Optometrist - wie geht das?

  • Durch einen anderen Thread (Danke nochmals) bin ich auf die Sehstärkenbestimmung durch den Optometristen aufmerksam geworden. Das wäre genau das was ich für mein Kind suche. So könnte ich ihm die lästige und schmerzhafte Tropferei ersparen.

    Wie gehe ich das an? Ich muss es anscheinend selber zahlen, das wäre es mir wert. Aber muss ich dann die Brille dort kaufen, das wäre ein Problem, weil wir eine Versicherung bei einem anderen Optiker haben. Wir bekommen bei Sehstärkenänderung eine neue Brille umsonst. Aber wahrscheinlich nur mit Rezept vom Arzt. Das wäre ja blöd.... #flop

  • Und wenn du zum Optometrist gehst, testen laesst und im Falle eine Verschlechterung dann erst zum Arzt gehst?

    We know our children best, when we know ourselves best;

    they chose the most authentic version of who we are.

    ~a.joy~

  • Über die Formalitäten weiß ich noch nichts.


    Ich würde aber nicht in erster Linie eine Brillenversorgung erwarten, sondern ganz unbedingt eine Anleitung für ein Eigenübungsprogram.

    Damit die Augenmuskeln trainiert werden.


    Die Diagnostik Kosten würden uns mit maximal 75€ benannt. Die Diagnostik dauert 60-120 Minuten.


    Über das was folgt weiß ich eben noch nichts.



    Und ich denke eine gute und interessiere und zugewandte Orthoptistin kann das eigentlich auch. Das wäre dann wiederum eine Kassenleistung.

    Habt ihr diesen Weg schon ausgeschöpft?

  • Wir waren bisher immer nur beim Augenarzt. Mein Kind trägt bereits seine sehr starke Brille. Ich wäre froh wenn mir dieser Arztbesuch erspart bleiben könnte, man muss weit fahren, lange fahren und wird dann in ein paar Minuten a gefertigt. Und halt noch getropft. Dann kann mein Kind wieder tagelang nicht nach draußen und in den Kindergarten gehen lassen, weil es riesengroße Pupillen hat. Und am Tropftag hat es zudem noch mit den Nebenwirkungen der Tropfen zu kämpfen wie Müdigkeit etc.

    Beim Augenarzt muss er schon in die Sehschule, aber das geht so schnell.... Bin mir nicht sicher ob das wirklich was bringt.

  • Und wenn du den Arzt wechselst?


    Unser Augenarzt tropft nicht. Er gibt sehr viele Tipps und kontrolliert gründlich.

    Ich schreibe meine persönlichen Erfahrungen und über mein persönliches Umfeld. Manchmal schreibe ich auch davon, was mir Familie oder Freunde so berichten, das steht dann aber dabei.
    Ich schreibe nicht über ein anderes Umfeld oder andere Erahrungen und tatsächlich nicht über ein ganzes Land oder die ganze Welt.
    Dafür bin ich viel zu klein und unwissend, als dass ich der Meinung sein könnte, dass ich weiß, wie es überall so funktioniert. #herzen

  • Mein Kind trägt bereits seine sehr starke Brille.

    Ehrlich gesagt wuerde ich da doch eher zum Augenarzt tendieren. Gerade wenn ihr jetzt in jungen Jahren eine gute Brille habt, verwächst sich da ja sehr oft nochmal vieles. Es gibt auch verschiedene Tropfen, manche in geringer Dosis ueber mehrere Tage und andere intensiv nur an dem Tag.

    We know our children best, when we know ourselves best;

    they chose the most authentic version of who we are.

    ~a.joy~

  • das Tropfen kann sehr unangenehm sein, weil die Pupillen weitgestellt werden und sie damit den Lichteinfall nicht mehr regulieren können.

    Je nach dem womit getropft wurde. Im Allgemeinen sagt man 24h hält die Wirkung an. Es reagiert jeder anders körperlich.


    Ob getropft werden muss, kommt auf den Augenarzt und auf die Augen an.

    Meine älteste Tochter musste immer getropft werden auf Grund des Krankheitsbildes bzw. weil sie kaum Farbpigmente in der Haut hat und damit auch weniger Stäbchen udn Zapfen auf der Netzhaut. Ihr Farbsehen ist dadurch eingeschränkt udnndie Ärztin wollte das gern im Blick behalten bzw. Hat es die Beurteilung des Augenhintergrundes etwas schwieriger gemacht.

  • Also wenn es in der Sehschule bei der Orthoptistin schnell zugeht würde ich misstrauisch werden.

    Die können schon gründlich schauen und dann viel beurteilen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Nordlicht ()

  • Ich teile Deine Auffassung, dass eine sehr gute, erfahrene und zugewandte Orthoptistin (Kassenleistung) sowohl hinsichtlich der Brillenversorgung als auch hinsichtlich eines Übungsprogramms alles abdecken kann. Doch eine solche zu finden ist nicht leicht... Ich würde insofern nach einer erfahrenen, zugewandten Fachperson in der näheren Umgebung schauen, ob Orthoptist/in oder Optometrist/in wäre zweitrangig.

