Immer wieder erkältet - was präventiv tun?

  • Trüffel , wie lange ist es bei dir her, dass die Zahngeschichte in Ordnung gebracht wurde?

    Im Übrigen müssen wir die fossilen Energieträger im Boden lassen.



    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

  • Puh. Das ist schon länger her. Sicher zehn Jahre?


    Ich war damals Zahnarztangsthase, hatte nie Schmerzen, wirklich gar nicht, aber nach der Zahnsanierung war eine chronische Sinusitis und eine rezidivierende Angina auf einmal Geschichte. Seltsamerweise auch eine rezidivierende Harnwegsentzündung, da glaube ich aber an andere Gründe.

  • Bei mir war es ein Vitamin-D-Mangel. Substituieren hat mich von gefühltem Dauerinfekt November bis März zu ein bis zwei Infekten pro Saison gebracht. Im letzten November ging es wieder los, weil ich die Substitution über den Sommer hatte schleifen lassen. Hat die Sonne wohl doch nicht ausgereicht. Etwa ab Anfang Dezember war ich dann wohl wieder auf dem passenden Level, denn seitdem lässt es mich wieder kalt, wenn um mich herum alle schniefen und husten. Und gerade auf der Arbeit ist es bei uns in diesem Jahr wirklich schlimm.

    Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es verstehen.


    Konfuzius

  • Puh. Das ist schon länger her. Sicher zehn Jahre?


    Ich war damals Zahnarztangsthase, hatte nie Schmerzen, wirklich gar nicht, aber nach der Zahnsanierung war eine chronische Sinusitis und eine rezidivierende Angina auf einmal Geschichte. Seltsamerweise auch eine rezidivierende Harnwegsentzündung, da glaube ich aber an andere Gründe.

    Oh. Das ist lange.


    Ich bin eigentlich schon mein ganzes Leben lang ständig erkältet, hatte aber mal nach einer großen Zahnwurzelbehandlung ein paar Monate Ruhe. Seitdem frage ich immer nach, wie lange der Effekt schon anhält. Dass ein paar Monate lang „alles“ besser ist, scheint recht häufig vorzukommen.

    Im Übrigen müssen wir die fossilen Energieträger im Boden lassen.



    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

  • Danke schonmal für die vielen Antworten. Ich werde ganz viel davon ausprobieren, vermutlich aber zeitlich etwas versetzt, sonst weiß ich ja nicht was geholfen hat.

    Zähne kann ich auf jeden Fall schon mal ausschließen. Eisen auch, da habe ich schon fast zu viel. Vitamin D hängt doch mit der Zeit an der frischen Luft zusammen? Ich gehe nämlich dreimal die Woche für 30 Minuten joggen, fahre dreimal etwa 45 Minuten Fahrrad und erledige eigentliche alle Sonstigen Wege zu Fuß. Also wenn ich wenig draußen bin, dann frage ich mich schon fast wer nicht. Ich habe auch in den letzten 3 Jahren zweimal ein Blutbild machen lassen, da wurde nur gesagt, dass alles super sei, ohne jedoch auf einzelne Werte einzugehen, deshalb weiß ich nicht ob Vitamin D dabei war.

    In die Sauna darf ich leider aufgrund meines sehr niedrigen Blutdruckes nicht.

    Aber Danke trotzdem für die Tipps, da wäre ich so auch nicht dahinter gekommen.


    Eine Darmkur mache ich jetzt auf jeden Fall mal, sobald ich mit den Antibiotika durch bin ist das ja sowieso ganz sinnvoll.

    Und Orthomol werde ich mir wohl holen, der Winter scheint ja erst noch zu kommen.

  • Ja, der Vitamin-D-Mangel ist sehr verbreitet. Wichtig ist, zu welchen Tageszeiten Du draußen bist und wieviel unbedeckte Haut Du der Sonne aussetzt (Sonnencreme reduziert auch die Bildung von Vit. D). Du findest dazu jede Menge Infos im Netz. Hier im Forum gibt es auch einen langen Thread dazu. In einem gewöhnlichen Blutbild wird Vitamin D leider nicht gecheckt. Du kannst das aber beim Arzt und in manchen Apotheken für ca. 30 Euro machen lassen, wenn Du Klarheit willst.

    Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es verstehen.


