Rabentipps gesucht: Stillen und Berufstätigkeit

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  • Liebe Rabeneltern,


    neben dem Forum ist unsere Homepage ja ein wichtiges Tool, wo sich auch Aussenstehende Informationen holen. Nun wurden wir schon mehrfach darauf hingewiesen, dass besonders das Thema Stillen (und Langzeitstillen) und Berufstätigkeit etwas schwach vertreten ist auf der Homepage.

    Jetzt haben wir uns gedacht, dass eine Tippsammlung von Rabeneltern sicher eine grosse Hilfe wäre - im Stil, wie ich sie vor Jahren für "Krippenkrisen" erstellt habe:

    KLICK


    Meine Bitte an Euch:

    Wer hat Lust, seine Erfahrungen mit Stillen und Berufstätigkeit mit uns zu teilen, wer möchte den ultimativen Trick erzählen, was hat Euch das Leben (und Pumpen) erleichtert, was war schwierig, was war hilfreich...?

    Ich würde dann wieder die Tipps und Berichte sammeln, bündeln und (unter Nennung des Nicks - oder wer möchte auch noch anonymer) in einen Artikel zusammenfassen.


    Ich schätze, mit geballtem Rabenwissen bringen wir einiges zusammen! Vielen Dank schon im Voraus fürs Mitmachen!


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Hallo talpa, schön dass du dich dem Thema annimmst. So wirklich tolle Tipps habe ich nicht dazu, aber ich schreibe Mal einfach, wie wir es handhaben. Du kannst ja dann entscheiden ob das hilfreich sein kann.


    Seit unser Baby etwa 10 Monate alt ist, arbeite ich einen Tag in der Woche, während mein Mann zu Hause bleibt. Zum Glück nimmt unser Baby die Flasche gut an. Ich pumpe meist am Vortag und morgens bevor ich los gehe eine Portion Milch ab, die vom Vortag frieren wir ein, die andere kommt in der Flasche frisch in den Kühlschrank. Ich finde das abpumpen eher nervig und pumpe während der Arbeit in der Mittagspause auf der Toilette eine große Portion ab, das genügt zum Glück, damit ich ohne spannendes Gefühl in der Brust durch den Tag komme. Die Milch kann ich im gemeinsamen Gefrierfach lagern und alle paar Wochen nehme ich eine isolierte Tasche und ein paar kühlakkus mit und bringe die milch nach Hause wo sie weiter gefroren wird.


    Mein Mann gibt unserem Baby sowohl die Muttermilch als auch Folgemilch, falls mal keine mehr da ist oder ich morgens keine Zeit hatte. Generell sieht er zu dass der Kleine permanent satt ist, um Probleme wegen Hunger von vorneherein zu vermeiden.


    Für uns läuft das sehr gut so und durch das Pumpen auf der Arbeit haben wir inzwischen einen ganz schön großen Milchvorrat im Gefrierschrank liegen :D


    Ich versuche mir wenig Stress wegen des pumpens zu machen, notfalls ist ja immer noch die Folgemilch da. An meinem Arbeitsplatz habe ich zwei Kolleginnen Bescheid gesagt, dass ich meine Milch im Gefrierfach lagere, so kann ich sicher sein dass jemand dort Bescheid weiß, was das da soll, falls die Frage aufkommt während ich nicht da bin. Das Pumpen auf der Toilette ist nicht so ideal, es gäbe da vielleicht einen besseren Ort aber bisher hat es mich auch nicht so sehr gestört dass ich mich darum gekümmert hätte, es woanders machen zu können.

    #herzKleiner Zwerg 07/14

    #herzMinizwerg 06/17

    ticker?TT=bdy&TT1=bdy&CL=&CT=&CG=F&O=m_chick&T=t_b14&D=2017-06-07&M1=&D1=&T2=&T1=Minizwerg&T3=&CC=0&CO=FFFFFF&CO2=&W=&TS=&R=A&SC=green

    Einmal editiert, zuletzt von Jono ()

  • Ich würde vor allem betonen, dass das in den meisten Fällen total machbar ist und sich die meisten Mütter nicht zwischen Stillen und Berufstätigkeit entscheiden müssen.


    An praktischen Tipps fand ich die folgenden super:


    Das Kind rechtzeitig an Fläschchen gewöhnen. Wenn das Stillen gut läuft zwischen der vierten und sechsten Woche und dann einmal die Woche ein Fläschchen füttern selbst wenn man es erst später braucht.


