Lernen lernen

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  • Einmal am Tag das zu überfliegen was morgen ansteht finde ich eine gute Angewohnheit. So erspart man sich nämlich die große Lernerei für Arbeiten. Hab ich in meiner Ausbildung Beginn 2015 so gemacht und musste fast gar nicht lernen.

  • Mondschein drum wird hier ja gesagt, man muss den Stoff der letzten Stunde PLUS das gesamte Grundwissen IMMER parat haben. Das Grundwissen wird schon auch als Solches markiert (in Biologie, Musik, Erdkunde, Religion etc).


    Wir empfanden es auch als nicht zumutbar und haben die Schule gewechselt ;).. klar kann man sagen, war doch nur ein Fach, aber in Summe mit allem, der Druck der aufgebaut wurde an dieser Schule, war es uns einfach zuviel. Drum der Schulwechsel..

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    Wunder 1: 07


    Wunder2: 11

  • Nur ganz kurz, ich bin aufm Sprung: Grundwissen kann in der Tat jederzeit abgefragt werden.

    Dazu muss es als Grundwissen klar deklariert sein.


    In schriftlichen Leistungsnachweisen ist es nicht gern gesehen nur Grundwissen abzufragen bzw. gar nicht erlaubt.

    Mündlich ist dies aber durchaus gestattet.

  • Und schon hagelt es wieder Vorwürfe....

    Ich übe überhaupt gar keinen Druck aus!!!

    Ich hab den Kerl einfach machen lassen und genau 2x Vokabeln abgefragt und war die ersten beiden Male beim Schulranzen packen mit dabei - mehr nicht!!!!

    Er trifft Freunde und hat seine Hobbies!!!

    Sommerwind in der 4. Klasse hat er nichts gelernt, nur HSU, weil ich drauf bestanden habe.

    Er ist HB und sollte unbedingt aufs Gym.

    Er kann sich Sachen sehr schnell merken.

    Ich wollte es eigentlich wie Kaliope handhaben und einfach einen Blick ins Heft werfen und schauen ob es noch was anzuschauen gibt.

    Gestern am Elternabend hat man uns aber eingebläut, dass wir da konsequent vorgeben sollen wann das Kind was zu tun/lernen hat und es auch kontrollieren, damit sie es denn spätestens in der 8. Klasse selbst können!!!!

    Und „ja“ hier in Bayern an unserer Dorfschule wird jeden Tag in jedem Fach ausgefragt!

    Und uns wurde nahegelegt das Kind nach dem Schema das Lernen beizubringen das hier vorgeschlagen wurde.

    Deswegen hab ich hier ja nachgefragt wie ihr das macht.....

    Zum Glück haben mich nicht alle wieder getuppert und ich hab schon ein paar hilfreiche Tipps erhalten.

    Wenn du nach dem Menschen suchst, der dein Leben verändert,
    Dann schaue in den Spiegel.

  • Da hast du doch eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

    Entweder du machst was die Schule verlangt, egal wie absurd das klingt

    Oder du lässt deinen Sohn das alleine regeln.

    Ich bin großer Fan vom zweiten. Da lernen sie doch viel eher, was sie wie und wann machen.

    Was die Schule sagt klingt aus norddeutscher Sicht sehr schräg #angst

    ****Glitzer mit der schnecke (05/06), dem bär (11/08 ), dem hulk (06/13) und findus (04/17) #love ****
    #rabe Für Raben gibt es bei gluecksrabe 5% Rabatt (gebt bei der Bestellung "rabenrabatt5" ein)

  • Ich hab das nicht böse gemeint, ehrlich nicht, entschuldige falls das rüber gekommen ist und ich es falsch im Kopf hatte. Mein 3. Sohn ist jetzt auch neu in der 5. Klasse, ich packe jeden Abend mit ihm die Tasche und gucke was er noch auf hat. Das hat auch was mit "Druck" ausüben zu tun, denn freiwillig ist das ja nicht, er muss das machen. Aber er kann sich da nicht selber organisieren. Ebenso muss er mir erzählen was in der vergangenen Stunden gemacht wurde, zumindest in den Hauptfächern.

    Bei Euch scheint der Druck an den Schulen um einiges höher zu sein, ganz so krass ist es nicht bei uns. Aber das die Eltern unterstützen und gucken müssen wurde uns auch gesagt.

  • Entweder du machst was die Schule verlangt, egal wie absurd das klingt

    Oder du lässt deinen Sohn das alleine regeln.

    Ich bin großer Fan vom zweiten. Da lernen sie doch viel eher, was sie wie und wann machen.

