4jährige und mit dem Essen spielen

  • Hallo liebe Raben!


    Ich bin grad etwas unsicher und traue meinen Impulsen Dank Wochenbett und reichlich Stress vor kurzem nicht ganz, wollt ihr mir Mal denken helfen?


    Meine 4jährige spielt sehr gerne mit dem Essen. Also zB hatten wir in den letzten Wochen (auch schon vor der Geburt der kleinen Schwester) kein Honigbrot, in das nicht mit dem Finger Linien gezogen bzw. auf diese Art (Finger abschlecken) der Honig vor dem Brot gegessen wurde. Heut hab ich gesehen, dass sie das auch beim Hartkäse gemacht hat, also mit dem Finger drüber zu fahren und dann den Finger abzuschlecken.

    Gerne isst sie auch den Belag vom Brot, von der Pizza,... immer mit den Fingern. Diese Finger landen dann auch im Gewand und in den Haaren. Sie sieht nicht wahnsinnig verwahrlost aus (es ist ja mehr Spucke als Essen auf den Fingern dann), aber ich sehe es mittlerweile sehr deutlich.

    Gerne verwässert sie das Essen auch (zB Pudding) indem sie Wasser aus ihrem Trinkglas dazugibt.

    Bisher hab ich das ignoriert und unter "kindliche Neugierde auch der Nahrung gegenüber" veebucht. Es war ja nur selten so, dass sie es dann selbst nicht mehr gegessen hätte, daher war "zu Schade ums Essen" kein greifendes Argument. Nachdem es mir nicht gefällt habe ich weggeschaut, um mich nicht beeinträchtigen zu lassen. Entsprechend stehe ich auch gerne vom Tisch auf, sobald ich fertig bin (was mich eigentlich auch stört. Aber sie braucht eeeewig und ich will es nicht sehen.)


    Unterwegs neigt sie aber auch dazu, mit dem Essen zu spielen. Zb isst sie Doppelkekse am liebsten Schicht für Schicht. Dann hat sie die Schokolade auf beiden Händen und rund um den Mund kleben. Oder sie beißt an diversen Stellen in ihr Nahrungsmittel rein (was auch oft dazu führt, dass sie rund um den Mund verschmiert ist) - vor ein paar Tagen sogar bei einem einfachen Mürbeteigkipferl, das ja wirklich an jeder Stelle gleich schmeckt. Das Ding da aus wie ein Schweizer Käse.

    Wieder werden die Hände im Gewand abgewischt, wenn ich nicht schnell genug bin.

    Ich hab ihr gesagt, dass das für mich unterwegs gar nicht geht. Aber ich müsste sie durchgehend beobachten, damit es nicht passiert.


    Das "schichtweise Essen" lebt ihr der Papa leider vor - er liebt es seine tägliche Schokoladenrippe so zu essen und dabei werden seine Finger auch sehr unansehnlich. Er macht das immerhin nur zu Hause.


    Ist es übertrieben, dass ich das alles für eine Vierjährige unangebracht finde? Sie hört auf, sobald ich ihr angewidert genug sage, sie soll es lassen (dann mit Tränen in den Augen weil sie es gar nicht mag wenn ich sauer auf sie bin), aber wenn ich es ihr freundlich sage sieht sie es nicht ein.

    Darf ich das verlangen? Vergeht das von selbst? Heute ekelt mich der Gedanke so sehr, dass ich froh bin dass sie heute nicht da isst - ich bin am Überlegen, wohin ich mit meinem Teller auswander, wenn sie das nochmal macht. (Oder überlege ich das nur, weil ich weiß dass es "wirken" würde, wenn ich mich von ihr abkehre?) Aber das kann ich ihr auch nicht antun, sie hat gerade viel weniger Mama als sie bräuchte...

  • Hmm, kannst Du versuchen, es nur teilweise zu regulieren? Also z.B. "nur zu Hause, danach direkt Finger waschen, nicht an die Kleider", und im Gegenzug hältst Du es dann (besser) aus und bleibst ihr zugewandt?

