Schwimmunterricht - ist er bei euch obligat?

  • Warum ich Kraulen als (verpflichtenden) ersten Schwimmstil ungeeignet finde:

    ich finde es deutlich schwieriger zu erlernen als Brustschwimmen. Der Paddelstil meiner Kinder hatte absolut nichts mit Kraulen gemein. Meine Kinder mochten anfangs beide nicht länger den Kopf unter Wasser haben. Tauchen ging nur für einen kurzen Moment - dann musste der Kopf wieder raus. (Bei meinem Großen ist diesbezüglich der Knoten erst mit 9J. geplatzt - wenn wir solange hätten warten müssen, könnte er wohl immer noch nicht schwimmen) Die Schwimmatmung dürfte das Erlernen auch eher schwieriger machen.

    Das Seepferdchen soll ja auch gar nicht für die Dinge sein, die Du hier aufführst. Es ist ein Indiz, dass das Kind unter optimalen Bedingungen sich ein kleines Stück über Wasser halten kann. Nicht umsonst heißt das Bronzezeichen im Volksmund auch Freischwimmer. Erst damit hat ein Kind eine Sicherheit beim Schwimmen, dass man es nicht mehr ständig beaufsichtigen muss. Das ist für mich aber immer noch kein Freibrief, das Kind völlig unbeaufsichtigt in jeder Situation ans und ins Wasser zu lassen.


    Deine Ansprüche an (Selbst-)Rettung finde ich ziemlich überzogen für Kinder, die gerade schwimmen lernen und erst mal zeigen sollen, dass sie unter guten Bedingungen sicher schwimmen können. Die von Dir genannten Punkte gehen für mein Empfinden weit darüber hinaus.


    Wir haben zu DDR-Zeiten nach 1,5 Jahren gutem Schwimmunterricht in der 4. Klasse ein klein bisschen was in Richtung Rettungsschwimmen gemacht (z.B. abschleppen). In der Praxis sind Kinder in dem Alter dazu aber ja noch gar nicht in der Lage. Auch Schwimmen in Kleidung dürften die meisten Kinder rein kräftemäßig gar nicht hinbekommen.

  • Mit Kraul ist man schneller, wenn man die Technik beherrscht. Ich finde Kraulschwimmen aber anstrengender als Brustschwimmen. Während man Brustschwimmen zumindest am Anfang auch mit Kopf über Wasser über kann, ist das bei Kraul eher nicht möglich.


    Hier bei der DLRG dürfen die Kinder erst in die Bronzegruppe, wenn sie eine vernünftige Brustschwimmtechnik mit Kopf im Wasser entwickelt haben. Vorher bekommt hier auch kein Kind das Bronzeabzeichen.


    Dass viele Leute doch eher mit "Kopf aus dem Wasser" schwimmen, hat wohl auch damit zu tun, dass nicht jeder überall sein Gesichts ins Wasser tun will ( oder um deutlich zu werden: in Wasser, in das andere reinpinkeln.)

    Hier wird nicht regelmaessig mit Kleidung geschwommen, aber es wurde mal gemacht und geuebt und ich empfand es als wichtig zu sehen, wie sich das anfühlt. Es sollte einfach Teil eines Schwimmsicherheitstests sein. Nicht mehr aber auch nicht weniger.


    Ja, ein guter Schwimmstil ist viel Wert.

    Mit Kleidung schwimmen wird auch geübt - hatte ich oben auch geschrieben. Nur kommt das erst, wenn die Kinder sicher schwimmen können, denn mit Kleidung ist es nochmal schwieriger.


    ....und das ein guter Schwimmstil was wert ist, hat hier auch niemand angestritten.

  • Dass viele Leute doch eher mit "Kopf aus dem Wasser" schwimmen, hat wohl auch damit zu tun, dass nicht jeder überall sein Gesichts ins Wasser tun will ( oder um deutlich zu werden: in Wasser, in das andere reinpinkeln.)

    Gerade bei älteren Damen habe ich auch imer den Eindruck, dass die gute Frisur auf keinen Fall mit Wasser in Kontakt kommen darf....

