Wie kommen eure Geschenke unter den Baum?

  • Weihnachten mit der Dreijährigen naht, und wir fragen uns hier: Wie bettet man die ganze Geschenke-Sache in die Weihnachts-Welt ein? Kommt der Weihnachtsmann? Wieso sieht der genauso aus wie der Nikolaus? Oder ist es das Christkind? Mit viel Blingbling und "Ich hab ihn grade noch wegfahren sehen!"? Über Nacht, wie in den USA? Am heiligen Abend, wenn das Kind grade nicht im Raum ist? Oder sind die Geschenke schlicht und einfach von der Verwandtschaft, und werden dann von Mama und Papa unter den Baum gelegt?

    Und warum kriegen die Menschen Geschenke, wo doch Jesus Geburtstag hat? (wir feiern mit christlichem Bezug)


    Helft mir mal...

    ~~ Luxa


    Sometimes something will change and that change

    Will change you


    Strong people stand up for themselves.
    Stronger people stand up for others.


  • Der Nikolaus sieht aber nicht aus wie der Weihnachtsmann sondern ganz anders.


    Hier kommt der Weihnachtsmann während der Muk grad weg ist und die Menschen bekommen Geschenke, weil Jesus ja gar nicht mehr da ist und wir ihm zu Ehren feiern. Stellvertretend sozusagen.

    So ist es bei uns.

    Solang wir uns begleiten...durch Sturm und Gezeiten...durch Ebbe und Flut...dann bleibt alles gut...#herz

  • Bei uns kommt das Christkind, wobei irgendwie auch wieder nicht, weil wir Atheisten sind und dazu nichts erklären. Aber eigentlich stellen unsere Kinder da keine großen Fragen, so lange es die richtigen Geschenke gibt.


    Und es kommt, während wir im Zoo sind. Da fahre ich dann früher heim um das Essen vorzubereiten und wenn sie kommen, dann war es halt schon da.

  • Bei uns waren die Geschenke am Abend des 23. unter dem geschmückten Baum und das Zimmer abgeschlossen (inkl. angeklebten Schlüsselloch). Am 24. ging Herr marzipan mit den Kindern spazieren, sie haben immer das Christkind gesucht- und es auch zuverlässig immer kurz irgendwo weghuschen gesehen. Unterdessen habe ich die Stube aufgemacht und die Kerzen am Baum angezündet, so dass alles bereit war wenn sie nach Hause gekommen sind. Beim Reinkommen haben sie noch das Glöckchen vom wegfliegenden Christkind gehört...

    Geschenke gab's weil es eine Zeit ist, in der die Menschen sich freuen und Liebe ganz zentral ist. Also beschenkt man die, die einem lieben und die man liebt. Geschenke vom Christkind gab es hier nie.

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  • Hier haben wir das mittlerweile so erklärt, dass es der Geburtstag von Jesus ist (evangelischer Kindergarten, der einzige am Ort, wir sind nicht gläubig) und der ein guter Mensch (wegen Nichtglauben eben halt nicht Sohn Gottes) war, der wollte, dass die Menschen friedlich und nett zueinander sind und mal nachdenken (Ostern ist dann eher Frühlingsfest bei uns) und deshalb bringt der Weihnachtsmann stellvertretend für alle Kinder Geschenke ( die Erwachsenen kriegen hier nichts oder da sagen wir auch, dass die das selbst kaufen müssen).


    Der Nikolaus ist auch ein guter Mensch, der die Kinder beschenken will, der ist aber nicht der Weihnachtsmann, da haben wir das amerikanische übernommen mit Haus am Nordpol und Wichteln und Rentierschlitten. Der fährt halt abends los, daher gibt es die Geschenke in einigen Gegenden auch abends und in anderen erst nachts.


    Wir mussten viele Fragen vom Großen beantworten und alles irgendwie integrieren, was er so mitbekam vom Kiga und Medien und Freunden.#angst


    (Christkind wird hier trotz protestantischer Gegend irgendwie gar nicht beigebracht).

