Eisen/Ferritin

  • die.lumme

    Hat mal Risiken bei den Infusionen beschrieben. Allerdings lässt mich die Suchfunktion und mein Gedächtnis im Stich.

    Die Risiken kenne ich. Damit wird mir das verweigern auch immer begründet. Daher wundere ich mich darüber dass das doch so verbreitet schein oder besser gesagt bin ich fast neidisch darauf.

    "Mit einer Kindheit voller Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten." Jean Paul


    Töchterchen (2006) und Klein-Töchterchen (2011)




  • Es gibt (leider sehr niedrige) Werte unter die man kommen muss, damit die Kasse die Infusion zahlt.

    Weißt du wie die Werte sind?

    Sich gut zu fühlen ist unbezahlbar :) daher habe ich auch kein Problem damit das zu bezahlen, wenn es es nicht anders geht, aber ich will irgendwo einfach die Möglichkeit haben ohne ewig zu betteln.

    Vielleicht versuche ich nochmal mit meinem HA zu reden, ich habe aber echt das Gefühl die hören einem nicht zu. Da wird wieder gesagt nehmen sie einfach Tabletten auf nüchternen Magen mit O-Saft, wo ich drei Wochen vorher da war und erklärt habe, wie mein Speiseplan seit einem Jahr wegen der Gastritis aussieht und da hätte ich niemals O-Saft trinken können, geschweige denn Eisentabletten auf nüchternen Magen. Tjao dann gehts halt nicht, müssen sie eben mit den niedrigen Werten leben. #flop

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    Töchterchen (2006) und Klein-Töchterchen (2011)




  • Ich hab nach der Fehlgeburt auch zwei Bluttransfusionen bekommen...das nur zur Einordnung, dass ich schon mehr hatte als "nur" ein bisschen Eisenmangel. Mein Hausarzt ist allgemein aber auch eher Verschreibungsfreudig.


    Blöd, wenn Ärzte auch nicht glauben, dass du die Tabletten nicht verträgst. Ich weiß nicht, wie man diese Grenzwerte umgehen kann.

  • Ja, das ist natürlich nicht dasselbe. Und einen normalen Eisenmangel behebt man ja auch nicht mit einer Bluttransfusion.

    Ich wollte damit eigentlich auch nur sagen, dass die Gründe für den Mangel und die Ausgeprägung ganz unterschiedlich sein können und daher vielleicht dieses komische Gefühl von "warum kriegen die anderen so leicht Infusionen" kommt.

  • Ich dachte eigentlich immer dass es im Ermessen des Arztes liegt, wann eine Infusion gegeben werden kann. Zumindest hatte ich eine Anämie und nicht nur ein niedriges Ferritin. Mein Ferritin lag dann im Januar bei 11 und da hab ich mich noch super gefühlt, auch noch im Sommer mit HB 12,4. Also das allein macht mir nichts aus, aber ich befürchte dass es seit dem schlechter geworden ist, zwar nicht so schlimm wie letztes Jahr, aber vermutlich schlechter als vor einem Jahr.

    Naja es nützt ja eh nichts, ich muss erst mal Werte machen lassen, wenn ich mich aufraffen kann :D

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    Töchterchen (2006) und Klein-Töchterchen (2011)




  • Es gibt (leider sehr niedrige) Werte unter die man kommen muss, damit die Kasse die Infusion zahlt.

    Bei meiner Kasse ist die Voraussetzung für eine Eiseninfusion nicht der Eisenwert sondern ein HB unter 8. Damals lag er ständig bei 5 und ich habe alle paar Wochen Eiseninfusionen bekommen.

  • Es gibt (leider sehr niedrige) Werte unter die man kommen muss, damit die Kasse die Infusion zahlt.

    Bei meiner Kasse ist die Voraussetzung für eine Eiseninfusion nicht der Eisenwert sondern ein HB unter 8. Damals lag er ständig bei 5 und ich habe alle paar Wochen Eiseninfusionen bekommen.

    In welcher Einheit? Ein HB von 8 mmol ist ja im Normbereich. Der beginnt ab 7,5 mmol. In g/dl wäre allerdings ein HB von 5 zu niedrig. Also vermute ich du meinst mmol/l, aber wie gesagt da liegt 8 ja im guten Normbereich.

    Bei einer Anämie zahlt meines Wissens nach die Krankenkasse Eisentabletten und somit auch Infusionen, wenn der Arzt diese für sinnvoller hält. Nur tun das natürlich nicht alle.


    Wie hast du dich damals gefühlt mit dem schlechten HB?

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    Töchterchen (2006) und Klein-Töchterchen (2011)




  • Bei uns ist das Thema Infusion zum Glück erstmal vom Tisch: Tochter nimmt jetzt seit 10 Tagen Eisentabletten und es geht schon deutlich bergauf. Sie nimmt noch Schüsslersalze dazu , bis jetzt verträgt sie das gut.

    Die langweiligsten Frauen haben die ordentlichsten Haushalte...

  • Pfeifhase

    Ich hab gerade wenig Zeit.

    Ein HB von 8 ist schon ziemlich unterirdisch. Meiner war mal 5 und mal 3. Bei 3 sollte ich eine Bluttransfusion bekommen, die ich aber ablehnte.


