Kind 13 Jahre möchte Kaffee

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  • Meine Kinder sind mit Schwarztee ab Beikostalter aufgewachsen, daher muss ich tatsächlich auch immer etwas schmunzeln. Das ist glaube ich echt ein sehr kulturelles Ding.


    Meine Kinder (13 und 14) trinken jedenfalls auch Kaffee, die Kleine ab und an und mit einem Schwapp Milch.

    Die Große regelmäßig und immer schwarz (ganz die Mama). In der Klinik bekommt sie übrigens auch Kaffee. Scheint da also nicht als wahnsinnig schlecht angesehen.


    Mir ist Kaffee auch tatsächlich lieber als Cola (Zucker, Säure, etc)

    We must accept finite disappointment, but never lose infinite hope.

    Martin Luther King, Jr.

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    ebura mit S (*04), E (*05) und #paket (12/21)

  • Ich hab damals den Wunsch nach Schwarztee genutzt für eine Einführung in die Gefahren der psychotropen Drogen. Wirkung, Nebenwirkung, Dosissteigerungen, Abhängigkeit, soziale Folgen, Entzugsymptome... Ist alles bei Coffein nicht wild, aber durchaus wahrnehmbar und damit als Prinzip auf andere psychotrope Drogen übertragbar.

    Kind hat die Sache mit der Dosissteigerung ausprobiert (wie wenig kann ich schlafen, um mich mit genügend Kaffee für den Schultag zu dopen), hat auch gemerkt, dass ein mit Kaffee gedopter Vormittag in einen stark ermüdeten Nachmittag mündet, Entzugskopfschmerz ausgehalten...

  • Merkt ihr wirklich eine Beeinflussung durch Kaffee? Also ich meine negativ?

    Ich trinke Kaffee regelmäßig seit über zwanzig Jahren.

    Ich fühle mich weder gedopt noch abhängig, wenn ich keinen Kaffee will, trinke ich keinen. Genau so wenn es keinen gibt oder wenn ich vergessen hab welchen zu kaufen.

    Ebenso hatte ich noch nie irgendwelche Entzugserscheinungen/ Symptome....


    Ich kann aber auch genau so Kaffee direkt vor dem Schlafen trinken wie ihn morgens weg lassen. Mir klingt das alles völlig fremd.


    Lg Erised

  • Ich trinke seit 15 Jahren Kaffee, wenn ich keinen trinke, bekomme ich wahnsinnige Kopfschmerzen, deswegen bin ich da etwas vorsichtig :) Aber die meisten Menschen haben ja keine Entzugserscheinungen.

  • Richtige Entzugssymptome habe ich nicht. Obwohl... Müdigkeit doch schon deutlich.

    Aber am Samstag waren meine Bohnen überraschend verbraucht und ich hatte keine Zeit zum einkaufen. Dann drehen sich schon meine Gedanken um Kaffee und wie ich jetzt wohl an einen Kaffee rankommen könnte. Der Friseur hat mich dann gerettet, weil mein Sohn dort einen Termin hatte.

    Ich habe auch durchaus den Impuls die Menge an Tassen pro Tag gerne immer weiter zu steigern. Da mir das dann doch nicht mehr so gut bekommt, stelle ich dann immer Regeln für mich auf, damit es nicht so ausartet. Die kann ich dann aber auch problemlos einhalten (im Gegensatz zu Regeln, die sich auf den Konsum von Süßigkeiten beziehen).

    Für mich hat Kaffee von daher schon ein gewisses Potential, das aber kontrollierbar ist. Ich erkläre meinen Söhnen aber durchaus, dass es ein solches Potential gibt, damit sie das bei solchen Lebensmitteln auch lernen wahrzunehmen. Was anderes bräuchte ich denen auch nicht zu erzählen, denn sie sehen ja, das ich den gerne trinke und morgens auch brauche.

    LG Miriam mit 2 Jungs (2004 und 2006)

  • Ist bei mir genauso. Ich kann den ganzen Tag Kaffee trinken, ich merke nichts. Es gibt Tage, an denen ich keinen Kaffee trinke und es geht mir so wie immer. #weissnicht Kaffee vorm Schlafen, völlig egal.

    Happiness can be found even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light. -Albus Dumbledore-

  • In echt, Koffein erfüllt alle Kriterien für eine psychotrope Rauschdroge.

    Außer, dass es bei übermäßigem Konsum keinen sozialen Abstieg gibt und man sich selten finanziell ruiniert (wobei ein Vollautomat für 1000€.... das ist schon eine Hausnummer...).


    Ich gebe Euch recht, dass alle anderen Punkte nur sehr moderat ausgeprägt sind (Einfluss auf ZNS, Abhängigkeitspotential, Entzugserscheinungen, Schwierigkeiten bei der Entwöhnung...).

    Sie sind aber doch so deutlich wahrnehmbar, dass man einem Jugendlichen damit gefahrlos die Funktion von psychotropen Rauschdrogen demonstrieren kann.

  • Hier war mäßiger Konsum am Morgen auch ein Tipp von Arzt um den sehr niedrigen Blutdruck bisschen zu stupsen. Kind mag aber nicht.