    Konfuzius

  • In die Sauna darf ich leider aufgrund meines sehr niedrigen Blutdruckes nicht.

    Das ist ja interessant. Ohne mich wirklich mit dem Thema Sauna und sonstige Erkrankungen auszukennen (habe mich nur mal mit dem Thema Sauna und Schwangerschaft recht ausgiebig beschäftigt, wo von Frauenärzten wohl gerne Humbug verbreitet wird): Ich dachte, Sauna würde eher regulierend auf Kreislaufprobleme, und insbesondere niedrigen Blutdruck, wirken. Nicht alleine in die Sauna - logisch. Aber gar nicht? Das wäre etwas, das ich, wenn es mich beträfe, hinterfragen würde, weil das für mich echt hart wäre.


    Zumindest bei uns hat die Sauna aber wohl keinen vorbeugenden Effekt bei Erkältungen. Wir haben schon seit Vor-Kinderzeiten eine Sauna im Haus und gehen oft, aber trotzdem gab es die Phase, als T neu im KiGa war und jeden Schnupfen mit heimgebracht und weitergereicht hat. Wir machen das Saunieren rein zum Vergnügen :). Aber wie vermutlich all die anderen Maßnahmen ist es wohl höchst individuell, was bei einem selber wirkt. Und es gibt ja einige, die sagen, dass regelmäßige Saunabesuche ihnen in der Hinsicht helfen.

    Liebe Grüße

    Sabine mit T. 10/02 und Q. 11/05

  • Weil das immer wieder, auch von Ärzten, behauptet wird, man müsse nur ein paar Minuten am Tag ins Freie um genug Vit D zu bilden:


    "Die körpereigene Vitamin D-Bildung in der Haut durch Sonnenlicht (UVB-Strahlen) ist abhängig von Breitengrad, Jahres- und Tageszeit, Witterung, Kleidung, Aufenthaltsdauer im Freien sowie dem Hauttyp und auch der Verwendung von Sonnenschutzmitteln, die die körpereigene Produktion vermindern. Das bedeutet, dass der Beitrag der körpereigenen Bildung zur Vita­min D-Versorgung individuell stark schwanken kann. Somit kann der körpereigene Beitrag zur Vitamin D-Versorgung weder bei Einzelpersonen, noch pauschal für die Allgemeinbevöl­kerung mengenmäßig bestimmt werden.

    In den Sommermonaten ist es möglich, durch die körpereigene Bildung die gewünschte Serumkonzentration des 25-Hydroxyvitamin D von 50 nmol/l zu erreichen. Die körpereigene Bildung durch die Sonnenlichtbestrahlung ist abhängig von der geografischen Lage. Demnach reicht es auch in Deutschland, das sich von Breitengrad 47 bis 55 N° erstreckt, für ungefähr die Hälfte des Jahres für Erwachsene aus, pro Tag ein Viertel der Körperoberfläche (Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen) je nach Hauttyp und Jahreszeit 5 bis 25 Minuten der Sonne auszusetzen.

    Im Gegensatz zu den Sommermonaten ist die Sonnenbestrahlung in Deutschland in den Monaten von Okto­ber bis März nicht stark genug, um eine ausreichende Vitamin D-Bil­dung zu gewährleisten. Vitamin D kann aber im Körper gespeichert werden. Diese Speicher tragen zur Vitamin D-Versorgung im Winter bei. Die über die Wintermo­nate reduzierten Speicher können dann ab dem Frühjahr wieder aufgefüllt werden."


    https://www.bfr.bund.de/de/aus…_zu_vitamin_d-131898.html


    Viele Menschen speichern aber auch in den Sommermonaten nicht genug, so dass sie nicht mit vollem Speicher in den Winter gehen.

    tt1c48ce.aspx
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  • Vitamin D hängt doch mit der Zeit an der frischen Luft zusammen? Ich gehe nämlich dreimal die Woche für 30 Minuten joggen, fahre dreimal etwa 45 Minuten Fahrrad und erledige eigentliche alle Sonstigen Wege zu Fuß. Also wenn ich wenig draußen bin, dann frage ich mich schon fast wer nicht.

    Draußen ist nicht gleich draußen.


    Außer Sonnenschutzmitteln reduziert leider auch Feinstaub recht zuverlässig die dafür nötige UV-Strahlung. Da du dich hauptsächlich im städtischen Umfeld bewegst, bringt dir dein Draußensein für den Vitamin D-Spiegel herzlich wenig.