    So regle ich es mit meiner knapp Dreijährigen, die auch für ihr Leben gern matscht. Sie schafft es gut, diese Regeln zu akzeptieren, weil wir sie ihr möglichst transparent und immer wieder erklärt haben. Ich bin da allerdings zugegebenermaßen relativ schmerzfrei, mir macht es nichts aus, so lange es nicht mein Teller ist und nicht in Mengen Essen verschwendet wird.

    ~~ Luxa


    Sometimes something will change and that change

    Will change you


    Strong people stand up for themselves.
    Stronger people stand up for others.


  • Warum ekelt dich das denn so?

    Die Essenspielphase hatten wir mit 3.5 stark (pommes als züge, autos auf pizza etc.) Hier hat es geholfen, das Spiel an sich zu ignorieren, aber "Tuch!" (Also Serviette) als muss einzuführen. Alles, was den Tisch verlässt, auch Hände, werden am Tuch abgewischt (Genauigkeit war aber unwichtig), mit der Begründung, dass ich/mein Mann kein im Zimmer verteiltes essen haben wollen/ aufwischen wollen etc. Inklusive Schimmelerklärung.


    Ich kann dir gar nicht genau sagen, wann die phase vorbei war! Serviette benutzen hat sich aber gehalten #blume

    Weihnachtskind 2013
    ________


    Bin auch #einrabe
    hier und dort im Rabenflohmarkt zu finden #rabe

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  • Das ist hier nicht anders (kinder 5 und fast 3). Schokodoppelkekse werden grundsätzlich auseinandergebaut. Die Kinder essen das Innere und wir bekommen das Keks in die Hand gedrückt. Wenn ich darauf grad keinen Bock hab kauf ich keine solchen Kekse, ansonsten lasse ich sie.


    Wenn der Große von seinem Marmeladebrot nur die Marmelade runterschleckt und dann ein zweites Marmeladenbrot will, streich ich ihm frische Marmelade auf das alte Brot oder geb ihm einen TL Marmelade in einem kleinen Schüsselchen. Offenbar hat er da keinen Hunger, sondern will nur Naschen.


    Was ich unterbinde sind Matschereien von denen ich weiß, dass sie in verschwendeten Lebensmitteln enden. Ebenso wird das Ketchup reglementiert, denn sonst würden sich beide riesen Mengen auf den Teller tun, 3 mal ihre Würstel eintunken und der Rest trocknet dann ein.


    Allerdings habe ich auch Glück, dass wir so viel Viehzeug haben. Über angebissene Wurst freuen sich die Katzen. Angebissener Käse und abgeschleckte Butterbrote gehen an die Hühner. Das entpannt manches.


    Vollgeschmierte Haare sind mir auch relativ egal (wenn sie in der Zeit nach dem Nachhause kommen passieren), denn beide Kinder baden mit wahrer Begeisterung und stecken auch immer freiwillig die Köpfe unter Wasser, sodass normaler Dreck immer gut ausgeschwemmt wird.

    Lg,
    Almarna


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  • Für mich klingt das ehrlich gesagt ganz normal. Ich würde auch für Serviette plädieren. Manchmal ist das bei uns auch ein Zeichen, dass eigentlich kein Hunger mehr da ist, aber nicht immer...

    Ich selbst habe ehrlich gesagt noch sehr lange Kartoffelbrei-Vulkane mit Erbsen-Lava gebaut.... und gibt es eine andere Weise, Doppelkekse zu essen als Schicht für Schicht?

  • Für mich klingt das nach einem sehr sinnlichen Kind, was Alles gerne erforscht und geniesst.

    Muss dann halt öfter mal in die Wanne oder zum Händewaschen.#freu

    Zusätzlich tut man ihr bestimmt einen Gefallen, wenn man sie abgesehen vom Essen auch viel mit Dingen matschen, kneten etc. lässt. Dann kann sie sich daran richtig ausleben.

    Susanne mit Kasperle 08/04 , Seppel 01/07 und Gretel 10/10 :) und Überraschungsstar April/2014


    Pippi Langstrumpf:" Es ist unbedingt wichtig für kleine Kinder ein
    geordnetes Leben zu haben. Besonders, wenn sie es selbst ordnen dürfen." :D

  • Einerseits ist es normal, dass man Essen auch erfühlen moechte, aber mit 4 kann man schon auch lernen, wann man das machen kann und wann nicht und auch, dass man sich anschliessend die Hände wäscht, um Kleidung, Spielzeug und Möbel zu schuetzen.