    Mein Mann trinkt Kaffee seit er sieben ist - ursprünglich auch aus dem Grund. Er macht jedes Jahr im Urlaub Kaffee freie Wochen ( mit viel schlechter Laune...?)

    Räubermutter mit Räubersohn (01/2006), Rumpelkind (06/2013) und Räuberhund (09/2011)



    “We don’t stop playing because we grow old; we grow old because we stop playing.” (G.B. Shaw)
    G.B. Shaw
  • Hm, ich halte mich ja für sehr sensibel gegenüber dem Einfluss verschidenster Nahrungs- und Genussmittel. Die 2. Tasse Milchkaffee merke ich deutlich im übersäuerten Magen. Drum bleibt es bei einer. Und die anregende Wirkung ds Koffeins auch, am Morgen sehr willkommen, wenn ich aber zu spät einen Kaffee trinke, dann bin ich am Abend kribbeliger, als es mir lieb ist. Dass ich aber von einem Kaffee nach 15 Uhr nicht schlafen könnte oder bei Weglassen des morgendlichen Kaffees Kopfscmerzen bekäme, kann ich nicht bestätigen.


    Hat wohl was mit der Menge zu tun.

  • Ich bin totaler Kaffeejunkie...aber immer mit viiiiiieeel Milch ca. 50:50.


    Damit habe ich auch mit ca. 12 angefangen...Schwarztee...eigentlich schon immer...


    Ich werd unleidlich wenn ich den Tag nicht mit Kaffee starten kann, körperlichen Entzug merke ich aber nicht.

  • Sorry, Aoide, ich les die Antwort erst jetzt.

    Ich bin leider überhaupt nicht motiviert in eine Diskussion einzusteigen, denn ich find eh jeder sollte machen was er will. Und wenn meine Meinung bzgl Kaffee eine andere ist als Deine, dann ist es halt so.

    Ich mag auch nicht über Esoterik diskutieren. Vielleicht nehm ich einfach kein Beispiel aus dem Yoga mehr, wenn Du Dich dadurch provoziert fühlst.

    Es gibt auch andere Leute die einen Unterschied zwischen Kräutertee und Kaffee mit Koffein sehen, deshalb sollte ich die letzten Monate kein Koffein trinken. Ich hab mich aber nicht täglich dran gehalten sondern bin bestimmt mindestens jede zwei Wochen einen echten Kaffee trinken gegangen.


    Also ich kann mich nicht über was streiten was ich selbst eh nicht einhalte. Nur abgesehen davon gibt es einfach eine Wirkung des Koffeins die zumindest in meiner Umgebung unbestritten ist.

    Arrogant sollte das auch nicht rüberkommen. #weissnicht

  • Vielleicht nehm ich einfach kein Beispiel aus dem Yoga mehr, wenn Du Dich dadurch provoziert fühlst.

    Was soll das denn? Ich fühlte mich nicht provoziert von deinem "BEispiel Yoga". Wo hab ich das geschrieben?


    Ich war angepiekt wegen deiner normativen Formulierung.


    Ich hab versucht, mit meiner ausführlichen Darstellung eine goldene Brücke zu bauen, weil andere ziemlich angefressen waren des Yogabeispiels wegen und dich angingen.


    Mag sein, dass du dir nicht helfen lassen willst, war auch das letzte Mal von meiner Seite. Ich lass mich jetzt von dir aber auch nicht in die Verursacherecke stellen.


    Für mich ist unser Dialog hier zu Ende.

  • Ich fürchte wir reden total aneinander vorbei. Das mit der Hilfe versteh ich gar nicht. Das mit der Verursacherecke auch nicht.


    Und nein, DU hast gar nichts geschrieben, ich hatte wohl fälschlicher Weise angenommen ich hätte Dich provoziert.


    Lass gut sein. Für mich hat das Thema Kaffee einfach keine Priorität gerade. Ich kenne das so wie von Lumme beschrieben, manche achten drauf, mache nicht. Ich oft eben nicht.

  • Zu der Diskussion ob Kaffe Entzugserscheinungen macht oder nicht, hat ein Bekannter die Theorie, dass es damit zusammen hängt ob man seinen Kaffee mit Zucker trinkt oder ohne.


    Ich habe da mal eine Umfrage erstellt ;)

    Umfrage: Entzugserscheinungen bei Kaffee

    Lg

    Annanita



    "...baaald seid iiihr groooß, und könnt aaa-lles a-llein,

    aaaber biiis daaann schlaaaft ihr hiiier bei miiiir eiiiin."

    *träller*


  • meine kinder möchten keinen kaffee, dürften aber in maßen. schwarzen tee trinken sie manchmal, aber auch nicht übermäßig gern.

    ich selbst habe als kind immer schwarztee abends getrunken.


    das mit dem zucker finde ich spannend. bisher sieht ja das umfrageergebnis danach aus, dass etwas dran sein könnte.

    „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“


    Abraham Lincoln

  • Ich hab da zu der Kombi Zucker und Koffein auch was im Kopf, ich komm nur gerade nicht drauf. Aber ich glaub das war was anderes. Denn Koffein ansich kann ja schon abhängig machen.

    Aber warum nicht alle? Ich hab mal gelesen, das Menschen, die einen eher niedrigen Dopaminspiegel haben eher zur Sucht neigen. Hat das damit zutun? Hm, eher nicht oder?