Frauenbild in Deutschland...warum nur so konservativ ?

  • Ich habe es so erlebt, dass man als Alleinerziehende immer oben auf den Listen steht und mit als Erste einen Kitaplatz kriegt. Das ist auch gut und richtig so, denn man ist drauf angewiesen.

    Ja, dass ist auch gut und wichtig, dass sehe ich auch so. Daher ist es in meinen Augen extrem wichtig die Qualität der Betreuungsplätze im Auge zu haben und vielerorts zu verbessern...

    Hier in SH hinken wir im übrigen sowohl mit den Kitas als auch mit den OGS dem tatsächlichen Bedarf hinterher...unser lieber Daniel Günther war bis vor kurzem der Ansicht es bestünde kein bedarf, dabei haben wir hier den höchsten Zuwachs der U3 Betreuung der Flächenbundesländer, da bedarf es tiefgreifender Finanzierungsreformen, was die Städte und Gemeinden hier leisten müssen (und zum teil auch leisten) ist enorm...aber so langsam bewegt sich was: http://www.kn-online.de/Nachri…Holstein-gerechter-machen

    "Wir wollen lieber fliegen als kriechen" - Louise Otto-Peters (1819-1895) Frauenrechtlerin


    „Es gibt so viele gute Sachen auf der Welt. Es ist wirklich wichtig, dass jemand sie findet!“ Pippi Langstrumpf

  • Ich lese aus deinen Zeilen, dass du stolz darauf bist, euren weg gewählt zu haben und er dass alles geklappt hat.


    Ich frage mich trotzdem die ganze zeit: wie hätte man dir und deinem Mann helfen/unterstützen können, damit ihr die Anfangszeit hättet ruhiger angehen können. Was hat euch zu diesem Weg gezwungen? War es wirklich komplett aus freien Stücken?

    Wieso meinst du denn, dass sie zu diesem Weg gezwungen wurden?


    Ich habe nach dem ersten Kind eine Jahr eingeplant, dass ich mit dem Kind zuhause bleibe - nach drei Monaten habe ich es einfach nicht mehr ertragen. Ich musste raus, habe meinen wichtigsten Auftraggeber angerufen und gefragt, ob er Arbeit für mich hat. Den ganzen Tag mit einem Baby, und nur mit einem Baby, da schrumpft irgendwann mein Gehirn, das halte ich einfach nicht aus.



    Was die Norm angeht: ich möchte bei dem Thema bitte gar keine Norm haben.

    Es kann doch nicht so schwer sein, zu akzeptieren, dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben und ihr Leben unterschiedlich einrichten wollen? Warum brauchst du da eine Norm?


    Mal eine Rückfrage an dich, Quark: Was hat dich zu deinem Weg gezwungen? War es wirklich komplett aus freien Stücken?


    Liebe Grüße


    Shevek

    It all started with the big BANG!


    (Big Bang Theory)

  • Xenia Ich weiß das Du es mühsam findest, aber ich halte die Variante die Väter lediglich am -vulgär gesagt- „Fick“ zu beteiligen und ansonsten aus jeder Verantwortung zu entlassen in vielerlei Hinsicht für völlig falsch....aber das haben wir ja schon mehrfach an anderer Stelle diskutiert...;)

    Wäre das nicht auch irgendwie total unfair?

    Also die Mutter ist dann verpflichtet zum Unterhalt, der Vater aber nicht.

    Ach wobei das ist ja bei den lächerlichen Unterhaltsleistungen eigentlich jetzt schon der Fall....

    Zudem auch jetzt die Mütter im Zweifelsfall in einer Bedarfsgemeinschaft mit den Kindern leben und dann nicht mal einen Selbstbehalt haben, im Gegensatz zum Vater.



    Eine Kindergrundsicherung ist die einzige vernünftige Antwort.

  • Annie aber sowas von! ...

    Auf was war das eigentlich bezogen? Ich hab den Kontext Deines Statements irgendwie nicht verstanden, denn es gäbe mehrere Aspekte, die so kommentiert werden könnten.

    Kläst Du mich noch auf?


    PS: Ein Zitat der entsprechenden Stelle aus meinem Posting wäre hilfreich :D.


    LG,

    Anne

    "Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben" ~ Johann Wolfgang von Goethe

  • Wyrd bið ful aræd!


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Iverna ()