Die Zeitumstellung kommt offenbar weg - und es bleibt die Sommerzeit...

  • Wann fangt ihr denn an zu arbeiten, dass ihr im Dunkeln auf der Arbeit sitzt?


    Und 5 Uhr Schule?

    Welchen Sinn sollte das haben?

    Ich wäre froh, wenn du Schule erst um 9 Ihr startet.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • An meinen langen Tagen fahre ich um 7Uhr los und bin um 19.30h zurück. Die Jugendlichen auf den weiterführenden Schulen fahren je nach Verkehrsmittel um 6.30-7h los und kommen an den drei Langtagen um 16.30h nach Hause, wenn sie ein Eltern-Taxi finden, mit den Öffis sind sie um 17.30h zurück.
    Hier im Norden hat man also an Arbeits- oder Schultagen keine Chance auf Tageslicht draußen. Im Winter wird es hier erst um halb zehn hell und ab halb drei schon wieder dunkel. Dafür gibts aber eine lange Dämmerungsphase. Jedenfalls ist es bei dieser kurzen Tageslichtphase völlig egal, ob Winter- oder Sommerzeit ist, oder wann die Schule beginnt.

  • Dürfen eure Schulkinder nur raus? Unsere haben mindestens drei Pausen im Laufe eines langen Tages und verbringen die durchaus im Freien, gerade auch die älteren, die das Gelände verlassen dürfen.

  • Arggggg ich hasse die Normalzeit grade sehr. Wenn ich losgehe ist dunkel und wenn ich heimkomme auch *brummel

    Du darfst das gerne auch „Winter“ oder „Winterzeit“ nennen. Dass es so kurz hell ist, hat nämlich nur was mit dem flachen Sonnenstand zu tun, nichts damit, wie weit wir 12 Uhr vom Zenit der Sonne wegschieben.


    Aber noch was konstruktives: In Deutschland gibt es im Arbeitsschutzgesetz eine Regelung, die bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden gilt (also dann wenn man sich der winterliche Kurztag-Effekt so auswirkt, dass du auf Hin- und Rückweg dunkel hast:: Du hast das Recht eine „Erholungspause“ zu nehmen während es hell ist, Dauer müsste ich nachgucken, irgendwas um die 40 Minuten.

  • meine Schulkinder haben regelmäßige pausen, da müssen sie raus.

    Und die schulen haben Fenster. Die meiner Kinder sogar sehr großzügige fensterfronten.


    Teenager kommt um 16:30 Uhr heim und will seine Ruhe. Bei vorhandenem TagesLicht wird dann der Rollladen runter gelassen.#freu

    Grundschulkind hat um 12 oder 13 Uhr aus und mittags noch Gelegenheit rauszugehen.


    Was in den kalten Monaten kaum genutzt wird.


    Schulanfang um 5 Uhr#blink??????

  • n Deutschland gibt es im Arbeitsschutzgesetz eine Regelung, die bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden gild, also wenn man diesen Effekt spürt: Du hast das Recht eine „Erholungspause“ zu nehmen während es hell ist, Dauer müsste ich nachgucken, irgendwas um die 40 Minuten


    30 Minuten.


    45 Minuten bei 10 Stunden.


    Mehr als 10 ist nicht zulässig als bewertete Arbeitszeit am Tag.


    Das dürfte bei den meisten Arbeitnehmerinnen mit Tagdiensten der Mittagspause entsprechen, in der die meisten zu Mittag essen. Dann bleibt nicht mehr gar so viel.

  • 30 Minuten.

    ...


    Das dürfte bei den meisten Arbeitnehmerinnen mit Tagdiensten der Mittagspause entsprechen, in der die meisten zu Mittag essen. Dann bleibt nicht mehr gar so viel.

    Ich erinnere mich dunkel. Mein ehemaliger Arbeitgeber hatte diese Zeit verlängert, deswegen hat mich das nicht betroffen.


    Ob was davon bleibt, hängt natürlich auch davon ab, was und wo man isst. Möglicherweise kann man da ja Prioritäten umsetzen.

  • finde ich nicht.

    ich finde, es gibt ein paar jobs mit gleitzeit und wenn man Kinder hat, wird das ja weiter limitiert.


    und die leute, die ich mit gleitzeit kenne, nutzen das natürlich auch komplett.

    verstehe daher deinen einwand überhaupt nicht.


    also ich kenne niemanden mit gleitzeit, der sich dann davon die für ihn selbst blödeste arbeitszeit aussucht ;)

  • Meine großen Kinder verlassen das Haus um 6.40Uhr.


    Schulbeginn um 8.


    2x 15 Minuten Pause, ja, da sind sie ca 10 Minuten draußen.


    Mittagspause 35 Minuten, das reicht nur zum Essen (inkl Anstellen).

    Schulende an Langtagen 15.30, Zuhause 16.40


    An den Tagen, wo sie nach der 6. Stunde gehen, sind sie um 14.30 da.


    Zurzeit Sonnenaufgang 7.40, Untergang 16.45.