    Ehrlich gesagt finde ich kraulende oder rückenschwimmende Kinder in Schwimmbädern tendenziell auch eher nervig weil die es meist gar nicht drauf haben, darauf zu achten wer sonst noch im Becken unterwegs ist. Da ist aus meiner Sicht das klassische Brustschwimmen mit Kopf überm Wasser immer noch am Besten um den Überblick zu behalten.

  • Da ist aus meiner Sicht das klassische Brustschwimmen mit Kopf überm Wasser immer noch am Besten um den Überblick zu behalten.

    Ganz genau! Das hatte ich so auch schon weiter vorne geschrieben. Im normalen Schwimmbetrieb ist das einfach die geeigneste Fortbewegung. Ich schwimme auch fast nur Brust, obwohl ich auch andere Schwimmarten (sehr gut) gelernt habe und Brustschwimmen bei uns erst später hinzukam.

  • NRW

    Klasse 3 und 4 (Dorfgrundschule, Pflicht) eine Doppelstunde

    Förderschule Klasse 1 bis 4 abhängig von Lehrer (Fehlende Scheine sind oft ein Problem)

    Weiterführende Schule

    Klasse 5 und 6 Pflicht eine Doppelstunde

    Klasse 5 bis 7 Pflicht an der Förderschule eine Doppelstunde

  • Ich habe im Sportkindergarten spielerisch Brustschwimmen gelernt. Also wir hatten erst Schwimmhilfen, haben gespielt, hin und wieder hat die Kindergärtnerin die Brustschwimmbewegung vorgemacht, wer das einigermaßen konnte, bekam eine Schwimmhilfe mit weniger Auftrieb, bzw. irgendwann gar keine. Seepferdchen haben im Kindergarten fast alle gemacht, viele auch Bronze und eine besonders Talentierte in meiner Gruppe hat schon im Kindergarten Silber gemacht (das ist mir in Erinnerung geblieben).


    Heute schwimme ich ich überwiegend Brust (unter Wasser, außer zum Einatmen), wenn ich im Winter im Fluß schwimme, schwimme ich aber mit Kopf oben, denn da habe ich keine Lust mit nassen Haaren heim zu radeln. Wenn ich auf kurzen Strecken schnell sein will, kraul ich, aber mehr als 200 Meter schaff ich das nicht. Brustschwimmen geht locker 1-2 Kilometer, auch im Meer, dafür etwas langsamer.


    Mein Sohn wollte zunächst nicht mit Kopf unter Wasser. Als er klein war sind wir gelegentlich schwimmen gegangen (leider zu selten), immer ohne Schwimmhilfen. Mit vier hatte er noch gar keine Fortschritte in Richtung Schwimmen gemacht, im Schwimmbad, wenn er nicht stehen konnte nur an mir fest geklammert, mochte es nicht, wenn ich ihn mit Unterstützung gleiten ließ, Kopf durfte nicht nass werden (Duschen und Haare Waschen ging gar nicht), ect.

    Die Rettung brachte so ein Schwimmgürtel mit Schaumstoffteilen. Damit konnte er sich über Wasser bewegen und lernen, dass er mit seinen Bewegungen den Auftrieb unterstützen kann. Brustschwimmen habe ich ihm gezeigt und er kam damit prima klar. Dann habe ich nach und nach ein Schaumstoffteil entfernt, bis er ohne schwimmen konnte. Erst nachdem er die Sicherheit hatte, dass das Wasser ihn trägt, hat er sich getraut zu tauchen und rein zu springen. Inzwischen kann er alle Schwimmstile einigermaßen korrekt und macht mal so, mal so.


    Bei seiner Freundin ist das ganz anders: Sie hatte überhaupt keine Scheu vor Wasser und paddelt ewig unter Wasser, kommt nur zum Atmen hoch, Schwimmstil ist manchmal zu erkennen, meistens nicht. Über Wasser schwimmen kann sie nur auf dem Rücken. Viele Wege führen zum gleichen Ziel. Spaß haben sie beide.