    Wir waren bisher immer nur beim Augenarzt. Mein Kind trägt bereits seine sehr starke Brille. Ich wäre froh wenn mir dieser Arztbesuch erspart bleiben könnte, man muss weit fahren, lange fahren und wird dann in ein paar Minuten a gefertigt. Und halt noch getropft. Dann kann mein Kind wieder tagelang nicht nach draußen und in den Kindergarten gehen lassen, weil es riesengroße Pupillen hat. Und am Tropftag hat es zudem noch mit den Nebenwirkungen der Tropfen zu kämpfen wie Müdigkeit etc.

    Beim Augenarzt muss er schon in die Sehschule, aber das geht so schnell.... Bin mir nicht sicher ob das wirklich was bringt.

    Siehst Du eine Möglichkeit, eine/n Augenärzt/in mit Orthoptist/in zu finden, wo keine so schnelle Abfertigung stattfindet? Ich hätte auch Zweifel an Sorgfalt und Wirksamkeit der Sehschule, wenn das so schnell geht. Um mal einen Anhaltspunkt zu geben: Bei der niedergelassenen Orthoptistin ist mein Sohn immer etwa 30 min, der niedergelassene Augenarzt sieht ihn jeweils für mindestens 15 Minuten.


    Es gibt unterschiedliche Mydriatika zur Pupillenerweiterung, die der Erfahrung meines Sohnes nach sehr unterschiedlich heftig brennen. Bei unserem Kleinen brennt Mydriatikum Stulln nur in dem Moment, in dem der Tropfen ins Auge gelangt, und das sehr wenig. Inzwischen bestehen wir deshalb auf dieses Mydriatikum. Da die Blendempfindlichkeit mit geweiteten Pupillen so hoch ist, trägt der Kleine eine Sonnenbrille, bis die Wirkung des Mydriatikums abgeklungen ist. Habt Ihr schon ausprobiert, ob Euer Kind mit Sonnenbrille nach draußen und in den Kiga gehen könnte, nachdem die Pupillen erweitert wurden?

  • Hast du denn schon einen Optometristen?

    Teilweise findest du die auch in Augenarztpraxen. Du könntest also zu einem Augenarzt mit Optometristen wechseln, dann dürfte das wahrscheinlich kein Problem sein, dass er die die Werte aufs Rezept schreibt.


    Ansonsten frag doch mal bei deinem Optiker nach, ob du für die Versicherung tatsächlich ein Rezept benötigst.


    Bitte eins nicht vergessen: gerade bei Kindern (um welches Alter geht es eigentlich?) Mit hohen Werten ist nicht nur der Sehtest wichtig, sondern auch die gesundheitliche Kontrolle! Also um den Augenarzt an sich kommst du denke ich

    eh nicht drum rum.


    Nordlicht ich glaube du wirfst gerade Optometristen und Orthoptisten durcheinander

  • Violetta : das kann gut sein, aber hilf mir Mal kurz wo?


    rheinländerin : habt ihr eine selbständige, niedergelassene Orthoptistin? Mir erzähle neulich auf einer Fobi eine Orthoptistin, dass dieser Berufsstand sich nicht allein selbstständig machen dürfte. Immer nur angegliedert an einen Augenarzt.

  • Nordlicht du sprichst von Orthoptist und Sehschule. Da geht es im Normalfall eher um Schielstellungen des Auges.

    So wie ich es verstanden habe, geht es aber einfach um eine Fehlsichtigkeit des Auges.

  • Violetta : das kann gut sein, aber hilf mir Mal kurz wo?


    rheinländerin : habt ihr eine selbständige, niedergelassene Orthoptistin? Mir erzähle neulich auf einer Fobi eine Orthoptistin, dass dieser Berufsstand sich nicht allein selbstständig machen dürfte. Immer nur angegliedert an einen Augenarzt.

    Unsere Orthoptistin ist angegliedert an eine augenärztliche Praxis, arbeitet dort aber nicht angestellt, sondern selbständig. Wie sich das genau berufsrechtlich gestaltet, ist mir nicht bekannt. Ich bekomme nur mit, dass sie die Krankenversicherungskarte unseres Sohnes zusätzlich zur Arztpraxis einliest.

  • Vielen Dank für die schnellen und informativen Antworten. So richtig weiß ich nicht was ich tun werde. Bei uns gibt es einfach keinen richtig guten Augenarzt. (das ist nicht nur meine Meinung, auch eine andere Mutter mit einem sehbehinderten Kind hat bei uns keinen gefunden...) Ich würde auch rumtelefonieren, aber nach was soll ich dann fragen, welche Tropfen sie nehmen oder so ähnlich? Ich dachte ich hätte auch mal gelesen es gäbe Tropfen die man relativ zeitnah geben muss, weil sie sehr kurz wirken, leider finde ich diese Info nicht mehr.

    Bei unserem Kind wirkt das Zeug wirklich ein paar Tage lang und Sonnenbrille ist schwierig weil er ja schon eine normale Brille hat.

    Bei uns läuft die Sehschule immer ratz fatz ab. Pflaster drauf, in welche Richtung ist der Kreis offen? Dann die Karten mit dem 3Dzeugs und dann noch was ausmessen, fertig....

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von RosaRosi ()