    Eine Stunde länger hell würde zumindest im November durchaus etwas bringen. Und eine Stunde später hell am Morgen wäre so gesehen egal, erste Pause ist um 9.30.

    ... mit He (12) und Jo (10) und Ni (6)

  • Arggggg ich hasse die Normalzeit grade sehr. Wenn ich losgehe ist dunkel und wenn ich heimkomme auch *brummel

    Du darfst das gerne auch „Winter“ oder „Winterzeit“ nennen. Dass es so kurz hell ist, hat nämlich nur was mit dem flachen Sonnenstand zu tun, nichts damit, wie weit wir 12 Uhr vom Zenit der Sonne wegschieben.


    Aber noch was konstruktives: In Deutschland gibt es im Arbeitsschutzgesetz eine Regelung, die bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden gilt (also dann wenn man sich der winterliche Kurztag-Effekt so auswirkt, dass du auf Hin- und Rückweg dunkel hast:: Du hast das Recht eine „Erholungspause“ zu nehmen während es hell ist, Dauer müsste ich nachgucken, irgendwas um die 40 Minuten.

    Ich kann es schlicht nicht leiden, dass die Sonne untergeht, wenn ich grade auf dem Heimweg bin... Da ist die Definition, wann nun "Mittag" ist schon relevant. Außerdem will ich mit meinem Kind zusammen raus, da bringt mir die Pausenregelung gar nichts, im Gegenteil, sie klaut mir per automatischer Zeiterfassung ne halbe Stunde am Tag grrr aber das ist ne andere Baustelle


    Tobalenta jaaaaa! Ab in den Süden! Ein bisschen westlicher geht noch, Bilbao hat nette Exzellenzcluster in unserem Bereich :D

    Weihnachtskind 2013

    Sternenkind 11/2017

    Sternenkind 08/2019

  • Es macht auch in der schule sitzend einen unterschied, ob draußen hell ist oder nicht.

    Außer man sitzt im Raum ohne Fenster.


    Eulen kommen noch schwerer in die gänge wenn es morgens so spät hell wird.

  • Genau, hier auch, Teenager sind doch Vampire, die im Licht zu Staub zerfallen;). Zurzeit haben sie auf dem Hinweg schon Tageslicht, das wäre bei Sommerzeit nicht so. Klar, bald wird das jetzt dennoch morgens noch dunkel sein, aber immerhin ein paar Wochen länger morgens hell durch die Zeitumstellung. Zur großen Hofpause ist es ohnehin hell und durch die Fenster kommt ebenfalls Tageslicht. Mein Büro ist etwas dunkel leider, und in der Mittagspause kann ich mich nicht bei richtig aufraffen, länger raus zu gehen, könnte ich aber natürlich.

    Liebe Grüße von Kris (1974) mit großem Sohn (1/2002) und kleinem Sohn (5/2007)

  • Ha, dann mach ich hier mal die Gegenstimme: Ich liebe es!

    Hier ist es so wie die.lumme beschreibt - und wenn nicht auch noch fieses Schmuddelwetter dazukommt, sind diese Tage einfach herrlich. Das geht mir nur am Anfang des Winters so, im Februar habe ich dann schon auch die Schnauze voll ...


    Ich sehe täglich (außer eben bei Schmuddelwetter) die spektakulärsten Sonnenauf- und Untergänge. Die verpasst man hier im Norden im Sommer sonst einfach. Morgens, wenn wir mit der Taschenlampe zur Bushaltestelle gehen müssen, sehe ich die Dinge auf einmal ganz anders. Ich sehe warmes Licht in den Häusern, Baumsilhouetten, Pferde im Nebel, gestern war der Mond noch morgens so hell, dass mein Sohn und ich auf dem Weg zum Schulbus einen Mondschatten hatten.

    Laternelaufen ergibt hier derartig Sinn in dieser Jahreszeit, das ist einfach feierlich und geheimnisvoll.

    Ich erinnere mich so gern an einen winterlichen Bummel in Malmö, wo vor den Geschäften überall Feuerkörbe und Fackeln brannten ...


    Mir tun alle sehr leid, die nicht freiwillig im Norden wohnen und unter dem Mangel an Tageslicht wirklich leiden (ich verstehe das). Aber ich selbst genieße es, die Jahreszeiten so extrem wahrzunehmen, und die Kürze der Tage bewegt mich mit zunehmendem Alter auch auf einer esoterischen Ebene. Ich empfinde die winterliche Dunkelheit als wichtigen Jahresabschnitt.


    Das hat natürlich nicht das Geringste mit der Zeitumstellung zu tun #cool


    Gruß,

    F

    Mal geht es dir schlecht. Dann geht's dir wieder gut. Ich jedenfalls trag jetzt immer einen Hut.

  • Dürfen eure Schulkinder nur raus? Unsere haben mindestens drei Pausen im Laufe eines langen Tages und verbringen die durchaus im Freien, gerade auch die älteren, die das Gelände verlassen dürfen.

    Ja, hier auch so.


    Hier ist es um 7 Uhr schon hell. Nicht so wie im Sommer natürlich, aber auch nicht mehr dunkel.

