Wieviel verdient ein erwachsener Nachhilfelehrer (Lehramtsstudent) ?

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  • Hallo,


    hat jemand Erfahrung und kann mir sagen, wieviel wir ungefähr für einen Studenten bezahlen müssten, der unserer 10.-klässlerin (Gymi) Nachhilfe in Mathe und Englisch erteilen soll?

    Idealerweise wünschen wir uns, dass die entsprechende Person 2 mal die Woche zu uns nach Hause kommt.

    Für den Englisch Unterricht wäre es schön einen "native speaker" zu haben, stelle ich mir zumindest gerade so vor. Oder alternativ jemanden der Auslandserfahrung hat.


    Wieviel pro Stunde zahlt man da den üblicherweise so?


    Und ist es üblich sich Nachweise über Auslandsaufenthalte zeigen zu lassen?


    Ich möchte mich einfach darauf verlassen können, dass die Person meiner Tochter gutes Englisch beibringt und kein "DEnglisch".#zwinker

    Junge 11/1998
    Mädchen 12/2002
    Junge 07/2007
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    Junge 04/2017

    Einmal editiert, zuletzt von Lillifee3 ()

  • Ich möchte mich einfach darauf verlassen können, dass die Person meiner Tochter gutes Englisch beibringt und kein "DEnglisch".#zwinker

    Geht es um gute Noten im Englischunterricht oder um Englisch sprechen können?


    Bei ersterem ist „Denglisch“ halbwegs egal, da geht es um Grammatik und darum, die richtigen Vokabeln präsent zu haben, bei zweiterem ist Nachhilfeunterricht m.E. eh nicht das beste Mittel.


    Was man dafür bezahlen muss hängt, mehr als von allem anderem, vom Wohnort ab.


    Ich würde aber tendeziell zwei verschiedene Personen suchen. Englisch und Mathe sind als Studienkombination eher ungewöhnlich.


    Auslandsnachweise würde ich mir nicht vorlegen lassen, das fände ich irgendwie peinlich. Vor allem kann man ja auch nicht alles nachweisen - und manche Dinge sehen auf dem Nachweis super aus und waren in Wirklichkeit völlig unnütz.

  • Naja, sie möchte zum einen die Grammatik sicherer anwenden und zum zweiten sprechen üben.

    In einem halben Jahr sind schriftliche und mündliche Überprüfungen, da wird sich die Note, laut Lehrer, zu 60% aus dem mündlichen Beitrag speisen.

    Und sie soll dann auch spontane Konversation betreiben können und nicht etwa "auswendig gelerntes" Vortragen.

    Wie so viele Erwachsene auch, hat sie Hemmungen frei zu sprechen.

    Das muss sie üben, möglichst häufig,denke ich. Deshalb der Gedanke an einen Muttersprachler, der kann am besten beurteilen, wie flüssig sich das ganze anhört und eben auch korrekt vorsprechen.

    Ein Auslandsaufenthalt kommt (erst mal) nicht in Frage. Dazu ist sie viel zu schüchtern und an uns gebunden. Falls du das meintest?


    Für Mathe hatte ich tatsächlich auch an eine zweite Person gedacht.

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  • 15 Euro die Stunde? Das ist auf alle Fälle in Ordnung für uns.


    Was meintest du mit 120.000ew? #gruebel

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  • Ein Muttersprachler ist allerdings nicht unbedingt automatisch gut darin, die Grammatik etc zu erklären, weil man da viel einfach durch Bauchgefühl richtig macht. (Natürlich können Muttersprachler aber auch spitzenmäßige Lehrer sein.)


    Ich habe während des Studiums 15 bis 20 Euro pro Stunde genommen - abhängig auch vom Anfahrtsweg.

    Ich würde davon abraten, die Auswahl von Auslandsaufenthalten abhängig zu machen und lieber eine Probestunde vereinbaren (natürlich bezahlt) und dann mal reinhören. Dann könntet ihr euch nämlich ggf auch mehrere Kandidaten anschauen und deine Tochter kann schauen, mit wem sie gut klarkommt und hat einen Vergleich.

  • Also wir haben für einen erwachsenen Nachhilfelehrer (Studium schon fertig) 28€ für 60 Minuten bezahlt. Bei 2 Stunden pro Woche gab es Rabbat. Hessische Kleinstadt.

    Der hat bis 10. Klasse Mathe und Englisch gegeben, war super, Ziel wurde erreicht und er konnte auch noch gut motivieren. Wir sind über Empfehlung an ihn gekommen.


    Der Einwand mit derGrammatik beim Muttersprachler kam mir auch.

    Wie viele Deutsche können deutsche Grammatikregeln erklären?