  • bei uns kommt auch das Christkind. Den Weihnachtsmann kennen sie auch weil er da kommt wo die schwiegereltern wohnen. Die 2 teilen sich die viele Arbeit.

    Wir feiern ganz klar Jesus Geburtstag. Warum da ausgerechnet die Kinder dann vom Christkind Geschenke bekommen und sich die Erwachsenen gegenseitig beschenken haben sie noch nie hinterfragt.

    Jesus Geburt ist einfach so besonders und wichtig, dass es da Geschenke gibt um das zu unterstreichen?

  • Wir sind Atheisten, deshalb kommen die Geschenke hier von den Eltern, Großeltern etc. Zu Weihnachtsmann und Christkind wird auf Nachfrage was gern erzählt, aber auch klar kommuniziert, dass das sehr schöne Geschichten sind, aber eben nur Geschichten.

    Wann die Bescherung ist, wissen wir noch nicht genau, da schau ich mir hier gern was ab ;-)

  • Wir haben einen Weihnachtssack, so einen Jutesack der eigentlich zu Pflanzenabdeckung im Winter gedacht war, der ist aber dunkelrot, passt also ganz gut
    da kommt alles rein
    und zu einer verabredeten Zeit bummert ein Nachbar an die Tür und stellt den Sack davor
    und verschwindet einfach


    unsere Tochter ist inzwischen schon zwölf, da weiß sie das nicht vom Weihnachtsmann kommt, aber ich liebe das

    wir sind nicht wirklich religös (und wenn dann noch am ehesten ich) und ich hab ihr schon früh mit so einem Buch mit Magnetfiguren erklärt was wir da eigentlich feiern

    ob sie dann daran glaubt muß sie selbst entscheiden, mir ist nur immer wichtig warum

    das mach ich übrigens bei allen anderen Feiertagen auch so, sie soll mir erklären können warum sie jetzt schulfrei hat

  • ach und bis jetzt waren wir am 24ten nachmittags entweder in der Kirche oder spazieren. Einer von uns Erwachsenen musstenoch auf Toilette oder so und hat die Geschenke unter den Baum gepackt und ist dann nach gekommen.


    Als ich Kind war sind wir auch immer in die Kirche und mein Papa ist zuhause geblieben um dem Christkind das Fenster zu öffnen.

  • Bei uns kommt, trotz inzw. katholischem Wohnort, der Weihnachtsmann. Wir machen am 24. Nachmittags einen Spaziergang, weil der alte Herr ja nie kommt. Und wenn wir wieder kommen, dann, ja dann liegen die Geschenke unterm Baum! Und die Baumkerzen brennen, die wir extra auslassen..


    Wie geht denn das?! ;)


    Ich freue mich jetzt schon drauf .. ganz doll dieses Jahr.


    Letztes Jahr haben wir den Weihnachtsmann übrigens erwischt, wie er grad unsere Wohnung über die Balkontür verlassen hat, der Schlingel! Da musste er kurz im Garten für ein Gespräch herhalten... aber leider leider konnte er nicht nochmal mit reinkommen... der arme ;)




    Gleichzeitig haben wir, Atheist wie ich bin, trotzdem immer mal von Jesu Geburt erzählt. Von Friede, Freude, Liebe... ich glaube die Kinder begreifen das alles schon.


    Ihr solltet euch als Kernfamilie überlegen, was euch wichtig ist. Jesu Geburt? Dann legt den Fokus darauf. Dann kommt vll das Christkind, weil ihr es so kennt? Dann kann das ja trotzdem sein. :) Manche schenken ja auch nur, ohne "fantasyfigur"



    Übrigens finde ich die Geschenke in einem oder mehreren Geschenkesäcken, so machen wir es, sehr schön. Jeder darf dann hinein greifen und etwas heraus holen. Farbige Punkte auf dem Geschenk markieren bei Bedarf, für wen es ist. :)


    Erdbeerquark wie schön! :) Das mit den Fenstern...