    Oder sie fallen hinten runter und kriegen es nicht mehr aufgeholt. Nicht jedes Kind kann alles von allein. Da kennt doch jede Mutter ihr Kind am besten, denke ich. Und auch nicht in jedem Schulsystem ist das so möglich.


    Meine Güte, lasst doch andere so machen, wie es für sie gut ist. Man darf doch fragen und ausprobieren und suchen und auch Fehler machen.

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    Eigentlich bin ich ganz anders. Ich komme nur so selten dazu.


    Lass die Hoffnungswaschmaschine laufen!


    Schokolade löst keine Probleme. Aber das tut ein Apfel ja auch nicht.

    Als die Vielfalt ging, entzündete die Einfalt ein Freudenfeuer.

  • Hier wurde bei der Einschulung in die 5. vom Direktor gebeten, nicht zu helfen, da die Kinder das selbst lernen können und sollen. Die Lehrer könnten sonst auch nicht einschätzen, wenn ein Kind für eine andere Schulform besser geeignet wäre.

    Hier wird sehr viel wert auf Selbstständigkeit gelegt.

    Hier sind eher mal Eltern beim EA, die dann die Lehrer bitten, sie mehr einzubinden.

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  • Es sagt doch keiner, dass man die Kinder "fallen lassen" soll #blink.

    Natürlich ist es wichtig, Interesse zu zeigen, Fragen zu stellen, Hilfestellungen zu geben und Leistungen zu hinterfragen.

    Wir "nötigen" unseren Kindern auch ab und zu mal zusätzliche Abfragen auf, wenn wir merken, es läuft irgendwas nicht - was aber in meinen Augen nicht der Regelfall sein sollte.


    Das ist aber etwas ganz anderes, als dem Kind einen täglichen "Lernplan" aufzuzwingen, alles nachzukontrollieren, "Nachhilfe" zu geben ...

    Freda mit dem Jan-Feb-Mär-Trio (01/05 + 02/08 + 03/12) #love


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  • Ich könnte meine Kinder nie alleine machen lassen, das habe ich lange probiert, sie machen nichts. Auch dann daraus folgende schlechte Noten animieren sie nicht sich besser vorzubereiten.

  • Freda Danach hat Astrid aber auch nicht gefragt, oder?


    Was Glitzer*13*50 s Selbstständigkeit angeht, sehe ich nicht, dass diese Selbstständigkeit unterbunden wird, wenn man sagt, die Kinder sollten regelmäßig lernen. Da direkt zu unterstellen, das solle dann nicht selbstständig sein, ist doch über das Ziel hinausgeschossen.

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  • Gestern am Elternabend hat man uns aber eingebläut, dass wir da konsequent vorgeben sollen wann das Kind was zu tun/lernen hat und es auch kontrollieren, damit sie es denn spätestens in der 8. Klasse selbst können!!!!

    Ich finde die Formulierungen (der Schule) auch merkwürdig, letzten Endes geht es aber darum, dass die Kinder dort (teilweise) scheinbar nicht gelernt haben, wie sie lernen können. Ich finde es nicht falsch, dass die Schule darauf hinweist, das die Eltern ihre Kinder beim Lernen begleiten sollen, wenn die Schule es den Kindern nicht anders ermöglicht. In unserer Schule wird den Kindern gezeigt, wie man selbst lernt, es wird nur das Material und die Thematik sowie ein zeitlicher Rahmen vorgegeben. Wenn man sieht, dass ein Kind es selbst kann, also bis spätestens 8. Klasse, dann ist es ja dann auch gut. Steht auch da.

    Ich lese daraus:

    Begleite Dein Kind beim Lernen, wenn es sich nicht selbst organisieren kann, und zeige ihm, wie es das auf Dauer selbst organisiert. Daran finde ich nichts Falsches. Leider bietet die Schule das offentsichtlich nicht an.

    Löblich, dass immerhin drauf hingewiesen wird. Ich erinnere mich, dass früher einfach vorausgesetzt wurde, dass man das irgendwann kann und dass meine Eltern das auch erwartet haben, dass es mir vom Himmel zufällt zu wissen, wie man lernt. So war es bei mir.

    Besser wäre es, wenn die Schule dann zumindest den Eltern etwas an die Hand geben würde, wie das praktisch aussehen kann, noch toller wäre es, wenn das individuell auf das Kind zugeschnitten wäre.

    Nun ist es so. Und es kommt darauf an, was man daraus macht.

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  • Ich möchte noch anmerken, dass es auch in Bayern nicht als Gott gegeben hingenommen werden muss, dass in allen Fächern unangekündigten kleine Leistungsnachweise (Exen) geschrieben werden.