    Die einzigen Stadtbewohner/innen die ich persönlich kenne, die nachgewiesenermaßen kein Problem mit dem Vitamin D - Spiegel haben, machen zweimal im Jahr Strandurlaub in Äquatornähe.

    Im Übrigen müssen wir die fossilen Energieträger im Boden lassen.



    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

  • Mir hilft Ingwertee mit Honig.... bei den geringsten Erkältungsanzeichen zwei Gläser mit frisch kleingeschnittener überbrühter Ingwerknolle und ich bin wieder fit. Dieses Jahr war ich garnicht krank *toitoitoi* und bilde mir fest ein, dass das mit dem Ingwertee zu tun hat :-)

    Aufgrund meiner Einstellung zum Leben sehe ich keinen Grund, mich meines Alters entsprechend zu verhalten!

  • Zu Vitamin D: Wie seht ihr das bei Kindern? Nach dem Säuglingsalter wird ja allgemein keine Substitution mehr empfohlen, aber meine Stadtkinder bräuchten sie vielleicht?

  • Den Großen (14), der recht wenig draußen ist, haben wir kürzlich mal testen lassen. Er war dann knapp im unterversorgten Bereich und die Kinderärztin meinte, bei Jugendlichen sei generell eine Substitution von 500-1000 IE täglich in den Wintermonaten zu empfehlen. Wir geben jetzt 1000 IE (theoretisch, praktisch müssen wir die Regelmäßigkeit noch verbessern).


    Ohne Testung hätte ich es nicht gemacht.

    Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es verstehen.


    Konfuzius

  • Danke Undine. Ab wann ist denn "Jugendlich"?


    Hat jemand von euch Erfahrungen mit Nasenspülungen? Die sollen ja auch helfen, aber ich kenne niemanden, der es probiert hat. Mir jedenfalls half bislang weder die Substitution diverser nachweislich fehlender Vitamine, noch Abhärtung, noch viel Bewegung, noch mehr Gemüse. Meditonsin hilft mir auch nicht und meine Zähne sind in Ordnung.

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  • Danke Undine. Ab wann ist denn "Jugendlich"?

    Ab 40 oder 50 Kilo würde ich vermuten.

    Ich würde da übrigens die Beweislast andersrum sehen: Täglich 400 IE sollte man auch (Klein)Kndern geben, wenn das Kind nicht nachgewiesenermaßen gut versorgt ist.


    Das wird nur deshalb bei (Klein)Kindern nicht explizit empfohlen, weil nach dem Babyalter die Folgen von Vitamin D-Mangel nicht mehr so schlimm auffällig sind.

    Im Übrigen müssen wir die fossilen Energieträger im Boden lassen.



    Xenia mit Te (Herbst 04) und Ka (Herbst 07) und Ha (Feb 12)

  • Ganz früher wurde Kindern im Wachstum täglich Lebertran gegeben zur Rachitisprophylaxe wegen des darin enthaltenen Vitamin D (und A).


    Heute haben die Kinder oft wieder einen Vitamin D Mangel, weil sie zur Hautkrebsprophylaxe sehr geschützt werden vor der Sonne durch Kleidung und Sonnenschutzcreme. Ja, eigentlich müsste die Empfehlung überdacht werden die Supplementation nach dem 2. Lebensjahr eben nicht einzustellen.

    tt1c48ce.aspx
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  • Ab wann ist denn "Jugendlich"?

    Ich hab nicht gefragt, da ich meinen 14-jährigen als eindeutig jugendlich einstufen würde ;)


    Es gibt aber ja bei Kindern so eine Phase des langsamen Wachstums, der 9-jährige ist da deutlich noch drin. Wenn er da durch ist und anfängt, in die Länge zu schießen, dann werde ich ihn wahrscheinlich als jugendlich betrachten und seinen Wert auch mal testen lassen.

    Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es verstehen.


    Konfuzius

  • Zu Vitamin D: Wie seht ihr das bei Kindern?

    Mein Kind (6 J.) bekommt 1000 IE tgl von etwa Mitte November bis Ende April und ist vergleichweise wenig krank. Ob das am Vit D liegt, kann man natürlich nicht zuverlässig wissen.