    Achja, in der Mittagspause hole ich die Geschenke aus ihren Verstecken/die zwei Säcke hoch und stell sie ins Schlafzimmer. Das muss dann abgeschlossen sein, fällt aber i.d.R. nicht auf... und dann ist der Handgriff: Geschenke hin tun, eh schnell gemacht.

    Wyrd bið ful aræd!


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Iverna ()

  • Wir halten es an Heiligabend so, wie Schnickschnack es erklärt hat. Zumindest Kind 1 weiß, dass wir Eltern, die Großeltern und Verwandten die Geschenke kaufen. Und der Postbote ein Päckchen nicht vom Christkind, sondern von der Patentante bringt. ;)

    Trotzdem mögen sie auch gerne eine Mischung aus Weihnachtsmann, Christkind, Weihnachtszauber. Das sehen wir nicht so eng; wichtig ist das gemeinsame Singen vor der Bescherung, der Kirchgang, das Beisammensein und eine besinnliche Adventszeit.


    Nikolaus feiern wir zu Ehren des Heiligen Nikolaus. Da er den Kindern Geschenke brachte und "ein guter Mann" war, entstand daraus die Tradition, den Kindern den Kindern über Nacht kleine Geschenke und/oder Naschkram hinzustellen.


    Mit dem "Santa Claus", inklusive Rentiere, Schlitten und Kamin können sie bisher nicht so viel anfange, obwohl das medial recht präsent ist. Sie sind jedenfalls froh, dass sie die Geschenke bereits am 24.12. abends auspacken dürfen und nicht bis zum nächsten Morgen warten müssen. :)


    Die Bescherung selbst machen wir immer vor dem Abendessen; erst die Kinder (die Schulkinder lesen die Schildchen und verteilen an alle anderen Kinder), dann nach dem Essen die Erwachsenen. Das haben wir neu eingeführt, da man vor lauter Lego Aufbauen und Kinderjubel kaum die eigenen Geschenke auspacken und würdigen konnte.


    Je nachdem wo wir feiern, bringen wir die Geschenke am Vorabend zu den Großeltern, damit sie in Ruhe unter den Baum gelegt werden können. Feiern wir bei uns, gehen die Kinder mit den Großeltern zur Kirche und wir bereiten im Wohnzimmer alles vor.

    Bis zur Bescherung bleiben alle Kinder noch ein paar Minuten in einem Kinderzimmer; dann klingelt ein Glöckchen und rein geht`s in die gute Stube. #herz

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von RoteDahlie ()

  • Wir sind Atheisten, deshalb kommen die Geschenke hier von den Eltern, Großeltern etc. Zu Weihnachtsmann und Christkind wird auf Nachfrage was gern erzählt, aber auch klar kommuniziert, dass das sehr schöne Geschichten sind, aber eben nur Geschichten.

    Wann die Bescherung ist, wissen wir noch nicht genau, da schau ich mir hier gern was ab ;-)

    Praktisch, unterschreib ich einfach mal

    Mit der Großen (2011), dem Mittleren (2014), dem Ministernchen (2015) und der Kleinen (2018)