    Doppelseitige elektrische Pumpe geht einfach doppelt so schnell.


    Ich hatte so eine kleine Kühltasche (wie es sie für Sixpacks gibt), da haben zwei Fläschchen gut reingepasst. Ich habe sie in der Arbeit in den Kühlschrank und dann in der Kühltasche mit nach Hause genommen.


    Bevor frau massig Milchvorräte im Gefrierschrank anlegt mal probieren ob das Kind auch aufgetaute Milch trinkt. (war hier nicht so). Für gefrorene Milchvorräte fand ich so Eiswürfelbeutel super weil die Milch dann schon portioniert ist. (Ich habe mir aber keine Gedanken gemacht ob Beutel für Milch nochmal besonders hohen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit genügen müssen)


    Die rechtliche Situation klären - Arbeitgeber müssen je nach Land Zeit und Raum zur vErfügung stellen.


    Pumpen kann sehr unterschiedlich lang dauern. Es gibt Frauen, die haben so ein Fläschchen in einer Viertelstunde voll, es gibt auch welche da dauert es deutlich länger. Also darauf einstellen, dass das u.U. einfach auch viel Arbeitszeit frisst.

  • ich könnt auch was Schreiben.

    Ich hab aber erst wieder angefangen, als die Kleine 16 Monate alt war. Hilft das auch?

    Verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast (B.P)

  • Einmal querbeet ein paar Tips und Gedanken:


    Eine gute elektrische Pumpe, die auch passt, ist wirklich Gold wert. Das elektrische Abpumpen wird in Deutschland oft eher schlecht geredet, dabei gibt es da wirklich sehr sehr gute Systeme. Vielleicht ist es da besser auf englischen Webseiten zu lesen, denn in den USA ist das abpumpen deutlich üblicher, weil der Arbeitseintritt deutlich frueher erfolgt.


    Man gut einen Milchvorrat im TK anlegen mit abgepumpter Milch, in dem man, wenn das Kind fertig getrunken hat, nochmal ein wenig die Pumpe laufen laesst und so sanft die Milchproduktion etwas höher faehrt. Das kann man spaeter auch gut wieder drosseln. Das ganze ist echt sehr variabel, was man abpumpen kann.


    Ich hab da mal einen Riesenmilchvorrat angelegt. Nur stellte sich dann heraus, dass ich ein seltenes Enzym produziere, dass die Milch schlecht werden laesst, auch wenn sie sofort eingefroren wird. Ich rate da echt zum Austesten.


    Manche schwören darauf bei der abgepumpten Milch auch die Uhrzeit zu vermerken, weil die Abendmilch schläfriger macht, als die Morgenmilch.


    Auch sollte man nicht erschrecken, wenn man anfangs nicht mehr als 5-10ml abpumpt.


    Wer mehrere Wochen verreist, kann da auch abpumpen und die Milch einfrieren und dann wieder mitbringen - ich habe in diesen Wochen zT 1200ml taeglich abgepumpt.


    Mama sollte sich nicht wundern, wenn das Kind zwar gut ohne sie durch den Tag kommt, aber dann nachts allen kuscheln und Stillbedarf aufholt.


    Mein Stillkind war 4 Wochen alt als ich anfing wieder voll zu arbeiten und ich habe gepumpt und gestillt bis es 2 Jahre alt war.


    Um den Milchfluss am laufen zu halten habe ich mindestens alle 3.5h gepumpt und gestillt (ich hatte anfangs wahnsinnig grosse Stillprobleme mit kaputten BW ueber Monaten hinweg, Mastitis und Pilz). Die Probleme erkläre ich mir heute auch mit dem Stress (und weil es das erste Kind war, da ist es häufig schwieriger, weil man nicht so recht weiss was man tut).

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.

    2 Mal editiert, zuletzt von Nachtkerze ()

  • ich könnt auch was Schreiben.

    Ich hab aber erst wieder angefangen, als die Kleine 16 Monate alt war. Hilft das auch?

    Klar!

    Gerade in dem Alter haben Frauen besonders wenige Vorbilder - die meisten Kolleginnen hatten wahrscheinlich schon abgestillt in dem Alter.


    Liebe Grüsse


    Talpa

  • Ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit Langzeitstillen und Berufstätigkeit gemacht.


    Beim Großen bin ich nach 9 Monaten wieder vollzeit eingestiegen, beim Kleinen nach 5 Monaten geringfügig und ab dem 1. Geburtstag wieder auf Vollzeit aufgestockt.


