englisch lernen - how to...

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  • ihr lieben,

    meine elfjährige große "hasst" englisch lernen. sie hat irgendwie nen heftigen widerstand und ich kann sie zt. auch verstehen, jetzt kommen die unregelmäßigen verben und so.

    habt ihr nen tipp, ratschläge, hör-ideen oder guck-ideen (filmchen?!), lernmaterial, bücher, spiele wasweißich... dass ihr das ganze irgendwie ein bisschen schmackhafter machen könnte? wie sie einen spielerischen zugang zu dem ganzen bekäme? auch ihre aussprache ist echt schlecht, ich weiß nicht.

    sie tut mir echt leid grad.

    bin echt dankbar für jeden tipp!

    julbats

  • Hi,


    meine Tochter hatte einen Account bei kapiert.de (über die Schule) - das war ganz gut und hat ihr Spass gemacht. Die "Lernportionen" waren abwechslungsreich und nicht zu lang :). Man kann sich da die Texte auch vorlesen lassen (wegen der Aussprache).

    Was auch gut geht, ist Vokabeln abfragen - wenn ihre Abneigung gegen das Englischlernen nicht alles überschattet - auf's Sofa gekuschelt z.B.


    Manchmal schauen wir Filme auf Englisch, mit deutschen Untertiteln.

  • Meine haben es gelernt, indem bei uns zu Hause DVDs seit ein paar Jahren ausschließlich auf englisch geschaut werden. Daneben kann ich noch Duolingo sehr empfehlen, da kann man online lernen (auch mit headset die Aussprache). Es ist ein spielerischer Quiz-artiger Zugang mit vielen Erfolgserlebnissen aufgrund eines sehr motivierenden Punktesystems. Filmtechnisch finde ich zum Lernen "Ben & Holly" bzw. "Peppa Pig" super, das gucken bei uns eigentlich die Kleinen, aber auch die Großen finden es total witzig und sind sich nicht zu groß, um sich dazuzusetzen.


    Edit: mein Sohn verwendet noch ein anderes online-Lernprogramm in Anlehnung an die "More" Englischbücher, bei dem mir der Name gerade nicht einfällt. Ich frag ihn mal morgen.

  • Ich habe Englisch eigentlich nur durch Originalmaterialien gelernt. Angefangen mit Büchern aus der Bücherei die ich schon auf Deutsch kannte, in meinem Fall alles von Enid Blyton. Später dann Smash Hits statt Bravo... Ich finde dadurch bekommt man ein Gefühl für die Sprache ohne groß Grammatikregeln zu lernen.

  • Ich würde auch hauptsächlich auf Medien setzen. Bei mir war es damals MTV #angst

    Vielleicht englischsprachige Kinder- und Jugendsendungen?

    Und es gab eine Buchreihe, die die Kapitel abwechselnd in Englisch und Deutsch geschrieben hatte.

  • Gute Methode ist auch, die eigenen englischen Lieblingslieder mal zu übersetzen. Hat mir enorm viel Vokabular beschert. Und Serien schauen auf Englisch. Englisches Radio gibt's auch via Internet. Insgesamt einfach ganz ganz viel input ohne speziell zu lernen.

  • Habt Ihr ein Helen Doron Studio in der Nähe? Meine Kinder lieben das, sind allerdings auch noch jünger. Die bieten bei uns auch Wochenendkurse oder Ferienkurse an, aber auch Einzelunterricht. Das könnte vtl. helfen erst mal ein Niveau hinzubekommen wo medien dann Spass machen.

  • hier hilft, dass netflix quasi unbegrenzt ist, solange es auf englisch läuft. Englisch mit englischen Untertiteln und auf dem Handy die Seite https://dict.leo.org/englisch-deutsch/ offen haben binnen 2 Monaten Wunder gewirkt.

    LG, Kalliope


    Und bist du nicht willig, so brauch ich Geduld! (Prof. Peter Kruse) tap.gif

  • Mein großer lernt es über die aktive Kommunikation seiner, nicht Deutsch sprechenden, Internetfreunde.(Wenn er mit reden will muss er halt...)

    So ist es bei meinen auch. Zusätzlich Youtube-Videos und ihre Lieblings-Animee-Serien, die z.T. noch nicht auf Deutsch synchronisiert sind. Die schauen sie sich z.T. sogar auf Japanisch an und haben da schon ein paar Brocken aufgeschnappt. Aber Englisch geht jetzt wirklich gut. Q war letztes Jahr im USA-Urlaub im Alter deiner Großen und hat völlig hemmungslos alle und jeden auf Englisch angequatscht (das ist natürlich etwas, das man selbst dann nicht zwangsläufig lernt, wenn man die Sprache passiv gut beherrscht - T ist wesentlich zurückhaltender).


    Ich habe ihnen auch gelegentlich Bücher auf Englisch vorgelesen, aber das ging erst, als sie zumindest so viele Vokabeln konnten, dass ich nicht bei jedem zweiten Wort pausieren musste.


    Dann waren beide in den letzten Sommerferien noch in einem "Tech Camp" in England, wo sie 1 Woche lang ein Technik-Projekt hatten (T Computerspiele programmieren, Q Laser Tagger bauen), was für das Englischlernen super war, denn die beiden waren die einzigen Deutschen dort, und eben auch noch in verschiedenen Gruppen und verschiedenen Unterkünften. Das war aber leider einigermaßen kostspielig und nur deshalb praktikabel/erschwinglich, weil wir dann gleich unseren Familienurlaub in England gemacht haben.


    Ich hoffe, ihr findet etwas, das für deine Große genau das Richtige ist.

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • "Tech Camp" in England, wo sie 1 Woche lang ein Technik-Projekt hatten

    Darf ich da mal zwischenfragen, wo und über wen das lief, das klingt nämlich echt richtig gut). Sorry fürs Thread kapern#schäm

    Ar scáth a chéile amhaireann na daoinne

  • Darf ich da mal zwischenfragen, wo und über wen das lief, das klingt nämlich echt richtig gut). Sorry fürs Thread kapern

    Wenn du den Begriff als ein Wort eingibst, und dann org.uk hinten dran, findest du die Webseite. Das ist ein privater Veranstalter.

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Wobei Filme gucken und englische Bücher lesen halt erst Spaß macht, wenn man auch schon was versteht #weissnicht.


    Und die unregelmäßigen Verben müssen ja einfach gelernt werden, damit man sie anwenden und erkennen kann. Bei einer meiner Töchter hat die Lehrerin die immer wieder als Hausaufgabe abschreiben lassen, bis sie saßen. Das hat überraschend gut funktioniert. Freiwillig hätte sie das allerdings nicht gemacht ... (also zu Hause). Schwierig ...