    Vielleicht wuerden auch gezielte Matschexperimente mit diversen Materialien ihr und dir helfen, um das Gematsche vom Essen zu trennen.

  • wir sind deutlich strenger, haben aber auch ein Kind das Partout keine Haare waschen lässt. Nicht mal nass sein dürfen sie. Daher darf da nichts rein.

    Und gematsch mit Wasser im essen untersage ich auch rigoros, da hier dann nicht weiter gegessen wird, weil es dann eklig ist.

    Also Kompromisse: schichten, bauen, türmen usw ja. Matschen, verteilen, wässern nein.

    Das Klappt zum Glück inzwischen gut.

    Und ausserhalb schonmal gar nicht. Dass Restaurant nicht daheim ist war uns sehr wichtig früh zu etablieren.

    Manches fängt klein an, manches beginnt groß. Aber manchmal ist das Kleinste das Größte #herz


    ...warum die Worte See und Seele sich so ähnlich sind...#herz

  • Wenn das gematschte nicht gegessen wird, verbiete ich es auch. Ich kann Essensverschwendung so gar nicht ausstehen. Ausprobieren, anfassen, mischen Pommes in Apfelsaft dippen alles ok, so lange es gegessen wird.

  • Das Matschen hört von alleine auf und ich halte es für wichtig. Auch, wenn das Essen danach nicht mehr gegessen wird. Dann hat es dennoch seine Zweck - die sinnliche Erfahrung nämlich - erfüllt. Ob man da nun eine Wanne mit Bohnen/bunten Spaghetti füllt oder das Stück Brot dafür hernimmt..


    Ich würde da pragmatischer drangehen und mich mit einem Stapel Mullwindeln ausstatten und die bei Beginn jedes Essens (oder zumindest ausser Haus) einfach umbinden. Da kann man auch gedankenverloren die Hände drin abwischen. Haare zurückbinden oder eben öfter mal waschen. Mit nem feuchten Lappen drübergehen (oder auch mal Feuchttuch, unterwegs) hilft schon sehr viel für die Optik.
    Und wenn man dann ganz entspannt ist, kann man auch viel leichter "erziehen" indem man dem Kind einfach freundlich erklärt, was man wo machen kann und was nicht #ja

    Manieren sind nämlich schon auch wichtig.


    Vier ist echt noch ganz klein. Wenn man noch ein Baby hat, kommen einem die grossen Kinder gerne wie fast erwachsen vor, aber das sind sie nicht. #blume

    the nature of this flower is to bloom

    (alice walker)

  • also meine Tochter ist fünf und macht das auch und ich finde es total normal. Ich käme nie auf die Idee, sie dafür anzumeckern oder zu bestrafen.wenn es mich nervt, z Bsp weil es in einer Krümelorgie endet oder zu schmutzigen Händen unterwegs ohne richtige Möglichkeit, sie zu säubern, sag ich ihr das nett und dann lässt sie es auch meistens. Ich finde es aber auch nicht tragisch, wenn sie sich die Hände an den Klamotten abwisxht, es sind ja ihre Klamotten.


    Versuch doch mal zu ergründen, wieso du das so schrecklich findest.

  • weil die alles überall hin schmieren?? Mein Sohn kuschelt mich dann... und ich finde das nicht ok dann selber siffig zu sein.


    Dein Post Reeza hat was von "stell dich nicht so an",wenn auch vielleicht nicht so gemeint. Reinlichkeitsgefühl ist verschieden und man muss das nicht hinnehmen dass alles wie Sau aussieht. Mich stresst unsauber und Unordnung arg. Ich bin da mega sensibel.

    Am Ende muss ich es ja reinigen.

    Manches fängt klein an, manches beginnt groß. Aber manchmal ist das Kleinste das Größte #herz


    ...warum die Worte See und Seele sich so ähnlich sind...#herz

  • oh nee sorry ist echt gar nicht so gemeint. obstsalat, ich hoffe bei dir kam das nicht so an :) ich denk bloß aus dass das in dem alter noch normal und wegen der haptischen Erfahrung auch wichtig ist und es ja manchmal auch echt weiter hilft zu ergründen bei sich selbst, wieso man bestimmte Sachen doof findet.


