicht sonderlich dolle aufgestellt - vielleicht mal in die der nächst größeren Stadt vorbeischauen? Ansonsten wäre meine spontane Idee, deine Tochter möglichst viele Praktika machen zu lassen - in einer Werbeagentur, Designagentur, Museum...


    Und vielleicht mal rumklicken, was es genau für Studiengänge an den Hochschulen gibt. Ich glaub es wird leichter, wenn ihr ungefähr eine Richtung wisst, in die es gehen soll: "richtig" künstlerisch, vielleicht Architektur, Kommunikation, Lehramt....

    Hermine und drei Jungs (04, 07 und 09)

    ---

    demokratische Ordnung braucht außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen

    Willy Brandt, 1969

  • Ich habe irgendwie überlesen dass sie ja noch eine Weile zur Schule geht. Dann würde ich den Stress erstmal etwas nach hinten schieben und mir nicht so viele Gedanken machen. Man kann ja auch nicht alles wissen. Ehrlich gesagt würde es mir auch schwer fallen, zum Thema Kunststudium zu beraten, auch wenn ich selbst studiert habe (und jetzt an der Uni arbeite).


    Ich glaube ich würde vor der Studienwahl ein bißchen überlegen in welche Richtung sie arbewiten möcht und dann das Pferd von hinten aufzämen. Bei Sprachtalent oder naturwissenschaftlichem Talent kann man vielleicht losstudieren und schauen wo man landet, aber bei Kunst würde ich schon etwas genauer überlegen (lassen). Denn als freischaffende Künstlerin den Lebensunterhalt zu verdienen ist sicherlich hart, und etwas anderes als als Kunstlehrerin oder Museumsangestellte. Entsprechend muss dann der Studiengang gewählt werden.

  • hallo


    aktuell: vom 8. bis 20. juni hat die zhdk diplomausstellung mit den abschlussarbeiten. finde ich ganz gut, um mal reinzuschnuppern, was man da überhaupt alles studieren kann.


    ich hab dein poblem unter umgekehren vorzeichen: mein ältester strebt eine berufsausbildung an, die ausgezeichnet zu ihm passt, aber ich mit meiner akademischen ausbildung hab null plan davon.

    ko_nijntje mit muck (2004), mogli (2006), miep (2007) und mimir (2011)

  • Ich habe irgendwie überlesen dass sie ja noch eine Weile zur Schule geht

    Sie muss da jetzt schon einen Schwerpunkt wählen, wir haben jetzt, mangels besseren Alternativen mal Kommunikation und Information genommen. #haare



    vom 8. bis 20. juni hat die zhdk diplomausstellung mit den abschlussarbeiten.

    Ahh, da pilgern wir mal hin, danke für den Tipp :)


    ...und falls dein Sohn zuuuufällig Schreiner werden will: im Lehrbetrieb meiner Tochter finden an diesem Wochenende der Wettbewerb der Schreiner-Nationalmannschaft für die World Skills in Kazan 2019 statt :D Das ist eher meine Welt #zwinker

    Daroan mit Zottel 01, Zick 03, Zwerg 05 und Sternenkind (98-99)

  • Schau mal, hier wird der Unterschied zwischen den verschiedenen Ausrichtungen einer künstlerischen Ausbildung im Hochschulbereich etwas besser deutlich:


    http://www.studienwahl.de/de/s…tu/kunst-bildende0200.htm


    https://www.studienwahl.at/stu…nde-und-angewandte-kunst/


    Wie andere schon sagten, es ist ja noch eine Weile hin. Sich schon frühzeitig mit dem Gedanken anzufreunden, eine Mappe produzieren zu müssen, schadet sicher nicht. Da kann man auch gleich herausfinden, ob es einem grundsätzlich liegt, dass die eigene Kunst ständigen Bewertungen durch andere unterzogen wird. Das ist nicht jedermanns Sache und wäre dann auch ein guter Grund gegen eine Ausbildung im künstlerischen Bereich.

    Ich würde mich nicht zu sehr verrückt machen mit der großen Auswahl, die es heute gibt. Alles hat Vor- und Nachteile, u.U. ist es zB sinnvoll erstmal eine Ausbildung oder Fachschule zu machen und dann später noch ein Studium. Oder umgekehrt. Entscheidend kann auch sein _wo_ man eine Ausbildung/Studium macht. Ausrichtung, Vernetzung und Umfeld sind doch in New York oder Berlin ein anderes als in Rosenheim oder Halle, an allen vier Orten aber findet man Hochschulen die einen sehr guten Ruf haben.

    Ausstellungsbesuche sind zwar sicher nett, aber in Museen und Galerien sind nur ein Bruchteil derer zu finden, die als freischaffende Künstler tätig sind. Jemand anders sagte es schon, die kunstgeschichtliche Bildung ist für die Aufnahme und auch den Entscheidungsprozess zur Berufswahl eher zweitrangig.

    Vielleicht auch mal schauen, ob es irgendwo offene Ateliers (wenn Künstler gefördert werden, ist das meistens Teil des Programms) gibt bzw. über die Kontakte des Mal-Lehrers Atelierbesuche arrangieren.


    Ich möchte Dich aber bestärken, Deine Tochter zu unterstützen, das ist wirklich ganz toll. Mein Mann ist bildender Künstler, kommt aus einer eher bildungsfernen Arbeiterfamilie und wünscht sich rückblickend, jemand hätte ihm mehr zur Seite gestanden und zB an die Idee herangeführt, an einer international renommierten Kunsthochschule zu studieren, statt nur an der lokalen Uni.

    war früher mal MaNe

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