Baby schlaeft so schlecht - wir koennen nicht mehr

  • Aber tagsüber ausprobieren geht auch ;)

    In dem Alter geht auch auf die Toilette hocken schon...

    Stimmt, das Kind ist ja schon recht alt. Ihr könntest sogar anfangen, das morgendliche Piesel in einem Topefchen aufzufangen.


    Es gibt ja Kinder, die in dem Alter anfangen sauberzuwerden oder sauber sind.

  • Wie viel schläft er denn tagsüber? Vielleicht schläft er da einfach zu viel oder zu lange? Ansonsten haben wir in dem Alter beide Kinder nachts nochmal aufs Klo gesetzt, das hat die Nächte mächtig entspannt.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse)

  • Darf ich etwas zum Abhalten fragen:

    Kann man das einfach so in der Nacht anfangen? Oder übt man tagsüber? Wie?

    Üblicherweise pullert der Mensch im Schlaf nicht, hat dann beim Aufwachen aber ordentlich Druck auf der Leitung. Sprich: Beginnen kannst du quasi nach jedem Aufwachen des Kindes, egal ob morgens, nach dem Mittagsschlaf oder nachts. Auch abends das Einschlafen geht evtl. leichter, wenn er da nochmal aufs Klo kann. Vielleicht muss er einfach pullern und kann deswegen nicht zur Ruhe kommen? Bei meinen Kindern hilft das auch jetzt (mit 2 ¾ und 6) noch, wenn die zu unruhig sind. Einfach nochmal aufs Klo schicken, danach finden sie zur Ruhe.

    Zu euren In-den-Schlaf-führ-Ritualen fällt mir auf: Ihr macht sehr viel, um das Kind zur Ruhe zu bewegen. Habt ihr schon versucht, sehr wenig zu machen? Also absolute Reizminimierung: Dunkles Zimmer, Kind ins Bett legen, ein Elternteil legt sich daneben (vielleicht eine Hand auf Brust oder Rücken des Kindes) und dann nichts weiter tun, als Warten. Mein Mann hat dabei immer seine eigenen Atemzüge gezählt, ich hab mich dabei immer darauf eingerichtet einzuschlafen. Beides hat unglaublich beruhigend gewirkt, weil das eigene Zur-Ruhe-Kommen sich aufs Kind übertragen hat. Manchmal konnten wir regelrecht dabei zuschauen, wie die Kinder davon einschliefen und sind dann wieder aufgestanden. Manchmal sind wir selbst dabei eingeschlafen und der jeweils andere kam dann nach einer Weile wecken. Wenn ich alleine war und auf jeden Fall nochmal wach werden musste, hab ich mir für das Einschlafen eine extrem unbequeme Position gesucht. Dann bin ich relativ bald nach dem Einschlafen wieder aufgewacht, weil mir irgendwas wehtat. Nach einmal Recken und Strecken konnte ich dann noch mein Abendprogramm wuppen.

  • Das mit dem Abhalten kann ich zu 100 % unterschreiben.

    Ansonsten würde ich tatsächlich versuchen was an der Einschlafsituation zu ändern, so wie es Drama beschreibt. Und das auch in der Nacht. Sprich ich würde nicht rumlaufen, sondern ihn im Bett lassen, Licht auslassen und ihn ggf. Streicheln, etc. Schlimmstenfalls turnt er halt rum oder schimpft. Ihr seid ja da und lasst ihn nicht mit seinem Ärger allein.

  • Ich frage mich gerade, wie man ein Kind, das krabbeln oder laufen kann, ins Bett legt oder dort liegen lässt, wenn es keinen Bock darauf hat. Ich kann meinen Sohn, seit er sich fortbewegen kann, nicht mehr hinlegen. Da Heras Baby auch fortbewegungsfähig sein dürfte, erstaunen mich derartige Ideen etwas.

  • Ich frage mich gerade, wie man ein Kind, das krabbeln oder laufen kann, ins Bett legt oder dort liegen lässt, wenn es keinen Bock darauf hat. Ich kann meinen Sohn, seit er sich fortbewegen kann, nicht mehr hinlegen. Da Heras Baby auch fortbewegungsfähig sein dürfte, erstaunen mich derartige Ideen etwas.