    In den Schwimmschulen hier fangen sie mit Kraulen an. Ich finde, es sieht nicht besonders spaßig aus. Der Kopf muss unter Wasser sein (wer sich das gar nicht traut, kann eben keinen Schwimmkurs machen). Den Beinschlag kriegen die noch ganz gut hin, aber der Armschlag sieht bei den Anfängern sehr wild und gestresst aus, dazwischen dann zum Atmen auftauchen, damit wird die ganze Schwimmbewegung unterbrochen. Dabei haben sie immer so eine Schwimmhantel, erst die ziemlich Fortgeschrittenen schwimmen ganz ohne Schwimmhilfe.

    Von den Erwachsenen schwimmen aber trotzdem die meisten Brust, außer die, die ganz sportlich drauf sind, auch wenn sie Kraulen zuerst gelernt haben. Das ist im Schwimmbad einfach praktischer und entspannter.



    Ich habe das mit den Schwimmabzeichen immer so verstanden: Wenn ich irgendwo ins Wasser falle, ist es wichtig, dass ich von dem Fall, und davon, dass ich erstmal unter gehe, nicht in Panik gerate und mich effektiv an die Oberfläche bewegen kann und dann noch die Ausdauer habe zu einer sicheren Stelle od erzum Rettungsring zu schwimmen oder Wasser zu treten, bis ich gerettet werde.

    Diese Fähigkeiten werden bei den Schwimmabzeichen abgefragt. Also Reinspringen (vom Rand, oder von den Sprungtürmen), tauchen, schwimmen. Seepferdchen (und Bronzeabzeichen auch nur bedingt), heißen nicht, dass man das schon kann, sondern sind ein erster Schritt auf dem Weg diese Fähigkeiten zu lernen. Aber das wird auch jeder Schwimmlehrer und Bademeister sagen. Und wenn Eltern das dann immer noch glauben, dass das Seepferdchen bedeutet, dass ihr Kind sicher schwimmen kann oder sich selbst retten (ich glaube allerdings nicht, dass viele das tun), dann ist das auch nicht die Schuld vom Seepferdchen.



    Zum eigentlichen Thema kann ich nichts sagen, da nicht in Deutschland. Die Schulen haben das hier selbst in der Hand. Die meisten Grundschulen machen es ein Schuljahr (oder ein halbes) in der Grundschule. Teilweise in, teilweise außerhalb der Unterrichtszeit (wenn außerhalb, dann freiwillig). Die Eltern müssen das immer zahlen und meistens auch für den Transport zum Schwimmbad sorgen.

  • Theoretisch in Klasse 3 und 4 sowie in er Mittelstufe vorgesehen. Praktisch abhängig von Verfügbarkeit der Lehrkräfte. Wegen steigenden Nichtschwimmrrantrils übernimmt hier auch der Förderverein die Aufwandsentschädigung für eine zusätzliche ehrenamtliche Übungsleiterin. Anders wäre Schwimmunterricht gar nicht möglich.

  • Salt Da hast du dich wohl im Forum vertan. Ist das dein Blog?

    Zitat

    Lesen, schreiben und rechnen können sie schon lange nicht mehr. Jetzt wollen unsere Grundschulkinder auch nicht mehr schwimmen lernen.

    von den anderen Inhalten mal ganz abgesehen <X

    LG
    rotesPesto mit ♂ Frühling '10, ♂ Sommer '06 und ♂ Herbst '12

  • Der Artikel ist schlimm....


    Ja, viele Grundschulkinder können nicht schwimmen, und ja, das istwirklich ungünstig.

    Aber zu behaupten, die Kinder hätten keine Lust darauf...


    Und dann die Korrelation mit muslimischen Glauben anzusprechen....


    Korrelation ist nicht gleich Kausalität.

    Und darauf möchte ich eingehen

    Meine Expertise - ich arbeite mit Grundschulkindern in Berlin, mit muslimischen Kindern und nicht muslimischen Kindern, ich bin Mutter eines Kindes, das nicht sicher schwimmen kann. Wir sind keine Moslems...


    Woran liegt es, dass meine Tochter nicht sicher schwimmen kann?