    Ich hab mir beide Male eine Pumpe geliehen. Der Große wollte dann kurz vor seinem 1. Geburtstag keine Milch aus dem Becher mehr und hat lieber auf mich gewartet. Beim Kleinen dauerte das etwas länger, drum hab ich mir dann noch eine gebraucht Pumpe gekauft, weil die Leihpumpe nicht länger von der Kasse bezahlt wurde (Österreich).


    Der Kleine hatte am Anfang seine Milch aus einer Flasche. Das war trial and error, der Papa und er haben glaub ich 4 verschiedene Sauger durchprobiert, bis sie den gefunden haben, mit dem der Kleine zurecht kam. Becher ging am Anfang noch nicht, weil der Kleine viel zu aufgeregt mit den Händen gerudert hat und den Becher selber halten wollte. Auf diese Art ist die meiste Milch auf, statt im Baby gelandet. Der Große, der da ja doch schon deutlich älter war, hat von Anfang an aus dem becher, bzw aus einer Flasche mit Sportverschluss getrunken.


    In der Arbeit bin ich gegen Mittag abpumpen gegangen. Ich habe das große Glück in einer großen Firma zu arbeiten und konnte in den Räumlichkeiten des Betriebsarztes pumpen. Das hat sehr gut geklappt, da es dort auch ein Waschbecken gab um die Teile gleich auszuwaschen nach Gebrauch. Daheim kamen die Pumpenteile dann alle 2 Tage in den Geschirrspüler.

    Die Flaschen mit Milch konnte ich in einem Kühlschrank lagern, für den Transport hatte ich eine kleine Kühltasche. Die Milch vom Freitag kam in den Tiefkühler, die hat mein Mann dann am Montag aufgetaut.


    Während der Phase der geringfügigen Beschäftigung hab ich Abends zu Hause abgepumpt, nachdem ich den Kleinen hingelegt habe. Das war nötig, denn im Beisein vom Großkind konnte ich nicht pumpen, der fand die Pumpe viel zu spannend. Ich hab versucht dem Kleinen beim Einschlafstillen nur eine Seite zu geben, weil ich dann insgesamt mehr Milch pumpen konnte. Effektiver wäre es bei mir gewesen in der Früh vor dem Frühstücksstillen zu pumpen, das hab ich aber nicht geschafft, weil ich jedes Fitzelchen Schlaf brauchen konnte. So musste ich 3 Abende pumpen, um genug für einen Vormittag zusammen zu bringen.


    Die Kinder haben sich beide recht schnell darauf eingestellt: Mama da = stillen, Papa da = Beikost und Milch aus der Flasch/dem Becher. Bei beiden war das erste, was ich beim heimkommen gemacht hab, uns auf den Diwan setzten und stillen. Und noch mehr stillen und dann ganz viel stillen. Das war beiden Kindern sehr wichtig, da wirklich unbegrenzt stillen zu dürfen.Das hat sich beim Großen schneller gegeben, dem Kleinen war es bis nach dem 2. Geburtstag sehr wichtig. Ich selber fand das ganz ok, so konnte ich nach einem langen Arbeitstag die Füße hochlegen, während mein Mann das Abendessen gekocht hat. :)


    Ach ja, zum einfrieren der Milch hab ich ganz normale Marmeladengläser genommen. Ich wollte keine Wegwerfbeutel. Wer allerings wenig Platz im Tiefkühler hat und sich einen Vorrat anlegen will, für die sind Muttermilchbeutel allerdings die bessere Alternative.

  • noch ein Tip: Mein Kind nahm nie eine Flasche an - ich hatte anfangs Angst vor Stillverwirrung, und dann wollte es nicht mehr. Es trank also von Anfang an aus kleinen Tassen (Schnapsglasgroesse). Das klappte wirklich problemlos, und viele waren erstaunt ein Baby von wenigen Wochen aus einer Tasse trinken zu sehen.

    Nothing is permanent.

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  • Was uns anfangs wahnsinnig gestresst hat, waren die Mini-Mengen, die das Baby aus der Flasche getrunken hat, wenn ich nicht da war. Tja, er ist jetzt 13 Monate alt und wenn er mal Milch trinkt, wenn ich nicht da bin, sind es auch heute immer noch nur zwischen 60 und 80 ml. Es hätte uns gut getan, zu wissen, dass das ganz normal ist.