    Mit vier hat meine Tochter auch noch nicht drauf gehört wenn ich sagte sie soll es lassen, jetzt mit fünf lass ich sie halt manchmal machen und wenn ic z bsp unterwegs sage sie soll bitte nicht so ne sauerei machen hört sie drauf. Vielleicht wird das bei euch ja auch so.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Reeza ()

  • Am Ende muss ich es ja reinigen.

    Hmm ja stimmt. Ich denk mir halt, die Klamotten müssen eh in die Wäsche, und wenn irgendwie ein Bedürfnis lange und ausreichend erfüllt wird (wie zum Beispiel das Essen haptisch erfahren), dann wird das Kind von selbst damit aufhören irgendwann - verstehst du was ich meine?

  • Hallo,


    Ich denke auch, es ist normal. Man darf auch nicht vergessen, daß 4-jährige noch ziemlich klein und im allerbesten Spiel- und Phantasiewelten-Alter sind.

    Mir ist das nämlich manchmal passiert - wenn es jüngere Kinder im Haus gab, schienen mir die anderen plötzlich soooo groß und da m u s s t e n sie doch auch verständiger und vernünftig sein können ... und oft waren sie es doch auch, warum ausgerechnet DA nicht,, wo es mich doch soooo stört?

    Aber sie waren eben trotzdem erst 2, 4, 6... und sie brauchten meine Aufmerksamkeit, nicht nur meine körperliche Anwesenheit...


    Vielleicht hilft es, sich das vor Augen zu halten und gleichzeitig, wie viele Vorschläge ja schon kamen, das Gematsche etwas zu lenken, durch das Angebot, durch entsprechende Kleidung, durch einen Waschlappen in Reichweite... Man kann z.B. ein übergroßes Shirt überstreifen, dann sind die Kleider drunter einigermaßen geschützt.


    Und dann irgendwie einen Mittelweg finden zwischen akzeptieren, Sachen wie das Essen umarrangiert wird, daß Schichtweise gegessen wir - mach ich heute noch gerne, wenn grad keiner zuschaut... und ich dachte immer Doppelkekse MUSS man in Schichten essen.... und klare Grenzen ziehen, wenn Essen absichtlich verdorben wird. Wasser ins Essen kippen und dann nicht mehr essen, würde da für mich z.B. drunter fallen.


    Wie sind denn die Tischzeiten gestaltet? Manchmal dauern sie für das Kind zu lange oder ihm ist einfach langweilig. Für viele Kinder ist es langweilig, einfach dazusitzen und zu essen. So sehr ich verstehen kann, daß Erwachsene ihre Pausen brauchen und auch mal miteinander reden wollen, so verstehe ich auch die Kinder, daß sie sich dann eben anderweitig beschäftigen und nicht immer mit Sachen, die wir nett finden...


    Manchmal hilft es auch, gelegentlich ein Spiel draus zu machen., Heute ist "Fingeressen-Tag" und morgen ein "feine Leute essen" inkl. gesäuselter Stimmlange usw. Meine Kinder waren etwas älter, als sie das begeistert zelebrierten, aber vielleicht klappt das auch bei 4-jährigen schon. Nur darf man nicht erwarten, daß sie jeden Tag Lust aufs "Feine Leute"-Spiel haben.;)


    Obst hatte ich eine Zeit lang kleingeschnitten und die "Maus" (meine Hand" versuchte es vom Tisch zu schnappen, bevor es im Mund landete (auf diese Weise gelang es ohne Umwege dahin).... so was in der Art. Oder Minihappen vom Kind mit einem Zahnstocher aufpieksen und ohne Absturz in den Mund befördern lassen. Vielleicht kann man es sogar in ihre aktuellen Themenwelten einbauen (Das Pferd wird gefüttert o.ä.)


    Unterwegs würde ich auch kleine Häppchen anbieten, die sofort im Mund verschwinden und möglichst nicht matschen (Bretzeln statt Schokokeksen, kleingeschnittener Apfel statt ganzem Viertel...) . Selbst wenn dann damit gespielt wird, hält sich die Krümelmenge in Grenzen.