    Zu wenig Gelegenheit, das zu üben.

    Warum hat sie keinen Kurs gemacht? Wir sind berufstätig, haben aber auch nicht Mega viel Geld... Die Kurse sind immer schnell ausgebucht, die Zeiten passen nicht zu unserem Tagesablauf.


    Warum sind wir nicht öfter im Schwimmbad? Es ist teuer!!! Ich muss für sie und mich insgesamt 9€ für einmal schwimmen bezahlen! Mit ner 10er Karte habe ich einmal schwimmen gratis....


    Jetzt kann ich zwar mit meiner Tochter ins Schwimmbad, um ihr die Gelegenheit zu geben, weiter zu üben (grundfähigkeiten sind da, sie muss nur mal mehr üben) aber eigentlich darf sie nicht ins schwimmerbecken, im Nichtschwimmer kann sie aber gar nicht üben.

    Seen sind für uns schwierig, weil wir in der Stadt ohne Auto wohnen, da ist es echt ein Ritt, an einen See zu kommen


    Und was hat das mit den Moslems zu tun?

    Ich fasse die Stolpersteine noch mal zusammen

    • Schwimmkurse sind sehr oft ausgebucht und kosten auch viel Geld
    • Eintrittsgelder für Schwimmbäder sind für einmal schwimmen noch akzeptabel.... Für regelmäßig ist das echt teuer
    • Seen sind in Berlin ohne Auto schwierig


    Meine Idee, um das schwimmproblem in den Griff zu bekommen.... Mehr Schwimmunterricht in der Schule.... Ein Jahr reicht offensichtlich nicht aus.... Hat übrigens auch früher in der Großstadt nicht ausgereicht... Ich habe in den 80ern zwei Jahre Schwimmunterricht gehabt und ich war nicht die einzige, die das auch wirklich brauchte.


    Eintrittsgelder und schwimmkurse noch mehr für Familien bzw. die Kinder Subventionieren. Die schwimmfähigkeit darf nicht am Geld der Eltern scheitern

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Leslie Winkle ()

  • Bei uns gibt es ab klasse 2 jeweils ein halbes Schuljahr lang eine Doppelstunde Schwimmen.


    Dank top motivierter Referendarin in Sport kann mein Sohn, der sich vor einem halben Jahr mit Ach und Krach über Wasser halten konnte, mittlerweile richtig sicher und schnell schwimmen und tauchen und hat eine super Technik.


    Glücklicherweise „leistet“ sich unsere Gemeinde ein Schwimmbad, das von den Schulen drumrum rege genutzt wird.


    Häufig fehlt es einfach an Hallenbädern. Gestern habe ich einen Beitrag im Radio gehört, da machen Grundschulen in Bayern einwöchige Schwimmworkshops im Freibad in Zusammenarbeit mit DLRG und Co weil kein regelmäßiger schwimmunterricht stattfinden kann, weil es im Landkreis nur ein Hallenbad gibt.


    Die Gemeinde, in der die Schule ist, an der ich arbeite, steht gerade vor dem Problem, dass das alte Schwimmbad so marode ist, dass es abgerissen muss.

    Für eine relativ kleine Stadt ist das schon eine enorme Investition mit hohen Folgekosten, die dank großem spaßbad 15 km weiter und vornehmlicher nutzung durch Schulen und Vereine kaum Einnahmen generiert.

    I feel like procrastinating... but I think I'll wait.

  • ohne das super günstige Angebot vom DLRG hätte ich das auch nie finanzieren können. Die nehmen gerade mal 30€ für ein JAHR, in dem man dann alle Kurse besuchen darf, die man will. Der Freibadeintritt wird für Familien extra günstig gehalten, es gibt Saisonkarten, die Preise werden nach Kinderanzahl gestaffelt immer günstiger, auch wenn nur ein Kind eine Karte kauft - also nicht nur für die ganze Familie. Alle rennen zum Vorverkauf mit Stammbüchern, um die Kinder nachzuweisen, und so machen viele Familien hier ihren Sommerurlaub im Freibad - und dass, obwohl hier Hochtaunus ist, wo die Reichen und die Schönen wohnen ;-) das finde ich echt super gut!