  • Als der Kleine drei war, konnte er die unterschiedllichen Aspekte von Weihnachten wenig miteinander verknüpfen, fand es aber trotzdem toll. Krippenspiel mit Weihnachtsgeschichte, weihnachtliche Musik, Plätzchen, Geschenke, Weihnachtsbaum etc. kamen einfach zusammen. Jetzt mit 6 Jahren kennt er die Weihnachtsgeschichte und unterschiedliche Traditionen schon etwas besser. Der eigentliche Anlass des Weihnachtsfestes ist fürs Kind eher der einbettende Rahmen im Hintergrund. Von Geschenken erfreut zu werden und anderen eine Freude zu machen, steht im Vordergrund. Bei uns kommen die Geschenke weder vom Christkind noch vom Weihnachtsmann, sondern wir beschenken uns gegenseitig. Im Kindergarten nach dem Krippenspiel im Wald bekommen die Kinder auch eine kleine Geschenktüte, ebenfalls von Menschen. Darin sind gemeinsam gebackene Kekse, für jedes Kind eine von den Schulanfängern gezogene Kerze, gemeinsam gesammelte Nüsse. Das Personal wird vom Elternbeirat beschenkt, manche Kinder schenken auch ihren Freunden eine Kleinigkeit (selbst gemaltes Bild, Kekse o.ä.) Präsent ist die Weihnachtsgeschichte trotzdem sehr in Geschichten, Liedern, Krippenspiel usw.

    Liebe Grüße, Rheinländerin

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von rheinländerin ()

  • Der Weihnachtsmann sieht ja eigentlich ziemlich anders aus als der Nikolaus. Mein Sohn war neulich sehr enttäuscht, als auf einem Weihnachtsmarkt der Nikolaus angekündigt war und dann kam da ein Weihnachtsmann an.


    Bei uns kommt das Christkind, es bringt die Geschenke während wir in der Kirche sind (einer muss kurz vor der Abfahrt immer noch schnell auf Toilette ;)).


    Geschenke gibt es, um die das Gefühl der Freude über die Geburt Jesu zu erhalten.


    Ansonsten stellt vorallem der Größe keine Fragen, weil er glaube ich, die Antworten genau kennt.

    #herz Kind an der Hand, Kind im Herz, Kind im Arm #herz

  • jedes jahr anders.


    früher oft der weihnachtsmann (einige male höchstpersönlich) mal mit, mal ohne christkind, das manchmal verhindert war.


    heute von uns allen.

    "Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“


    Pfarrer Martin Niemöller

  • Wir haben in Finnland gelebt als die Kinder klein waren, deswegen kommen bei uns natürlich finnische Tonttus (Wichtel) die die Geschenke bringen. Der Weihnachtsmann hat ja viel zu tun am Heiligabend, da sind die Tonttus mit zuständig.


    Wir sind ein Pastorenhaushalt, deswegen kennen sie natürlich die Weihnachtsgeschichte und die Zusammenhänge, auch daß es Geschenke gibt weil das Jesusbaby ja auch Geschenke bekommen hat. Das ist eine Erinnerung daran an seine Mitmenschen zu denken und sich eine Freude zu machen. Oder so.


    Und zu den Geschenken von den Wichteln kommen noch Geschenke von Personen, Oma und Opa.....


    Bei uns ist Heiligabend bis spätnachmittag ein Arbeitstag. Wir versuchen irgendwann gemeinsam in die Kirche zu fahren. Beim Einsteigen ins Auto hab ich dann noch was drinnen vergessen und muß nochmal rein....

    Wenn wir dann nach Hause kommen war just ein Tonttu da! Den Milchreis der vor der Tür steht hat er auch gegessen!


    Inzwischen ist zumindest den 3 Großen klar daß das ne Geschichte ist, der Knirps ist sich nicht ganz sicher. Aber alle spielen das mit werden warhscheinlich noch mit 17 Milchreis für den Tonttu kochen.....

    Die langweiligsten Frauen haben die ordentlichsten Haushalte...

  • Das hilft mir schon sehr weiter! Ich hab hier halt die blöde Kombi aus Extrem-Warum-Kind ("Wenn der Nikolaus ein guter Mann war und deshalb den Kindern kleine Geschenke bringt, warum macht Sankt Martin das nicht? Und wie kommt der Nikolaus in unser Haus rein, der hat doch keinen Schlüssel?"), Kita- und Real-Life-Wissen (da sieht der Nikolaus aus wie der Weihnachtsmann und er hat die gleiche Brille wie der Papa von der Leonie. Warum braucht der eine Brille? Und warum redet die Oma vom Christkind?) und eigentlich dem Wunsch, ein bisschen Zauberstimmung zu bewahren so lange es möglich ist. Aber ich glaube, das mit der Bescherung nach der Kirche ist organisatorisch gut zu machen, und irgendwie auch sehr schön.