    LG lucky

    2 Mal editiert, zuletzt von lucky ()

  • Ja, das stimmt, eine Probestunde muss sein und vor allem die Chemie muss stimmen zwischen den beiden.

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  • Achso - und Netflix o.ä. auf Englisch gucken wäre auch von mir der ultimative Tipp fürs Hörverständnis. Das bringt wirklich sehr viel - gerne in Kombination mit ebenfalls englischen Untertiteln.

    Für die Nachhilfe bleibt dann immer noch genug zu tun ;)

  • Ui, 28 Euro ist schon happig!

    Wir wohnen in HH....8o#angst

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  • Hey, ich auch ;) (Edit: Wohnen in HH)

    28 Euro galt aber ja für den Nachhilfelehrer mit fertigem Studium. Ich denke, in der von mir genannten Preisklasse solltet ihr auf jeden Fall jemanden finden!

  • Wir zahlen 25 € für 50 Minuten Mathenachhilfe bei einer ehemaligen Lehrerin (ist nach Kinderpause nicht mehr zur Schule zurück) im Münchner Norden.

    holly mit großer Tochter (07/03) und kleinem Sohn (06/06)

  • Wir zahlen für Spanisch Nachhilfe bei einer Lehrerin und Muttersprachlerin 25€/Stunde. Da aber beide Kinder dort sind gibt es etwas Rabatt.


    Gerade in den höheren Klassen kommt es gar nicht mehr nur auf Grammatik an, sondern vor allem ums flüssig schreiben und sprechen.


    Ich habe schon englisch Nachhilfe gegeben und da war das ein Mix: Grammatik erklären und üben aber vor allem anwenden im Freien Gespräch.

    (Ich bin zwar keine muttersprachlerin, kann aber Grammatik besser erklären als mein Muttersprachler Mann, der sagt dann nur „ist halt so“)


    Bietet eure Schule so Fahrten an oder Ferienprojekte? Muss ja nicht gleich ein langer Austausch sein und sie würde Leute kennen. Aber prinzipiell ist natürlich vor Ort anwenden immer am effektivsten.

    When all hope begins to shatter
    Know that I won't be afraid

  • Untertitel sind am Anfang vielleicht gut, aber wenn man einigermassen hoeren kann, behindern sie das Lernen, wuerde ich also nur bedingt einsetzten.


    YouTube-videos zu ihren Interessen sind auch gut, oder ein Forum zum Mitschreiben, es gibt auch Internet-Seiten mit Tutoren und Schreibkorrekturen.

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  • Bei den Untertiteln kommt es aus meiner Sicht darauf an, worum es mir geht. Will ich nur das Hörverständnis trainieren, ist Weglassen sicher sinnvoll. Allerdings nutze ich trotz frisch abgeschlossenem Englischstudium immer noch gerne und häufig Untertitel, weil sie mir immer noch dabei helfen, meinen Wortschatz stetig zu erweitern - speziell wenn es um Redewendungen oder Slang geht.

    Allerdings kommt es da sicher auch darauf an, wie die eigene Wahrnehmung funktioniert, also ob man leichter über auditive oder visuelle Kanäle lernt. Ich persönlich bin ein Mischtyp und mir hilft es deshalb sehr, wenn ich ein Wort gleichzeitig höre und sehe. Das kann man aber natürlich nicht verallgemeinern.

  • Wir schauen ja fast nur englisches Fernsehen, haben aber immer englische Untertitel an. Das finde ich eigentlich perfekt.


    Zum einen hat meine Tochter eine hörbehinderung, aber auch sonst hilft es manchmal beim verstehen - gerade bei spannenden Dialekten. Außerdem nimmt man so gleich noch etwas die Schreibweise mit.


    Deutsche Untertitel halte ich eher für kontraproduktiv

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  • Gut, ich habe wirklich keine Verständnisprobleme, es sei denn, da sind sehr außergewöhnliche Dialekte dabei. Ich koennte mir auch vorstellen, dass es bei der Rechtschreibung hilft. iA ist es nicht klar, ob subtiles das Sprachenlernen wirklich unterstuetzen. Ich kenne es aus der Literatur so, dass subtiles bis zu einem gewissen Niveau helfen, darüber hinaus aber schaden.

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  • Ja, ist vielleicht auch individuell. Meine englisch-Muttersprachler Familie ist bei manchem genuschel froh über die Untertitel, wenn man noch dazu schwerhörig ist erst recht. Und ich versteh auch nicht jeden deutschen Dialekt ohne Hilfe #weissnicht

    Und hier geht es ja nun gerade nicht um eine muttersprachlerin, sondern darum, überhaupt erstmal reinzukommen...

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