    Im Kinderbett dürfte das kaum klappen, aber die TS schreibt ja dass sie ein Familienbett haben. Wenn ich mich daneben lege, aufpasse, dass nicht raus gekrabbelt wird, kuschle, streichle, etc. und das Kind immer mal wieder hinlege funktioniert das wunderbar. Für mich war irgendwann klar, ich stehe nur im Notfall auf (Krankheit, Zahnungsschmerzen, etc.). Pipi ging ins Töpfchen/Schüssel neben dem Bett und beruhigen, weil das „Angebot“ bzgl. ein-/weiterschlafen dem Zwerg/ der Zwergin nicht passt geht auch im Liegen bzw. im Bett sitzend. Wenn man mal so ne Situation hat, dass nachts getragen werden wollte, dann habe ich dass auch gemacht. Aber wir hatten beim Großen das über Wochen hinweg, dass er nachts regelmäßig mal ne Stunde wach war, Bespaßung wollte und ständig an die Brust und das zu einer Zeit in der ich wieder gearbeitet habe und auch noch schwanger geworden bin. Da war mein Bedürfnis nach nicht aufstehen bzw. keinem nächtlichen Entertainment größer. Er hat genau zwei Nächte gemotzt, dass ich ihn immer wieder hingelegt habe, sparsam mit Worten war und auch nicht alle 10 min die Brust angeboten habe, dann war das vorbei. Wir waren immer da, haben mit ihm gekuschelt und ihn getröstet. Aber Aufstehen bzw. Dauer-Intervall-Stillen wurde abgeschafft, weil wir nicht mehr konnten. Es war zwar auch anstrengend mit nem wachen Kind im Bett zu bleiben, aber weniger als rumtragen allemal

  • Ich frage mich gerade, wie man ein Kind, das krabbeln oder laufen kann, ins Bett legt oder dort liegen lässt, wenn es keinen Bock darauf hat. Ich kann meinen Sohn, seit er sich fortbewegen kann, nicht mehr hinlegen. Da Heras Baby auch fortbewegungsfähig sein dürfte, erstaunen mich derartige Ideen etwas.

    Kinder sind so unterschiedlich... kind 1 ist auch nie alleine im bett liegen geblieben. den mussten wir zum einschlafen quasi festhalten und er fing irgendwann an, mit schlafsack über das gitter zu klettern. kind 2 mochte nie im bett irgendwie festgehalten werden oder grossartig körperkontakt. der ist selbst, als der grosse bruder die stäbe vom gitterbett abgebaut hat, immer drin geblieben und brauchte eine erlaubnis um rauszukommen. macht er selbst mit knapp 5 im grossen bett noch, dass er lieber schreit als aufzustehen. kind 2 schlief deutlich besser als wir ihn aus dem familienbett ins eigene bett ausquartiert haben. wir waren damals sehr erstaunt...

  • Poldibaer und Jette Faszinierend! Es entzieht sich schon meiner Vorstellungskraft, wie es gelingen könnte aufzupassen, dass ein Baby nicht aus einem an drei Seiten offenen Bett krabbelt... Ich konnte früher nur warten, bis das Baby so ausgepowert war, dass es von alleine ins Bett kam.

  • Poldibaer und Jette Faszinierend! Es entzieht sich schon meiner Vorstellungskraft, wie es gelingen könnte aufzupassen, dass ein Baby nicht aus einem an drei Seiten offenen Bett krabbelt... Ich konnte früher nur warten, bis das Baby so ausgepowert war, dass es von alleine ins Bett kam.

    Es war nur das Fußende offen. Rechts und Links lagen mein Mann und ich und dann kommt jeweils die Wand. Außerdem liegen die Matrazen nur auf dem Rost mit Holzrahmen drum rum. Raus fallen wäre also nicht schlimm gewesen, da nur 20-30 cm hoch #super