    ~~ Luxa


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  • Ja, so ein Extrem-warum-Kind ist der Große auch. #angst Sehr grüblerisch, von wem er das hat....


    Die Uroma fing letztes Jahr vom Christkind an, da hat der Große gesagt, dass ein Baby das ja gar nicht kann, da braucht es einen Erwachsenen mit Schlitten blablub, das ist ihm echt wichtig irgendwie, sonst hätten wir das nicht so einigermaßen logisch hinbiegen müssen. :wacko:


    Sankt Martin gibt es irgendwie nicht, der ev. Kindergarten macht nur so einen Laternenumzug. Der Große kennt ihn aber aus einer Geschichte, ist halt noch ein guter Mensch, der Armen hilft.

  • danke für die finnische geschichte.


    die kann ich meiner schwiegermutter und der partnerin meines vaters berichten, wenn sie mal wieder das riechsalz brauchen, weil in unserer welt auch ein weihnachtsmann existiert und nicht nur das ordentliche christkind. #augen

    "Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“


    Pfarrer Martin Niemöller

  • Bei uns bleiben die Kinder an Heiligabend freiwillig in der oberen Etage (und genießen es, im Kinderzimmer zu picknicken und später auf dem Laptop Weihnachtsfilme zu gucken), damit das Christkind ungestört im Wohnbereich unten alles vorbereiten kann - mein Mann und ich helfen natürlich bei den Vorbereitungen, aber leider, leider ist das Christkind sehr schnell, so dass wir es immer nur vorbeihuschen sehen #freu. Nachmittags machen alle drei beim Kinderkrippenspiel mit (bzw. dieses Jahr wollte die Große nicht mehr, kommt aber trotzdem zum Zuschauen mit), danach sammeln wir Oma und Uroma ein - und tadaaaa, daheim ist alles fertig und es kann direkt losgehen.


    Das können wir allerdings wohl nur so zelebrieren, weil unsere Kinder Weihnachten und dieses ganze geheimnisvolle Brimborium so lieben. Selbst die Große, die mit ihren 13 Jahren normalerweise alles "peinlich" findet (vor allem mich) und seit bestimmt sieben Jahren weiß, wie das an Weihnachten wirklich abläuft, sagt jedes Jahr von sich aus, sie "will nix hören" (ich sage also weiterhin brav "hast du schon deinen Wunschzettel fürs Christkind geschrieben?") und besteht darauf, wegen des kleinen Bruders Weihnachten genauso zu feiern wie immer #freu. Genauso mittlerweile Piri-Piri. Ich spiel das Spiel gerne mit, mir macht das ja selbst Spaß - und ich bin mir schließlich auch ganz und gar nicht sicher, ob ich nicht doch manchmal das Christkind am 24. bei uns rumhuschen sehe #zwinker...


    Ich würde es meinen Kindern allerdings nie aufzwingen. Die Kinder meiner Freundin beispielsweise haben schon ganz früh die Wahrheit wissen wollen, das ist genauso in Ordnung und wird natürlich respektiert. Allerdings sind sie so nett und wollen meine Kinder nicht "aufklären" und meine sind angehalten, niemanden zu "missionieren", jeder darf glauben, was er will. In der Schule wird zumindest die Große bestimmt nicht sagen, wie sehr sie es daheim noch genießt, dass das "Christkind kommt", aber ich freue mich, dass sie es daheim noch zulässt, einmal im Jahr "uncool" zu sein #freu!

    Liebe Grüße, Silke


    Es gibt Wunder, die verlieren auch in der Wiederholung nichts von ihrem Zauber.