Kennt ihr dieses Wort?

  • Hm, das war doch was. Knieper, kann das sein oder verwechselt ich da was?

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    #paket #post#post :)

  • "Mang"

    Das kenne ich genau so, aber eben als berlinerisch (obwohl ich genau am anderen Ende der Republik aufgewachsen bin). Dort, im Raum Aachen nämlich gibt es das ähnliche, schöne Wort "mangx" für mürbe, erschöpft, weich. Und ich finde den Ausdruck "Sood" für Rinnstein, Ausguss, aber auch Schmutzwasser, Dreckbrühe sehr schön lautmalerisch. Mein kölsches Lieblingswort ist der "Pulleverkopp" für jemanden, der nur Staub statt Hirn besitzt. In der fäkal gefärbten Variante "bedressene Pulleverkopp" (=Person mit jetzt durch Einpieseln befeuchtetem Staub statt Hirn) kann man jemanden beinahe inkognito aufs Übelste beleidigen. wirkt im Dialekt nicht ganz so schlimm :)

  • Das Hümmelken ist ein Schnitzerchen (Kleines scharfes Küchenmesser)

    Das Hümmelken ist ein Schnitzerchen

    Kneifchen heisst das bei uns.

    Da wo ich ursprünglich herkomme ist das ein "Knippchen".

    "Wir wollen lieber fliegen als kriechen" - Louise Otto-Peters (1819-1895) Frauenrechtlerin


    „Es gibt so viele gute Sachen auf der Welt. Es ist wirklich wichtig, dass jemand sie findet!“ Pippi Langstrumpf

  • Zitat

    Und wer kennt ein Hümmelken?

    Ich schon. Der Gatte hat mich vor gut 20 Jahren (als wir uns kennenlernten) blöd angeguckt, als ich ihn bat, mal das Hümmelchen rüberzureichen.


    Kniffte kannte er auch nicht. Dafür wusste ich nicht, was er meinte, als ihm irgendwie grillig war. Und noch gefühlte 100000 Worte mehr. Die ersten Jahre waren sehr lustig...

  • Hier Berlin:


    Auch ein häufig genutzter Ausdruck meiner Oma. "Loof mir nich immer mang de Beene!"


    Und über Kartoffeln, die "unegal" gekocht waren, hat sie sich immer geärgert.


    Als ich älter war und über den Ursprung dieser Begriffe nachdachte, kam ich auch auf "among" und "unequal". Meine Oma hat in jungen Jahren im amerikanischen Sektor gelebt. Vielleicht kam das daher.

    Fiat lux!

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  • Das Hümmelken ist ein Schnitzerchen

    Kneifchen heisst das bei uns.

    Yay, schon wieder ein Wort, das mit dem Englischen korrespondiert #super (von knife) - allerdings ist es hier wohl umgekehrt, ein englisches Wort, das Einzug in den deutschen Dialekt gehalten hat. Ich wüsste zu gerne, in welcher Region man das sagt.


    Gruß,

    F

    Mal geht es dir schlecht. Dann geht's dir wieder gut. Ich jedenfalls trag jetzt immer einen Hut.

  • Gute Erklärung mit dem amerikanischen Sektor. Würde auch zum "Kneifchen" passen ...


    Aber mit dem Plattdeutschen, wie man es hier in Angeln spricht, ist es wirklich so, dass die Wörter nach England gebracht wurden.


    Gruß,

    F

    Mal geht es dir schlecht. Dann geht's dir wieder gut. Ich jedenfalls trag jetzt immer einen Hut.

  • Kennt kennt jemand "breit" für müde? Ich mal komische Blicke bekommen, als ich mal gesagt habe, ich war gestern total breit. #schäm Konnte das dann aber klären

    #cool



    Knast für Hunger kenne ich auch.

  • Kennt jemand Gramusel (das sind bei uns die Reste, die beim Anbraten in der Pfanne übrigbleiben und die man noch auskratzen kann)?


    Ömmeln: noch ein bisschen im Bett liegen bleiben. Wer dann im Schlafanzug beim Frühstück erscheint, kommt als Fettschaf #ja

    Grissel. Mit weichem Doppel-s (Zensur schlägt zu #rolleyes).

    Mein Mann sagt da "Karmuckels" dazu. Das hab ich vorher im Leben nicht gehört - und wir sind nur zwei Kilometer voneinander entfernt aufgewachsen #freu!



    Da fällt mir noch "Leitsgeheier" ein, eine Bezeichnung für jemanden, der andere nervt.

    Liebe Grüße, Silke




    Es gibt Wunder, die verlieren auch in der Wiederholung nichts von ihrem Zauber.

  • Wenn mir übrigens irgendwer erklären könnte, woher das Wort "Tommelötebröh" (sehr schwacher Kaffe?) eigentlich stammt, wäre ich übrigens sehr dankbar. Meine liebe Oma schob oft die Tasse weg "Das ist doch Tommellötebröh!" (und vermutlich schreibe ich es auch falsch.) Und wir rätseln seit Jahren über den Ursprung des Wortes. Also Oma ist gut 20 Jahre tot. Raum Eifel... #weissnicht Aber sie ist auch auf dem Trottoir gelaufen und hat nie Fisematenten gemacht. Glaub ich jedenfalls.


    Edit: Breit ist man hier, wenn man zu viel getrunken hat. Also wirklich zu viel. Total besoffen halt.

  • Also wenn man hier total breit ist, ist man besoffen oder high.


    Karmuckel ist ein Rindvieh.


    LG Rune mit Junior 11/99

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Rune ()

  • Etwas ist spackig, wenn es schmutzig ist.

    Ein Spacken ist allerdings ein Idiot.

    Es backst, wenn es klebrig ist.

    Jemand ist nölig oder er nölt, wenn er quengelig ist.

    Eine Pissquese (Pisskwese?) ist eine Summe Ziege (also der Mensch, nicht das Tier..!)


    Und drööch / dröög ist trocken bzw langweilig.

  • Habe nur die ersten Seiten gelesen.

    Einiges kenne ich, anderes ist total fremd.


    Was mir gerade einfällt ist noch "Kuscht" als die Rinde vom Brot.


    Hier ist man übrigens "strutzbesoffen".


    Fisematenten liebe ich ja #love


    Es gibt bestimmt noch einiges, aber das meiste ist so alltäglich, dass es mir gerade nicht einfällt.


    P.S.kleine Küchenmesser heißen hier Kneipchen

    #herz Kind an der Hand, Kind im Herz, Kind im Arm #herz

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von niheito2012 ()

  • Feudeln für wischen.

    Plietsch,figgeliensch und krüsch sind alltägliche Wörter.

    Fiesematenten für Unfug

    Den Feudel kenn ich auch seit dem ich in Niedersachsen wohne. Ich komm ausm Pott, da heißt dat Aufnehmer !

    Malochen kenn ich auch (das kommt im übrigen ursprünglich aus dem jüdischen)

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    Liebe Grüße von Michaela


    Jungsklamotten, selbstgenähtes, Bücher, Spielzeug und noch mehr im
    ♥ Rabenflohmarkt ♥

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von mi-ka-do ()