    Julchen86 : bitte unbedingt Langzeit-Still-Tipps! #pro

  • Was uns anfangs wahnsinnig gestresst hat, waren die Mini-Mengen, die das Baby aus der Flasche getrunken hat, wenn ich nicht da war. Tja, er ist jetzt 13 Monate alt und wenn er mal Milch trinkt, wenn ich nicht da bin, sind es auch heute immer noch nur zwischen 60 und 80 ml. Es hätte uns gut getan, zu wissen, dass das ganz normal ist.

    Stimmt, das ist oft ganz wenig, und es ist total ok, ebenso wie man ja nicht frustriert sein sollte, wenn da nur ein paar Tropfen abgepumpt sind. Die mega-abpumpmengen hatte ich als mein Kind mit 9 Monaten noch vollstillte.

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  • Ich habe gestillt bis meine Tochter 20 Monate alt war. Sie nahm bis dahin keinerlei Milch aus der Flasche oder Becher oder Glas. Weder abgepumpte noch pre Milch oder Kuhmilch.

    Arbeiten gegangen bin wieder als sie 7,5 Monate alt war.

    Ich arbeitete von 5h00 morgens bis etwa 13h00 oder 14h00.

    In der Zeit trank sie etwas Wasser u aß kleinste Portionen Brei.

    Kam ich von der Arbeit nach Hause wurde sofort gestillt.

    Um den 1. Geburtstag rum wurde das Essen während meiner Abwesenheit etwas besser aber immer nur winzige Portionen und zu trinken weiterhin nur Wasser.


    Die Nächte waren für mich schlimm, da sie teilweise jede halbe bis Stunde nach der Brust verlangte. Sei es aus Hunger/Durst oder auch nur die Nähe zu mir...

    Überlebt haben wir das aber alle. Glaube für die jeweilige Betreuungsperson war es genau so schlimm wie für mich.

    Zu wissen, dass sie während meiner Abwesenheit nur minimal isst u trinkt hat uns alle dann doch immer wieder mal gestresst.


    Trotzdem würde ich sagen, dass das Abstillen zum richtigen Zeitpunkt war. Innerhalb von 2 Tagen ohne Weinen ihrerseits, eher noch mehr auf Mama bezogen und noch mehr kuscheln müssen...


    Ab dem Moment wo meine Brust für sie 'leer' war und sie auch verstehen konnte dass das so bleibt, hat dazu geführt dass plötzlich auch Kuhmilch aus der Flasche getrunken wurde.

  • Ich würde später auch noch was schreiben. Gerne antippen wenn ich es vergesse.

    “Stelle Dich an den Abgrund der Hölle
    Und tanze zur Musik der Sterne!”
    (Walter Moers)


    Du darfst sein, wer du bist, du darfst dich äußern und wir nehmen das ernst. Da ist immer beides: Wurzeln und Flügel, Bindung und Freiheit.

    (Herbert Renz-Polster)


    #NazisRaus #BOohneRechts

  • ich bin zum stillen ale paar stunden in der krippe vorbeigegangen, bei allen 4 kindern. soll ich dazu was schreiben?

    ko_nijntje mit muck (2004), mogli (2006), miep (2007) und mimir (2011)

  • Ich hab wieder angefangen zu arbeiten (bzw. zu studieren) als mein Kind 14 Monate alt war. Da es bisher kein großer Esser war und überwiegend gestillt hat, habe ich mir im vorhinein viele Gedanken gemacht, wie es in der Kita mit dem Essen und Mittagsschlaf klappen würde, und ob ich wohl abpumpen müsse. Im Nachhinein kann ich sagen: lief alles problemlos. Die Milch, die ich einmal mühsam abgepumpt hatte, um sie mitzugeben, wäre überhaupt nicht nötig gewesen. Mein Kind schlief und aß dort ohne Probleme, und das obwohl zu Hause einschlafen ohne Stillen geradezu unmöglich war. Zu Hause haben wir ganz normal weitergestillt und tun das bis heute (Kind ist jetzt drei Jahre alt).

    1-#post-3-#post-5-#post-#post-#post-9-10-#post-#post-#post-#post-15-#post-17-18-19-20-21-#post-23-24

  • Ich habe beim ersten Kind angefangen, als der Kleine 7 Monate alt war und habe mit auch sehr viele Gedanken darum gemacht, wie das funktioniert. Habe dann rechtzeitig vorher angefangen abzupumpen und Vorräte einzufrieren. Im Endeffekt hat er dann aber schon so gut Brei gegessen, dass er die Zeit ohne mich auch ohne Milch geschafft hat und wir haben dann in der Zeit, als wir beisammen waren, weiter gestillt. Wir haben die Milch-Vorräte dann weitgehend in Brei und Obstmus "versenkt".