    Ich hatte über Jahre eine chronische Eisenmangelanämie und mein Hämatologe hat mir erklärt daß mein Körper sich inzwischen daran gewöhnt hat auch mit nem HB von 3 oder 5 zu funktionieren.


    Tut mir leid daß ich die Maßeinheiten gerade nicht auf dem Schirm habe.


    Edit:

    Ach so, bei mir war bei diesen HB Werten mit Eisentabletten oder Saft nichts mehr zu retten.


    Täglich Fleisch essen habe ich jetzt über mehrere Monate ausprobiert, da mir das Essen eh stationär serviert wurde. Verzeichnet wurde keinerlei Anstieg des Eisenwertes trotz des gruseligen ständigen Fleischessens.

  • Wahrscheinlich sind es mg/dl, denn da ist ein Hb von 8 auch nicht in Ordnung.


    Ich hatte nach der Geburt von Kind 1 einen Hb von 6 mg/dl (Ausgangswert 12) und fand das echt sehr sehr scheußlich, da war ich ja nicht dran gewöhnt. Da hätte ich damals auch besser eine Eiseninfusion nehmen sollen.

    LG Miriam mit 2 Jungs (2004 und 2006)

  • Ist das der Wert "Eisen im Serum"? Mein niedrigster lag bei 21 ug/dl. Der Umrechner sagt, dass sind 3,8 nmol/l. Dazu noch HB von 10. Hämatokrit, MCV und MCH zu niedrig. Angehm war was anderes. #angst

  • Bin ich die einzige, die Eiseninfusionen völlig unbeeindruckt erlebt? Weder Nebenwirkungen, noch besonders positive.

    Ja ich. Meine Eisenwerte waren auch so niedrig (bei 4) und oral vertrug ich das Mittel nicht, da habe ich Eisen iv bekommen. Allerdings war das auch so eine Spritze, die mir in 5 Minuten gegeben wurde und das dann eine Weile wöchentlich. Es war unangenehm, aber sonst merkte ich nichts. Mein Wert war danach besser, aber als er einige Monate später wieder so niedrig war, meinte der Arzt, er könne mir nicht wieder Eisen iv geben, weil das die Venen zu sehr schädige.


    Ich hatte Ferro sanol duodenal und habe davon heftigste Oberbauchkrämpfe bekommen. Nun nehme ich ein Nahrungsergänzungsmittel, das ich vertrage, aber ich frage mich, ob mein Eisenwert nicht wieder total niedrig ist, weil ich von einem Infekt in den nächsten rutsche und seit Wochen dauerkrank bin. Hat jemand von euch Ferro sanol nicht vertragen, aber ein anderes orales Medikament schon? Dann würde ich vielleicht mal was anderes versuchen.

  • Wobei Tabletten auch sehr unterschiedlich verträglich sind. Ich habe auch schon mal mitten auf dem S-Bahnsteig von einer Einnahme erbrechen müssen. Aber die ich vom Bluspendedienst bekommen habe, vertrage ich gut (jedenfalls abends).

    Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es in jedem Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.


    - Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel -

  • Es gibt (leider sehr niedrige) Werte unter die man kommen muss, damit die Kasse die Infusion zahlt.

    Bei meiner Kasse ist die Voraussetzung für eine Eiseninfusion nicht der Eisenwert sondern ein HB unter 8. Damals lag er ständig bei 5 und ich habe alle paar Wochen Eiseninfusionen bekommen.

    In welcher Einheit? Ein HB von 8 mmol ist ja im Normbereich. Der beginnt ab 7,5 mmol. In g/dl wäre allerdings ein HB von 5 zu niedrig. Also vermute ich du meinst mmol/l, aber wie gesagt da liegt 8 ja im guten Normbereich.

    Sorry für die Verspätung! Ich hab jetzt endlich nachgeschaut.

    Also der Normwert bei Frauen in g/dl ist 12 bis 16. Blutspenden darf man ab 12,5.


    Trotzdem zahlt meine Kasse erst Eiseninfusionen wenn der HB UNTER 8 liegt.

    Mit 5 und einmal 3 war ich dann immer gut mit dabei.


    Ich habe bestimmt über Jahre Dutzende von Eiseninfusionen bekommen und die auch immer bestens vertragen. Allerdings anders gefühlt danach, hab ich mich auch nicht.


    Aber ich habe einen riesigen Qualitätsunterschied bemerkt und letztendlich konnte man den auch am Preis festmachen. Ferlecit kostet ca. 40€ und hat nur kurze Zeit nachhaltig geholfen. Also nach 3 Wochen brauchte ich die nächste.


    Ferinject kostet ca. 500€ und das hat man eben auch an der (längerfristigen) Wirkung gemerkt. Also das hat sehr lange vorgehalten.


    Ferlecit gab‘s vom Hausarzt und tropfte innerhalb von 20 Minuten in die Venen.


    Ferinject gab‘s vom Hämatologen in supermodernsten Liegesesseln und der bestand darauf daß das Zeug in Minimum zwei Stunden reinläuft. Schneller hielt er für bedenklich.

  • Ich hab jetzt mal laktoferrin ausprobiert, denn ich vertrage wirklich gar kein „normales“ Eisenpräparat! So richtig habe ich noch nicht verstanden, wie das wirken soll (und ob es das tut), aber immerhin hatte ich 0 Beschwerden. Man wird ja genügsam #zwinker