    Es beginnt auch vor 7 schon heller zu werden.


    Meine Kids haben das Glück deutlich später los zu müssen, da der Schulweg sehr kurz ist.


    Ich finde es aktuell auch eher dunkel.

    Das liegt aber am Wetter.

    Die letzten Jahre hatten wir einen sehr sonnigen, trockenen und warmen Herbst.


    Dieses Jahr regnet es viel mehr, es ist kälter und durch die Wolken auch nochmal dunkler.


    Wenn es nämlich einen Tag mal sonnig ist, ist es direkt heller.


    Ich glaube das liegt oft viel eher am Wetter, als an der Zeitumstellung.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Naja, das Winterhalbjahr definiert sich nachgerade dadurch dass wir auf der "dunklen" Seite der Tag.Nacht-Gleiche liegen. Such is life.


    Ungünstig ist bei vielen von uns die Ausnutzung der hellen Stunden. Wir sind ja in der Regel an vorgegebene Arbeitszeiten gebunden, und Fenster hin oder her, drinnen ist man doch, und da es eher kalt und regnerisch ist, ist auch das Klappstulle-essen-im-Freien in der Mittagspause zur Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels nicht immer so ein reines Vergnügen :) Vor allem, da die Kolleginnen in der Zeit zusammen drinnen essen und netzwerken.

  • Ich sehe täglich (außer eben bei Schmuddelwetter) die spektakulärsten Sonnenauf- und Untergänge. Die verpasst man hier im Norden im Sommer sonst einfach. Morgens, wenn wir mit der Taschenlampe zur Bushaltestelle gehen müssen, sehe ich die Dinge auf einmal ganz anders. Ich sehe warmes Licht in den Häusern, Baumsilhouetten, Pferde im Nebel, gestern war der Mond noch morgens so hell, dass mein Sohn und ich auf dem Weg zum Schulbus einen Mondschatten hatten.

    Laternelaufen ergibt hier derartig Sinn in dieser Jahreszeit, das ist einfach feierlich und geheimnisvoll.

    Ich erinnere mich so gern an einen winterlichen Bummel in Malmö, wo vor den Geschäften überall Feuerkörbe und Fackeln brannten ...


    Mir tun alle sehr leid, die nicht freiwillig im Norden wohnen und unter dem Mangel an Tageslicht wirklich leiden (ich verstehe das). Aber ich selbst genieße es, die Jahreszeiten so extrem wahrzunehmen, und die Kürze der Tage bewegt mich mit zunehmendem Alter auch auf einer esoterischen Ebene. Ich empfinde die winterliche Dunkelheit als wichtigen Jahresabschnitt.

    Hach ja, genau so *unterschreib*. Ich geniesse auch die Unterschiede in den Jahreszeiten, die hier ziemlich extrem sind.

  • Meine Arbeitskollegin schwört auf ihre Tageslichtlampe. Sie sagt, die tut ihr total gut im Winter.


    Ich hab damit zum Glück kein Problem. Ich mag das heimelige, die dunklen Abende mit Lichterketten und/oder Kerzen und einer großen Kanne Tee und die Kinder haben Spaß dran mit Taschenlampen den dunklen Garten zu erkunden.

  • Fuer uns ist es der erste Winter so "hoch" im Norden und genau so war es in den letzten Tagen:

    Ich sehe täglich (außer eben bei Schmuddelwetter) die spektakulärsten Sonnenauf- und Untergänge. Die verpasst man hier im Norden im Sommer sonst einfach. Morgens, wenn wir mit der Taschenlampe zur Bushaltestelle gehen müssen, sehe ich die Dinge auf einmal ganz anders. Ich sehe warmes Licht in den Häusern, Baumsilhouetten, Pferde im Nebel, gestern war der Mond noch morgens so hell, dass mein Sohn und ich auf dem Weg zum Schulbus einen Mondschatten hatten.

    Laternelaufen ergibt hier derartig Sinn in dieser Jahreszeit, das ist einfach feierlich und geheimnisvoll.

    Ich erinnere mich so gern an einen winterlichen Bummel in Malmö, wo vor den Geschäften überall Feuerkörbe und Fackeln brannten ...

    Der rote Sonnenball im Nebeldunst ist toll und wenn der Vollmond ueber dem Orang-braunen Wald untergeht, ist das auch einfach wunderschön.


    Schade war nur, dass meine 3 Kids gerade alle krank waren und ich so nur sehr wenig raus kam. Wir versuchen hier wirklich die Sonnenstunden, die es gibt zu nutzen. Und meine beiden grossen stellten fest, dass es toll ist in einer kuscheligen Winterdecke mit Wärmflasche im Sessel auf dem Balkon in der Wintersonne zu sitzen und zu lesen.


    Und den ganzen Tag ist das Licht golden gefaerbt und so mild und freundlich.


    In den USA hatten wir zT auch extrem lange Winter (Oktober bis Anfang Mai), ab Maerz hatte man da meist die Nase voll. Mal gucken wie es uns dann geht.

    Nothing is permanent.

    Everything is subject to change.

    Being is always becoming.