    An jeder Schule gibt es ein Gremium „Schulforum“, in dem Eltern- und Schülervertreter mit Lehrkräften und Schulleitung u.a. über das Leistungserhebungskonzept abstimmen. Jedes Schuljahr wieder :) . Dort könnt Ihr anregen, dass das Lehrerkollegium auch angekündigte kleine Leistungsnachweise (AkseL) aufnimmt.


    Viele Schülerinnen und Schüler finden das sehr viel angenehmer. Die Lehrkräfte müssen dann am Anfang des Schuljahres die Kinder informieren, ob sie angekündigt oder unangekündigt testen. Das darf jede/r halten wie er/sie mag.


    An der Schule meiner Tochter hat eine Umfrage unter den Eltern ergeben, dass die angekündigte Variante als fairer und zielführender empfunden wird. Als Elternbeirat erinnern wir das Kollegium immer wieder daran - inzwischen verzichtet der Großteil auf Exen. Ich kann nur empfehlen, sich da zu engagieren :)

  • OT: Lest Ihr auch als Titel dauernd Liegen lernen?#hammer

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  • Gestern am Elternabend hat man uns aber eingebläut, dass wir da konsequent vorgeben sollen wann das Kind was zu tun/lernen hat und es auch kontrollieren, damit sie es denn spätestens in der 8. Klasse selbst können!!!!

    Das bedeutet, dass man als Eltern immer informiert sein muss, was die Kinder in allen Fächern gerade lernen, dass man diesen Stoff auch versteht und beurteilen kann, ob ein Kind gestellte Aufgaben richtig gelöst hat.

    Damit ist man im Prinzip Hilfslehrer.


    Das mag für Eltern in der 1. Klasse noch zumutbar sein, aber nicht in der weiterführenden Schule. Es gibt sicher genügend Eltern, die zeitlich und inhaltlich nicht in der Lage sind, diese Aufgabe zu erfüllen. Man kann z.B. nicht erwarten, dass die Eltern sich mit Potenzgesetzen auskennen, alle Körperteile eines Fischs benennen können, in Englisch fehlerfreie Grammatik beherrschen, sich mit Zeitzonen der Erde auskennen etc. pp.

    Da findet dann ganz klar wieder eine soziale Auslese statt.


    Und ich bezweifele auch, dass Kinder die in der Form begleitet werden, in der 8. Klasse plötzlich alles selbst können. Das ist doch ein Prozess in die Selbständigkeit der in der 1. Klasse einsetzt und Schritt für Schritt an das Kind übergeben werden muss. Klar ist der Übergang zur weiterführenden Schule eine Hürde, die man nochmal ein bisschen enger begleitet, aber doch nicht in der Form.

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  • Interessant, das höre ich zum ersten Mal... auch als Klassenelternvertreter bekam ich das nicht gesagt (Gymi). Und genauso wie mir wird es 95% der Eltern gehen, darauf traue ich mich wetten. Es nimmt jede/r so hin weil er/sie denkt, daran kann man eh nichts ändern. Gibt es Schulforen auch an Grundschulen? An unserer nämlich nicht (da bin ich Elternbeirat, davon müsste ich dann ja doch wissen). Am Gymi war ich ja nur Klassenelternsprecher, es ist möglich, dass der Elternbeirat von einem Schulforum weiß. Ganz sicher aber ist, dass wir Klassenelternsprecher über solche Möglichkeiten nicht informiert wurden..

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    Wunder 1: 07


    Wunder2: 11

  • Hier gibt es Schulkonferenzen, an denen in der Grundschule Elternvertreter und Lehrer zu gleichen Teilen beteiligt sind, an den weiterführenden Schulen Lehrer, Eltern und Schüler.

  • Da muss ich Dir leider zustimmen, die findet definitiv statt :-( . Es gibt Kinder, die packen das allein, viele andere aber nicht. Und das heisst aber noch lange nicht, dass diese Kinder per se zu "dumm" für das Gymi wären..


    Mein Kind ist ja chronisch krank, ich war mehr als nur Hilfslehrer. G. hatte 17 Fehlwochen, ich hab den gesamten Stoff mit ihm allein durchgesprochen, musste mir das gesamte Material allein besorgen von anderen Eltern. Auch das ist eine Art von "Auslese"... funktioniert das Kind aus gesundheitlichen der auch anderen Gründen nicht, wie es soll, hat es entweder Glück und Eltern, die das leisten können (neben Beruf, anderem Geschwister und und und) oder es fällt einfach hinten runter.

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