Rabeneinschätzung, Kinder allein

  • Der Große macht sein Ding, dabei wirft er halt ein Auge auf seine Brüder, das macht er aber sowieso, oder bindet ihn in seine Aktivitäten mit ein.

    #love genau so soll es doch sein, oder?

    einfach zur Arbeit fahren, die Kinder quasi ihrem Schicksal zu überlassen.

    #rolleyes mach es dir doch nicht so schwer. Ich glaube, dass die Kinder davon profitieren, diese Zeit gemeinsam zu haben.

    the nature of this flower is to bloom

    (alice walker)

  • Solange sich keines der Kinder beschwert bzw. damit unglücklich wirkt, würde ich das so laufen lassen. Es sind zwei Nachmittage vs. fünf an denen du für sie anwesend bist, im Notfall bist du ansprechbar. Ich würde da kein Fass aufmachen und wenn das mit der Schule klappt würde ich mir auch keine Gedanken machen, wenn sie informative oder harmlose Sachen im TV gucken derweil.


    Es ist gemein, weil du eh schon zweifelst und dann wird genau der Knopf gedrückt!


    Guck auf die Kinder, frag sie wenn du zweifelst und vergiss den Kommentar der Schwiegermutter. #rolleyes

    Viele Grüße
    Elena mit Mini1 (*2004) und Mini2 (*2006)

  • Meiner Meinung nach ist es okay so, wie du es machst. Im Notfall können sie dich erreichen und du bist nicht weit weg. Zudem lese ich heraus, dass es für deine Kinder so stimmt.

    „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“ Paracelsus

  • Ich finde, dass es total super klingt für alle vier. Und wenn sich das ändert (weil einer an einem der Nachmittage ein Hobby außer Haus anfängt oder so), kannst du dich immer noch kümmern.

  • Mein fast 15 jähriger ist 2-3mal in der Woche mit der fast 6 jährigen allein. Holt sie vom Kindergarten ab und beschäftigt sich mit ihr.

    Wo ist das Problem? Es gibt Telefone, wenn was ist.

    Und ich erinnere mich, dass ich immer nach der Schule meine Schwester aus dem Kindergarten abholen musste. Und der Drücker war so hoch, dass ich nur mit hüpfen dran kam. Und da war ich höchstens 10, da wir 5 Jahre auseinander sind. Da hat kein Hahn danach gekräht.

    Was bleibt, sind die Erinnerungen...
    schlaf gut, schlaf ruhig
    Ich werde dich nie vergessen und immer vermissen

    1976-2003-2013


    »Das Staunen ist der Anfang der Erkenntnis.«
    ― Platon

  • Ach ja, theoretisch ginge es natürlich das ich nur vormittags auf der Arbeit bin. Dann müsste halt jemand anderes da sein. Aber irgendwie ist der Arbeitsplan und vor allem(!) die Gerechtigkeit das jeder auch mal nachmittags arbeitet immer Thema bei uns. Eine Kollegin möchte nach dem Mutterschutz wieder anfangen, vormittags eigentlich nur, das geht aber nicht sagen alle, sie muss mindestens einen Nachmittag machen 🙄 Warum kann man nicht Rücksicht nehmen? Das regt mich auch irgendwie auf.

    Ich kann das Team da schon irgendwie verstehen, dass sie sagen jeder muss am Nachmittag einmal arbeiten, weil wenn jeder mit minderjährigen Kindern, egal ob Mutter oder Vater, auf möglichst jeden Nachmittag frei besteht, dann müssten die ohne Kinder oder mit volljährigen Kindern alles auffangen. Und ich weiss nicht ob das so gut fürs Team ist.


    Ich arbeite schon seit meine Tochter 3 Jahre ist, mindestens zwei, manchmal auch drei Tagesdienste (von ca. 10.00 bis 19.30 Uhr, Ende ist fix) weil es anders nicht geht. Fahrzeit zur Arbeit 70-80 Min. einfache Strecke. Und jeden zweiten Samstag.

    Ein schlechtes Gewissen hatte/habe ich auch oft, aber ich habe nicht viel Alternativen als AE gehabt. Meine Tochter wurde am Nachmittag und Abend immer von meinen Eltern betreut. Hortplatz habe sogar ich als AE nicht bekommen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Julikäfer ()

  • Julikäfer , ich kann das ja auch verstehen, sehr sogar. Aber auf fehlende Betreuung eines Pferdes oder weil es nicht in das eigene Stressmanagement passt wird auch Rücksicht genommen. Nur auf Kinder nicht, das ärgert mich.

  • Du könntest schauen, ob der Kleine an einem Deiner Arbeitstage nachmittags ein Hobby ausüben kann, Sportverein, Chorsingen oder so, sofern er daran Interesse hätte und es zeitlich passt.

  • Du könntest schauen, ob der Kleine an einem Deiner Arbeitstage nachmittags ein Hobby ausüben kann, Sportverein, Chorsingen oder so, sofern er daran Interesse hätte und es zeitlich passt.

    Hobby wäre in der Tat gut, wobei er dann auch wieder dort hingebracht werden müsste, was aber vielleicht meine Mutter mal übernehmen könnte. Aber in der Hinsicht werde ich mal gucken.


    Danke Euch für Euren Input, ich bin um jede Antwort dankbar :)

  • Oder gibt es vielleicht in der Schule AGs am Nachmittag? Wahrscheinlich nicht, da Überschneidung mit dem Hort?

    Nebenbei finde ich das ein Unding, dass erst ab 3 Nachmittagen überhaupt Hortbetreuung gewährt wird.

  • Meine drei Kinder sind ähnlich alt wie deine Großen: 10, 14 und 16.