    Ich habe außer in der Klinik nie wieder mit einer Pumpe abgepumpt sondern immer mit der Hand. Zumindest für mich hat das bei 2 Kindern gut funktioniert.

  • Ich habe bei meiner Tochter direkt nach dem Mutterschutz wieder gearbeitet. Mir war es wichtig, dass das Stillen weiterhin klappt und ich habe daher auf Flaschen verzichtet und mit dem Softcup gefüttert. Das ging nach ein paar Versuchen super.

    Als meine Tochter älter war, war ich eine Woche auf Klassenfahrt. Auch das ging trotz Stillen gut.

    In den Ferien könnte ich auch ausführlicher etwas schreiben, falls gewünscht.

    Gruß,


    stella mit Eichhörnchen-Dinosaurier (9/06) und kleiner Überraschung (1/14)


  • Ich habe bei beiden Kindern mit ca. einem Jahr wieder angefangen zu arbeiten. Abgepumpt habe ich nie, sondern morgens vor dem Arbeiten und nachmittags nach dem Abholen (und natürlich abends/nachts) gestillt. Das war nie ein Problem, in der Zwischenzeit haben die Kinder normal gegessen. Das Nachmittagsstillen fiel dann auch ziemlich schnell weg, weil wir oft noch unterwegs waren und ich so große Kinder nicht mehr gerne in der Öffentlichkeit stille.

  • in Deutschland steht gemäß Mutterschutzgesetz jeder Frau Raum und Zeit fürs Stillen zu, bis zum 1.Geburtstag.

    ich pumpe am Arbeitsplatz, direkt am Schreibtisch (okay für die Kolleg*innen). Ich habe zwei elektrische Pumpen, eine Zuhause und eine auf der Arbeit. Es gibt so Bustiers wo man die Pumpaufsätze festschnallen kann, dann hat Frau die Hände frei (ich arbeite während des Pumpens weiter). Ich benutze Muttermilchbeutel für den Transport und kühle nicht großartig. Also Milch bleibt ungekühlt für ca. 3h.

    So machen wir das, seit mein drittes Kind drei Monate alt ist. Läuft ?

  • Ich habe nach beiden Kindern wieder angefangen, Vollzeit zu arbeiten, als sie etwa 4 Monate alt waren.


    Relativ frühzeitig (so nach etwa 10 Wochen) habe ich angefangen, zusätzlich zum Stillen Milch abzupumpen und einzufrieren, so dass ich schließlich täglich etwa 1 Portion übrig hatte. Der wurde dann natürlich benutzt, wenn der Kleine betreut wurde (Tagesmutter, Aupair, Kinderkrippe), hat aber auch als Vorrat dafür gedient, wenn ich auf Dienstreise war (ca. 4x/Jahr für ca. 7-10 Tage). Wenn ich zu Hause war (also morgens, abends, nachts) gab es die Milch natürlich "frisch von der Quelle". Stressig fand ich das nicht, dank Familienbett bin ich nachts nach dem Andocken meistens ziemlich schnell wieder eingeschlafen...


    Ich hatte "nur" eine Avent-Handpumpe, fand das aber super praktisch, weil sie schön handlich ist (so dass ich sie auf Dienstreisen auch leicht mitnehmen konnte), prima funktioniert hat, und die "Fördergeschwindigkeit" meines Erachtens sowieso davon abhängt, wie effektiv der Milchspendereflex ist. Auf der Arbeit hatte ich ein Einzelbüro, wo ich bequem 2x/Tag pumpen konnte (jeweils etwa 10-15 Minuten für zwischen 120 und 200 ml), und sogar ein Gefrierfach.


    Beim Trinken haben beide Kinder null Probleme gemacht. Der Wechsel von Brust auf Flasche und zurück, frische oder aufgetaute Milch - das war ihnen alles völlig egal.


    Insgesamt habe ich den Großen 1,5 Jahre gestillt, den Kleinen 4,5 Jahre.


    Ich finde es total wichtig, auch mal von solchen Erfahrungen zu berichten, wo alles total einfach geht, denn sonst ergibt ein Forum ein sehr verzerrtes Bild, weil man sich die Forenunterstützung natürlich gerade dann zu Nutze macht, wenn es nicht rund läuft, und dementsprechend praktisch alle Postings - egal ob zum Stillen allgemein oder zu Stillen & Job - sich im Wesentlichen um Stillprobleme drehen.

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05