    Wenn es für dich alles gar nicht geht, ist das natürlich schwierig. Dann wäre es aus meiner Sicht aber ganz wichtig, dazu zu stehen, daß es dein Problem ist, nicht ihres. Also ihr nicht zu vermitteln D u bist falsch, sondern direkt und ehrlich zu sagen, daß es normal ist, das Kinder auch mal mit dem Essen spielen, daß du aber eben besonders empfindlich bist und sie daher bittest, es nicht zu tun.


    Gute Nerven wünsch ich.

  • Hallo Obstsalat,


    ich mag auch kein Essen in meiner Wohnung verteilt...und mag auch keine schmierigen Hände (an Wänden, Sofabezügen etc...)


    Allerdings finde ich es sehr normal, dass ein Kinde auch das Essen "erkundet". Im Prinzip sehe ich es wie Madrone:

    Vielleicht kannst Du einen Mittelweg finden?

    Was ich auf keinen Fall tun würde, ist zu vermitteln dass ich es eklig finde wie das Kind isst.

    Eher würde ich drauf dringen, dass das Kind lernen kann wie ein "großes" Kind zu essen.

    Kinder können das noch leicht auf sich beziehen und unter Umständen kann da ankommen, dass Du sie selbst "eklig" findest.

    Oder dass Essen etwas negatives ist.


    lg, karlchen

  • Ich halte das Essverhalten für gewöhnlich. Sofern es nicht dazu führt, viele Lebensmittel wegzuschmeißen, würde ich es nicht regulieren. Mir ist wichtig, dass vor dem Essen die Hände gewaschen werden, nach dem Essen Hände und Mund. Wenn viel Sauerei entstanden ist, bitte ich den Kleinen auch, nach dem Essen den Tisch abzuwischen. Mullwindel oder altes T-Shirt vom Papa waren hier auch zeitweise beim Essen im Einsatz.

  • hier hat es auch bei allen kindern irgendwann aufgehört. die große hat noch sehr lange ihre hände im pulli abgewischt. das konnten wir aber dann mit einigen erinnerungen in der schulzeit klären. sprich, sie war dann schon älter.

    das baby malt natürlich noch jogurtbilder auf den tisch. manchmal nervt es mich, dann räume ich auch mal das essen weg. ein tuch liegt immer am tisch. denn von kindern mit matschhänden will ich nicht beklettert werden, da wisch ich vorher drüber.


    ich habe mir letztens sagen lassen, dass es die intelligenz fördere, wenn kinder mit essen spielen #nägel

    ****Glitzer mit der schnecke (05/06), dem bär (11/08 ), dem hulk (06/13) und findus (04/17) #love ****
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  • Also ich weiß nicht, ob mein Beitrag ein großer Trost wird, aber ich trau mich jetzt trotzdem und stelle zur Diskussion, ob die Freude am Matschen möglicherweise (über die Kleinkindphase hinaus) auch Typsache sein könnte. Bei mir hat sich das nämlich bis heute nicht ausgewachsen: Ich zerlege Doppelkekse & Milchschnitten, esse bei der Pizza am liebsten zuerst den Belag, "schäle" Brötchen und esse generell ungemein gern mit den Fingern. Allerdings wohlgemerkt nicht in der Öffentlichkeit, weil mir klar ist, dass das kein Anblick ist, den jeder haben möchte. Meine Eltern machen sowas beide nicht und haben mir durchaus Tischmanieren beigebracht, die ich allerdings in unbeobachteten Momenten bzw. Gegenwart meines Mannes (den stört das nicht) gerne ignoriere.

    Bei deiner Tochter kann sich das natürlich auf jeden Fall noch auswachsen, aber was ich sagen will: Selbst wenn das Matschen bei ihr so wie bei mir nicht ganz verschwinden sollte, heißt das nicht, dass Tischmanieren unmöglich sind.

    Und ich kann garantieren, dass sich der Drang, sich die Hände in den Haaren abzuwischen, mit der Zeit nachlässt. Ich mach das nie ;)