    Ab und zu, wenn ich nachmittags Konferenz oder Dienstbesprechung habe, bleiben sie auch allein, dann bin ich aber meist mittags zwischendurch zu Hause und fahre nochmal los. Für die beiden Großen ist das generell kein Problem mehr. Für die Kleine hab ich das nicht ganz so gern, geht aber mittlerweile. Aber regelmäßig zwei Nachmittage könnte ich mir nicht vorstellen. In noch jüngerem Alter auch gar nicht.

    Hier ist es aber so, dass der Große auch ungern auf die Jüngeren "aufpasst" und ich deswegen das auch nicht erwarte.


    Wäre es eine Option, dass zumindest der Kleinste zu einem Freund geht? Vielleicht einmal in der Woche? Im Gegenzug kannst du ja auch Ähnliches anbieten. So haben wir das hier im Grundschulalter gelöst. Freund von Sohn war mittwochs nach der Schule bis abends bei uns, Sohn dafür donnerstags bei ihm.


    LG Pelle

    LG Pelle


    Sohn 01, Tochter 04, Tochter 08

  • Wenn weder deine Kinder damit ein Problem haben noch du tatsächliche Bedenken (weil du deine Kinder einschätzen kannst), und du dazu noch im Notfall so schnell zuhause bist, dann mach dir doch keinen Kopf. Ich finde es klingt total gut! Kannst dem großen ja bei Gelegenheit mal sagen wie toll du es findest bzw. allen Kindern!


    Mein großer muss demnächst, wenn das Semester wieder losgeht freitags den kleinen vom Kindergarten holen, ich glaube beide freuen sich schon drauf!

    k. (*1979) mit p. (*02/2006), k. (*09/2008), h. (*12/2010) und f. (*09/2015)

  • Hier sind die AGs offen für alle. Fände ich anders auch befremdlich. Frag doch mal beim Elternbeirat ob sich da etwas machen lässt. Passiert sicher nicht von heute auf morgen aber wäre vielleicht auch für andere Eltern interessant?

    es grüßt rosarot mit himmelblau (* april 09) und kunterbunt (*märz 11)

  • Soll deine Schwiegermutter doch mal ihrem Sohn sagen, dass er an den Nachmittagen zu Hause sein soll.

    Also bitte, der muss doch arbeiten ^^ Das steht für sie gar nicht zur Debatte. Schuld ist doch die Mutter, das müsste ja bekannt sein.

    Leider kann er noch weniger als ich. Natürlich würde es irgendwie gehen, aber mit wesentlich höheren Einbußen, leider keine Option.

    Mein erster Gedanke war auch, warum Deine Schwiegermutter Dich zu diesem Thema anspricht anstatt ihres Sohnes, der offenbar deutlich mehr Nachmittage außer Haus ist.


    Deinen Schilderungen nach klingen die Kinder zufrieden mit der derzeitigen Lösung. Also besteht doch kein Veränderungsbedarf. Sollte irgendjemand mal nicht mehr so gut damit klar kommen, könnt Ihr doch über andere Optionen nachdenken.

  • Ich finde, du hast das ganz super organisiert! Und bei uns läuft das eigentlich auch so, und zwar häufiger als nur 1-2 mal pro Woche. Die Kinder finden es gut so (ehrlicherweise kennen sie es auch gar nicht anders). Und ich finde das eigentlich gut so, dass auch die älteren Kinder da mit zu beitragen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht hilft es, wenn deine Schwiegermutter ihr Anliegen mal mit den älteren (und jüngeren) Kinder bespricht und hört sich an, was die dazu zu sagen haben? Vielleicht nimmt ihr das das schlechte Gefühl und sie merkt, wie super das alles doch klappt?

    LG Heike


    Der richtige Mensch ist nicht der, mit dem immer alles toll ist, sondern der, ohne den alles blöd ist.

  • Ich finde auch, dass es gut klingt, so wie es ist.

    Deine Kinder sind eher zu beneiden, dass sie auch mal eigenständig agieren dürfen :)

    Beim 6jährigen würde ich genau hinschauen, wie es ihm mit der Situation geht, aber das tust Du ja auch.

  • Die Arbeitszeiten sind nunmal so in diesem Bereich. Immerhin nur bis 18.30h und nicht bis 20h.

    Zwei Nachmittage finde ich moderat (das ist auch das mindeste, was wir von einer neuen Kollegin erwarten ab 25h Wochenarbeitszeit).


    Deine Kinder scheinen doch sehr gut klar zu kommen. Wenn die großen mal frei brauchen (es hängt ja nicht alleine am 16jährigen), können sie das Kleinchen ja an Tante, Freunde, Nachbarn verkaufen.

    Mir wäre wichtig, dass alle Kinder die Notfallkontakte im Kopf haben: bei welchem Nachbarn kann ich klingeln, wie ist die Telefonnummer der Tante, die Nummern der Freunde....


    Und das allerwichtigste: lass Dir von Deiner Schwiegermutter kein Gift einpflanzen!

  • Meine beiden Teenager haben 2-4x pro Woche Nachmittagsunterricht, und wären gar nicht immer da, um auf kleinere Geschwister zu achten. Wie ist das bei Deinen? Haben sie nur vormittags Schule?

    Ich würde auch nicht daran denken, deshalb den Job aufzugeben, sondern wenn, dann eine Kinderfrau zu engagieren, die ein oder zweimal pro Woche nachmittags kommt. Hatten wir jahrelang als Lösung, so lange meine Kinder noch im Grundschulalter waren. Junge Rentnerin oder Erzieherin in Ausbildung... auf Minijobbasis.