  • hier schwimt eine tochter wunderbar, die andere schlecht.


    der grund, dass bei uns diese ominöse quote bei 50% liegt:


    sie (biodeutsche und mit christlichem hintergrund) hat sich in allen teuren und billigen kursen weitgehend verweigert. und wir haben viele gemacht und ein vermögen ausgegeben. angefangen mit säuglingsschwimmen. aber natürlich gab es auch schulschwimmen, das sie ebenfalls boykottierte. was würden die schlaumeier da machen?


    achso: da sie diese verweigerung bei ganz vielem macht, ist das nicht unsere prioritäre baustelle. ich kann das thema nicht mehr hören.


    (blog hab ich nicht angeklickt.)

    "Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“


    Pfarrer Martin Niemöller

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von VivaLaVida ()

  • Abgesehen von finanziellen und organisatorischen Hindernissen: Wenn Eltern nicht schwimmen können und selbst nicht schwimmen gehen, dann gehen auch die Kinder seltener.

    Meine Kinder gehen signifikant weniger schwimmen als die Nachbarskinder, einfach weil es mir weniger Spaß macht.


    In der Türkei oder anderen Herkunftsländern ist schwimmen aber keine übliche Freizeitbeschäftigung, eher plantschen oder baden. Insofern gibt es natürlich auch weniger die Familientradition zu schwimmen.

    Im übrigen nimmt diese Schwimmtradition auch bei "Biodeutschen" ab.


    Ich glaube es gibt viele Gründe.

  • ich finde, es gibt ganz viele kompetenzen, die lebensnotwendig sind. aus meiner perspektive werden davon viele nicht mehr gelehrt. und auch von eltern nicht wichtig genommen.


    was diese geradezu obsessive konzentration ausgerechnet auf das schwimmen dabei ausmacht, verstehe ich nicht.

    "Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“


    Pfarrer Martin Niemöller

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  • und gerade im zusammenhang mit dem ganzen migrantenthema bekommt das ein ... äh etwas seltsames bild vom „richtigen, gelungenen menschsein“.


    mir drängen sich da so bilder von leni riefenstahl auf.

    "Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“


    Pfarrer Martin Niemöller

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  • Leslie wegen dem teuer in Berlin, wenn Du den Ferienpass kaufst sparst Du einiges, ich bin echt nur in den Ferien gegangen dann. Da zahlt man dann einmal im Jahr 10 Euro und das Kind kann in jeden Ferien kostenlos in die meisten Bäder fürs ganze Jahr. Und es gibt echt viele andere Gutscheine in dem Pass und bei den Gewinnen hinten haben wir wirklich häufig tolle Ausflüge gewonnen über die Jahre.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von luzy ()

  • Wir haben den Ferienpass, das spart ihren Eintritt! Ja.... Ich muss aber dennoch 5,50 € bezahlen.... Und das ist für regelmäßig echt ne Hausnummer. Wir sind jetzt gerade im Schwimmbad.... Das ist schon durchaus hilfreich.... Aber das ist sich so ein bisschen wie VivaLaVida sagt.... Ganz viel vom Kind abhängig..... Mein Kind ist eben auch schüchtern und zurück haltend, und da ist Wasser und schwimmen lernen noch Mal ne größere Herausforderung

    "Immer die Wahrheit zu sagen, wird nicht viele Freunde einbringen, jedoch die Richtigen."

  • Wir haben den Ferienpass, das spart ihren Eintritt! Ja.... Ich muss aber dennoch 5,50 € bezahlen.... Und das ist für regelmäßig echt ne Hausnummer. Wir sind jetzt gerade im Schwimmbad.... Das ist schon durchaus hilfreich.... Aber das ist sich so ein bisschen wie VivaLaVida sagt.... Ganz viel vom Kind abhängig..... Mein Kind ist eben auch schüchtern und zurück haltend, und da ist Wasser und schwimmen lernen noch Mal ne größere Herausforderung

    Wäre die Sommer-Mehrfachkarte eine Option für Dich, vielleicht in 2020?